schnelle Hilfe finden bei Alkoholsucht

Gerade in dem Moment, wo sich Betroffene der Alkoholsucht ihre Alkoholabhängigkeit eingestehen, ist es wichtig, dass sie auch sofort schnelle Hilfe finden und bekommen. Diese Gedanken, das mit ihrem Alkoholkonsum etwas nicht stimmt und der Alkohol eine immer größere Rolle in ihrem Leben einnimmt, sind zwar oft vorhanden, aber die Notwendigkeit, auch Hilfe zu brauchen, ist meist nur von kurzer Dauer.


Alkoholkranke Menschen sollten da abgeholt werden, wo sie gedanklich stehen, damit die Hilfe auch ankommen kann. Wichtig ist, die zeitlichen Ziele oder Hilfsangebote nicht mit dem ganzen Leben zu verbinden, sondern die momentane Lebenssituation im Auge zu behalten. Sonst können sich Hilfesuchende sehr schnell überfordert fühlen und brechen dann jeden Kontakt zu den Hilfen ab, die ihnen geboten wurden.

Das Wort Alkoholiker oder Alkoholikerin schreckt oft ab. Im Grunde genommen sind es nur Worte, aber sie haben für Betroffene oft einen negativen Beigeschmack. Hilfe sollte dann vor allem auch darin bestehen, zuhören zu können und dann gemeinsam mit dem Alkoholabhängigen Lösungen zu suchen.


Erste Schritte sollten dann natürlich auf den körperlichen und geistigen Gesundheitszustand ausgerichtet werden. Auch die soziale Situation ist eine wichtige Komponente, die nicht außer Acht gelassen werden sollte. Die Alkoholsucht hat mittlerweile alle Schichten der Gesellschaft erfasst und daher sind alkoholkranke Menschen auch nicht nur dem Klischee nach angesehenen Alkoholiker, die obdachlos sind und unter der Brücke schlafen.

Als erstes sollte man aber immer zum Arzt gehen, der sehr viele positive Dinge mit sich bringt.

Gesundheitliche Überprüfung

Ein schnelles Aufhören kann zu Entzugserscheinungen führen, wenn sich der Körper über lange Zeit an den regelmäßigen Alkoholkonsum gewöhnt hat.

Reale Hilfe von Mensch zu Mensch

Oft ist es das erste Mal, dass Alkoholiker/innen über ihren Alkoholkonsum und die damit verbundenen Alkoholprobleme sprechen. Es wirkt befreiend, wenn man sich eingesteht, es alleine nicht zu schaffen und einen Mensch um Hilfe bittet

Weitere Hilfe absprechen

Der körperliche Entzug ist ja nur die eine Seite. Danach geht es darum, sich eine dauerhafte Nüchternheit zu erarbeiten, wo der Arzt behilflich sein kann, wenn es um eine anschließende Therapiemaßnahme oder auch psychologische Hilfe geht.

Welche Hilfe für den einzelnen Suchtkranken die richtige Hilfe ist, kann man nicht pauschal sagen. Es ist aber eben wichtig, die einen gebotene Hilfe auch anzunehmen.
Oft hat man sich ja vorher schon eine lange Zeit mit Selbstversuchen gequält, die dann aber oft wieder in einem Rückfall geendet sind.

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