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Ich kann nicht mehr

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Vater alkoholkrank, Mutter coabhängig   •    Seit meiner Kindheit und bis heute....  
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Küken
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Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 17.09.2007
Beiträge: 22

BeitragVerfasst am: 16.10.2007, 21:41    Titel: Ich kann nicht mehr Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo zusammen,
wie ihr seht bin ich noch relativ neu hier und war auch die letzten Woche hier gar nicht online.
Im Vorstellungsthread hab ich mich schon mal vorgestellt, weiß nicht ob ichs hier nochmal machen soll. Ist wohl am besten, damit ihr die ganze Situation "kennt".
Also, ich bin 18 Jahre alt, mache jetzt im März mein Abitur und will dann ein duales BWL Studium machen (wozu ich auch auf JEDEN fall ausziehen werde). Ich hab einen Bruder (15). Alkoholkrank ist bei mir in der Familie meine Mutter. Sie hat nach meiner Geburt aufgehört zu arbeiten (bzw. hat nochn paar Jahre ein bisschen von daheim gearbeitet). Mein Vater arbeitet somit ganztags. Angefangen hat der Alkholismus wohl schon im letzten Jahrtausend. Wir waren von 01/98-07/99 In Südkorea, wegen der Arbeit meines Vaters. Wir waren in der Hauptstadt wegen deutscher Schule etc. Mein Vater kam nur am Wochenende nach Hause. Sie hat zwischendrin mal zugegeben gehabt, dass sie zu der Zeit schon angefangen hat zu trinken, mittlerweile streitet sie es ab. von 08/99-05/01 waren wir dann noch in den USA, allerdings alle am gleichen Ort. Mein Vater ist erst im August 2001 heim gekommen, weswegen wir 3 Monate alleine Dland waren. Hier hat meine Mutter auch viel getrunken, auch wenn ich nur einmal ALkohol gefunden habe, waren die Symptome eindeutig: Den ganzen Nachmittag nur rumgelegen, keine Essen gemacht...
Ja. MIttlerweile war meine Mutter zwei mal stationär weg: 2005 in Münchwies und 2006 in Schloz. Weiß nicht, ob das jemandem was sagt. Wenn nicht ist ja auch nicht schlimm. 2005 8 Wochen und 2006 16 Wochen.
Sie ist relativ schnell wieder rückfällig geworden. Mein Vater hat mittlerweile auch von neutraler Quelle bestätigt bekommen, dass die Therapien nicht gewirkt haben können, wenn sie beide Male maximal nach 3 Monaten rückfällig wurde und maximal für 5 Tage aufhört...
Also, wie ich in der Einleitung schon geschrieben habe: Ich werde ausziehen. Bei ihr wirkt gar nichts mehr. Sie schiebt die Schuld auf meinen Vater. Meint er hätte mich und meinen Bruder gegen sie aufgebracht (was natürlich nicht stimmt, wie ihr euch denken könnt! er ist uns seit jahren das einzige "richtige" elternteil...). Allerdings geht es bei ihr sogar soweit, dass ich ihr sage "Ich ziehe aus und du siehst mich nicht mehr wieder. Wenn ich heirate, bist du nicht dabei. Und wenn ich Kinder kriege, lernst du sie nie kennen". Keine Reaktion. Mein Vater wird nicht ausziehen, er sagt es zwar zwischendrin manchmal, aber er hat mit der Sache nicht abgeschlossen. Sieht meine Mutter irgendwo doch immer noch als die Frau, die er mal geliebt hat und will die Endgültigkeit der Situation nicht erkennen.
Meine Tante hat mir vor einigen MOnaten von einer Freundin von ihr erzählt. Deren Mutter war auch jahrelang nasse Alkohlikerin. Muss auch in der Jugend von der Freundin angefangen haben. Auf jeden Fall: Das einzige was sie zur Besinnung gebracht hat, war völliger Enkelkindentzug. Sie scheint seit einem Jahr oder so jetzt trocken zu sein. Der Schock hat gewirkt.
Das ist auch die einzige Chance, auch wenn sie nicht sehr groß ist, das weiß ich selber, seh ich doch noch die Möglichkeit, dass sie sich vll mal mit der ganzen Sache auseinandersetzt, wenn sie mich monatelang nicht zu Gesicht bekommt, meine Adresse, Telefonnr. nicht weiß...

So weit so "gut". Das Problem, was sich für mich persönlich entwickelt hat, ist dass ich meiner Mutter gegenüber teilweise gewaltätig werde. Ich denke, dass hat einfach so angefangen, dass ich sie wachschütteln wollte. Das ist auch das, was ich (meistens) mache, ich nehme sie an den Schultern und schüttle sie kräftig durch. Und sie ist halt schon in einem so fortgeschrittenen Stadium (also wir meinen shcon Symptome einer Leberzyhrosse (oder wie man das schreibt...sry) zu bermerken. Sie streitet es vollkommen ab, also kann man nichts machen...) dass sie auch von sowas blaue Flecken bekommt. Es bleibt auch leider nicht dabei, ich schlage sie auch manchmal. Wohl kaum so heftig, dass es einem gesunden Menschen sonderlich wehtun würde, aber in ihrem Zustand. Ich weiß, dass ich kein Recht habe. Aber ihr kennt wahrscheinlich auch diesen Zustand der absoluten Verzweiflung un den Gedanken "Eigentlich müsste sie/er doch endlich mal merken, was das für ein MIst ist". Mein Bruder hat das gleicheProblem, nur dass er bei einer Größe von 1,95 und als passionierter Karatesportler natürlich weitaus mehr Kraft hat. Er befindet sich mittlerweile auch in psychologischer Behandlung.
Wahrscheinlich sollte ich das auch tun. Aber ich war letztes Jahr bei einem Therapeuten von Caritas (wo meine Mutter auch in Behandlung war) und dann bei einer "Normalen" Psychologin. Mir hat beides nicht geholfen. Deswegen bin ich so skeptisch, dass es mir was bringt um ehrlich zu sein.
Wirke ich deswegen irgendwie falsch oder faul oder so auf euch? Weil ich nichts dagegen machen will? Ich hab nur das Gefühl, das mir das einfach nichts bringt...ich weiß nicht WAS ich tun kann/soll. Das ist mein Problem.

Generell läuft es eigentlich so ab, entschuldigt, dass ich einfach so abrupt das Thema wechsel, ich höre nur von unten das Geschreie schon wieder..., dass ein oder zwei relativ ruhig sind und den wütenden aufgewühlten dann irgendwie zurück rufen (also ich mein jetzt papa mein bruder und mich). Es ist einfach ein totales Gestreite hier.

Deswegen denke ich auch, dass es wirklich das beste ist, wenn ich ausziehe: Natürlich löse ich die Probleme nicht, natürlich wird es mich genauso beschäftigen!
Aber die Gefahr ist weg, dass ich wieder meine Beherrschung verliere. Und ich habe immer noch die HOffnung, dass ich ein bisschen Ruhe für mich habe...

Aber, wie ihr gemerkt habt: Mein größtes Problem ist eigentlich Wie behalte ich meine Selbstbeherrschung? Für meine Oma (ihre Mutter) ist es ímmer mit einem einfachen "Ich versteh dich ja, aber geh einfach raus dann" getan... Das nützt nichts. Ich kann da nicht rausgehen... Irgendwo hab ich vermutlich die Hoffnung dohc immer noch nicht aufgegeben. Ich kann nicht verstehen, dass ein Mensch so verbohrt und abwesend sein kann. Mein Kopf versteht es....aber irgendwo... es ist halt doch immer noch meine Mutter.... irgendwo....

Und wie stehe ich das ganze bis Juli oder August noch durch? Das ist mein zweites Problem!

So, nun muss ich aber Schluss machen...hab morgen ein Vorstellungsgespräch. Ist wohl eh ziemlich lang geworden für den Anfang! Danke schon mal im vorraus für eure Antworten!

LG, Ulrike
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Küken hat zum Thema: Ich kann nicht mehr geschrieben
summerdream
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Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 05.02.2007
Beiträge: 6713

BeitragVerfasst am: 17.10.2007, 01:33    Titel: Re: Ich kann nicht mehr Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

hi ulrike

wollte dir eigentlich mehr schreiben, aber wenn ich so auf die uhr schaue, verschiebe ich das auf morgen, sorry!

nur kurz wegen der selbstbeherrschung:
wie wärs wenn du nach anderen möglichkeiten suchst, wo du dich austoben kannst? fitneßstudio, joggen, kickboxen oder boxen usw.
zb. nen boxsack in deinem zimmer aufhängen und immer wenn du das bedürfnis hast deine mutter zu schütteln, ruckzuck raus aus dem raum und auf den boxsack eindreschen, wenn du willst, kannst ja noch ein bild von ihr draufkleben Winken

liebe grüße

p.s. drück dir morgen die daumen für dein vorstellungsgespräch!
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summerdream hat zum Thema: Re: Ich kann nicht mehr geschrieben
summerdream
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Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 05.02.2007
Beiträge: 6713

BeitragVerfasst am: 17.10.2007, 17:46    Titel: Re: Ich kann nicht mehr Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

hey ulrike

Zitat:
Mein Vater hat mittlerweile auch von neutraler Quelle bestätigt bekommen, dass die Therapien nicht gewirkt haben können, wenn sie beide Male maximal nach 3 Monaten rückfällig wurde und maximal für 5 Tage aufhört...

ich glaube, die beste therapie bringt nix, solange der süchtige net wirklich will.

Zitat:
Wirke ich deswegen irgendwie falsch oder faul oder so auf euch? Weil ich nichts dagegen machen will? Ich hab nur das Gefühl, das mir das einfach nichts bringt...ich weiß nicht WAS ich tun kann/soll. Das ist mein Problem

etwas dagegen machen willst du wohl schon, sonst wärst du ja net hier oder???
inwiefern meinst du denn, dass dir die therapie nix gebracht hat? mit welchen erwartungen bist du dahin gegangen? konntest du deinem therapeut/in vertrauen und alles rauslassen ohne hemmungen?

nun zu deinem problem mit dem schlagen:
kenn ich ja, hab ich auch scho einmal gemacht und wie hab ich mich hinterher gefühlt? geschämt bis ins geht nicht mehr, wie konnte ich nur so weit sinken???
selber kann ich net zuschaun, wenn jemand wehrloses geschlagen wird (sei's etz weil der/die betreffende aufn boden liegt oder weil's mehrere sind usw) und was tu ich? ich mach das selbe - meine mutter is in dem zustand auch nix anderes als wehrlos!
und ganz ehrlich, ich bin froh wenn mei mutter in ihrem suff schläft, da muss ich wenigstens net ihren trüben blick ertragen oder sie durch die wohnung schwanken sehn...

ich sehe das so, dass du dein ziel nur mit willenskraft erreichen kannst. das is anfangs schwierig, ich weiß, aber wenn es dann a paarmal geklappt hat wird es leichter, glaub mir.
such dir was anderes zum drauf einschlagen und während du im raum bist, red dir vielleicht selber laut gut zu, das hilft manchmal. dei mutter schläft ja eh, sie kriegts also net mit...

liebe grüße
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summerdream hat zum Thema: Re: Ich kann nicht mehr geschrieben
Küken
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 17.09.2007
Beiträge: 22

BeitragVerfasst am: 17.10.2007, 18:12    Titel: Hm... Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Summerdream!
Danke für deine Antwort...
Ich hatte, das Gefühl bei dem Therapeut, dass er einfach nicht verstanden hat, was mein Problem ist. Ich hatte das Gefühl, dass er einfach abspult, was er in einem Buch gelesen hat. Und das die ganzen 5,6mal, die ich dort war.
Und ich hab auch mal überlegt in ne Selbsthilfegruppe zu gehen. Aber ich weiß nicht, ich bin da irgendwie nicht der Typ dazu... Ich finds besser, wenn ich hier daheim sitze, wenn ich zu einem Thema mal n Beitrag leisten kann versuche ich das zu tun und wenn nicht ist auh gut... aber in so Selbsthilfegruppen...ich hab dann immer das Gefühl, ich müsste immer einen Beitrag leisten und gute Ratschläge geben.. und naja...hier fühl ich mich irgendwie wohler---
Hm...das Problem mit dem Boxsack.. ich hab auch schon einfach n Kissen genommen und damit aufs Sofa oder auf mein Bett gehauen. Aber auf die bin ich nicht wütend. AUch nicht aufn Boxsack. Und wenn ich mir dan Bild draufkleben würde...da würd ich ja jedes Mal die Krätze kriegen, wenn ich dran vorbeilauf!
Wie schafft ihr das alle??? Wieso könnt ihr alle (zumindest die Beiträge die ich gelesen habe) so NETT zu euren Eltern sein? Ich kann das nicht! Meine Mutter hat mir meine Kindheit halb und den Teil meiner Jugend den ich bis jetzt hatte ziemlich beträchtlich zerstört!!!! Wieso seid ihr nicht sauer? Wieso hasst ihr das saufende Elternteil nicht?? Mich ekelt meine Mutter nur noch an. Ich will einfach meine Ruhe vor mir. Sie ist nicht mehr meine Mutter... meine Mutter würde sich um mich kümmern.
Und für mich ist das auch keine Krankheit mehr. Gegen eine Krankheit kämpft man. Es ist mir egal, dass das angeblich Teil des Krankheitsbild ist. Sie ist meine Mutter. Und wenn meine Mutter mich nicht mehr liebt und sich nicht mehr um mich kümmert... warum sollte es denn dann noch jemand tun??????
Ihr merkt, wie verzweifelt ich gerade bin.

Liegt vll auch dran, dass der Tag heut generell Sche*** war. Bin nach dem Assesment bei xxxxxxx heute rausgeflogen... danach kam nochn Gespräch.

lg, ulrike

edit.//speedy53: bitte keine Firmennamen nennen - Danke!
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Küken hat zum Thema: Hm... geschrieben
summerdream
Moderatorin
Moderatorin


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 05.02.2007
Beiträge: 6713

BeitragVerfasst am: 19.10.2007, 22:08    Titel: Re: Ich kann nicht mehr Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

hi ulrike

naja san net alle therapeuten gut und wenn du da scho das gefühl hast, dass er nur sein programm runterspult isses net des wahre, da kannst dich wohl au gar net richtig öffnen oder?

ich war noch nie in einer shg, hab aber in familienkrankheit alkoholismus gelesen, dass viele shg's gibt, wo gar keine ratschläge gegeben werden, sondern jeder erzählt, was bei ihm so ansteht und (wenn man möchte kann man auch selbst was sagen) und aus den berichten kann man sich dann herausziehn, was einem hilfreich is. falls es eine bei dir in der nähe gibt, probiers doch einfach aus, musst ja gar nix sagen und wenns dir net gefällt oder die leute dir umsymphatisch san, brauchst ja nimmi hingehn.

du hast so nen richtigen hass auf deine mutter, so wie du dich gerade ausdrückst. kann ich verstehn, ging mir auch scho so, aber ich finde, hass bringt mich bzw. uns net weiter. hasse ich jemanden, heißt das für mich, dass mich die person noch verletzen kann. viel besser ist da in meinen augen ein gefühl der gleichgültigkeit, is mir jemand egal, kann der mir auch net wirklich weh tun, da kann ich beleidigungen oder sonstwas leichter nicht an mich ranlassen - hoffe das is etz alles net zu kompliziert ausgedrückt!
ich glaube aber auch, dass es manchmal wichtig is zu hassen um zur gleichgültigkeit zu kommen... wie gesagt net immer, aber manchmal

mir hat geholfen, hier viel zu schreiben und noch viel mehr zu lesen (hier im forum, bücher). einerseits um die krankheit alkohol verstehn zu können und gleichzeitig zu verstehn, dass ich nur für mich etwas machen kann, net für meine mutter. vielleicht hilft dir das ja auch dabei, das geht net von heut auf morgen, aber es geht.

liebe grüße
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summerdream hat zum Thema: Re: Ich kann nicht mehr geschrieben
Küken
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 17.09.2007
Beiträge: 22

BeitragVerfasst am: 20.10.2007, 12:48    Titel: Re: Ich kann nicht mehr Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

hey...

danke! ja, das mit der gleichgültigkeit... zwischendrin, denk ich dann auch immer mal, sie is mir gleichgültig, un bei dem was sie mir alles angetan hat, is sie es eigentlich gar net mehr wert, dass ich sie hasse...
aber dann... gefühle für die mutter einfach abstellen....is halt echt wahnsinnig schwer...
ja... das mit der shg, ich denk, dass ich das nächstes jahr in angriff nehme, denn ich wohn doch noch relativ aufm land, also ich komm zwar in ner halben stunde mitm bus in die nächste stadt... aber trotzdem, ich werd dann auch in die stadt ziehen nächstes jahr un das is das auch leichter in angriff zu nehmen... hier geht immer allein fürs hinkommen ma min. 45 min drauf...un jez so kurz vorm abi^^ ich muss ja auch lernen...
ja, ich denk auch, dass hier schreiben doch ne Menge bringt... deswegen werd ich des auch bis zu meinem umzug mal aufrechterhalten...als danach nat. auch noch... aber dann halt net nur des.

lg, ulrike
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Küken hat zum Thema: Re: Ich kann nicht mehr geschrieben
Tanja1
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 13.10.2007
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 20.10.2007, 13:14    Titel: Re: Ich kann nicht mehr Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Ulrike!

Ich kann deinen Hass auf deine Mutter gut verstehen. Bei mir ist es der Vater, der nicht mit dem Trinken aufhören kann. Mittlerweile wohne ich nicht mehr zu Hause und meine Eltern haben sich vor 2 Jahren getrennt. Mein Vater hat eine neue Freundin gefunden, die sein Tun akzeptiert, was meine Mutter nicht gemacht hat. Er hat sich also sehr einfach aus der Affäre gezogen. Für ihn ist meine Mutter Schuld daran, dass er trinkt.
Momentan habe ich keinen Kontakt mehr zu meinem Vater, obwohl er quasi um die Ecke wohnt. Ich habe einfach den Respekt vor ihm verloren. Ich kann einfach nicht verstehen, warum er nie wirklich etwas gemacht hat, um trocken zu werden. Er hat mir auch einen Teil meiner Kindheit und Jugendzeit genommen. Es interessiert mich gar nicht mehr was er macht, wie er lebt. Er ist einfach nicht mehr der Vater, den ich von ganz früher noch kenne.
Ich weiß aber auch nicht, ob dieses "keinen Kontakt haben" das Beste ist. Aber vielleicht ist es für eine gewisse Zeit ganz gut sich mal nur auf sich selber zu konzentrieren uns sich nicht nur mit den Problemen aus der Familie zu beschäftigen.
VLG Tanja
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Tanja1 hat zum Thema: Re: Ich kann nicht mehr geschrieben
summerdream
Moderatorin
Moderatorin


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 05.02.2007
Beiträge: 6713

BeitragVerfasst am: 22.10.2007, 01:14    Titel: Re: Ich kann nicht mehr Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

hey ulrike

oje du wohnst auch auf dem land Traurig ich auch, is öfters voll doof!

kann dich in bezug auf die shg verstehn, etz wo du abi hast, geht scho viel zeit fürs lernen drauf! das forum hier is übrigens auch ne shg, also haste eigentlich doch eine - nur halt virtuell - aber sie hat mir selber scho viel geholfen!

hast du dich denn eigentlich mit der thematik alkohol scho genauer auseinandergesetzt? mir hat das geholfen, vieles zu verstehn z.b. das meine mutter mich net mit absicht verletzt mit ihren worten, dass ich keine schuld hab und sie auch zu nix zwingen kann usw.

liebe grüße

@tanja
vielleicht möchtest du ja deinen eigenen thread aufmachen?
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summerdream hat zum Thema: Re: Ich kann nicht mehr geschrieben

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