Eine Therapie kann für suchtkranke Menschen sehr hilfreich sein. Nur ist nicht jeder gesetzlich versichert und kann so ohne Weiteres eine Therapie beantragen. Viele Versicherte sind in privaten Krankenkassen, die manchmal auch Behandlungen für Suchtkrankheiten ausschließen oder nicht die Kosten für eine Therapie übernehmen.
Als Privatpatient kann man aber in bestimmten Therapieeinrichtungen auch als Selbstzahler eine Therapie machen. Sicherlich ist das nicht billig, aber trinken kostet ja auch Geld und seine Gesundheit sollte es einen auch wert sein.
Was nützt es einen, nichts gegen seine Krankheit zu unternehmen, nur weil man das Geld für eine Suchtklinik für Selbstzahler nicht ausgeben möchte.
Natürlich sollte man sich vorher darüber im Klaren sein, dass man auch wirklich aufhören möchte. Eine Therapie kann eventuell den Grundstein legen, um sich ein nüchternes Leben zu erarbeiten. Eine Heilung, wie es sich vielleicht manche Betroffene vorstellen, kann auch eine Therapie nicht schaffen. Sich irgendwo abgeben, dann behandeln lassen und eventuell dem Glauben zu unterliegen, man könnte dann wieder normal trinken und sein Leben so weiter führen, kann nicht funktionieren. Dann bewegt man sich in eimem Kreislauf, wo eine Therapie auch nicht wirklich ein Erfolg bringen kann.
Ob nun als gesetzlich Versicherter, oder als Privatpatient und Selbstzahler, niemand sollte eine Hilfe von vornherein ablehnen, weil es vielleicht zu teuer ist oder andere Gründe sucht, die Hilfe nicht anehmen zu können oder besser, nicht annehmen zu wollen.
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