| Es fühlt sich "richtig" an • Mein 5Tag |
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maria44 sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.03.2006 Beiträge: 2106 Alter: 48
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Verfasst am: 28.11.2007, 06:27 Titel: Re: wie erklärt man seinen Kindern seine Krankheit? |
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Hallo Brit,
mein Sohn war auch 13 als ich aufhörte, niemand auf dieser Welt ist perfekt jeder macht Fehler und vor allem jeder darf ja auch Fehler machen ich war auch paar Jahre allein erziehend eigentlich bin ich das jetzt auch, auch wenn ich einen „Nochmann“ habe.
Mein Sohn hatte früher sehr gelitten durch seinen Vater alles was das Kind (oder ich) machte war nicht gut genug das ging so weit das mein Sohn alles perfekt machen wollte er setzte sich so unter Druck dass er nur noch „Fehler“ machte es war eine schlimme Zeit weil er seinen Vater doch liebte. Mir war wichtig meinem Kind beizubringen dass niemand perfekt ist auch der Vater selbst nicht. Du bist Mutter und setzt dich sehr unter Druck habe ich auch gemacht, ich wollte meinem Kind den Vater ersetzten die Oma den Opa alle die die er nicht hat und die andere Kinder haben, dabei aber habe ich mich vergessen. Gib deiner Tochter ja die Liebe die du hast, Missverständnisse, Streit uns. gibt es überall auch in „heilen“ Familien und auch in diesen „heilen“ Familien steht nicht immer Ehrlichkeit auf der ersten Stelle.
Brit du bist Alkoholkrank, das ist keine Schande Du musst nicht mit einem Schild rumlaufen und deine Tochter ja auch nicht du darfst dich jetzt nicht selber kaputt machen, ich kann Dich sehr gut verstehen nur das nutzt alles jetzt nicht. Ich würde Dir jetzt raten dich an deiner Nüchternheit zu konzentrieren und an deiner Tochter bitte lass erstmal die Vergangenheit ruhen bis du einwenig stabiler wirst da hast Du immer noch Zeit alles aufzuarbeiten.
Du musst nicht immer nur stark sein Du darfst auch mal weinen, mal traurig sein, es darf dir auch mal schlecht gehen. Für mich war/ist sehr wichtig dass mein Sohn es weißt dass ich ihn liebe und tue alles damit ihm ja auch gut geht, und dass ich für ihn da bin aber auch dass ich nicht nur Mutter bin sondern auch ein Mensch und nicht immer nur stark weil dass wäre dann nicht ehrlich liebe Brit in dem ich meine Gefühle verstecke immer nach außen nur die starke spiele bin ich nicht ehrlich nicht zu mir g und nicht zu meinem Kind.
LG Maria
ohne Alk. Seit 5.03.2006 |
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| maria44 hat zum Thema: Re: wie erklärt man seinen Kindern seine Krankheit? geschrieben
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brit123 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 30.09.2007 Beiträge: 210
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Verfasst am: 28.11.2007, 13:25 Titel: Re: wie erklärt man seinen Kindern seine Krankheit? |
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Hallo ,
vielen vielen dank für eure Antworten!
Es gibt mir sehr viel zum nachdenken ich muss das erst mal sacken lassen!
Ich bin sehr traurig und viele dinge kommen zur Zeit hoch.
Ich muss mich jetzt erst mal ablenken, meinen Kopf frei bekommen, ich werde jetzt erst mal nach draussen gehen !
bis später
viele liebe grüsse brit |
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| brit123 hat zum Thema: Re: wie erklärt man seinen Kindern seine Krankheit? geschrieben
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schnuffelchen neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 27.11.2007 Beiträge: 25
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Verfasst am: 28.11.2007, 14:58 Titel: Re: wie erklärt man seinen Kindern seine Krankheit? |
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Hallo brit,
ich finde es schön das du dir sorgen um dein kind machst
meine mama trinkt auch wie es jetzt gerade aussieht weiß ich nicht
aber als sie mal offen mit mir gesprochen hat, hat sie auch gesagt das sie sich schämt, ich bin der meinung das ist eine krankheit und sie muss sich nicht schämen und wenn mit mir offen gesprochen werden würde, was sie jetzt nicht mehr tut seit dem gespräch würde ich mich besser fühlen
ich bin zwar schon 23 aber mit 13 begreifen die kinder auch was sache ist |
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| schnuffelchen hat zum Thema: Re: wie erklärt man seinen Kindern seine Krankheit? geschrieben
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summerdream Moderatorin

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 05.02.2007 Beiträge: 6713
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Verfasst am: 28.11.2007, 19:39 Titel: Re: wie erklärt man seinen Kindern seine Krankheit? |
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hallo brit
oh weh, ich hoffe ich hab dir etz nicht zuviel zugemutet, ist ja doch verdammt viel geworden. und wie gesagt, dass muss ja nicht alles so sein!
im moment musst du viel auf dich achten, gleichzeitig ist da die sorge um deine tochter welche dich quält
weiß etz net ob's richtig rüber gekommen is, das mit dem auf sie eingehn, wenn sie sich sorgt, weil du nicht gut drauf bist oder so, war nicht für sofort gemeint, sondern für paar tage später, wenns dir wieder besser geht.
und wenn du mal keine antwort weißt auf ihre fragen oder sorgen oder dir einfach die worte fehlen, sag einfach gar nix und nimm sie ganz fest in den arm - da weiß sie dass sie wirklich offen reden kann und du sie trotzdem über alles liebst.
und eben weil du dich auf dich konzentrieren musst, mein vorschlag mit der vertrauensperson. da weißte das deine tochter noch jemanden hat und kannst dich dadurch auch etwas unbesorgter um dich kümmern - könnt ich mir zumindest vorstellen...
liebe grüße |
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| summerdream hat zum Thema: Re: wie erklärt man seinen Kindern seine Krankheit? geschrieben
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brit123 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 30.09.2007 Beiträge: 210
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Verfasst am: 29.11.2007, 11:35 Titel: Re: wie erklärt man seinen Kindern seine Krankheit? |
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Hallo ihr lieben,
eure Beträge sind gut und helfen mir!
Bitte nicht vorsichtig sein oder Dinge zurückhalten.
Für mich ist es wichtig andere Meinungen und Sichtweisen zu lesen.
Natürlich ist es nicht immer "schön" mit negativen Erlebnissen konfrontiert zu werden. Aber ich habe mich entschieden mein Leben zu ändern und da gehört das mit dazu!
Wenn ich mich nicht mit meiner Vergangenheit auseinandersetze würde ich eine Trinkpause machen.
Ich möchte Dinge manchmal zu schnell verändern und muss versuchen zu lernen geduldiger zu sein.
Und gerade zu lesen wie ihr euch als " Kinder" gefühlt habt bringt mich weiter macht mir Dinge bewußter!
Ich möchte diese "Kette" , in meiner Familie wurde getrunken, ich habe getrunken etc. unterbrechen. Ich möchte das meine Tochter ein selbständiger freier Mensch wird und nicht in die gleichen " Fallen" tapst wie ich.
die Idee mit der Vertrauensperson finde ich gut, ich muss mal schauen wie ich das machen kann.
Gestern habe ich einen schönen Abend mit meiner Tochter verbracht, ich habe das Gefühl das sie sich erst mal sicher fühlen muss das Mama wirklich nicht mehr trinkt. Sie ist sehr verschlossen.
So jetzt muss ich arbeiten gehen
viele liebe grüsse bis später brit |
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| brit123 hat zum Thema: Re: wie erklärt man seinen Kindern seine Krankheit? geschrieben
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brit123 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 30.09.2007 Beiträge: 210
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Verfasst am: 01.12.2007, 21:20 Titel: Re: wie erklärt man seinen Kindern seine Krankheit? |
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hallo,
ich werde die nächsten Tage hier nicht viel schreiben können ,habe ziemliche probleme mit meiner schulter, nennt sich impingement-syndrom, auf jeden fall ist jede armbewegung schmerzhaft, na ja ich kann ja lesen.
viele liebe grüsse brit |
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| brit123 hat zum Thema: Re: wie erklärt man seinen Kindern seine Krankheit? geschrieben
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summerdream Moderatorin

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 05.02.2007 Beiträge: 6713
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Verfasst am: 02.12.2007, 03:44 Titel: Re: wie erklärt man seinen Kindern seine Krankheit? |
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hey brit
oje, das hört sich ja echt schmerzhaft an, du arme
immerhin kannste lesen, daher wünsch ich dir mal gute besserung, hoffe man liest sich wieder
liebe grüße |
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| summerdream hat zum Thema: Re: wie erklärt man seinen Kindern seine Krankheit? geschrieben
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maria44 sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.03.2006 Beiträge: 2106 Alter: 48
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Verfasst am: 02.12.2007, 09:03 Titel: Re: wie erklärt man seinen Kindern seine Krankheit? |
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Hallo Brit,
ich wünsche dir gute Besserung, und bleib auf dem Weg!!!
LG Maria |
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| maria44 hat zum Thema: Re: wie erklärt man seinen Kindern seine Krankheit? geschrieben
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