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Ich suche Hilfe für mich, brauche ich Hilfe?

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Waldhaus
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Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 18.12.2017
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 02.01.2018, 21:03    Titel: Re: Ich suche Hilfe für mich, brauche ich Hilfe? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo ihr zwei, danke für den Austausch.

Ich glaube, das ist das Schwerste an der Co-Abhängigkeit. Eine eigentlich wertvolle soziale Eigenschaft kann mit den Symptomen der Sucht so negative Auswirkungen für beide Seiten haben.


Bis man merkt, dass helfen auch negativ sein kann, ist es meistens schon zu spät.

Eine teuflische Kombination. Ich hätte damals bei meinem Mann nicht still zusehen können. Er brauchte doch nur den Alkohol weglassen. Wenn er es nicht alleine kann, ich helfe ihm dabei. Wie z. B., wenn ich was finde, schütte ich es weg, wenn Feiern sind, versuche ich mehr zu trinken, dann bleibt nicht so viel für ihn übrig. ( so unbedarft war ich Mit den Augen rollen )

Als mir klar wurde, dass ist eine Krankheit, habe ich es sehr ungerecht empfunden, den Rat zu bekommen, nicht zu helfen.

Wer einen Beinbruch hat, einen Herzinfarkt, Masern oder sonst eine Krankheit, dem würde Niemand sagen, sieh zu, wie du dir selber hilfst.

Bis ich verstanden hatte, das helfen auch sehr egoistisch sein kann, war es fast schon zu spät.
Wir mussten beide kapitulieren, erst dann war der Weg frei für seine Genesung.

Den ersten Schritt in eine Selbsthilfegruppe habe ich gemacht. Ich habe ununterbrochen geheult, geweint, war verzweifelt und wurde dort aufgefangen. Ich bin vom Karussell gesprungen.

Mein Mann hat die Langzeittherapie genutzt. Doch danach mussten wir beide lernen. Er, mit einem trockenen Leben und ich mit einem trockenen Mann, der zwar ohne Alkohol lebte, aber noch nicht gelernt hatte, wie es sich anfühlt, ohne Alkohol jede Situation zu meistern. Ging es mir anders? Nein.

Ohne den Austausch mit anderen hätte ich gar nix verstanden. Wir haben es 10 Jahre geschafft.

Jetzt muss ich immer noch lernen, was meine Co-Abhängigkeit sein kann, wie ich auf Hilfebedürftigkeit, die eigentlich gar keine ist, reagiere. Es muss gar kein Alkohol im Spiel sein, nur ein Mensch der mit seiner Situation überfordert ist und hilflos wirkt. Ich spucke in die Hände und sage, das schaffen WIR schon.

Was ist, wenn der andere dafür keine Kraft, keine Lust, keine Möglichkeit hat? Geschockt

So ein Mist.
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Waldhaus hat zum Thema: Re: Ich suche Hilfe für mich, brauche ich Hilfe? geschrieben

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