Ist Alkoholabhängigkeit und Alkoholismus als Krankheit vererbbar?
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Hallo, liebe Leser.
Aus meiner Sicht gibt es zwar viele Untersuchungen und Forschungen, die diese These belegen sollen, aber erwiesen ist es wohl noch nicht.
Viel Wichtiger ist die Tatsache, dass die Häufigkeit der
Alkoholiker in einer Familie darin zu begründen ist, dass das
Umfeld der heranwachsenden
Kinder und
Jugendlichen, die Hemmschwelle zum Alkoholkonsum herabsetzen.
Hier beginnt die Verantwortung der Eltern, dass Kinder einen ordentlichen Umgang mit Alkohol erlernen.
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| Weitere Meinungen der
Forenmitglieder: |
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Hallo,
rein wissenschaftlich ist es ja so weit ich weiss nicht eindeutig klar, und ich
persönlich glaube auch nicht so recht an eine genetische
Vererbung der eigentlichen Krankheit Alkoholismus, obwohl ein Grossvater von mir auch betroffen war.
Ich glaube aber schon, dass ein schlechtes Vorbild von Eltern eine grosse Rolle spielt. Also sehe ich Kinder oder Jugendliche, die in einer
Alkoholikerfamilie aufwachsen schon gefährdeter, da sie unter Umständen den
Umgang mit Alkohol als selbstverständlicher ansehen, weil sie im Irrglauben sind, dass
Alkohol Probleme löst oder die Stimmung verbessert. Ich könnte mir vorstellen, dass es ihnen schwerer fällt sich dagegen abzugrenzen, wenn es
ihnen "vorgelebt" wird.
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Hallo
ich glaube auch nicht das Alkohol vererbbar ist, mein
Bruder ist 10 Jahre älter als ich und hat früher stark Missbrauch betrieben. der ist nie
abhängig geworden.
Ich glaube allerdings auch das Einflüsse die Sucht begünstigen. aber das überlasse ich lieber
Wissenschaftler.
es gibt so viele Suchtkranke, durch alle schichten der Gesellschaft, da muss zwangsläufig in jeder
Familie einer sein.
das gehört auch zum Suchtverhalten das ich den grund für mein tun bei anderen suche, ist auch einfacher. Jetzt gehe ich lieber von mir aus.
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Eindeutig ist das wissenschaftlich nicht geklärt. Ich bin mir nicht sicher. Natürlich spielt das familiäre Umfeld eine
große Rolle in welchem ein Kind den Umgang mit Alkohol
kennen lernt. Kinder aus Alkoholikerfamilien werden wohl eher den Alkohol
missbrauchen, da sie es einfach nicht vorgelebt bekommen haben ohne Alkohol die Herausforderungen des Lebens zu bewältigen. Wir wissen aber auch, dass viele Menschen über Jahre
hinweg Alkohol missbrauchen können, ohne dadurch abhängig zu werden.
Bewiesen ist allerdings schon, dass gerade die Söhne von alkoholkranken Vätern stärker gefährdet sind, ebenfalls alkoholabhängig zu werden. Auffällig ist schon, dass diese Söhne mehr Alkohol vertragen als andere, da ihr Körper durch die Bildung der erforderlichen Enzyme den Alkohol besser und schneller abbauen kann. Da scheint eine genetische Veranlagerung zu bestehen.
Ich persönlich bin in einer typischen Suchtfamilie aufgewachsen. Meine Großeltern waren betroffen und meine Eltern. Für mich war der Alkohol eine Selbstverständlichkeit, die einfach zum Leben dazu gehörte. Ob ich die Veranlagerung diese Krankheit zu bekommen nun vererbt bekommen habe oder nicht, ist mir inzwischen ziemlich egal. Ich brauche den
Alkohol nicht mehr, nur das ist wichtig. |