summer0280 Gast
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Verfasst am: 28.11.2007, 18:25 Titel: Neu hier |
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Ich habe vor drei Wochen folgendes im Vorstellungsbereich geschrieben.
Ich weiß aus eigener Erfahrung (seit rund 20 Jahren trocken) dass man mehr oder weniger tief fallen muss. Aber wie tief kann man fallen bevor es zu spät ist?
Es geht um meine Schwester. Sie muss sich selber helfen lassen wollen. Logisch. Trotzdem, oder deswegen, bin ich ratlos denn die Folgen ihres Alkoholkonsums werden immer gravierender und ich fürchte ihr bleibt für Einsicht nicht mehr viel Zeit.
Zunächst mal kurz zu mir: Ich wäre vermutlich noch viel länger trocken wenn ich 10 Jahre früher geahnt hätte wie leicht mir das fällt. 2 Wochen Entgiftung im KH und die Sache war "gegessen". Insofern kann ich nicht unbedingt das große Vorbild sein. Leider. Ich war wohl "nur" körperlich abhängig, und nicht psychisch. Glück gehabt!
Meine Schwester lebt im Ausland, und heute rief mich ihre Sozialbetreuerin (hat sie zum Glück!) an und fragte, ob sich sie nicht zu einer Therapie überreden könne, weil langsam die Leberwerte bedenklich werden. Neben chronischer Pankreatitis, angegriffenem Hirn und was weiß ich noch alles.
Es geht einfach nur bergab und die Tatsache dass ich nichts tun kann macht mich wütend.
...
Seitdem lese ich hier, die Wut ist einigermaßen vergangen und hat Resignation und Gleichgültigkeit Platz gemacht. Mir geht es gut und sie ist erwachsen und muss wissen was sie tut oder nicht tut. Helfen kann ich ihr nicht, so viel hat mir das Lesen endgültig klargemacht. |
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