| Verhaltenstipps zu Weihnachten • Wie soll es weiter gehen mit meiner Mama? |
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Hoffnungslose Gast
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Verfasst am: 08.11.2007, 16:13 Titel: Same shit everyday... |
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Hallo zusammen
Ich komme direkt vom Vorstellungs-Forum und weil ich seit gestern ziemlich unter Strom stehe, hoffe ich, es ist ok, wenn ich gleich drauf los schreibe.
Ich denke, soviel muss ich gar nicht erzählen, denn die Geschichten hier ähneln sich ja leider alle mehr oder weniger.
Mein Vater trinkt (oder darf ich säuft sagen?) seit ich denken kann.
Bis vor drei Jahren war er mal für knappe zwei Jahre trocken.
Es war seltsam zu der Zeit, weil sich das A... auf einmal zum Wunschdaddy entwickelte, was für mich emotional ziemlich verwirrend war.
Nun ja, alle waren hellauf begeistert und noch zuversichtlicher - "Jetzt ist alles schick und die Welt wieder schön..." ... alle, bis auf mich.
Ich traute dem Frieden nicht wirklich und als er an Omas Geburtstag mit dem Kräuter daher kam, weil ja "ein Gläschen nichts ausmacht", war für mich alles klar.
Da ich aber die Einzige war, die ein "Ist ja wohl jetzt nicht dein Ernst?!" in den Raum warf und alle Anderen nur komisch kuckten, aber trotzdem einschenkten, konnte ich nicht viel machen.
Zudem war ich zu dieser Zeit in meiner Therapie gerade an der Stelle, mir wieder meine Tochter-Position zu erkämpfen und nicht die Mama zu spielen. Insofern.. tja... weiß ich nicht, ob ich es allein hätte verhindern können - wahrscheinlich nicht.
Nun ja, auf diesen Abend folgten nicht viele Tage und es war wieder alles beim Alten.
Ich versuchte noch eine Zeitlang das "Ich mische mich nicht ein"-Spiel, gab aber irgendwann auf und landete wieder in meiner Rolle der rettenwollenden und schlichtenden Tochter.
Inzwischen ist es (wieder) so, dass er jeden Abend völlig zu ist.
Das bedeutet, er ist nur am brüllen, Türen schlagen, beleidigen, drohen... ach, ihr kennt das wahrscheinlich
Das Problem ist, dass ich jeden Abend wieder zu der kleinen Tochter mutiere, die lauschend und aufpassend auf der Treppe steht, um schlimmstenfalls eingreifen zu können - die "kleine" Tochter ist inzwischen allerdings 29 Jahre alt und fühlt sich, als hätte sie überhaupt nichts gelernt.
Vom Kopf her weiß ich zu 100 %, dass ich nichts ändern kann und doch versuche ich es immer und immer und immer wieder...
Ich habe mit ihm geredet, ich habe ihn angebrüllt, ich habe Sachen nach ihm geworfen, wollte ihn erschlagen, habe ihn ignoriert und was soll ich euch verraten? Es hat nichts gebracht - natürlich hat es das nicht.
An Weihnachten vor zwei Jahren habe ich ihm einen Brief geschrieben, weil ich versuchen wollte, ihm mal klar zu machen, wie belastend das Alles eigentlich ist und wie schön es war, als er trocken war.
Er kam dann zu mir und wir haben beide stundenlang geredet und geheult. Es endete mit dem Versprechen von ihm, wieder aufzuhören.
Abends zur Bescherung bekam ich dann unter der Hand eine Karte von ihm, in der stand "An jedem Horizont brennt ein kleines Licht." und ich hab geheult vor Rührung, Freude, Hoffnung...
... es wurde immer dunkler...
Gestern, als er wieder am toben war, habe ich ihn angeschrieen, dass ich heute seinen Fusel ins Klo kippen werde und wenn er sich unbedingt tot saufen will, er sein Zeug selbst beschaffen soll (ja, meine Mutter kauft für ihn ein...).
Heute denke ich, dass ich es lassen werde (oder?).
Das Schlimme ist, dass ich mit im Haus wohne, zwar in einer anderen Wohnung, aber trotzdem so, dass ich alles live mitbekomme und das macht mich KRANK!
Keine halbe Stunde Ruhe, Beleidigungen an meine Mutter, die unter jedes Niveau gehen, Vorwürfe, dass immer alle anderen Schuld sind und immer wieder diese Drohungen "Irgendwann bin ich weg oder häng mich auf."
Inzwischen denke ich ernsthaft, dass das Beste wäre und sage das auch ganz offen.
Hier im Forum schrieb jemand, dass er innerlich Wetten abschließt, ob der Alk. es noch bis Weihnachten schafft... ich mache das auch...
Ich weiß nicht, was ich tun soll.
Ich bin kurz davor, ihm etwas wirklich Schlimmes anzutun.
Ich weiß nur, dass ich am liebsten ausziehen würde und das auch das Beste wäre, aber dafür reicht mir das Geld hinten und vorn nicht und ich finde einfach keine geeignete Lösung für mich.
Es ist nun doch länger geworden, als ich wollte. Entschuldigung dafür.
Ich hoffe sehr, dass jemand von Euch von Euch mich vielleicht in die richtige Richtung schubsen kann.
Alles Liebe,
Hoffnungslose
Ach ja, Ratschläge, mich mit meiner Mutter zusammen zu tun o. Ä. bringen nichts, da sie absolut coabhängig ist. Sie leidet lieber weiter leise vor sich hin, als irgendwas zu ändern. |
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| Hoffnungslose hat zum Thema: Same shit everyday... geschrieben
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carnel aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.10.2006 Beiträge: 986 Wohnort: Baden-Württemberg
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Verfasst am: 08.11.2007, 16:57 Titel: Re: Same shit everyday... |
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hi du, (mag das wort hoffnungslos nicht)
ich bin selber alkoholiker und habe auch ähnliche erfahrungen mit meinem mittlerweile verstorbenen vater.
du schreibst das sich das zusammentun mit deiner mum nicht lohnt bzw. es kein wert hat die sie absolut co ist und weiter leidet.
du leidest auch!!! und zwar so das du bereit bist im ggfs. etwas anzutun. verständlich, ja. sinnvoll, NEIN!
ich hoffe du kannst im co-bereich hilfe und auch notwendigen halt finden und ihn annehmen.
du hast ein eigenes wertvolles leben.
viel erfolg
carnel |
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| carnel hat zum Thema: Re: Same shit everyday... geschrieben
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Hoffnungslose Gast
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Verfasst am: 08.11.2007, 20:11 Titel: Re: Same shit everyday... |
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Hallo carnel
Vielen lieben Dank für deine Antwort und gleichzeitig Entschuldigung wegen dem Nick. Ich weiß, er klingt nicht sehr schön, aber er trifft mein derzeitiges Gefühl am besten.
Ich klammere mich immer wieder an die Hoffnung, werde immer wieder enttäuscht und klammere dann wieder, obwohl ich im Inneren weiß, dass es nicht gut werden kann.
Ich hätte Hilfe, ja und Halt habe ich auch durch meinen Partner.
Trotzdem habe ich mich hier angemeldet, weil ich eben denke, dass ihr mit denselben oder ähnlichen Erfahrungen besser verstehen könnt.
Außenstehende können diese Hassliebe oft nicht nachvollziehen.
Wenn du selbst Alkoholiker bist, würde ich dich gern etwas fragen und ich hoffe, dass ich dir damit nicht auf die Füße trete:
Wissen Alkoholiker, was sie ihrem direkten Umfeld antun bzw. verletzen sie absichtlich?
Ich bin im Moment einfach völlig ausgelaugt, gleichzeitig irre wütend, verzweifelt und verletzt. Es tut weh, wenn man immer wieder denkt, wenn man nur genug da ist, stützt, hilft etc... ändert sich etwas.
Und ich hasse ihn für seinen Ego-Trip. Egotrip deshalb, weil er es ist, der alles zerstört (hat) und sich aber selbst als Opferlamm hinstellt. Das macht mich so wütend!!!
Vor allem, weil ich das Gefühl habe, er hat überhaupt keine Einsicht.
Ich kann mich tot argumentieren - es kommt nichts, aber auch gar nichts an.
Und ich habe das Gefühl, ich stehe völlig allein da.
Mein Bruder zieht sich da komplett raus, meine Mutter redet sich alles wunderbar schön und meine Oma bezieht überhaupt keine Stellung und wenn, dann schlägt sie sich auf die Seite meines Vaters.
Sie konnte meine Mutter noch nie ertragen und sagt, meine Mutter wäre schuld, dass mein Vater säuft.
Das ist doch alles eine Riesenungerechtigkeit.
Entschuldigung, dass ich mir hier so dermaßen Luft mache, aber es hilft, einfach mal alles aufzuschreiben, obwohl ich das Gefühl habe, ich kann das Alles gar nicht in Worte packen.
Liebe Grüße,
Hoffnungslose |
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| Hoffnungslose hat zum Thema: Re: Same shit everyday... geschrieben
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Honey 3 aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 16.05.2007 Beiträge: 615
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Verfasst am: 08.11.2007, 21:14 Titel: Re: Same shit everyday... |
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Hallo Hoffnungslose,
ich begrüße Dich ganz herzlich hier im Forum.
Deine Verzweiflung, Wut, Angst und Hoffnungslosigkeit kann ich sehr gut verstehen.
Ich war auch schon so oft an dem Punkt angelangt wo ich einfach nicht mehr konnte und einfach nicht mehr weiter wusste.
Ich habe mir so oft gewünscht, dass meine Mutter endlich stirbt damit diese ganze sch.... auf hört. Oder ich hatte solche Gedanken, ich bringe mich zusammen mit ihr um, dann ist es für uns beide leichter.
Damals fand ich meine Gedanken sehr erschreckend.
Doch heute weiß ich das sie wirklich ganz normal sind bzw. waren.
Weil es eben verdammt hart für ein Kind ist zu zuschauen wie sich die Eltern zu tode saufen und ihr Leben und auch unseres kaputt machen.
Verständlich das Du am Ende Deiner Kraft bist wenn Du des Spektakel jeden Tag mitbekommst.
Ich bin vor fast zwei Jahren von daheim ausgezogen und es war die beste Entscheidung die ich getroffen habe, allerdings fiel mir das nicht leicht.
Doch der Abstand hat mir sehr gut getan, ich denke, dass ist das beste für jeden Angehörgigen...
Gibt es denn bei Dir gar keine Möglichkeit? Kannst Du nicht mit Deinem Freund zusammen ziehen?
Und warum bringt es nichts wenn Du Dich mit Deiner Mutter zusammen tust?
Will sie nichts daran ändern oder traut sie sich nur nicht?
Hast Du Dir schon mal überlegt in eine Selbsthilfegruppe zu gehen?
Weisst Du, meine Mum war zwar nie aggressiv oder beleidigend aber im Endefekt ist es alles schlimm und deshalb weiss ich genau wie es Dir geht.
Fühl Dich umarmt.
Gruss Mandy |
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| Honey 3 hat zum Thema: Re: Same shit everyday... geschrieben
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Hoffnungslose Gast
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Verfasst am: 09.11.2007, 00:42 Titel: Re: Same shit everyday... |
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Hallo mandy
Danke für die nette Begrüßung *lächel*
Ja, du hast recht, im Endeffekt ist alles furchtbar. Vielleicht auch gerade deshalb, weil man so oft denkt oder mitbekommt, wie schön es sein könnte.
Mir zerreißt es z. B. jedes Jahr zu Weihnachten das Herz, wenn ich mitkriege, wie es bei anderen Familien abläuft und dann daran denke, was sich bei uns abspielt. Sicher ist da auch Neid mit im Spiel
| Zitat: | | Oder ich hatte solche Gedanken, ich bringe mich zusammen mit ihr um, dann ist es für uns beide leichter. |
Ja, diese Gedanken kenne ich auch, allerdings haben sie mit der Zeit an Schrecken verloren, weil ich inzwischen (meistens zumindest) so "egoistisch" geworden bin, dass ich denke, es würden allen besser gehen.
| Zitat: | Doch der Abstand hat mir sehr gut getan, ich denke, dass ist das beste für jeden Angehörgigen...
Gibt es denn bei Dir gar keine Möglichkeit? Kannst Du nicht mit Deinem Freund zusammen ziehen?
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Ich bin vor ein paar Jahren schon mal ausgezogen, weil meine Thera damals gesagt hat, entweder ausziehen oder Psychiatrie.
Und ja, der Abstand hat mir auch sehr gut getan, diese Ruhe... du glaubst gar nicht (oder vielleicht doch?) wie ich Ruhe genieße, wenn ich sie irgendwo bekommen kann.
Allerdings habe ich dann eine Ausbildung begonnen und musste aus finanziellen Gründen wieder zurück nach Hause, was aber damals kein Problem war, weil er da ja trocken war.
Mit meinem Freund kann ich nicht zusammen ziehen, weil er berufsbedingt genau in die entgegengesetzte Richtung zieht und ich hier zwar eine feste und auch gute, aber eben schlecht bezahlte Stelle habe
Egal, wie oft ich hin- und herrechne, ich komme auf keinen grünen Zweig.
Ich werde aber nach einer 2er-WG Ausschau halten, das könnte evtl. grad noch reichen - Hauptsache raus.
| Zitat: | Und warum bringt es nichts wenn Du Dich mit Deiner Mutter zusammen tust?
Will sie nichts daran ändern oder traut sie sich nur nicht? |
Ach, das habe ich schon x-mal mit ihr besprochen und dass sie nicht will und/oder kann hat mehrere Gründe.
Zum Einen sind beide selbständig und haben ein Haus gekauft und sie will das Alles nicht hinschmeißen.
Und auf der anderen Seite ist sie Meisterin im Schönreden und hat mir sogar schon gesagt, ich würde übertreiben - klar, deshalb lag ich auch jahrelang auf der Couch, weil ich mir alles aus den Fingern sauge und alles ja gar nicht so schlimm ist.
So ist sie: es gibt immer Menschen, die schlimmer dran sind.
Sicher, aber soll ich jetzt dankbar sein, dass ich nicht täglich verprügelt wurde?!?
Scheinbar hat sie völlig verdrängt, was er schon alles mit uns angestellt und uns um die Ohren geworfen hat
| Zitat: | | Hast Du Dir schon mal überlegt in eine Selbsthilfegruppe zu gehen? |
Ja, mit dem Gedanken habe ich schon gespielt, allerdings kommen mir dann Zweifel wegen dem Geschäft und dem bekannten Namen.
Ich will ihn bzw. sie beide ja auch nicht ruinieren, indem ich dem Ruf schade.
Denn auf Arbeit ist er ja der super Chef, zum Teil sogar Kumpel, jeder mag ihn. Wie so oft, ahnt dort keiner, was nach Feierabend abgeht.
Hab ganz lieben Dank dafür, das kann ich gerade wirklich gebrauchen, denn irgendwie sitzt die Verzweiflung diesmal tiefer als gewohnt.
Ich wünsche uns allen eine angenehme Nacht und morgen einen besseren Tag.
Liebe Grüße,
Hoffnungslose |
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| Hoffnungslose hat zum Thema: Re: Same shit everyday... geschrieben
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Vaan sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 15.08.2007 Beiträge: 1400
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Verfasst am: 09.11.2007, 09:10 Titel: Re: Same shit everyday... |
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Guten Morgen
| Zitat: | | Ja, mit dem Gedanken habe ich schon gespielt, allerdings kommen mir dann Zweifel wegen dem Geschäft und dem bekannten Namen. |
Soweit wie ich mich informiert habe ist es so, dass Dich in den SH Gruppen niemand nach Deinem Namen fragt.. Der ist da egal ...  |
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| Vaan hat zum Thema: Re: Same shit everyday... geschrieben
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Spedi Gast
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Verfasst am: 09.11.2007, 09:24 Titel: Re: Same shit everyday... |
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Servus Vaan,
ich fände es schön, wenn Du hier nur von eigenen Erfahrungen berichten würdest. Meines Wissens hast Du noch keine SHG besucht - richtig?
Besuche doch einfach eine SHG und dann kannst Du auch gelebte Erfahrung weitergeben. Das ist weitaus glaubwürdiger, als "Theorie" zu verbreiten -auch wenn die in diesem Fall stimmt.
LG
Spedi |
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| Spedi hat zum Thema: Re: Same shit everyday... geschrieben
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Honey 3 aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 16.05.2007 Beiträge: 615
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Verfasst am: 09.11.2007, 16:23 Titel: Re: Same shit everyday... |
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Hallo,
also in einer SHG geht wird alles anonym gehalten. Man muss auch nur das sagen wozu man bereit ist preiszugeben.
Also brauchst Du Dir darum keine Gedanken machen.
An Deiner Stelle würd ich es mal versuchen, zu verlieren hast Du ja nichts.
Und wenn Deine Mutter das nicht so sehen will, was ich sehr traurig finde, dann ist es ihr Problem...
Schau ob Du ne Wohnung findest, wenn es sein muß dann nimm Dir doch erstmal eine 1-Zimmerwohnung. Hauptsache raus.
Denn sonst wirst Du so schnell keine Ruhe finden.
An manchen Tagen bin ich auch sehr traurig, wenn ich zum Beispiel die Eltern von meinem Freund anschaue, da ist alles so normal... Und dann kommt auch bei mir der Neid. Warum hat er das und ich nicht?
Natürlich gönne ich es ihm und ich wünsche niemanden des mitmachen zu müssen, aber wie gesagt an manchen Tagen find ich des auch unfair.
Weisst Du, mir hat dieses Forum hier wiklich viel geholfen. Ich fühle mich hier total wohl und verstanden und möchte es nicht mehr missen.
Hier habe ich erkannt das ich mit meinen Sorgen und Ängsten nicht allein bin und das ist für mich sehr viel Wert.
Wenn Du möchtest kannst Du hier jederzeit schreiben und ich wünsche mir für Dich das es Dir auch so viel hilft wie mir.
Wenn es ganz schlimm wieder ist, hast Du denn keine Möglichkeit zu einer Freundin zu gehen? Damit Du a bissle Abstand gewinnst?
Gruss, Mandy |
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| Honey 3 hat zum Thema: Re: Same shit everyday... geschrieben
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