| Quartalstrinker - brauche Hilfe • Meine Freundin und ich |
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Lillith67 Gast
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Verfasst am: 28.08.2007, 18:48 Titel: Re: Übervorsichtig? |
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Liebe Nexie,
es freut mich zu lesen das Du eine vorübergehende Lösung gefunden hast.
Und glaube mir... es gibt noch mehr chaotische Frauen... wie sage ich immer: Bei mir ist es nicht dreckig aber manchmal schlampig. Und ein glück hat der Zimmermann ja ein Loch gelassen, wer das nicht sehen kann .... ich schließe die Tür nicht ab.
auch ganz liebe grüße zurück
lillith |
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| Lillith67 hat zum Thema: Re: Übervorsichtig? geschrieben
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Ette sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 25.01.2007 Beiträge: 1660 Alter: 55
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Verfasst am: 29.08.2007, 06:33 Titel: Re: Übervorsichtig? |
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Nexie,
ja, der Bauch und der Kopf – wir müssen uns schon die Freiheit nehmen, das wahrzunehmen, was wir fühlen und spüren und danach zu leben. Und nicht danach, was wir meinen, fühlen, denken und spüren zu müssen, weil „es sich so gehört“, man „das so macht“.
Dadurch werden wir sicherlich manchmal als egoistisch bezeichnet, aber für uns selber ist es wichtig und gut. Da du noch Einiges vorhast, ist es sicherlich richtig und wichtig, dich erst einmal darauf zu konzentrieren. Genau wie Alkoholabhängige ihre Trockenheit in den Vordergrund stellen und den dafür erforderlichen Egoismus entwickeln müssen, müssen wir auch lernen, uns und das, was uns gut tut und vorwärts bringt, in den Fokus zu nehmen.
Suche keine Entschuldigung, dafür dass es schwierig sei, mit dir zu leben. Du bist, wie du bist. Und wenn dich selbst dein Hang zum Chaos stört, dann wirst du ihn ändern. Wenn nicht, nun, dann ist er ein Teil von dir, die jeder, der mit dir leben möchte, einfach akzeptieren wird, genau wie du ihn an dir akzeptiert hast.
Ich wünsch dir Kraft für deinen Weg, denn die braucht es, immer und immer wieder.
LG
Ette |
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| Ette hat zum Thema: Re: Übervorsichtig? geschrieben
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nexie Gast
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Verfasst am: 04.09.2007, 10:34 Titel: Re: Übervorsichtig? |
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hallo ette, hallo lilith,
danke für eure unterstützung!
jaja, die sache mit dem angeblichen egoismus zieht sich durch mein gesamtes leben.
kaum meldet mensch eigene bedürfnisse an, und sei es nur, _nicht_ zu springen, wenn ein anderer pfeift, gilt mensch als egoistisch- killefitt.
dann kommen die netten verallgemeinerungen wie "immer machst du, was du willst, nie hilfst du mir" und so weiter.
wer kennt solche sprüche nicht?
schon meine eltern hatten das supergut drauf:
"du, du, immer nur du und deine bedürfnisse..."
in wirklichkeit gehts nur um die befriedigung der wünsche derjenigen, die dem anderen egoismus vorwerfen! das musste und muss ich noch üben...
ette:
mein hang zum chaos stört mich seit meiner kindheit.
seit der adhs-diagnose 2004 versuche ich, so gut es geht, mit autosuggestion etwas dran zu ändern, aber das ist ganz schön anstrengend und für meine umgebung nicht nachvollziehbar.
ich bewundere menschen, die es schaffen, das, was im haushalt so "herumliegt", der reihenfolge gemäss zu entsorgen bzw. wegzuräumen.
lilith:
du triffst es!
unordnung ist kein dreck, sieht aber "dreckig" aus.
ich hab mir (kein witz!) nächtelang den kopf zerbrochen, warum es in manchen haushalten piccobello aussieht, obwohl die ecken wahre katastrophen sind; bin drauf gekommen, dass ordnung lediglich damit zusammenhängt, wie symmetrisch die einzelnen chaos-bestandteile angeordnet sind *lol*.
zurück zu freund und alkohol.
da wir uns im augenblick nur noch unregelmässig sehen, zweimal die woche morgens früh eine stunde, von sa auf so schlief ich bei ihm,
fällt mir immer mehr unangenehm auf.
am we trinkt er nix (ich bin da), aber während der woche hat er morgens gegen 8°° uhr manchmal noch eine fahne.
das passt definitiv nicht zu seinen bemerkungen wie "ich trinke nicht viel und eher selten" und den ersten 6 wochen, während derer wir fast jeden abend aufeinander hingen...
es ist gut, dass ich mich nicht hals-über-kopf in diese affäre gestürzt hatte.
also hatte mein bauch-gefühl diesmal recht.
das ist schlecht, weil ich gern einen freund gehabt hätte.
aber auch gut- eine verstärkung der lektionen aus bad d.
ich hab zur zeit viel zu viel interessen und jede menge stress mit der ARGE und der rentenversucherungsanstalt um die ohren, als dass es mich sonderlich grämt. eine neue beziehung sollte (noch) nicht sein.
es ist für mich sowieso zu früh für etwas neues.
zu sehr hänge ich noch an u., der im märz verstarb.
da war eine vertrautheit, die erst mit den jahren kommt und selbst dann selten ist- es war einfach zu früh (und der falsche mann) für was neues in meinem leben...
oh mann, morgen muss ich zum zahnarzt ((
ein zahn muss gezogen werden, und davor hab ich bammel.
es ist der zweite zahn, der gezogen wird... hilfeee!
beim ersten gabs ein drama...
übermorgen fahre ich in die werkstatt, auto TÜV-fertig machen... *teuerteuer*
da graut es mir auch schon vor- es könnte sein, dass die hinterachsaufhängung geschichte ist, und dann brauche ich ein neues auto , aber wovon kaufen als "4. hartzer roller"?
ganz liebe grüsse von
nexie |
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| nexie hat zum Thema: Re: Übervorsichtig? geschrieben
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nexie Gast
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Verfasst am: 04.09.2007, 11:05 Titel: Re: Übervorsichtig? |
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ich habe gerade auf einer anderen seite von euch den satz gelesen:
"erst wenn du selbst sagst, ich will so nicht mehr, geht es voran."
ui, wie wahr!
während des lesens erinnerte ich mich daran, wie oft mir im vergangenen jahr dieser satz durch den kopf ging.
fast ununterbrochen.
er kam einfach so, drängte sich vor alles und jedes, was ich tat, in jeden anderen gedankengang:
"ich will so nicht mehr leben."
trotzdem (bauchgefühl schrie mich pausenlos an) konnte ich mich nicht von u. trennen.
erst nach seinem tod und dem dazugehörigen räumlichen abstand durch die kur fing ich langsam an, mich wieder aufzurappeln.
das einzige, was ich im vergangenen jahr auf die reihe kriegte, war der kurantrag und die freistellung von der arbeitsuche durch den med. dienst der ARGE.
und die aufgabe meiner diversen nebenjobs, was letztendlich richtig war.
was ist das eigentlich, dieses übertriebene "sich-an-die-hoffnung"-klammern?
das haben nicht nur co´s, sondern eine ganze reihe ansonsten, naja, hm, "gesunder" menschen.
ist es die sehnsucht nach macht über einen anderen menschen?
ist es übertriebene sehnsucht nach nähe, wärme, geborgenheit, und gleichzeitig nach stärkung des selbstwertgefühls von aussen, hier: durch den alkoholiker?
wenn dem so ist, zahlen wir aber einen verd... hohen preis für ein bisschen wärme und anerkennung!
wärme und geborgenheit vermitteln haustiere ab einer gewissen grössenordnung besser, und stärkung des selbstwertgefühls von aussen kann mensch sich anders besorgen.
auch haustiere müssen gepflegt und umsorgt werden, und sie danken es.
umarmt mal ein pferd!
die grössenordnung stimmt, die wärme, die es gibt (rein körperlich) ebenfalls, und geborgenheit vermittelt der warme stallgeruch sowie die reaktion des pferdes, wenn es die schritte seines menschen hört. welche freude, welches scharren, schnauben, augen rollen, nase stubsen...
ein pferd vermittelt auch macht. es wiegt ein vielfaches von unsereinem und tut doch, was wir wollen
dabei wäre es soooo leicht für ein pferd, uns die leviten zu lesen. tut es aber nicht.
ich habe im februar bei einer freundin auf der couch übernachtet. sie hat einen mittelgrossen schäferhund, der sehr kuschelbedürftig ist. irgendwann in der nacht hat jupp (so heisst er) sich auf die couch geschlichen, in meine arme, und ich wachte am nächsten morgen mit einem hund in den armen und durch einen... hundekuss auf!
ein "hundekuss" ist nicht jedes menschen sache.
eine abgestandene alkoholfahne zu küssen aber ganz bestimmt nicht!
liebe grüsse
nexie |
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| nexie hat zum Thema: Re: Übervorsichtig? geschrieben
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Ayki79 Gast
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Verfasst am: 04.09.2007, 11:13 Titel: Re: Übervorsichtig? |
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Hi Nexie,
| Zitat: | was ist das eigentlich, dieses übertriebene "sich-an-die-hoffnung"-klammern?
das haben nicht nur co´s, sondern eine ganze reihe ansonsten, naja, hm, "gesunder" menschen.
ist es die sehnsucht nach macht über einen anderen menschen?
ist es übertriebene sehnsucht nach nähe, wärme, geborgenheit, und gleichzeitig nach stärkung des selbstwertgefühls von aussen, hier: durch den alkoholiker?
wenn dem so ist, zahlen wir aber einen verd... hohen preis für ein bisschen wärme und anerkennung! |
Lies mal das Buch: "Wenn Frauen zu sehr lieben"...
| Zitat: | | wenn ihn mein chaotischer lebensstil so sehr nervt, dass er sich deshalb betrinken muss, passen wir definitiv nicht zu sammen. |
Alkis finden immer einen Grund, damit sie auch was in der Hand haben...
| Zitat: | für mich ist ein für alle mal klar: kein mann mehr in meinem leben, der nicht mit alkohol umgehen kann. beim allerersten "ausrutscher" wäre es bei mir vorbei, auf nimmerwiedersehen. wäre mir völlig egal, wie viele flaschen bier, welche entschuldigungen - das vertrauen wäre weg, kaputt, nicht mehr herzustellen. ich will nicht mehr ständig misstrauisch sein, schnüffeln, bangen, meine worte wägen, nix da. wer einmal ausruscht im alkohol, bei dem besteht auch die gefahr des zweiten ausrutschens - und für mich sind das dann schon zweimal zuviel.
manche haben aufkleber "nie wieder krieg". ich hab einen im kopf: "nie wieder ein alki in meinem leben". gebranntes kind scheut das feuer, auch wenns hier "nur" ein streichholz sein sollte - auch das wäre mir schon zu brenzlig. |
Genauso sehe ich das auch! Mehr kann man da nicht mehr hinzufügen. Wenn du ein schlechtes Gefühl bei der ganzen Sache hast, dann lass die Finger davon!
LG und viel Glück! |
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| Ayki79 hat zum Thema: Re: Übervorsichtig? geschrieben
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Nicole Gast
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Verfasst am: 04.09.2007, 11:20 Titel: Re: Übervorsichtig? |
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Hallo Nexie,
es ist war man muß den Satz:ich will nicht mehr erstmal verinnerlichen.
Ich habe den Satz so oft gesagt, nichts ist passiert.
Ich habe vor 3 Jahren viele Bücher über Co- Abhängige gelesen. Nichts ist passiert.
Es muß in uns reifen, mal geht es schneller mal dauert es Jahre.
Jetzt bin ich froh das es bei mir angekommen ist und ich dadurch auch die Hoffnung besiegen konnte. Obwohl sie sich manchmal wieder versucht einzuschleichen.
Ich glaube der Lebensweg mit all seine Leiden und Freuden ist irgentwie vorgezeichnt man muß daran Arbeiten und man wächst daran, auch wenn es oft unverständlich ist.
LG
Elocin |
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| Nicole hat zum Thema: Re: Übervorsichtig? geschrieben
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nexie Gast
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Verfasst am: 04.09.2007, 12:21 Titel: Re: Übervorsichtig? |
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hallo ayki,
ich kenne das buch von robin norwood, habe es auch einige male gelesen, konnte damit jedoch nix anfangen.
die sucht, gebraucht zu werden, jaja.
ich will überhaupt nicht "gebraucht" werden.
"ich will, dass jemand sich so um mich kümmert wie ich mich um meinen verstorbenen freund bemühte "
war ein spass am rande, der jedoch einen tieferen kern in sich birgt:
ich möchte, wenigstens ab und an mal, so umsorgt und betüddelt werden wie früher, als kind.
mir machts keinen spass, hats noch nie gemacht, anderer karren aus dem dreck zu ziehen, musste es aber, um anerkennung (später "liebe" oder was auch immer das gewesen sein mag) zu erzielen.
frühkindliches geborgenheits-, liebesdefizit?
vielleicht.
vielleicht auch überbehütung, was übrigens ein interessantes thema ist.
wer ständig "über-behütet" wird, nie seine grenzen austesten darf oder/und wem stets vermittelt wird, wie schwach und wertlos man ist, entwickelt auch kein selbstwertgefühl.
schon isse da, die abwärts-spirale:
"wenn ich immer gebe, gebe, über die eigene leiche gehe, über meine kräfte, die ja eh wertlos sind (sic!), kriege ich vielleicht die annerkennung, nach der ich mich ein leben lang sehne, kriege ich vielleicht die wert-schätzung, die ich brauche, um selbstwert überhaupt zu entwickeln"
fataler fehler
aber das ist nicht nur bei co´s so.
die einfache anerkennung der tatsache, dass ich keine hausfrau bin, dafür jedoch andere dinge ausgezeichnet erledigen kann reicht mir. ich lerne gerade, sie mir selbst zu geben
wenn ich mir einen partner stricken könnte, würde ich mir eine hausfrau stricken *ggg*.
die mir das essen, was ich mag, zubereitet (und nicht irgendein fettiges, cholesterin- und geschmacksverstärkerenthaltendes, deftiges leckerchen auf den tisch stellt, was viele männer sooo toll können *würg*), die meine wäsche bügelt, meine wohnung auf zack hält, ein bisschen sport treibt, liest und fürs leben gern kuschelt
stimmt, alkis suchen (und finden) immer gründe zu trinken.
so wie menschen, die mit sich unzufrieden sind, immer gründe suchen und finden, tagtäglich in der familie zoff zu veranstalten .
wobei das eine mit dem anderen leider oft identisch ist oder das eine das andere auslöst
hallo elocin,
insbesondere, wenn man den partner bereits sehr lange kennt, die erkrankung schleichend einsetzte, klammert unsereiner sich gern daran, dass "alles wieder wie früher" wird, wenn er/sie "nur" den Alk weglässt.
die echten probleme fangen danach erst an.
aber wem schreib ich das...
nenee, das muss nicht (mehr) sein.
manchmal denke ich, dass es unfair dem mann gegenüber ist, was ich im augenblick mache. das ich am we eine nacht bei ihm bleibe und meine bedürfnisse befriedige.
wenn er mitmacht, ok.
wenn nicht, auch ok.
dann kommt ein anderer, irgendwann, oder auch nicht- es gibt ja den orion-versand *g*.
den rest ziehe ich mir nicht, gugge auch in andere richtungen.
ooops, was vergessen:
anerkennung- schon im kindergarten verteidigte ich schwächere.
weil ich mich selbst am boden liegen sah, wie es in den ersten kindergarten-, später auch schuljahren, der fall war.
ich wusste, wie sie sich fühlten und wollte ihnen den schmerz und die scham ersparen.
dass dieses verhalten soziale anerkennung mit sich brachte, war für mich unangenehm.
nicht aufgrund der beachtung, die mir widerfuhr- nee, das "klammern" der beschützten nervte mich.
ich wollte deren dankbarkeit nicht.
ich habe die mitschülerInnen aus einem tief verinnerlichten gerechtigkeitsgefühl heraus verteidigt, nicht um lob und achtung zu ernten.
eigenartig, wie sich so was später verselbstständigen kann grübel*...
wenn es denn so ist...
liebe grüsse
nexie |
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| nexie hat zum Thema: Re: Übervorsichtig? geschrieben
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kaltblut sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 20.06.2006 Beiträge: 4741 Alter: 53 Wohnort: beiM
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Verfasst am: 04.09.2007, 16:32 Titel: Re: Übervorsichtig? |
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Hallo Nexie,
zum Begriff „Chaos“, kann ich Dir eigentlich sagen, dass meine Frau sich als Chaostante bezeichnet, anderseits kenne ich keinen Menschen, der so klar, gerade und analytisch strukturiert ist und an meinen wirren Gedankengängen oft verzweifelt.
Ich bezeichne mich überhaupt nicht als chaotisch, aber als schöpferisch schaffend und dazu gehört, ohne Kochbuch chemische Reaktionen auszuprobieren, nicht alles wissen zu müssen und gelegentlich volle Kanne gegen eine Wand zu laufen, das lässt sich nach letzten Erkenntnisstand mit viel Denken vermeiden,
auch mit viel Ordnung, vielleicht unterscheiden sich genau da die Menschenhirne. Für andere bin ich ein Vollchaot.
Meine Partner haben mich gerade einen faulen Kaiser, der den Hintern nicht hochbekommt genannt, während sie sich als fetten Eunuch betrachten, der sich den Allerwertesten aufreißt. Dagegen sehe ich mich gerade als den, der den ganzen verbockten Mist abbekommt und die Kohlen aus dem Feuer holt. Und genau jetzt kommt mir eine gewisse Eunuchengelassenheit zu gute, vielleicht durch die ganzen geknackten Nüsse der vergangenen Wochen.
Nexie, Du hast eine sehr traurige Zeit hinter Dir, lass Dich nicht verrückt machen, Du bist wie Du bist und ungesehen ein toller Mensch, wer soll Dir das nehmen, nur Du selbst kannst Dir das nehmen, also mach Dich nicht verrückt und Hundeküsse, Nexieeeeeeeeeeeeee.
LG kaltblut |
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| kaltblut hat zum Thema: Re: Übervorsichtig? geschrieben
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