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Körper krank ja...aber Seele nicht...was tun?

 
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Jeniqua
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 21.11.2007
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 24.11.2007, 00:06    Titel: Körper krank ja...aber Seele nicht...was tun? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Seit gegrüßt,
ich möchte jetzt nicht zu sehr in meine Geschichte eingehen. Wen es interessiert kann sich gerne hier http://www.forum-alkoholiker.de/ftopic9460.html etwas einlesen.
So, nun bin ich seit sieben Jahren mit meinem Spiegeltrinker ( ab morgens 5-6 Bier am Tag min.) zusammen, der mir sehr viel Freude, Liebe und Verständnis entgegengebracht hat. Er hat mich nie geschlagen, schlecht behandelt, ignoriert oder erniedrigt. Ich konnte ihm nie etwas vorwerfen. Nun sah ich jetzt, dass seine Gesundheit und auch seine Arbeit den Bach runter gingen. Auch ich war nicht mehr imstande alles zu kompensieren (ich war der Meinung ich müsste das). Nun ist mein Schatz aus eigenem Willem in den Entzug gegangen. Ich bin sehr stolz auf ihn und wünsche ihm alles Gute dabei. Ich bin auch sehr stolz auf mich, da ich mich im Moment davon sehr gut abgrenzen kann. Es ist sein Kampf den er jetzt durchstehen muss, doch habe ich Bedenken vor der Zeit, wenn er wieder nach Hause kommt. Ich möchte ihm keine Vorwürfe machen, wenn er wieder rückfällig wird, denn schließlich ist er ein erwachsener Mann (34 J.) und es ist nicht "mein Bier" wie man so schön sagt (man verzeihe mir dieses Wortspiel). Ich kämpfe aber auch: nämlich mit meiner Rolle als Co. Bei meiner Mutter wurde ich dazu und ich war es bei ihm seit den Jahren die wir zusammen sind. Schon als Kind war ich immer lieb und freundlich und wollte es jedem recht machen. Hatte ich überhaupt eine Chance nicht Co zu werden? Habe ich eine Chance damit glücklich zu werden? Ich weiß, dass das Fragen sind, die letzt endlich nur ich beantworten kann, aber ich möchte hier einfach mal hören:" Du brauchst Hilfe" und nicht "Du bist immer so stark". Ich habe mich schon nach SHG im Umkreis erkundigt und die gibt es auch und ich werde die auch in Anspruch nehmen, aber es ist das Eine zu schreiben und das andere mit jemanden Auge in Auge zu sprechen. Die Erkenntnis, selbst krank zu sein, ist wahrscheinlich als Co noch schwerer, als sich die Krankheit seines Liebsten einzugestehen. Irgendwie bin ich ihm schon böse, denn er will in der Therapie die psychologische Hilfe nicht recht annehmen ("Ich bin ja nicht verrückt" Zitat Ende), aber ich bin froh drum selbst jetzt eine Therapie zu genießen und hab ihm noch nicht gesagt, dass ich jetzt in ne Gruppe gehe. Hat er jetzt erst recht Schuldgefühle? Wird ihn diese Tatsache eher motivieren? Vielleicht ist das die Frage die ich eigentlich stellen will. Und wie ich ihn zart dazu bringen kann, dass er auch psychologische Hilfe braucht.
Ich weiß das ist alles etwas verquer was ich schreibe, aber wenn die Gefühle durchgehen ist für Logik nicht viel Platz.
Soviel zu mir und ich freue mich sehr auf Eure Rückmeldungen (und ich mag konstruktive Kritik...also raus damit)
Bussi für alle
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Jeniqua hat zum Thema: Körper krank ja...aber Seele nicht...was tun? geschrieben
Jeniqua
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 21.11.2007
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 24.11.2007, 01:05    Titel: Re: Körper krank ja...aber Seele nicht...was tun? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Ich möchte noch etwas hinzufügen: selbst hier fühle ich mich vielen "verpflichtet" ihnen helfen zu müssen wie auch den Leuten in der SHG. Bei der Gruppe is ne Pschologin anwesend die zu mir nur nur sagt, dass sie sich für meine Kraft bewundert, wie ich meinen Freund im Entzug unterstütze und wie "sozial" ich bin. Lebe ich meine "Rolle" wirlich inwischen so gut, dass keinen mehr bemerkt, dass ich das nicht bin? Nur ein Zusatz von mir.
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Jeniqua hat zum Thema: Re: Körper krank ja...aber Seele nicht...was tun? geschrieben
summerdream
Moderatorin
Moderatorin


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 05.02.2007
Beiträge: 6713

BeitragVerfasst am: 24.11.2007, 04:39    Titel: Re: Körper krank ja...aber Seele nicht...was tun? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

hallo jeniqua

erstmal herzlich willkommen hier! meistens schreib ich im kinderbereich, deswegen möchte ich mich etz gar net so ausführlich äußern, nur dazu kurz.
Zitat:
Lebe ich meine "Rolle" wirlich inwischen so gut, dass keinen mehr bemerkt, dass ich das nicht bin?

das is sowas wo das aufwachsen in einem alkoholikerhaushalt sehr häufig mit sich bringt - immer für andere da sein, keine schwäche zulassen und schon dreimal nicht zeigen, man schafft das schon irgendwie alleine - kennt man ja nicht anders!
und das ist ne rolle, die wir verdammt gut beherrschen und alle anderen kaufen uns das dann ab - woher sollen sie auch wissen, dass es in uns drinnen gaaanz anders aussieht???

dein mann ist momentan auf therapie, du hast jetzt ganz viel zeit für dich, nutze das aus um mal auf deine bedürfnisse zu hören und diese auch zu erfüllen. schreib hier so viel du willst, laß die tasten glühen, hier ist immer jemand da, der dir zuhört (liest) Lachen

liebe grüße
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summerdream hat zum Thema: Re: Körper krank ja...aber Seele nicht...was tun? geschrieben
Nicole
Gast






BeitragVerfasst am: 24.11.2007, 10:51    Titel: Re: Körper krank ja...aber Seele nicht...was tun? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Jeniqua,

Zitat:
selbst hier fühle ich mich vielen "verpflichtet" ihnen helfen zu müssen


nein das brauchst du nun wirklich nicht. In erster Linie bist duhier weil du hilfe brauchst.

Später wenn es dir besser geht kannst du deine Erfahrungen weitergeben aber auch nur wenn du möchtest.

Liebe Grüsse
Elocin
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Nicole hat zum Thema: Re: Körper krank ja...aber Seele nicht...was tun? geschrieben
Lilly12
Gast






BeitragVerfasst am: 24.11.2007, 13:46    Titel: Re: Körper krank ja...aber Seele nicht...was tun? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Jeniqua,

Herzlich Willkommen hier im Forum Sehr glücklich

Zitat:
Er hat mich nie geschlagen, schlecht behandelt, ignoriert oder erniedrigt. Ich konnte ihm nie etwas vorwerfen.

Solche Aussagen sind schon CO-Verhalten. Man sucht sich Dinge, die SELBSTVERSTÄNDLICH sein sollten, um den anderen gut darzustellen. Und einen Grund zu haben, zu bleiben, sich an die Beziehung weiterhin zu klammern. Und über das schlechte zu schweigen. Es ist selbstverstänlich in einer Partnerschaft, nicht geschlagen zu werden, gut behandelt zu werden, nicht erniedrigt zu werden und auch nicht ignoriert. Und es ist auch selbstverständlich, geliebt zu werden, wir müssen NICHTS dafür tun, es wird uns von selber zuteil. Wir müssen uns Liebe nicht verdienen. Sie wird uns geschenkt oder auch nicht.

Zitat:
aber ich bin froh drum selbst jetzt eine Therapie zu genießen und hab ihm noch nicht gesagt, dass ich jetzt in ne Gruppe gehe. Hat er jetzt erst recht Schuldgefühle? Wird ihn diese Tatsache eher motivieren? Vielleicht ist das die Frage die ich eigentlich stellen will. Und wie ich ihn zart dazu bringen kann, dass er auch psychologische Hilfe braucht.

Nein, wenn er etwas in der Thera gelernt hat, WEISS er, das auch DU Hilfe brauchst. Familienangehörige sind IMMER mitbetroffen, seien es die Partner, Kinder, meist auch die Eltern. Er wird froh darüber sein, denn es erhöht Eure Chancen, Eure Partnerschaft aufrechtzuerhalten.
Überhaupt wird es wichtig für Euch sein, sehr viel miteinander zu reden, denn ihr werdet Euch beide verändern. Wenn der eine dem anderen keine Chance gibt, ihm da zu folgen, wird die Partnerschaft zerbrechen. Bei mir war es so. Also reden, reden , reden... manchmal muß man es erst wieder neu erlernen, aber es geht. Ich mußte das in meiner neuen Partnerschaft auch erst erlernen.
Und ich denke, es wird ihn motivieren, denn ihr zieht ab nun an einem Strang, er wird sich nicht alleingelassen fühlen, sondern bestärkt, den Weg in die Trockenheit weiterzugehen.

Natürlich brauchst auch DU Hilfe, denn auch Du bist krank, CO... beziehungssüchtig ?

Zitat:
Ich möchte noch etwas hinzufügen: selbst hier fühle ich mich vielen "verpflichtet" ihnen helfen zu müssen wie auch den Leuten in der SHG. Bei der Gruppe is ne Pschologin anwesend die zu mir nur nur sagt, dass sie sich für meine Kraft bewundert, wie ich meinen Freund im Entzug unterstütze und wie "sozial" ich bin. Lebe ich meine "Rolle" wirlich inwischen so gut, dass keinen mehr bemerkt, dass ich das nicht bin?


Hört sich nach einem ausgewachsenem Helfersyndrom an...
Darf ich mal fragen, was das für eine Gruppe ist ?
Und was ist das denn für eine Psychologin? Geschockt ich glaub, die braucht selber psychologische Hilfe Mit den Augen rollen und das mein ich nicht mal so ganz im Spaß, auch Menschen in diesen helfenden Berufen haben oft ein Helfersyndrom, das sie dort ausleben. Ist keine Seltenheit.

Helfen ist ne prima Sache, auch menschlich und bewundernswert, aber wir brauchen nur zu helfen, wenn wir darum gebeten werden. CO`s helfen aber auch gern, ohne je darum gebeten worden zu sein. Erfolgt dann kein Lob, von dem sie so abhängig sind, wird mit Vorwürfen der Undankbarkeit reagiert. CO`s suchen sich Menschen, die vermeintlich Hilfe brauchen, nur so können sie ihre "Sucht", gebraucht zu werden ausleben.
Ich würde da knallhart in der Gruppe sagen, ich bin eine CO und ich will das ändern, wie geht das, wer kann mir dabei helfen ?? Ich will wieder ich selbst sein ! Ich will versuchen, mein mich krankmachendes Verhalten zu ändern und das in möglichst gesunde Bahnen zu lenken. Darum bin ich hier. Punkt.

Auch hier kannst Du das lernen, zusammen mit den anderen, die den Weg schon kennen.

Hoffentlich verärgern Dich nicht meine klaren Worte, das ist nicht beabsichtigt, aber rumsäuseln bringt ja auch nix.
Ich kann auch nur aus Alkoholikerinnen-Seite schreiben, ich selber kenne nicht die Wege aus der CO-Abhängigkeit, nur theoretisch. Die besten Tipps werden daher von Selbstbetroffenen kommen.

Lieben Gruß an Dich
und schön, das Du hier hergefunden hast Sehr glücklich
Lilly
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Lilly12 hat zum Thema: Re: Körper krank ja...aber Seele nicht...was tun? geschrieben
Jeniqua
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 21.11.2007
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 25.11.2007, 22:27    Titel: Re: Körper krank ja...aber Seele nicht...was tun? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Erst mal vielen lieben Dank für Eure ehrlichen Antworten.
Ich bin mir sicher ihr kennt das Phänomen: im Prinzip weiß man in seinem Innersten diese Dinge eigentlich, aber eine Welle der Anteilnahme und auch guter Kritik (dafür bin ich besonders dankbar Sehr glücklich ) werden Erkenntnisse letztdendlich ganz an die Oberfläche gespült.
Ich konzentriere mich jetzt auch sehr auf mich und deshlab habe ich mich zuerst hier gemeldet und mich an die SHG Gruppe gewandt. Naja die Gruppe ist hier im Ort und ich denke ob es vielleicht nicht besser wäre in die nächstgelegene Stadt zu fahren, denn das Verhalten der lieben "Tante" hat mich selbst dann doch auch sehr gewundert Geschockt . Möglicherweise ist der etwas größere Abstand zum eigenen Heim auch eine bessere Art Abstand von seinem Alltagsleben zu nehmen. Naja nur mal so ein Gedanke und die Fahrt wäre auch nicht so lange.
Mir ist sehr wohl klar, dass ich ein ausgewachsenes Helfersyndrom habe und ertappe mich Gott sei Dank auch inzwischen bei diesen Verhaltensweisen. Habt ihr vielleicht Erfahrungen mit verschiedenen Therapien? Verhaltenstherapie, Psychoth? Womit habt ihr gute Erfahrungen gemacht im Co Bereich?
Ich habe meinen Mann heute besucht und wir konnten sehr gut schildern wie es uns zur Zeit geht und was wir für Ängste haben. Reden konnten wir eigentlich immer sehr gut miteinander. Er hat auch Angst, dass wir uns vielleicht so verändern, dass wir nicht mehr zusammenpassen (vorallem da ich ihn ja nur als Alkoholiker kenne), aber meinte auch, die Zeit wird es zeigen und es verrückt wäre bei Schritt eins schon an Schritt 20 zu denken. Es wird sich zeigen und wenns nicht klappt hoffe ich zumindest, dass wir beide daran wachsen werden und das Glück finden. Besser noch wir finden es zusammen.

So soweit zur Zeit zum Stand der Dinge. Ich finde es sehr erleichternd eine Möglichkeit zu haben mich am Abend hinsetzen zu können und meine Gedanken und Gefühle die mir am Tag begegnet sind los zu werden. Ich habe zwar viele Menschen die helfen, aber ob sie es auch verstehen? Es wird sich zeigen.

Ich schicke Euch allen ein dickes Bussi aufs Bauchi (Sorry is einfach mein Spruch für Menschen die ich schätze Smilie )
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Jeniqua hat zum Thema: Re: Körper krank ja...aber Seele nicht...was tun? geschrieben
klaro
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Männlich
Anmeldungsdatum: 06.01.2007
Beiträge: 287
Wohnort: Borken

BeitragVerfasst am: 26.11.2007, 09:56    Titel: Re: Körper krank ja...aber Seele nicht...was tun? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Woher kennst du mein trinkverhalten?
Genauso war meine trinkerei, immer den pegel halten (sprich spiegel) und nur nicht auffallen. (dachte ich ) ich habe über jahre so gesoffen und wenn ich mich beobachtet fühlte, konnte ich auch weniger trinken oder mal aussetzen. Habe es aber schnell wieder nachgeholt, so das mein spiegel wieder den level hatte, den ich brauchte um zu funktionieren. Dein mann weiss schon, das mit seinem trinkverhalten was nicht stimmt, wird es aber nicht eingestehen, weil er schon zu tief drin ist. Wenn du glaubst, sie würden es an der arbeit nicht merken, so ist das irrglaube. Sie sagen nur nichts, weil er doch seine arbeit noch gewissenhaft macht. Auch sein umfeld wird nicht viel merken, weil sie deinen mann nicht anders kennen. Das gleiche war bei mir. Ging ich auf eine feier, so soff ich vorher mehr um dort nicht aufzufallen. Was glaubst du, wie viel mal meine frau gesagt bekam, das ich nicht viel trank und andere mehr trinken würden als ich. Wer es merkte, war meine familie, die mich eben anders kannten. Was glaubst du, wie viel mal meine frau gesagt hat ich soll nicht so viel trinken. Ich habe ihr versprochen weniger zu trinken aber nie lange eingehalten. Sie drohte mich zu verlassen, bettelte, liebte, hasste, verfluchte, wünschte das ich mich totsoff und vieles mehr. Das alles nutzte nichts, denn sie hielt nicht das was sie versprach und so soff ich weiter.
Erst als sie phsychisch am ende war, gab sie auf was an mir zu ändern und holte sich hilfe.
Sie lies mich saufen und sagte mir das es nicht ihr sache wäre, sondern ich für mich verantwortlich wäre und nicht sie.
Sie zeigt mir, wie weit ich bei ihr gehen könnte und hielt das ein was sie mir sagte. Sie lies los von den gedanken mir helfen zu wollen, hat mich aber nicht verlassen, weil doch noch hoffnung war, das sich was ändert. Die kraft um das alles ertragen zu können, holte sie sich in einer SHG, wo viele co-abhängige sind die das alles von sich kannten.
Du kannst an deinem mann nichts ändern aber du kannst was an dir ändern, in dem du ihn zeigst, wie weit er bei dir gehen kann. Als meine frau sich nicht mehr um mich kümmerte und mich machen lies was ich wollte, ging es mir immer schlechter. Ich wurde vom familienleben isoliert und wenn ich dann streit anfing, ging sie gar nicht darauf ein und sagte nur, das es an mir läge,wenn sich was ändern solle. Um das alles aushalten zu können hatte sie di unterstützung von unseren kindern und ihrem neuen umfeld. Du hast doch auch die unterstützung von deiner schwiegermutter. Gehe doch mal auf in eine beratungsstelle und hole dir dort informationen, wie man mit alkoholkranken umgeht. Gehe in eine Shg, denn dort sitzen die richtigen menschen, die sich mit deinem problem auskennen und dir die unterstützung geben und dir hilfreich zur seite stehen.

Es grüsst dich recht herzlich heinrich alk und co-alk
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klaro hat zum Thema: Re: Körper krank ja...aber Seele nicht...was tun? geschrieben
vergissmeinnicht
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 08.10.2007
Beiträge: 306

BeitragVerfasst am: 26.11.2007, 12:29    Titel: Re: Körper krank ja...aber Seele nicht...was tun? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Jeniqua

Man fällt doch in die Rolle rein ohne es zu merken.
Man übernimmt so viel von dem anderen , ohne es eigentlich zu wollen.
Mich hat man auch als ,,die Starke,, in unserer Beziehung gesehen. Dabei bin ich das gar nicht!!!
Ich habe diese Rolle zugeschoben bekommen und sie angenommen, ohne es zu merken.

Du bist ja dabei daran zu arbeiten. Aber Vorsicht: nicht zuviel erwarten, kleine Schritte!!

Das gilt auch für deinen Mann.
Meiner hat sich auch in der Therapie schlecht auf die psychologische Hilfe einlassen können, dem haben Gespräche mit Patienten ganz viel gebracht, sich helfen zu lassen. Ich habe nur ,,einmal,, gesagt, das amn ihm nicht helfen kann, wenn er es nicht zulässt.
Die sollen selber Entscheidungen treffen!!

Fazit: Er hat sich helfen lassen. Mit großem Erfolg. Für ihn war das sehr schmerzhaft, für mich auch.
Ich war ein paarmal dabei bei den Gesprächen und wir haben dort ein Ang. Seminar mitgemacht.
Kann ich nur empfehlen!!!

Freut euch auf das was zu Vorschein kommt.

Der Alk verändert einen menschen negativ.
Das ist meine Meinung.

Libe Grüsse

vergissmeinnicht
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vergissmeinnicht hat zum Thema: Re: Körper krank ja...aber Seele nicht...was tun? geschrieben

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