| Bayer und Alkoholiker- Sachen gibt`s, die gibt`s gar nicht • Danke!!! |
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arteos neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 03.08.2005 Beiträge: 1
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Verfasst am: 20.08.2005, 21:45 Titel: Meine Karriere |
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Ich fing vor ca. 10 Jahren an, tgl. 1 Bier (0,5) zu trinken, meist abends nach dem Sport, da es dann besonders gut wirkte.
Nach etwa einem halben Jahr erhöhte ich auf 2 Bier.
Danach in schneller Folge auf 3-4 Bier, wo ich für einige Jahre verblieb.
Den Sport ließ ich alsbald bleiben zugunsten des abendlichen Bieres.
Das Wohlgefühl durch Bier reichte mir aus zum Feierabend.
Nach ca. 5-6 Jahren wurden 3 Bier die Ausnahme, 5 Bier kamen vor. Der Durchschnitt lag bei 4 Bier pro Tag. Mehr Bier wurde es nicht mehr.
Vor 3 Jahren las ich, dass Bier weibliche Hormone enthält (oder etwas ähnliches) und stieg auf Wein um.
Der Konsum lag dann bei 1 Liter Wein pro Tag, was wohl mehr Alk ist als 4 Bier.
Vor 2 Jahren fühlte ich mich zu fett und begann eine Diät.
Ich stellte fest, dass Diät und Wein nicht zusammen passen und halbierte meinen Konsum durch Verdünnung des Weins mit Wasser.
Das klappte sehr gut (aus Diätsicht).
Mein Konsum liegt heute bei durchschnittlich 0,5 Liter Wein pro Tag.
Ich war noch nie in meinem Leben so betrunken, dass ich nicht mehr hätte gehen können oder mich hätte übergeben müssen.
Spürbare berufliche oder andersartige Nachteile sind mir durch den Alkoholkonsum nicht entstanden (wobei ich natürlich nicht weiß, wie mein Leben ohne verlaufen wäre).
Wenn ich abends keinen Wein trinke, spüre ich etwas, das ich für körperlichen Entzug halte. Es ist ein dumpfes Gefühl im Kopf. Zwar erträglich, aber unangenehm.
Ich vermute, ein abendlicher Pegel von ca. 0,5 Promille, gehalten über vielleicht 3 Stunden, ist das, was ich mit dem Alkoholkonsum anstrebe.
Ich weiß, dass das Werte sind, die von der Gesellschaft (je nach Schicht) eventuell noch grob toleriert werden könnten.
Viele stille Leser kommen vielleicht auf ähnliche Werte und halten sich nicht für Alkoholiker.
Ich denke aber : Ich bin Alkoholiker.
Ich plane nicht ernsthaft, meinen Konsum zu ändern, weiß aber, dass ich das tun sollte. Vielleicht ändert dieses Forum ja meine Einschätzung und mein Selbstverständnis.
Danke für's Zuhören. |
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| arteos hat zum Thema: Meine Karriere geschrieben
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Karsten Administrator

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.11.2004 Beiträge: 32811 Alter: 49 Wohnort: Eberswalde
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Verfasst am: 20.08.2005, 21:55 Titel: Re: Meine Karriere |
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Hallo arteos,
Willkommen im Forum für Alkoholiker.
Ich glaube nicht, dass es gut wäre, Dir jetzt zu sagen, Du mußt was ändern, weil Du auf dem besten Weg bist, richtig Alkoholprobleme zu bekommen.
Wer regelmäßig Alkohol trinkt ist sehr stark Alkoholgefährdet. Ob die Gesellschaft eine gewisse Menge tolleriert, ist unwichtig. Wenn es dann mal zu spät ist, fragt auch keiner mehr nach der Meinung der Gesellschaft.
Jeder muß selbst wissen, ob er den Alkohol mißbraucht, um etwas zu bewirken, das Bewußtsein zu verändern oder durch Alkohol abschalten zu können.
Vielleicht versuchst Du mal, einige Wochen nichts zu trinken, Dich dabei zu beobachten. Wenn sich die Gedanken verstärkt um Alkohol drehen, hast Du eine Antwort gefunden. |
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| Karsten hat zum Thema: Re: Meine Karriere geschrieben
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chrissyta sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 23.03.2005 Beiträge: 1053 Wohnort: BW
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Verfasst am: 21.08.2005, 10:14 Titel: Re: Meine Karriere |
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hallo arteos,
auch von mir willkommen hier.
du machst dir gedanken über deinen alkoholkonsum, es ist ein zeichen, dass du auf eine evtl. abhängigkeit zusteuerst.
ob du nun alkoholiker bist kannst du, wie dir schon geschrieben wurde, selbst herausfinden in dem du einfach mal dein regelmässiges trinken für einige zeit absetzt. dein körper und deine gedanken geben dir dann die antwort.
gruss
chrissyta |
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| chrissyta hat zum Thema: Re: Meine Karriere geschrieben
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Rainer Gast
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Verfasst am: 21.08.2005, 10:50 Titel: Re: Meine Karriere |
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Hallo Arteos,
auch von mir herzlich willkommen hier im Forum.
| arteos hat Folgendes geschrieben: | Wenn ich abends keinen Wein trinke, spüre ich etwas, das ich für körperlichen Entzug halte. Es ist ein dumpfes Gefühl im Kopf. Zwar erträglich, aber unangenehm...
...Ich denke aber : Ich bin Alkoholiker.
Ich plane nicht ernsthaft, meinen Konsum zu ändern, weiß aber, dass ich das tun sollte. |
hmmm
vielleicht liest Du Dir das jetzt selber noch mal durch und überdenkst Deinen "Plan" noch einmal.
Das unangenehme dumpfe Gefühl dürfte doch kein Hindernisgrund sein, den Alkohol einfach weg zu lassen, es ist doch erträglich.
Im Übrigen würde es in ein paar Tagen ganz verschwinden.
Frag Dich doch mal, warum und zu welchem Zweck Du Alkohol trinkst und ob das nicht ohne auch geht. Vielleicht sogar besser.
Ein Versuch wäre es doch wert.
Wie wär´s mal wieder mit Sport? Hast Du doch gerne gemacht.
Ich bin übrigens auch nach Jahren wieder mit Fitness angefangen. Macht Spaß!!!
lieben Gruß,
Rainer |
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| Rainer hat zum Thema: Re: Meine Karriere geschrieben
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