| Fühle mich vollkommen überfahren • WAS WÄRE WENN? |
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Sonnenblume77 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 01.06.2007 Beiträge: 108 Alter: 35 Wohnort: berlin
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Verfasst am: 22.09.2007, 15:53 Titel: Der Tod |
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Hallo zusammen. Ich wollte mich auf dieser Seite auch melden. Meine Ma ist unerwarteter weise vor 6 Wochen gestorben. Ich konnte ihr noch nicht mal auf wiedersehen sagen. Sie war schon tod als ich ankam. Ich wollte ihr doch noch sovieles sagen und erzählen. Sie um rat fragen. Nun ist sie weg......
Dieser Schmerz ist unerträglich.
Ich will weinen und kann es nicht. Es tut einfach nur weh.
lg |
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Karina1982 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 29.08.2007 Beiträge: 72 Wohnort: Bonn
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Verfasst am: 22.09.2007, 16:05 Titel: Re: Der Tod |
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Hallo Sonnenblume,
erst einmal herzliches Beileid.
Dieser Spruch stand damals auf einer Karte, als meine Mutter gestorben ist. (Ich kam auch erst zu ihr, als sie schon tod war...es ist schrecklich)
Er hat mir immer Trost gespendet.
Menschen treten in unser Leben
und begleiten uns eine Weile.
Einige bleiben für immer,
denn sie hinterlassen ihre Spuren
in unserem Herzen.
Ich kann deinen Schmerz nachempfinden. Es ist schlimm, wenn die eigene Mutter stirbt.
Hast du Angehörige, mit denen du darüber sprechen kannst?
Ich drücke dich ganz doll. |
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Honey 3 aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 16.05.2007 Beiträge: 615
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Verfasst am: 22.09.2007, 17:07 Titel: Re: Der Tod |
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Hallo Sonnenblume,
mein aufrichtiges Beileid zum Tod Deiner Mutter.
Kann mir gut vorstellen wie Dir zumute ist. Denn es ist schrecklich wenn der Tod so plötzlich kommt und man nicht mal die Chance bekommen hat sich noch auszusprechen.
Deshalb fühl Dich mal ganz lieb umarmt von mir.
Du kannst Dir hier alles von der Seele reden, viell. hilft das Dir ein wenig.
Wünsche Dir für die kommenden Zeit ganz viel Kraft.
LG Mandy |
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| Honey 3 hat zum Thema: Re: Der Tod geschrieben
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summerdream Moderatorin

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 05.02.2007 Beiträge: 6713
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Verfasst am: 22.09.2007, 20:46 Titel: Re: Der Tod |
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hallo cora
auch von mir mein aufrichtiges beileid zum tod deiner mutter.
kann mich mandy nur anschließen, wenn du irgendwas auf dem herzen hast, egal was es ist, hier kannst du es rauslassen! wir hören dir gerne zu und versuchen zu helfen, auch wenn das via internet leider nicht so gut möglich is als persönlich...
drück dich ganz doll |
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MS neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 01.08.2007 Beiträge: 326 Alter: 42 Wohnort: Oberbayern
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Verfasst am: 23.09.2007, 22:35 Titel: Re: Der Tod |
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Hallo cora,
auch von mir mein aufrichtiges Beileid - meine Mutter ist vor knapp 4 Wochen gestorben, ich kann also einiges nachvollziehen....
Ich hab auch deinen Beitrag im Co-Bereich gelesen, und ich muss dir leider sagen, dass es völlig egal ist, ob der Arzt deinen Eltern gesagt hat, dass sie sich zu Tode trinken - meiner Mum wurde vor 5 Jahren, als ihre Leberzirrhose festgestellt wurde, gesagt, dass sie keinen Tropfen mehr trinken darf...woran sie gestorben ist? Nun, ihre Leber war komplett hinüber, im Krankenhaus hatte sie Entzugserscheinungen - aber sie hat bis zuletzt behauptet, sie würde nichts trinken.....
Was ich dir damit sagen will? Du konntest nichts tun, um sie davon abzuhalten...so schwer es uns fällt, die Entscheidung unserer Mütter zu akzeptieren - es war ihre Entscheidung! |
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| MS hat zum Thema: Re: Der Tod geschrieben
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MS neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 01.08.2007 Beiträge: 326 Alter: 42 Wohnort: Oberbayern
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Verfasst am: 24.09.2007, 21:57 Titel: Re: Der Tod |
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noch ein kleiner Tipp von mir: wenn du ihr noch was sagen, sie noch was fragen willst, dann tu es einfach!
Ich hab das damals bei meinem Vater gemacht und ich mach das auch bei meiner Mutter jetzt so - ich erzähl ihnen was los ist, was mich beschäftigt...und das tut mir gut und hilft mir bei der Trauer - teilweise ermöglicht es mir auch erst die Trauer.... |
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| MS hat zum Thema: Re: Der Tod geschrieben
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Sonnenblume77 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 01.06.2007 Beiträge: 108 Alter: 35 Wohnort: berlin
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Verfasst am: 25.09.2007, 18:54 Titel: Danke |
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Hallo zusammen... danke an alle die mir hier geschrieben haben. Ich fühle mich nicht mehr ganz so alleine.... damit auch gleich die beantwortung der Frage, nein ich habe hier nicht wirklich jemanden mit dem ich reden kann. Mein Freund ist zwar da, aber ich habe immer das Gefühl, das er diesen Schmerz nicht nachempfinden kann. Seine Eltern leben noch. Andere sagen das Leben geht weiter. Also fühle ich mich sehr alleine.
Ich habe heute Blumen für sie aufgestellt, aber noch immer schaffe ich es nicht ihr Bild auf zustellen.
Ich habe ihre Hand hehalten, ihre Wange gestreichelt und sie angeschriene. Aber sie lag nur da in ihrem weißen Hemd etwas geschminkt und war so unendlich kalt. Ich werde dieses Bild nicht los..... aber ich mußte sie einfach noch mal sehen. Allein der gedanke an diesen tag nimmt mir die luft zum atmen.....
Der schmerz macht mich krank...
cora |
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Steffi1301 sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.07.2007 Beiträge: 1109
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Verfasst am: 26.09.2007, 15:41 Titel: Re: Der Tod |
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Egal, was ich schreibe, es klingt doch wahrscheinlich alles wie hohle Phrasen, aber ich will es wenigstens versuchen.
Ja, und jetzt sitze ich hier und weiß nicht was ich schreiben soll. Erst mal fühle ich natürlich mit dir, mein Beileid für den Tod deiner Mutter, es ist bestimmt sehr schlimm, wenn ein Elternteil geht, genau weiß ich das allerdings nicht.
Ich kann dir nur raten, alles rauszulassen, hier im Forum, oder wie MS schon vorgeschlagen hat, wenn du mit deiner Mutter redest. Und es ist egal, ob du mit ihr redest, oder deine Wut rauslässt, oder weinst. Man darf auch wütend auf Tote sein. Nicht alles wird automatisch gut, nur weil jemand gestorben ist. Und wenn man nur wütend ist, weil der andere gegangen ist.
Das klingt schon wieder hohl, aber der Schmerz wird irgendwann wirklich vorbeigehen. Wie lange das dauert, kann aber niemand sagen, weil es zu individuell ist. Aber bis dahin hast du das Recht, zu trauern, zu weinen, wütend zu sein... und ein bisschen Schmerz wird doch auch immer zurückbleiben.
Aber glücklicherweise geht der Mensch ja nicht völlig. Ich weiß das von meinem Opa. Das ist zwar nicht unbedingt zu vergleichen, aber dadurch, dass mein Vater Alkoholiker ist, war mein Opa so etwas wie eine Vaterfigur für mich. Wir hatten nie so eine typische Opa-Enkelin-Beziehung, sondern er war schon eher väterlich. Ja, und dann ist er gestorben und ich war so sauer. Als meine Mutter mir das am Telefon sagte, bin ich einfach erst mal nur zusammengeklappt und hab geschrien und geweint. Ab da konnte ich keinen wirklichen Schmerz mehr empfinden. Ja, ich war traurig und sauer, aber ich glaube, der erste Moment, wo ich es erfahren habe, war so heftig, dass ich erst mal alle Gefühle weggeschoben habe. Mittlerweile denke ich gern an meinen Opa, hab ihn in guter Erinnerung, manchmal rede ich mit ihm, manchmal denke ich "Was würde er jetzt dazu wohl sagen?". Er ist ein Teil von mir geworden. Deshalb wird er auch weiterleben.
Ich kann dich nur ganz fest drücken, dir viel Kraft wünschen und hoffen, dass du irgendwann darüber hinwegkommst. Aber bis dahin schreib und weine und schimpfe, so viel zu willst! |
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