Was bei Alkoholproblemen machen?

Der Alkohol ist aus unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Obwohl es sich um eine Droge handelt, die vielen Menschen schon das Leben gekostet hat und auch noch kosten wird, wird in der Gesellschaft so getan, als wäre es normales Genussmittel.

Viele Menschen wissen gar nicht, was ihrem Körper antun, wenn sie regelmäßig Alkohol konsumieren. Die Gründe sind hier auch erst mal zweitrangig, aber in vielen Fällen werden alkoholische Getränke wegen der Wirkung getrunken. Im Grunde genommen, könnte man schon von Alkoholmissbrauch sprechen, wenn durch den Alkoholkonsum die Gefühle und seine persönliche Stimmung verändert werden soll.

Ob es sich dabei um Dinge handelt, wie besser schlafen können, sich entspannen und abschalten können oder weil man eben besser drauf kommt und sein Selbstbewusstsein damit stärken möchte. Es sind gefühlsmäßige Veränderungen, die durch den Alkohol erreicht werden sollen. Gerade aber das macht den Alkohol so gefährlich. Reichte am Anfang eventuell ein Glas, um sich in eine bestimmte Gefühlslage zu versetzen, wird es mit der Zeit vielleicht immer mehr brauchen, um die gleichen Stimmung wieder erlangen zu können.

Mit Alkoholproblemen, also wenn es durch den Alkoholkonsum schon zu körperlichen oder seelischen Veränderungen im Gesundheitsbereich gekommen ist, sollte man auch nicht leichtfertig umgehen. Gerade regelmäßiger Konsum kann dazu führen, dass der Körper beziehungsweise der Kreislauf reagiert, wenn er nicht mehr seine gewohnten Alkohol erhält. Dabei Spiel es auch nicht so eine große Rolle, wie viel jemand trinkt oder welche Alkoholika konsumiert werden. Hier macht es die Gewöhnung und Regelmäßigkeit.

Es gibt viele Hilfsangebote für alkoholkranke Menschen, wie Psychologen und Therapien, die man mit seinem Arzt besprechen kann. Eine Behandlung bei Alkoholikern ist für Ärzte auch nicht fremd.

Stellt man bei sich erste Anzeichen von sucht-bedingten Verhalten fest, kommt es schon zu Entzugserscheinungen, wenn mal kein Alkohol getrunken werden kann, sollte unbedingt der Arzt des Vertrauens aufgesucht werden. Solche Entzugserscheinungen müssen nicht gravierend sein. Es kann sich zum Beispiel in übermäßiger Unruhe, hohem Schwitzen oder auch zittern zeigen.

Es ist keine Schande und niemand muss sich schämen, wenn er oder sie wegen Alkoholproblemen seinen Arzt konsultiert. Alkoholismus ist keine Willensschwäche, sondern eine Krankheit. Sie kann jeden treffen und hat nichts mit der sozialen oder gesellschaftlichen Stellung zu tun.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.