Menschen mit überwiegend positiven Gedanken haben es im Leben oft leichter, als wenn die
Gedanken sich immer darum drehen, was schief laufen kann. Das
Selbstvertrauen, was durch den
Optimismus dann ausgestrahlt wird, überträgt sich auch oft auf das
Umfeld. Andere Menschen werden von dieser
Stimmung angesteckt.
Diese Ausstrahlung der
positiven Gedanken ist oft ein Zeichen von realem Leben, wo die Dinge so genommen werden, wie sie eben sind.
Gerade in Fragen der Problembewältigung, welches auch in der
Suchtaufarbeitung eine große Rolle spielt, sind positive
Gedanken eine Lösung, wenn man das Ziel, also ein nüchternes Leben zu erreichen, immer fest im Blickwinkel hat.
Wenn schon von vornherein Angst aufkommt, man kein Selbstvertrauen hat, glaubt es eh nicht zu schaffen, kann man auch keine Lösungswege finden. Wichtig ist, dass man an sich glaubt und ein Ziel hat, dafür Wege sucht und dann daran arbeitet, dieses Ziel auch erreichen zu wollen. Das Ziel sollte allerdings realistisch sein und nach Möglichkeit in kleine Schritte aufgeteilt sind. Dadurch hat man kleine
Erfolge, auf die dann aufgebaut werden kann.
Bei der Alkoholsucht, wie auch bei anderen Suchterkrankungen (
Nikotinsucht,
Borderline oder
Spielsucht ) geht es zwar darum, keinen kontrollierten Umgang mit der Sucht zu erreichen, sondern sie durch die
Abstinenz zum Stillstand zu bringen, aber auch dafür können
kleine Schritte der Weg zum Erfolg sein.
Anfänglich ist die eigene Einsicht in die Alkoholkrankheit wichtig, dann die Bereitschaft über einen
Arzt, eine ambulante
Entgiftung oder auch stationäre
Entgiftung in einer Therapieeinrichtung, Hilfe annehmen zu wollen und im
Erfahrungsaustausch mit anderen
trockenen Alkoholikern ein nüchternes Leben zu erlernen.
Die Ausstrahlung über die positiven Gedanken von stabilen trockenen Alkoholikern ist Motivation, selbst auch ein
Leben ohne Alkohol erreichen zu wollen und zu können.