Wie schaffe ich es, vom Alkohol wegzukommen?
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| Der Gedanke, dies
überhaupt zu wollen, ist der erste Schritt zur
Nüchternheit.
Als erstes ist ein Arztbesuch erforderlich, der eine stationäre
Alkoholentgiftung veranlasst. Wenn der Körper vom
Alkohol
entzogen ist, man also klar denken kann, ohne den körperlichen
Druck von Alkohol, beginnt die eigentliche Arbeit zur
Nüchternheit. Es sind viele Lebensveränderungen erforderlich,
um ein dauerhaftes
nüchternes und
zufriedenes Leben zu
erlernen.
Angefangen über ein alkoholfreies
Zuhause, ein alkoholfreies Umfeld und vor allem
Ehrlichkeit und
Offenheit seinem näheren Freundes- und Familienkreis. Jeder der
mein Problem kennt, kann mich bei Gefahren beschützen. |
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| weitere Forenmeinungen |
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Hallo,
Einfach nur nicht mehr zu trinken reicht meiner
Meinung nach natürlich nicht aus.
Nachdem ich Einsicht in meine
Erkrankung bekomme habe, das
hieß für mich zu wissen, ich kann nie wieder Alkohol trinken, denn meine Erkrankung ist nicht
heilbar, hatte ich eine
Chance etwas zu verändern. Und ohne
Veränderung geht es auf Dauer nicht.
Ich musste meine Schwierigkeiten, meine Ängste meine schlechten Angewohnheiten bearbeiten und verarbeiten. Vielleicht auch (in meinem Fall ganz sicher) mit Geschehnissen aus der
Vergangenheit meinen Frieden machen. Ich muss mich stellen. Ich musste wieder meine
Selbstachtung finden meine
Schuldgefühle ablegen und meine
Freizeit sinnvoll gestalten.
Ich muss mir Zeit für mich nehmen, also mich auch wichtig nehmen. Und das immer wieder. Mit einem guten
Selbstbewusstsein, aber auch mit
Verantwortungsgefühl denke ich habe ich gute Vorraussetzungen, dass es gelingen kann.
Ich muss viel herumprobieren, was mir gut tut. Ich brauche realistische Ziele. Ein ehrlicher Umgang mit mir selbst und meinem Umfeld ist meiner Meinung nach unerlässlich.
Das alles braucht seine Zeit in der auch mal
Zweifel kommen können, sicher auch das
Verlangen kommen kann und darauf sollte man vorbereitet sein.
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Hallo,
einfach nur nicht trinken ist für den Moment einfach, reicht aber nicht für ein
leben
lang.
für mich heißt die Zauberformel verändern und wachsam sein. aufpassen das alte
Verhaltensmuster nicht wieder Einzug in mein leben halten.
Ehrlichkeit, Offenheit, Gefühle zulassen, nichts verdrängen,
Vorsicht und
Dankbarkeit sind die wichtigsten Bausteine die es mir ermöglichen ein relativ
normales leben zu führen.
ich lebe auch nach dem Gelassenheitsspruch der anonymen Alkoholiker
wobei ich Gott im Himmel, damit nicht meine.
ich muss auch jeden tag aufs neue etwas für meine Trockenheit tun. ein
Selbstläufer ist die Trockenheit nicht. der Teufel Alkohol lauert an stellen wo ich ihn überhaupt nicht vermutet habe.
darum halte ich den Austausch von betroffenen unter einander für unerlässlich. auch wenn ich nicht jedem
Beitrag zustimmen möchte, ziehe ich etwas für mich heraus.
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