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Löwe neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 25.07.2007 Beiträge: 13
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Verfasst am: 25.07.2007, 21:45 Titel: Ambulante Engiftung- eine Perspektive? |
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Hallo,
Wer hat Erfahrung mit einer ambulanten Entgiftung gemacht?
Ich will und kann aus privaten und beruflichen Gründen jetzt nicht drei Wochen ins Krankenhaus. Es ginge frühestens im September, aber gerade jetzt bin ich so motiviert, meinem fast 50jährigem Leben eine Wende zu geben.
LG von Löwe |
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| Löwe hat zum Thema: Ambulante Engiftung- eine Perspektive? geschrieben
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kommal sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 24.06.2007 Beiträge: 6390 Alter: 53 Wohnort: Niederrhein
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Verfasst am: 25.07.2007, 22:16 Titel: Re: Ambulante Engiftung- eine Perspektive? |
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Hallo Löwe,
Ich will und kann aus privaten und beruflichen Gründen jetzt nicht drei Wochen ins Krankenhaus
von einer ambulanten Entgiftung hab ich noch nie gehört. - Aber wieso drei Wochen? Normalerweise dauert es zehn Tage.
LG kommal |
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| kommal hat zum Thema: Re: Ambulante Engiftung- eine Perspektive? geschrieben
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ClaudiA sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 28.06.2007 Beiträge: 2583 Alter: 40 Wohnort: in meinem Nestchen in Bayern
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Verfasst am: 25.07.2007, 22:22 Titel: Re: Ambulante Engiftung- eine Perspektive? |
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Hallo & willkommen Löwe,
Wende zum Positivem ist immer gut
Bin hier auch noch recht neu, sprich meine Entgiftung ist noch nicht allzulang her. Und auch ich "konnte" zuhause entgiften.
Hatte aber nix mit einem Wunsch von mir zu tun. Ich war beim Doc und er meinte, daß es nicht notwendig ist für mich in eine Klinik zu gehen. Hätte er anders entschieden, wäre das für mich auch in Ordnung gewesen.
Tot umfallen war nämlich so ziemlich das Letzte, was ich wollte.
Ich hatte die Nummer vom Arzt mit der ausdrücklichen Bitte, mich dort immer zu melden -egal wann. Und ich war an einem Samstag beim Arzt, bis dato auch schon ein paar Tage nüchtern (ich wußt noch nix vom kalten Entzug - die Leute hier im Forum waren so nett und haben mich aufgeklärt.. ), und habe den Rest des WE Tag und Nacht mit meinem Freund und unserem Telefon verbracht.
Auch in der Arbeit wußten die richtigen Leute bescheid (Betriebsarzt, Kollegen). Ich bin froh, daß ich diese Zeit der Angst rum habe und mich jetzt auf´s Wesentliche konzentrieren kann - das Erlernen des Trocken bleibens.
Bin nun in der 5. Woche und mir macht mein Leben bereits jetzt schon sehr viel mehr Spaß als noch vor einiger Zeit.
Kann ich also nur wärmstens empfehlen
Ich würde Dir allerdings auch dringendst empfehlen, den Arzt aufzusuchen, der wird Dir dann schon sagen, was am besten für DICH ist.
Und - zwei Sachen, die ich auch schon gelernt habe - eine Entgiftung dauert keine drei Wochen im KH, und - hättest Du einen Unfall (was ich Dir natürlich nicht wünsche!!), dann müßte es auch ohne Dich gehen.
Überleg mal... Du hast nur dieses eine Leben...
Viel Glück und gut gelaunte Grüße sende ich Dir!! |
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| ClaudiA hat zum Thema: Re: Ambulante Engiftung- eine Perspektive? geschrieben
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Löwe neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 25.07.2007 Beiträge: 13
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Verfasst am: 25.07.2007, 23:19 Titel: Re: Ambulante Engiftung- eine Perspektive? |
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Hallo Claudia,
vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Es ist keine Ausrede oder Flucht, dass ich jetzt nicht kann- ich muss es bis zum 13.8. geschafft haben- da steht ein wichtiger beruflicher Termin an u. anschließend heiratet meine Tochter.
Meinen Chef habe ich eingeweiht u. d. wird mich unterstützen.
Ich habe im Dezember 05 aufgehört zu trinken (meinem Hausarzt hatte ich mich schon vorher anvertraut)- hatte keine Entzugserscheinungen u. wurde immer stärker. Bis ich im Mai 06 in eine Falle getappt bin, die ich hätte sehen müssen. Seitdem habe ich immer mal wieder etwas getrunken. Seit Mai diesen Jahres trinke ich wieder regelmäßig u. fast jeden Tag. Zum Glück keine harten Sachen- das habe ich schon vor langer Zeit aufgegeben.
Heute habe ich den Sekt, der schon auf dem Band lag, ins Regal zurückgestellt. Jetzt werde ich nicht einschlafen können, aber ich habe ja Urlaub.
Ich habe ganz viel Unterstützung in der Familie und bei Freunden und Freundinnen. Außerdem bin ich eine leidenschaftliche Schwimmerin u. "das hat mich schon so manches Mal über Wasser gehalten".
LG vom Löwen |
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| Löwe hat zum Thema: Re: Ambulante Engiftung- eine Perspektive? geschrieben
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Spedi Gast
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Verfasst am: 26.07.2007, 08:49 Titel: Re: Ambulante Engiftung- eine Perspektive? |
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Servus Löwe,
das (was ich hier lese) klingt eher nach dem Gepiepse einer verängstigten Maus als nach dem Gebrüll eines Löwen.
Also, Du kannst gerne ambulant entziehen. Du kannst alles machen, was Du willst. Die Frage ist nur, wie sinnvoll das ist.
Ich habe in den letzten Jahren einfach die Erfahrung gemacht, dass es sinnvoll ist wenn der behandelnde Arzt das weitere Vorgehen festlegt. Er (oder sie) hat die Kompetenz, die uns Suchtkranken momentan "abgeht".
Ach ja, Löwe, noch was: Deine Ausrede habe ich (in dieser oder ähnlicher Form) schon so oft gehört, dass ich nicht näher darauf eingehen werde. Nur so viel: Eine stationäre Entgiftung dauert in der Regel 7 - 14 Tage, wobei der Durchschnittswert bei ca. 9 Tagen liegt. Wer sich das (wenn es vom Arzt für nötig befunden wurde!) nicht "leisten" will, der will in meinen Augen auch nicht trocken werden sondern sucht aktiv nach Möglichkeiten, seine Diagnose "ALKOHOLABHÄNGIG" nicht anzunehmen.
Mach was draus, es ist Dein Leben!
LG
Spedi |
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| Spedi hat zum Thema: Re: Ambulante Engiftung- eine Perspektive? geschrieben
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Löwe neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 25.07.2007 Beiträge: 13
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Verfasst am: 26.07.2007, 15:24 Titel: Re: Ambulante Engiftung- eine Perspektive? |
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Hallo Spedi,
bin dabei, was aus meinem Leben zu machen- ohne Alk, mit Rat des Arztes und ohne Leute, die mir auf die Nerven gehen mit ihren Besserwissereien.
LG
Löwe |
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| Löwe hat zum Thema: Re: Ambulante Engiftung- eine Perspektive? geschrieben
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Rosamunde Gast
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Verfasst am: 26.07.2007, 16:20 Titel: re. |
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.......Gut gebrüllt Löwe, aber hilft es Dir auch weiter ?
| Zitat: | | ....und ohne Leute, die mir auf die Nerven gehen mit ihren Besserwissereien. |
Diese von dir genannten "Besserwissereien" lassen mich schon 1 Jahr und 4 Monate, trocken und zufrieden leben !
Aroganz und Überheblichkeit habe ich damals an der Tür zur Trockenheit abgegeben, seitdem geht`s mir gut !
Alles Gute auf deinem Weg.
L.Gr. Rose |
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| Rosamunde hat zum Thema: re. geschrieben
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Spedi Gast
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Verfasst am: 26.07.2007, 17:24 Titel: Re: Ambulante Engiftung- eine Perspektive? |
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Servus Löwe,
sollte sich das | Zitat: | | und ohne Leute, die mir auf die Nerven gehen mit ihren Besserwissereien. |
auf die Forenmitglieder hier beziehen, frage ich mich, was Du hier willst?
Etwa Zuspruch zu Deiner fragwürdigen Äußerung:
| Zitat: | | Es ist keine Ausrede oder Flucht, dass ich jetzt nicht kann- ich muss es bis zum 13.8. geschafft haben- da steht ein wichtiger beruflicher Termin an u. anschließend heiratet meine Tochter. | ???
Egal, scheinbar hast Du da was in den falschen Hals bekommen. Ich bin es zwischenzeitlich von nassen Alkoholikern gewöhnt, dass viele selbst "besser wissen", wie sie trocken werden. Wäre nur schön, wenn diese Trockenheit mal länger anhielte als zwei, drei Monate oder ein halbes oder ein Jahr.
Löwe, Ich wünsche Dir den Grad an zufriedener Trockenheit, den Du Dir selber zugestehst.
LG
Spedi |
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| Spedi hat zum Thema: Re: Ambulante Engiftung- eine Perspektive? geschrieben
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