| Einfach gehen? • ich finde er sollte verantwortung dafür übernehmen... |
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Frozen Tears aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 30.11.2006 Beiträge: 350
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Verfasst am: 30.07.2010, 01:01 Titel: Re: Die Liebe, die uns zusammenhält ! ? |
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@Rosa Li
Du solltest mit deinem Thema deienn eigenen Thread aufmachen, denn hier geht es ja eigentlich um was ganz anderes. Du schreibst hier mitten in einem thread irgendwas, worüber Du dir Gedanken machst. Männer und Frauenrollen ist ja ein ganz anderes thema. außerdem sind es ja genauso die frauen, die die Alkoholabhängigkeit haben und die Männer die Coabhängigen. Ich sehe da jetzt keinen Zusammenhang. |
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| Frozen Tears hat zum Thema: Re: Die Liebe, die uns zusammenhält ! ? geschrieben
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Frozen Tears aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 30.11.2006 Beiträge: 350
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Verfasst am: 30.07.2010, 01:08 Titel: Re: Die Liebe, die uns zusammenhält ! ? |
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@Sinnesrausch:
Wieso denkst Du, dass süchtige Egozentriker sind und sie deshalb so attraktiv sind?
Und was sit mit den Coabhängigen?
Betrachtest Du sie auch als egozentrisch? Ihre sucht besteht doch egrade darin, dass sie auf eien andere Person fixiert sind. also kann man das doch agrnicht so verallgemeinern. |
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| Frozen Tears hat zum Thema: Re: Die Liebe, die uns zusammenhält ! ? geschrieben
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Sinnesrausch aktiver Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 07.06.2009 Beiträge: 280
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Verfasst am: 30.07.2010, 10:55 Titel: Re: Die Liebe, die uns zusammenhält ! ? |
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Hallo Frozen Tears[
Ich habe den eigenen Textausschnitt noch mal reinkopiert.
| Zitat: | Die Süchtigen, sind ja meistens nicht nur "Stoffabhängig", sondern vor allem süchtig nach sich selber, das macht sie ja anfänglich so attraktiv.
Sie sind Egozentren, die Welt dreht sich nur um sie, d.h. wenig Empathie, bzw. nur soviel, wie nötig ist, um die anderen ringsherum gefügig zu machen. |
Jemand, der schon länger suchtmittelabhängig ist verändert sich ja im Laufe der Zeit in seiner Persönlichkeit. Das Leben mit der Droge/Alk wird ja immer enger und auswegloser, je stärker und länger die Sucht andauert. Der kreis wird immer enger. Der Abhängige ist nur noch damit beschäftigt wie er an die nächste Flasche kommt, wie er es kaschieren kann und wie er nach Aussen hin noch gesellschaftsfähig erscheinen kann usw.
Das wird ganz schön eng im kopf und macht sehr "selbstbezogen".
Wir Coos haben ja auch ein Defizit, ein anderes. Uns ziehen solche Typen an, weil wir da bis zur Selbstaufgabe tätig werden können und so auch scheinbar unserr Selbstbewusstsein nähren.
Dafür verlieren wir den Blick für das Normale ringsrum und der Radius in dem wir uns bewegen, wird auch immer enger.
Das heisst aber nicht das wir egozentrisch zu werden.
Das Problem für uns ist, dass uns das Ganze immer mehr auspowert, wenn wir nicht an uns denken.
Wir beginnen für den anderen zu leben und nicht mehr für uns selber.
Wir haben uns selber verloren.
Es ist wie eine Kettenreaktion, finde Ich.
Der Alkoholiker beginnt irgendwann nur noch für den Alkohol zu leben und wir leben irgendwann nur noch für den Alkoholiker.
Ich hoffe es ist damit klarer geworden was Ich meine,
Ich habe mich evtl etwas missverständlich ausgedrückt.
Sorry und danke
Gruss
Sinnesrausch [/quote] |
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| Sinnesrausch hat zum Thema: Re: Die Liebe, die uns zusammenhält ! ? geschrieben
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Frozen Tears aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 30.11.2006 Beiträge: 350
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Verfasst am: 31.07.2010, 17:58 Titel: Re: Die Liebe, die uns zusammenhält ! ? |
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Liebe Sinnesrausch,
herrlicher nick übrigens,
was Du jetzt ergänzend geschrieben hast kann ich nachvollziehen.
Aber Du schreibst ja auch, dass die Süchtigen süchtig nach sich selbst sind. Das macht jetzt erstmal keinen Sinn für mich. Und inwiefern ist jemand anfänglich attraktiv, wenn de r süchtig nach sich selbst ist?
Dass sie so gewissermaßen Egozentrisch werden bringt die Sucht ja mit sich. aber ist es wirklich das Ego, das Ich auf dass sich der süchtige bezieht. Ich denke , es ist ganz klar das Suchtmittel. Da hat dann auch keine andere Person Platz. Nicht einmal der Süchtige selber, denn der verkommt ja dabei. So gesehen ist er wiederum überhaupt nciht Egozentrisch. Obwohl es sich für außenstehende bestiimt ähnlich anfühlt. Es ist ja gerade nur der Anschein, der in den Suchtmitteln steckt, dass man etwas für sich tut. Das gegenteil ist ja der Fall.
Aber da es hier in diesem thread ja um die Liebe geht, die uns zusammenhält muß man an dieser Stelle ja auch fragen, warum der Coabhängige festklammert an einem Egozentriker bzw scheinbarem Egozentriker.
Denn dass zunehmend immer weniger für den Partner und die Familie über bleibt ist auf jeden Fall klar.
Doch wie anfangs schon festgestellt wurde hat das Ganze nur noch wenig, wenn überhaupt, mit Liebe zu tun.
Mehr und mehr entpuppt sich für mich eine Beziehung zwischen Süchtigem und Coabhängigen als eine art Rollenspiel, wo jeder versucht eine gewisse Aufgabe zu erfüllen. Ein spiel, wo keiner der verlierer sein möchte, es aber scheinbar nur verlierer gibt. |
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| Frozen Tears hat zum Thema: Re: Die Liebe, die uns zusammenhält ! ? geschrieben
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dagmar007 sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.05.2008 Beiträge: 2662
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Verfasst am: 31.07.2010, 21:34 Titel: Re: Die Liebe, die uns zusammenhält ! ? |
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Hey Frozen Tears,
ich würde sagen, in meinem Fall kann ich absolut die Ausführungen von Sinnesrausch bestätigen.
Die Sucht nach sich hatte der Exxi durch den Wunsch nach Anerkennung, im Notfall durch die Droge Alk, weil er sich da stark vorkam und amüsant und alles "schaffend". So erfolgten Unfälle ect. Er hielt sich für stark....
Ich bin harmonisierend und klopfe viel zu wenig auf den Tisch. Somit hat er mein Manko für "Agression und Selbstschutz" aufgefüllt und ich seines an Diplomatie und Harmonie.
Gegenspieler, wie es besser nicht geht. Und so was klammert - ich bildete mir doch ein er ist meine starke Seite, die ich selber kaum besitze.
Und was für ein schräges Rollenspiel das wurde Die Agression war von der Exxi Seite schon lange nicht mehr aushaltbar und richtete sich gegen Nachbarn ect. Nun rollte mein Harmoniebedürfnis erst mal richtig auf, ich wollte ja alles auf der Reihe haben und keine "Streit" ect.
So lange, bis es mir zuviel wurde und ich erst einmal versuchte zu begreifen, dass dieser Mensch ein Aggressionsbündel in sich war. Begriffen habe ich es vielleicht jetzt noch nicht, welch genialer Schauspieler er war und wie naiv ich selber sein konnte.
Lieben Gruß von Dagmar |
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| dagmar007 hat zum Thema: Re: Die Liebe, die uns zusammenhält ! ? geschrieben
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Frozen Tears aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 30.11.2006 Beiträge: 350
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Verfasst am: 31.07.2010, 23:57 Titel: Re: Die Liebe, die uns zusammenhält ! ? |
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Also meint ihr, dass noch vor dem eintreten der alkoholabhängigkeit eine Selbstsucht vorhanden ist und diese dann mit Hilfe des Alkoholkonsums unterstützt wird , also indem man sich dann mit Alk stark fühlt. Und dann tritt die Alkoholabhängigkeit später durch die gewöhnung ein? Oder hab ich das jetzt wieder falsch verstanden?
Und attraktiv ist er dann zu anfang, weil er so stark erscheint, und man sieht noch nciht, dass das nur ne Maske ist. So etwa? |
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| Frozen Tears hat zum Thema: Re: Die Liebe, die uns zusammenhält ! ? geschrieben
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dagmar007 sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.05.2008 Beiträge: 2662
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Verfasst am: 01.08.2010, 06:39 Titel: Re: Die Liebe, die uns zusammenhält ! ? |
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Ja, ich befürchte, liebe Frozen Tears,
so könnte ich es bei mir sehen.
Durch seine Unnahbarkeit, Nichtöffnung und nicht sprechen, war eine große Ähnlichkeit mit meinem Vater da. Er starb im Teenageralter. Nur mit dem Unterschied, mein Vater hatte Liebe und konnte sie nicht zeigen - war nie gewalttätig oder Trinker.
Vielleicht wollte ich mir das holen und geben, was ich zu Lebzeiten ihm gegenüber nicht ausdrücken und erhalten konnte. Ein Defizit!
Dann noch meine Harmonie und mein mangelndes Eintreten für mich selber, welches dann quasi durch die Gewalt des Alkoholikers an den Tag trat habe ich so interpretiert wie es in meine Wollen-Liste gepasst hätte.
Im Fall meines Exxi würde ich ganz klar narzistische, selbstbezogene Züge, unterstellen. Auch das Elternhaus ect. pp. passte dazu nur zu genial.
Wie Du siehst eine ganz tolle Symbiose tödlich für zwei....
Lieben Gruß von Dagmar |
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| dagmar007 hat zum Thema: Re: Die Liebe, die uns zusammenhält ! ? geschrieben
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susanni aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.04.2010 Beiträge: 401 Alter: 46 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 01.08.2010, 07:37 Titel: Re: Die Liebe, die uns zusammenhält ! ? |
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In meinem fall kann ich auch nur sagen,dass der alkohol nur noch deutlicher macht,was schon an persönlicher störung da war.
obwohl er schon als teenager mit der trinkerei angefangen hat.
am anfang meiner loslösung dachte ich noch,dass wenn er aufhören würde zu trinken,alles gut sei.
oh nein,wie sollte er dann die realität ertragen?
das bis ins detail funktionierende lebensystem wäre hinfällig.
das wäre ein riesenfass,das aufgemacht würde.
heute spielt es für mich keine rolle mehr,welche anteile der alkohol hat,welche der narzissmus.
ich hab ihn aufgegeben.
das hat erst mal weh getan,war ich mir doch mal sicher,ICH würde ihm helfen können,glücklich zu sein.
war aber ne illusion.
1.muss er selber in die gänge kommen
2.will er ganz andere dinge als ich
ich habe mich getäuschst.das muss ich mir eingestehen.
da hilft es nicht mehr,als alibi die wenigen schönen momente hochzuhalten.
Susanni |
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| susanni hat zum Thema: Re: Die Liebe, die uns zusammenhält ! ? geschrieben
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