Baggirl neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 25.08.2005 Beiträge: 10 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 25.08.2005, 21:33 Titel: Re: Yvonne, 42 Jahre jung, davon fast 25 mit zuviel Alkohol... |
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Hallo Bommi, hallo Käthe,
ja, ich habe schon fleißig angefangen, Eure Beiträge in den anderen Teilen des Forums zu lesen und finde mich oft wieder.
Vielen Dank, Käthe, für den Hinweis, die Ärztin hat mir gesagt, dass ich auf - keinen Alkohol trinken darf und ich habe mir auch schon seit einiger Zeit Vitamintabletten besorgt. Ich hatte auch mal gelesen, dass Alkohol Vitamine frisst.
Ich habe festgestellt, dass ich mich verzählt habe und heute schon mein 5. alkoholfreier Tag ist...na, umso besser. Ich habe immer noch wahnsinnige Kopfschmerzen und fühle mich schlapp.
Dass bei Euch die Angstattacken auch durch den Alkohol aufgetreten sind, spornt mich an, weiter trocken zu bleiben. Ich will einfach nicht mehr so oft grundlos Angst haben. Vielleicht "hören" wir uns mal in einem anderen Teil des Forums, würde mich freuen. Ich werde bestimmt noch ein "Thema zum Thema" aufmachen. Ich weiß nicht, ob es hier in der "Vorstellungsrunde" schon zu ausführlich von mir geworden ist und ich evtl. auf einen anderen Forenteil umschwenken muss oder ob ich auch Mitglieder direkt anschreiben darf.
Ich habe geschrieben, dass ich "sporadisch" bei der Ärztin in Behandlung bin, weil ich wirklich nicht jede Woche oder so hingehe. Ich sollte mal für 4 Wochen ein "Trinkprotokoll" erstellen und gucken wie ich klar komme. Dann nach 3 Wochen wiederkommen usw.. Ich denke, sie wartet vielleicht darauf, bis ich sage:"Ich habe erkannt: ich bin Alkoholikerin, bitte helfen Sie mir. Ich will nicht mehr trinken!" Ich bin zu ihr gegangen, weil sie in Suchtfragen erfahren ist und ich habe nur gesagt, dass ich glaube, ein Alkoholproblem und dadurch Angstzustände zu haben.
Ich scheue mich noch davor, das so klar zu sagen. Ich habe Angst davor, nie wieder trinken zu können/dürfen, habe Angst vor den Folgen für mich, für mein Umfeld, meine Familie. Ja, ich weiß, es kann ja eigentlich nur besser werden, aber es ist sowas endgültiges. Am Montag, nach der Elternversammlung in der Schule, habe ich gehofft, dass jemand zu mir sagt: Kommst Du noch auf ein Bier mit in die Kneipe. Ich habe innerlich gefleht, dass nun endlich mal einer was sagen soll. Keiner hats gemacht, ich bin auch ohne klar gekommen, aber es war ein Kampf.
Theoretisch ist mir alles so sonnenklar. Ich sage auch schon immer meinem Mann, dass ich glaube, ich saufe mich mal tot, wenn ich nicht aufhöre. Aber praktisch ist es halt nicht so einfach. Ich hoffe einfach auf die nächsten 24 trockenen Stunden, wie Ihr es hier auch empfiehlt.
Liebe Grüße und vielen Dank für Eure Anteilnahme!!!!
Yvonne |
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