| Meine Mama trink sich noch zu Grunde • Fühle mich vollkommen überfahren |
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Vaan sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 15.08.2007 Beiträge: 1400
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Verfasst am: 28.09.2007, 18:11 Titel: Re: Alkoholproblem in der Familie |
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@ Steffi (so hieß meine Ex )
Nun ja wenn Du dir die ganze Geschichte mal anschaust sieht es wohl nach einer waschechten Quartalstrinkerin aus. Mein Problem hin oder her (Ich habe mich HEUTE bei den Alkis vorgestellt hier im Forum) Ich denke immer noch es ist ein Unterschied ob ein gut 30jähriger bis zu 7 Bier am Tag säuft oder eine 63 jährige bei 5 Kellerbesuchen eine Pulle Korn niedermacht. Von so genannten leichten Getränken (Bier Wein) kann man nicht innerhalb von 2 Stunden dermaßen besoffen sein. Mein Plan ist halt sobald ich Beweise habe damit zu drohen den Kontakt abzubrechen.
Weihnachten war z.B immer so eine heilige Kuh bei uns die nicht zu schlachten ist. Als ich das vor 2 Jahren durchgezogen habe haben die sich da glaube (hoffe) ich schon so Gedanken gemacht.
Das geht nun schon zu lange so als dass das nicht mal irgendwelche Konsequenzen haben muss Ich gelobe auch feierlich, dass ich sie nieee wieder besoffen zum Einkaufen fahren.
Dass das nun zufällig das Jahr ist, wo ich morgens um 3 auf einem Parkplatz aufgewacht bin und mir mein Arzt bei der Krebsvorsorge gesagt hat, dass ich eine geschwollene Leber habe ist mehr Zufall. ..
Mit dem um meine Probleme kümmern hast Du natürlich recht, aber mein Selbstbewusstsein, dass ich hier nichts angepackt habe was nicht zu schaffen ist wächst mit jeder Bierreklame im TV über die ich lachen kann und nicht mehr sabbernt davor sitze wie es vor 5 Wochen noch der Fall war... |
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| Vaan hat zum Thema: Re: Alkoholproblem in der Familie geschrieben
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Nelly81 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.06.2007 Beiträge: 288
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Verfasst am: 28.09.2007, 21:48 Titel: Re: Alkoholproblem in der Familie |
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Hallo Vaan,
so ist das wohl: Man hat gleich mehrere Baustellen, mit denen man kämpfen muss!
Zunächst mal eine persönliche Frage: Du redest oft von Krebsvorsorge und nun hast Du eine – Deine - geschwollene Leber erwähnt. Bist Du krank? Wenn ja, dann solltest Du Dich schleunigst um Dich kümmern und die Detektivarbeit zur Entlarvung der Alkoholsucht Deiner Mutter erstmal nach hinten stellen. Klar belastet das, und Du kannst ihr natürlich mal alles vor Augen führen, was genau Dich belastet. Oder ihr einen Brief schreiben!?!?
Ich glaube, dass Dein Projekt mit der Razzia verpuffte Energie sein wird. Du bist wütend, fühlst Dich hilflos, denkst „Dann MÜSSEN sie es doch mal schnallen“, wenn Du nur aktiv wirst. Gleichzeitig kannst Du durch das Aktiv-Werden deine Wut ein wenig in eine Richtung bündeln und sie entladen. Du hast ein Projekt, ein Ziel, ein Gutes, für das es sich - scheinbar – lohnt, zu arbeiten. Und doch weißt Du selbst, dass die Razzia nicht viel bringen wird. Aber eher denkt man dann daran, dass man sich darüber ja hinterher noch Gedanken machen kann, Plan B also. Kenn ich, kenn ich… Wie meine „Vor-Schreiber“ schon gesagt haben, verwende und konzentriere Deine Energie auf Dich selbst, und wenn Du noch was übrig hast und es Dir wichtig ist (ist es, ich weiss), dann sprich mal mit Deiner Mutter oder Deinem Vater in der Form, die Josu vorgeschlagen hat.
Hm, weiss gerade nicht mehr, was genau ich schreiben soll. Hoffe, Du steigst da noch durch, was ich schreibe. Mein Kopf ist gerade voll und leer zugleich, rege mich gerade selbst über mein Elternhaus auf, weil ich da bin (Postleitzahlensyndrom).
Wünsche Dir erstmal nen schönen Abend, LG, Nelly |
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| Nelly81 hat zum Thema: Re: Alkoholproblem in der Familie geschrieben
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Vaan sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 15.08.2007 Beiträge: 1400
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Verfasst am: 29.09.2007, 06:44 Titel: Re: Alkoholproblem in der Familie |
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Hallo Nelly
Zur Krebsvorsorge gehe ich regelmäßig. Das gehört bei mir zum Ritual alle 2 Jahre. Körperlich krank bin ich nicht so, dass es bewusst wäre. Wenn Du magst lies Dir meine Vorstellung von Gestern durch bei den Alkis. Da steht der Arztbesuch drin und wie ich mein Problem angesprochen habe. Macht ja keinen Sinn hier alles doppelt und dreifach einzusetzen. Was mich nur entsetzt und erschüttert ist das Ausmaß. Ich meine ich habe seit 6 Wochen KEINEN TROPFEN getrunken und trotzdem erzählt man mir da was von geschwollener Leber ....
Aber zum „Kinder“ Thema
An dem Tag an dem meine Ma am Lallen war habe ich das gemacht was ich seit Wochen vorhatte. Ich habe die 7 Weinpullen aus aus dem Keller geholt und die mit riesem Tam Tam in die Toilette gekippt. Das waren zwar fast 35 Euro aber nun gut.
LOL !!! Also das mit dem Brief schreiben ist so eine klassische Frauengeschichte. Auf die Idee kommt man(n) nicht.
| Zitat: | | Wie meine „Vor-Schreiber“ schon gesagt haben, verwende und konzentriere Deine Energie auf Dich selbst, und wenn Du noch was übrig hast und es Dir wichtig ist (ist es, ich weiss), dann sprich mal mit Deiner Mutter oder Deinem Vater in der Form, die Josu vorgeschlagen hat. |
Nun ja ... Schaue mal .. Wenn ich mir die Auswirkungen von Alkohol täglich im Familienkreis vor Augen halte sollte man meinen, dass mir das auch hilft. |
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| Vaan hat zum Thema: Re: Alkoholproblem in der Familie geschrieben
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Nelly81 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.06.2007 Beiträge: 288
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Verfasst am: 29.09.2007, 13:03 Titel: Re: Alkoholproblem in der Familie |
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Hallo Vaan,
so früh wach? Tja, wenn das mit dem Brief eine „klassische Frauengeschichte“ ist, auf die „man(n) nicht kommt“, dann ist doch alles ok, oder? Ich, meines Zeichens eine Frau, habe Dich als Mann auf den Gedanken gebracht bzw. es Dir vorgeschlagen.
Kann schon sein, dass das Briefeschreiben eher Frauen machen, war nur ein Vorschlag. Ich habe meinen Eltern auch noch keinen Brief geschrieben. Aber einige hier tun das und ich glaube, dass das gar nicht mal schlecht ist, wenn es sonst mit der Kommunikation nicht mehr klappt. Ich sehe aber genauso gut ein, dass das manchmal wohl auch nicht so gut ankommt mit einem Brief.
Ist das ein verregneter Tag! Und ich habe noch einiges vor mir: Papierkram sortieren und entrümpeln… Und die Oma, diesmal die im Heim, besuchen.
Ich wünsche Dir trotz des Regens einen schönen Tag. Es gibt kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung…. Haha, werde wohl die meiste Zeit des Tages hier drinnen verbringen…
LG, Nelly |
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MS neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 01.08.2007 Beiträge: 326 Alter: 42 Wohnort: Oberbayern
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Verfasst am: 29.09.2007, 21:33 Titel: Re: Alkoholproblem in der Familie |
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Hallo Vaan,
jetzt möchte ich auch mal meinen Senf dazugeben...
Was denkst du macht den Unterschied, wenn du diese "Beweise" ablieferst? Ich denke, dein Vater weiß sehr genau, dass deine Mutter trinkt - und ehrlich gesagt denke ich, dass es auch im Bekanntenkreis durchaus nicht unbekannt ist...zumindest nicht bei den näheren Bekannten.
Ich glaube, du willst diese Beweise lediglich für dich und dein Gewissen, wenn du den Kontakt abbrichst - aber wozu? Du WEISST dass sie trinkt - wozu dann noch Beweise suchen?
Ich hatte auch "Beweise" dass sie trinkt - nun, wenn du meinen Thread gelesen hast, dann weißt du auch, was das gebracht hat: NICHTS! Weil SIE es nicht WISSEN WOLLTE!! Es hat nur mir etwas gebracht: Gewissheit - darüber dass sie trinkt und darüber, dass sie mich anlügt...eine Gewissheit, die du längst hast...
Was man machen kann, wenn der-/diejenige betrunken ans Telefon geht? Nun, meine Tante hat bei meiner Mutter immer aufgelegt - trotz der Versicherung, dass sie "nur grade geschlafen und sich deshalb so angehört" hätte...
Du solltest dich lieber auf dich und deine Sucht konzentrieren, als auf die Sucht deiner Mutter - denn IHR kannst du nicht helfen, dir selber aber schon!
Und dabei wünsche ich dir die Kraft, die du dringend brauchst! Verschwende deine Kraft und Energie nicht!
LG Marina |
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| MS hat zum Thema: Re: Alkoholproblem in der Familie geschrieben
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Vaan sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 15.08.2007 Beiträge: 1400
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Verfasst am: 30.09.2007, 10:43 Titel: Re: Alkoholproblem in der Familie |
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Hallo Marina
Tjaaa daß Du in den Seilen hängst glaube ich Dir aufs Wort. Mein Beileid auf diesem Wege
| Zitat: |
* Ich glaube, du willst diese Beweise lediglich für dich und dein Gewissen, wenn du den Kontakt abbrichst - aber wozu? Du WEISST dass sie trinkt - wozu dann noch Beweise suchen?
* NICHTS! Weil SIE es nicht WISSEN WOLLTE!! Es hat nur mir etwas gebracht: Gewissheit - darüber dass sie trinkt und darüber, dass sie mich anlügt...eine Gewissheit, die du längst hast...
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Also rätst Du mir hier zwischen den Zeilen wenn sie gesoffen hat jeglichen Kontakt (für den Tag !!!) abzubrechen. Das ist nämlich der ewige Streitpunkt zwischen mir und meinem Bruder. Ich drehe mich um und bin weg (Hörer aufgelegt habe ich allerdings noch nicht) und er redet und redet und redet. (Philosophie – Student halt ) |
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| Vaan hat zum Thema: Re: Alkoholproblem in der Familie geschrieben
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josu neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 23.09.2006 Beiträge: 126
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Verfasst am: 30.09.2007, 11:06 Titel: Re: Alkoholproblem in der Familie |
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Hall
bin etwas kurz angebunden, möchte aber trotzdem etwas dazu sagen: ich würde dir auch dazu raten, keinen Kontakt zu haben, wenn sie betrunken ist. In der Hinsicht solltest du besser konsequent sein und einfach auflegen, finde ich auch nicht so schlimm, kannst ihr ja sagen, dass du nicht mit ihr reden willst, wenn sie besoffen ist. Aber das muss sich kein Mensch antun.
Was will denn dein Bruder damit erreichen, wenn er sie ewig im betrunkenen Zustand vollquatscht. Weiss sie am nächsten Tag überhaupt noch worüber sie geredet haben? Würde mich nämlich wundern.
Ihr solltet auch keine Gespräche übers trinken führen, wenn sie besoffen ist, das bringt gar nichts. Das beste was ihr tun könnt, ihr deutlich zu sagen, dass ihr dann keinen Kontakt wollt und es dann auch durchzuziehen. Euch selbst zu liebe.
LG josu |
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| josu hat zum Thema: Re: Alkoholproblem in der Familie geschrieben
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MS neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 01.08.2007 Beiträge: 326 Alter: 42 Wohnort: Oberbayern
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Verfasst am: 30.09.2007, 11:24 Titel: Re: Alkoholproblem in der Familie |
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Hallo Vaan,
erst mal danke.
Ja - ich rate dir, den Kontakt zumindest für den jeweiligen Tag abzubrechen - weggehen oder auflegen, denn weiterreden bringt absolut nichts ...wenn dein Bruder sich das antun will, dann ist das seine Entscheidung!
Und wenn du mal für nen längeren Zeitraum den Kontakt abbrechen willst, weil es sonst zu viel für dich wird - dann ist das ebenfalls DEINE Sache, egal, was dein Bruder dazu meint!
Schau mal - ich hab die Besuche bei meiner Mutter eingeschränkt, meine Schwester war täglich bei ihr und hat gemeinsam mit ihr getrunken - hätte ich genauso handeln sollen, wie meine Schwester?
Und genau darum geht es letztlich - du musst das tun, was für DICH am Besten ist...und ehrlich gesagt denke ich, dass in deiner Situation deine eigene Nüchternheit absolute Priorität haben sollte! |
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| MS hat zum Thema: Re: Alkoholproblem in der Familie geschrieben
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