| Umgang mit Freunden und Feiern • Wohnheim bzw. Wohngruppe oder ähnliches gesucht |
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carnel aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.10.2006 Beiträge: 986 Wohnort: Baden-Württemberg
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Verfasst am: 08.10.2007, 13:46 Titel: Re: Ist das wirklich möglich??? |
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hi anna,
JEDERZEIT!
gruß
carnel |
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| carnel hat zum Thema: Re: Ist das wirklich möglich??? geschrieben
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summerdream Moderatorin

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 05.02.2007 Beiträge: 6713
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Verfasst am: 14.10.2007, 04:49 Titel: Re: Ist das wirklich möglich??? |
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@ spedi
| Zitat: | | Nur Du entschuldigst diese Verluste und suchst die "Schuld" bei Dir...leicht pervers, wie ich finde...aber so ist leider die Familienkrankheit Alkoholismus |
darüber hab ich lange nachgegrübelt und versucht erstmal selbst ne antwort zu finden...
du schreibst, du findest das leicht pervers.
ich selber definiere pervers mit etwas, was ich für mich net nachvollziehn is.
vielleicht ham wir ja unterschiedliche auffassungen von dem wort oder kannst du wirklich net verstehn, warum wir kinder uns oft die schuld an der sucht der eltern geben? ich selber kann das nämlich scho nachvollziehn, auch wenn ich wie du weiß, dass es quatsch is.
damit möchte ich etz keinen streit oder diskussion anfangen, ich bin einfach nur neugierig
liebe grüße |
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| summerdream hat zum Thema: Re: Ist das wirklich möglich??? geschrieben
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hasenpfoetchen neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 21.06.2007 Beiträge: 84
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Verfasst am: 22.10.2007, 17:01 Titel: Ich hab auch einen Alkoholiker als Vater |
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Hallo Anna,
ich bin trockene Alkoholikerin und hab auch einen Vater und Mutter die nasse Alkoholiker sind. Deine Sorgen kenne ich nur zu gut. Habe die Erfahrung gemacht, jetzt unabhängig von meiner Krankheit, dass Distanz zu meinen Eltern das beste war, was ich tun kann. Ich habe mir sehr lange Vorwürfe gemacht deswegen und wollte ihnen helfen.
Das schaffte ich nicht und es ging mir immer schlechter. Die Distanz zu ihnen zeigte mir, dass ich ihnen nicht helfen kann, deswegen aber liebe ich sie beide nachwievor.
Jetzt weiss ich es ganz genau, dass ich für mein Leben verantwortlich bin und für meine eigene Familie. Außerdem habe ich sehr oft schon gehört, einem alkholkranken Menschen können die Angehörigen nicht wirklich helfen.
Ich wünsche dir, lebe dein Leben!
Alles Gute |
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| hasenpfoetchen hat zum Thema: Ich hab auch einen Alkoholiker als Vater geschrieben
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anna08 neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 11.09.2007 Beiträge: 181
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Verfasst am: 05.11.2007, 13:23 Titel: Re: Ist das wirklich möglich??? |
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Hallo Ihr Lieben,
bin mal wieder da... Weniger weil ich konkrete Fragen habe, eher fühle ich mich momentan... ja wie fühle ich mich eigentlich?- merkwürdig, unsicher, traurig
Es war nicht ganz einfach mein Leben zu leben, aber ich hab es versucht- und es ging irgendwie. Mal mehr, mal weniger gut- wie das halt so ist bis sich alles gefestigt hat.
Wir waren auf Wohnungssuche, haben aber bisher noch nichts für uns passendes gefunden- suchen halt was annähernd perfektes für den Krümel der Ende Januar geboren wird. Na gut, ist in Ordnung, wollten ja auch nicht flüchten, wenn ihr wißt wie ich das meine, und mittlerweile geht es erst mal nicht mehr- möchte nicht dass mein Mann alles allein machen muß. Also hatten wir unsere Auszugspläne verschoben aber nicht aufgehoben. Das ging auch, da ich es irgendwie geschafft habe mich von meinem Vater zu distanzieren, mir eine "mach was du willst" oder "scheißegal stimmung" zu zulegen. Kann ihm ja eh nicht helfen.
Jetzt ist es leider so, dass ich unser Auto zu Schrott gefahren habe, Totalschaden !
Und unser Geld erst mal für ein neues herhalten muß,- also ade Auszugspläne! Zumindest für längere Zeit.
Ich weiß nicht wie ich das alles finden soll, einerseits fühle ich mich hier überwiegend wohl, und sicher ist es auch nicht verkehrt anfangs Hilfe mit dem Krümel zu haben durch meine Mutter, wir sparen ordentlich Geld durch Miete die wir nicht zahlen müssen und müssen auch unsere so schön gewordene Wohnung nicht schon wieder verlassen, zudem muß ich nicht auf meine Mutter verzichten. Müßte ich ja auch dann nicht, aber so ist es schon was anderes.
Mein Problem besteht darin, dass ich das Gefühl habe dass mein Vater mal wieder "gewonnen" hat. Sich vielleicht in Sicherheit wiegt. Die Drohung auszuziehen wenn er nichts ändert, bzw. sich keine Hilfe sucht ist leider durch die momentanen Umstände zu einer leeren Drohung geworden. Und ich hatte mir so fest vorgenommen das mir das niemals passiert.
Es tut mir nach wie vor sehr weh meinen Vater in trunkenem Zustand aus dem Weg zu gehen, zu mißachten, mich zu distanzieren- aber wie schon gesagt es geht irgendwie. Verstehe nur immer noch nicht warum es ihm scheinbar so schwer ist, seine Krankheit als Krankheit anzuerkennen und nicht als Charakterschwäche und sich Hilfe zu holen. Das will mir einfach nicht in den Kopf!!!!
Müssen wir uns jetzt in die "Schuldenfalle" stürzen, ausziehen, nur damit meine Drohung keine leere Drohung wird?
Muß/ Soll ich meinen Vater "informieren" warum wir nun erst mal doch nicht ausziehen obwohl sich nichts geändert hat?
( Mal so nebenbei: er entwickelt sich scheinbar zu nem "Phasentrinker". Mal trinkt er, mal länger nicht. Nur merke ich es ihm kaum noch an, bzw. bin mir total unsicher, ob er was intus hat oder nicht, da er sich nicht volllaufen läßt und bisher noch nicht wieder abgestürzt ist. Wahrscheinlich hält er seinen Spiegel, nur sehr gering..!?
Das verkompliziert mein Nähe/ Distanz Verhalten etwas, da ich es eben nie sicher weiß. Vorsichtshalber bleibe ich dann doch auf Distanz.
Jetzt habe ich so vielgeschrieben...
Aber es tat ganz gut
Hoffe wieder auf hilfreiche Antworten, Ratschläge von euch länger Trockenen!
Ganz liebe Grüße Anna |
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| anna08 hat zum Thema: Re: Ist das wirklich möglich??? geschrieben
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