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wie erklärt man seinen Kindern seine Krankheit?

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brit123
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Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 30.09.2007
Beiträge: 210

BeitragVerfasst am: 26.11.2007, 22:48    Titel: wie erklärt man seinen Kindern seine Krankheit? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo,

so nun der zweite Versucht hatte diese Beitrag eben ausvershen noch mal in meinen Vorstellungsbereich kopiert... nun aber.... eine Auszug worüber ich mir Gedanken mache :

Ich möchte wie ich auch schon geschrieben habe meine " Familiengeschichte" nicht als Alibi nehmen

Aber es tauchen Fragen in Bezug auf meine Tochter auf, sie hat ja auch einiges mitbekommen ( was ich mir lange nicht eingestehen wollte) aber mit meinem Verhalten in der Vergangenheit habe ich sie auch einer Gefahr ausgesetzt. Das tut mir schrecklich leid !
Sie hat einiges von mir mitbekommen , sie hat einiges in der Familie mitbekommen. Sie lehnt Alkohl ab, sie mag es nicht wenn sie betrunkene Menschen sieht. Ich habe ein sehr schlechtes Gewissen!
Bevor ich mit dem trinken aufgehört habe war sie ein sehr diszipliniertes Mädchen was Hausaufgaben aufräumen und die ganz alltäglichen Dinge angeht. Jetzt nachdem sie gemerkt hat das ich nichts mehr trinke habe ich das Gefühl das sie sich mehr " fallenlassen " kann. Wir haben mehr Meinungsverschiedenheiten ich muss sie an die Hausaufgaben erinnern. Ich denke das sie das Gefühl hat sie muss nicht mehr so viel Verantwortung übernehmen, das meine ich auf keinen Fall negativ.!

Sie redet mit mir über andere Kinder deren Eltern die ein Alkohl Problem haben, wir reden darüber wie es dem Kind geht , sie sagt sie ist froh das ich nicht trinke, sagt ich hätte früher zwar auch etwas getrunken aber es wäre ja nicht so schlimm gewesen wie bei dem anderen Kind. PUH

Aber ich fühle mich verunsichert , sie ist so das sie viele dinge mit sich selbst ausmacht ( ja da sehe ich so einige Paralelen zu mir) .

Ich weiss nicht wie ich mir ihr das thema angehen soll
Sie wird älter und irgendwann kommt auch die erste party

Habe ich mit meiner Vergenheit auch ihre Hemmschwelle niedriger gesetzt?

Diese Frage sollte ich eigentlich den "Kindern von Alkoholikern " stellen, ich bin ja auch eins davon... aber ich habe dazu zur Zeit nicht den richtigen Abstand zu beurteilen wie ich es als Kind oder als Tennie empfunden habe. Meine Erinnerungen an diese Zeit sind verdrängt .

Wie kann ich lernen mit meiner Tochter damit offen umzugehen, ohne sie damit zu überfordern?

Wie kann ich ihr die Gefahren deutlich machen?

Wie lerne ich mit meinem schlechten Gewissen umzugehen ?

Viele Grüsse Brit
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brit123 hat zum Thema: wie erklärt man seinen Kindern seine Krankheit? geschrieben
brit123
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 30.09.2007
Beiträge: 210

BeitragVerfasst am: 26.11.2007, 22:54    Titel: Re: wie erklärt man seinen Kindern seine Krankheit? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Karsten,

... war grad am überleben wie ich den Beitrag im vorstellungsbereich selber lösche.. ( zu schnell copy paste...)

du warst schneller danke und grüsse
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brit123 hat zum Thema: Re: wie erklärt man seinen Kindern seine Krankheit? geschrieben
annax
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 02.05.2007
Beiträge: 155
Wohnort: Bayern-München

BeitragVerfasst am: 27.11.2007, 10:30    Titel: Re: wie erklärt man seinen Kindern seine Krankheit? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Brit,

Ich habe auch eine Tochter, sie ist 13. Sie hat in den letzten 3 Monaten meiner Trinkzeit auch einiges unangenehmes mitbekommen und sie machte sich sehr grosse Sorgen um mich. Sie musste z.b. öfter alleine aufstehen Morgens - weil ich nicht konnte... oder war mit ihren Problemen alleine.
Eines Abends kam sie zu mir, fing an zu weinen, sagte mir wie gross ihre Sorge und Angst um mich war und dass sie das Gefühl hatte, wir würden in zwei verschiedenen Welten leben. Das war für mich der Auslöser mich endlich als Alkoholikerin zu sehen und zu wissen- ich MUSS jetzt sofort was ändern und - ich muss mir Hilfe von aussen holen.

Ich habe sehr offen mit ihr darüber geredet, sie auch dazu aufgefordert mit jemand anderen zu reden - ihre Sorgen nicht in sich hineinzufressen.

Das "es mir selbst bedingungslos - und ohne Hintertür - einzugestehen", wies mir den Weg ihr das Vertrauen zu geben wieder eine Mutter zu haben die für sie da ist und sich auch um sich selbst kümmert.

Ich weiss jetzt nicht wie alt Deine Tochter ist, aber überfordern denke ich würdest Du sie nur wenn Du "es herunterspielst" und nicht ehrlich bist. Kinder haben sehr feine Antennen. Wenn Du Dir klar bist - den Weg zu gehen - vermittelst Du ihr genau das.

Und es ist toll, dass sie mit Dir redet - ihre Ablehnung - die Situation mit der Freundin alkoholkranker Eltern.
Kein Kind mag besoffene Erwachsene - ganz normal.

Und ich denke - die Hemmschwelle ist erstmal grösser - dem Alkohol gegenüber als bei unbelasteten Kindern. Und wenn Du ab jetzt durch Dein Verhalten "richtig und nüchtern - also echt", für sie da bist gibst Du ihr die beste Vorraussetzung für "folgende Partys".

Die Schuldgefühle sind schlimm - ich weiss, aber Kinder können auch lernen dass man sein Leben ändern und aus Fehlern lernen kann, also Stärke entwickelt. Und was bei uns am meisten hilft - ist immer wieder das offene Gespräch.

Alles Gute Dir!
Barbara
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annax hat zum Thema: Re: wie erklärt man seinen Kindern seine Krankheit? geschrieben
_ODIN_
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Männlich
Anmeldungsdatum: 21.06.2007
Beiträge: 57
Wohnort: Asgard

BeitragVerfasst am: 27.11.2007, 11:45    Titel: Re: wie erklärt man seinen Kindern seine Krankheit? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Brit123,


Das hab ich im Internet gefunden:

edit
bitte keine anderen Internetseiten kopieren. Danke
edit


So nun zu Euch.
Als Du nicht handeln konntest, hat Deine Tochter bewusst oder unbewusst das Handeln übernommen. Ob Du das wolltest oder nicht. Es passiert einfach.

Das vielleicht einmal als Denkanstoß.
Alles Gute
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_ODIN_ hat zum Thema: Re: wie erklärt man seinen Kindern seine Krankheit? geschrieben
zilli
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 02.11.2007
Beiträge: 139

BeitragVerfasst am: 27.11.2007, 15:46    Titel: Re: wie erklärt man seinen Kindern seine Krankheit? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Brit!

Bin selbst Tochter von alkoholabhängigen Eltern, kämpfe heute auch mit Problemen in Bezug auf den Alkohol. Das soll dir aber keine Angst machen!!
Ich gehe meine Probleme weitaus offensiver als meine Eltern an, auch wenn ich mir manches "abgeguckt" habe. Großartig über das Thema Alkohol haben wir nie gesprochen...wäre vielleicht mal ganz hilfreich gewesen.
Du hast den riesen Vorteil-und somit auch deine Tochter, dass du darüber sprichst, dein Problem/deine Sucht erkannt hast. Ein dickes, stolzes Kompliment!! Ihr habt die Chance etwas zu ändern, deine Tochter auf gewisse "Partys" vorzubereiten etc.
Meine Eltern haben bis heute nicht vom Alkohol losgelassen. Da ist es selbst als erwachsenes, vernünftiges Kind manchmal noch schwer, den richtigen, gesunden Weg einzuschlagen.

Ich wünsche dir ganz viel Kraft und alles Liebe für dich und deinen Weg!

LG, zilli Winken
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zilli hat zum Thema: Re: wie erklärt man seinen Kindern seine Krankheit? geschrieben
brit123
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 30.09.2007
Beiträge: 210

BeitragVerfasst am: 28.11.2007, 00:20    Titel: Re: wie erklärt man seinen Kindern seine Krankheit? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Guten abend,

Offenheit, ja das ist wichtig!

Und das sie das Handeln bewußt oder unbewußt übernommen hat .. ja das hat auch seinen Grund!

Wenn ich ehrlich bin habe ich etwas Angst offen ihr gegenüber zu sein ( sie ist auch 13) und Unsicherheit deshalb , weil ich mich schäme!

Weil ich doch als Mama ein Vorbild sein sollte, und da war ich kein gutes!

Ich habe zwar mir ihr Hausaufgaben gemacht, morgens mit ihr aufgestanden Frühstück , für die Schule und sie angespornt ihr versucht Werte zu vermitteln , sie ist auch ein tolles Mädchen.

Aber gerade was die Werte angeht, war es doch meinerseits eine Lüge, ich habe ihr immer gesagt das es sehr wichtig ist ehrlich zu sein, zu scih selbst zu anderen und was hab ich gemacht....

Das fällt mir sehr schwer, wie kann ich von einem großen Kind fordern ehrlich zu sein wenn ich ich selbst nicht war..

Ist es ihr peinlich wenn ich ihr sage das ich alkoholikerin bin, mir ist es peinlich, ich bin nicht die immer die starke selbstbewußte mama, und da sie keinen "papa" hat sollte ich doch versuchen beides für sie zu sein.

Aber ich habe nicht immer die kraft dazu, es gibt momente da fühle ich mich nicht stark. und jetzt wo ich einen längeren zeitpunkt einen klaren kopf habe ( den ich auch weiter haben will!!) wird mir meine Vergangeheit bewußter, meine selbstlüge... warum habe ich so viele jahre verschenkt, ich weiss das bringt nichts, aber ich werde wütend auf mich selbst.

Wie kann ich mit meiner Vergangeheit ( sie bleibt immer ein Teil von mir) aber wie kann ich damit abschließen und sie positiv nutzen?

ich weiss es nicht... nach vorne schaun!

hmm bischen zeit brauch ich da wohl noch!
Danke für eure Antworten!

viele liebe Grüsse
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brit123 hat zum Thema: Re: wie erklärt man seinen Kindern seine Krankheit? geschrieben
summerdream
Moderatorin
Moderatorin


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 05.02.2007
Beiträge: 6713

BeitragVerfasst am: 28.11.2007, 00:42    Titel: Re: wie erklärt man seinen Kindern seine Krankheit? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

hallo brit

ich hoffe du hast nichts dagegen, dass ich mich als tochter einer alkoholikerin zu deinem post äußere Sehr glücklich

die anderen habens dir ja scho gesagt, ich empfinde dies ebenso als wichtig, wahrscheinlich sogar das wichtigste für deine tochter - dass du offen mit ihr über dich und alkohol redest - keine lügen mehr, sondern einfach offen und ehrlich.

Zitat:
Habe ich mit meiner Vergenheit auch ihre Hemmschwelle niedriger gesetzt?

hm... gute frage, ich denke es kann auswirkungen in beide richtungen haben - höher sowie niedriger! ich denke aber, wenn du mit ihr offen redest, sie auch allgemein über das thema alkohol aufklärst (nicht alles auf einmal, sondern nach und nach) ich könnte mir auch vorstellen, dass sie irgendwann mal mit einigen fragen herausrücken wird, dann glaube ich das ihre hemmschwelle höher wird.

Zitat:
Sie redet mit mir über andere Kinder deren Eltern die ein Alkohl Problem haben, wir reden darüber wie es dem Kind geht , sie sagt sie ist froh das ich nicht trinke, sagt ich hätte früher zwar auch etwas getrunken aber es wäre ja nicht so schlimm gewesen wie bei dem anderen Kind. PUH

ich hoffe, das ist dir jetzt nicht zuviel, aber diesen satz kann man doppelt deuten - einmal negativ und einmal positv...
positiv: so wie sie es sagt, nämlich das es wirklich net so schlimm war
negativ: ich und wie ich mitbekommen habe auch viele anderen kinder von alkoholikern neigen dazu die eigene situation herunterzuspielen, nicht nur vor anderen sondern auch vor uns selber. woanders isses immer schlimmer, mag bestimmt auch öfters stimmen, aber damit spielt man auch seine eigenen probleme runter und glaubt auch daran...
kann etz net beurteilen, wie das deine tochter empfindet, vielleicht verdrängt sie auch manches, keine ahnung.

hm... du bist jetzt fast zwei monate trocken, das is auf jeden fall etwas, wo ich anerkenne, deine tochter bestimmt genauso, gleichzeitig ist aber nach so ner zeit (meine mutter hats mal drei monate nüchtern geschafft) auch noch ne große angst da. die legt sich nach und nach, kommt aber in manchen eigentlichen alltagssituationen wieder hoch z.b. wenn du mal später heimkommst, schlecht gelaunt oder so...
das des auch passieren wird, is klar, wir sind alle nur menschen, man kann nicht immer gut gelaunt sein oder so, wichtig dabei ist, dass du ihre sorgen dann nicht einfach abtust, sondern auf sie eingehst, ihre sorgen ernst nimmst. dir die zeit nimmst, ihr einfach nur zuhörst und sie ausreden läßt ohne sie zu unterbrechen, auch wenn du manches vielleicht anderes empfindest, deine sichtweise kannst du ihr dann hinterher immer noch in ruhe erklären, sie wird dir dann auch viel besser zuhören.

oh mann, wenn ich das etz alles so durchlese, merk ich das ich wirklich nur aus der sicht eines kindes geschrieben habe, dabei ist es ja auch sehr wichtig, dass du dich um dich selbst kümmerst - für dich und deine trockenheit! vielleicht ist dir manches trotz deiner liebe zu ihr momentan noch zu viel, vielleicht sagt dir deine tochter auch manchmal das alles ok ist was war, dabei ist es das aber gar nicht für sie sondern sie traut sich nicht es dir zu sagen, weil sie angst hat, dass du sonst wieder zu trinken anfängst - nur ne überlegung...
aus den zwei gründen wärs vielleicht keine schlechte idee, wenn ihr so ne art vertrauensperson festlegt, an die ihr euch beide unabhängig voneinander wenden könnt. überleg dir doch mal ob du ne freundin, verwandte oder so hast zu der ihr beide vertrauen habt und frag die person einfach mal - ich find, das hilft dir und deiner tochter weiter.
du hast jemanden mit dem du reden kannst und deine tochter auch, da kann sie dann auch offen reden ohne angst haben zu müssen dich mit ihren worten zu verletzen!

es kann auch sein, dass ich mich täusche und deine tochter es wirklich nicht als schlimm empfunden hat, ich kann mir aber wirklich vorstellen, dass sie dir noch manches verschweigt - nicht weil sie dich nicht liebt, sondern gerade weil sie dich liebt und sie meint, dich mit ihrem verhalten zu schützen!

huch, etz isses doch noch ein halber roman geworden, hoff ich habs einigermaßen verständlich rübergebracht und mich auch net zu oft wiederholt, falls noch was unklar ist, frag einfach nach ok.

liebe grüße & ganz viel kraft und viele weitere nüchterne monate wünsche ich dir, dass es irgendwann mal jahre werden!
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summerdream hat zum Thema: Re: wie erklärt man seinen Kindern seine Krankheit? geschrieben
summerdream
Moderatorin
Moderatorin


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 05.02.2007
Beiträge: 6713

BeitragVerfasst am: 28.11.2007, 01:04    Titel: Re: wie erklärt man seinen Kindern seine Krankheit? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

nochmal ich, hab wohl zu lange mit meinem post gebraucht, wie ich angefangen hab, war deine antwort noch net da Winken

Zitat:
Aber gerade was die Werte angeht, war es doch meinerseits eine Lüge, ich habe ihr immer gesagt das es sehr wichtig ist ehrlich zu sein, zu scih selbst zu anderen und was hab ich gemacht....

da hast du nen interessanten und treffenden punkt gebracht, das kann sich auf später auswirken. dem kannst du jetzt aber entgegenwirken, sie ist 13 jahre jung, du kannst noch viel zu ihrer entwicklung beitragen.

Zitat:
Ist es ihr peinlich wenn ich ihr sage das ich alkoholikerin bin, mir ist es peinlich, ich bin nicht die immer die starke selbstbewußte mama, und da sie keinen "papa" hat sollte ich doch versuchen beides für sie zu sein.

bestimmt ist es ihr peinlich, ging mir auch lange zeit so (auch jetzt noch manchmal, aber eher selten), ich bin mir aber sicher, auch wenn es wohl noch ein paar monate dauern kann, dass sie stolz sagt: "meine mama ist jetzt trockene alkoholikerin!"
also ich würde das gerne von meiner mutter sagen können, davon ist sie aber noch lichtjahre entfernt.

Zitat:
Wie kann ich mit meiner Vergangeheit ( sie bleibt immer ein Teil von mir) aber wie kann ich damit abschließen und sie positiv nutzen?

das sollen dir die trockenen alkoholiker hier sagen, denk ich als nicht-alkoholiker kann mich da net so richtig reinversetzen, ich schick dir einfach ein meiner meinung nach schönes und wahres zitat vom einstein Winken
*Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben*

sei lieb gegrüßt
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summerdream hat zum Thema: Re: wie erklärt man seinen Kindern seine Krankheit? geschrieben

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