| 25 jahre und regelmässig trinken • Alkoholsucht? |
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Helga neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 19.07.2005 Beiträge: 63
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Verfasst am: 16.08.2005, 17:28 Titel: Re: Selbstentzug? |
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Hallo Abafazi,
Du schreibst "Der Ansatz ist der, dass man mit Freude und Elan aufhört und sich auf ein neues Leben freut.... und eben nicht noch wochenlang weitertrinkt oder Tabletten nimmt. Bzw. so hatte ich mir das eben vorgestellt..... Wie gesagt, vermutlich sehr naiv. "
Als ich aufhörte zu trinken, da war ich Lichtjahre von Freude und Elan entfernt. Ich stand mit dem Rücken an der Wand und es gab kein Vorwärts mehr und kein Rückwerts. Diese eigene Erfahrung habe ich auch von Freunden der SHG immer wieder gehört. Das Suchtleben ist leider so, dass ich so lange es irgendwie möglich ist, sämtliche Abwehrmechanismen aktiviere, d.h. ich leugnete oder verharmloste nach dem Motto: so schlimm war es doch nicht" oder ich mied jegliches Gespräch in Bezuf auf Alkohol. Sopgar mich selbst belog ich jahrelang, indem ich die Flaschen regelmäßig entsorgte, so dass am Schluss nur eine Flasche da stand. Das ich zwanzig mal die Treppe runter ging wusste ja niemand.
Lüge ist die Schwester der Sucht und das schlimme ist, dass ich mich selbst so belogen habe, wem sollte ich da noch trauen?
Ich bin froh und dankbar, dass ich iorgendwann aufhören konnte, aber es war wirklich 5 Minuten vor 12 und meine Lieben ringsum warnten mich oft, aber ich wusste es in meinem verdrehten Kopf einfach besser und machte weiter.
Danke fürs Teilen
herzlichst Helga
Gott-Sei.oIch |
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| Helga hat zum Thema: Re: Selbstentzug? geschrieben
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Abafazi neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 13.08.2005 Beiträge: 75 Wohnort: bei Reutlingen
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Verfasst am: 16.08.2005, 23:08 Titel: Re: Selbstentzug? |
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Also erstmal vorweg: ich habe nicht durchgehalten; aber vielleicht war das insofern gut, als ein kalter Entzug allein daheim wohl keine so gute Idee war.... Das soll jetzt kein feiger Rückzug sein, ich mache ja weiter!!!!
Das mit der Freude und dem Elan ist mir sehr wichtig; das hab ich in dem Buch als absoluten Kernpunkt empfunden. Und Allen Carr sagt auch ganz klar, man soll das Buch zuerst komplett durchlesen, bevor man aufhört (von Krämpfen oder gar Delirium erwähnt er allerdings gar nichts....).
Mir ging es die letzten Tage mit einem Bruchteil meines sonstigen Konsums (das gehörte aber zum Plan) sehr gut, und ich versuche es weiter auf diese Art. Habe sogar hier im Forum 2 positive "Fälle" gefunden und glaube weiterhin an meinen Erfolg! - Soll heißen, ich glaube, dass ich soweit reduziert habe, dass ich spätestens übermorgen den endgültigen Ausstieg "riskieren" kann. Und ich freu mich drauf!
(Daumen drücken kann trotzdem nicht schaden.... danke schon mal!) |
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| Abafazi hat zum Thema: Re: Selbstentzug? geschrieben
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honda-daddy Gast
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Verfasst am: 17.08.2005, 05:01 Titel: Re: Selbstentzug? |
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Hallo Abafazi
Drück dir die daumen, denke allerdings das du im selbstbetrug steckst, und den letzten ? strohhalm festhälst. Hier im forum sind mehr leute wie allan car die es geschafft haben, und immer wieder raten einen arzt aufzusuchen. |
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| honda-daddy hat zum Thema: Re: Selbstentzug? geschrieben
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