ichbins neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 18.05.2007 Beiträge: 4
|
Verfasst am: 18.05.2007, 22:05 Titel: Re: Ich weiss gar nicht so recht... |
|
|
| Zitat: | Es hört sich für mich so an, als würdest Du Dich gerne auf Obrigkeiten verlassen.
...
Diese "Flüsterhaltung" kann nicht gut gehen. |
Sorry Schneemann... aber diese Sätze verstehe ich nicht.
Ich schrieb nirgens, dass der Alk nur in bestimmten Schichten vorkommt. Sollte das so rübergekommen sein...sorry, das ist natürlich Quatsch und von mir nicht so gemeint gewesen.
Dass ich es bei meiner Mutter nicht sehen wollte, hat nichts mit irgendwelchen Gesellschaftsschichten zu tun. Ich bin eigentlich immer davon ausgegangen, dass wir eine offene Familie sind, in der Probleme angesprochen und nicht im Alk ertränkt werden. |
|
Schneemann Gast
|
Verfasst am: 18.05.2007, 22:49 Titel: Re: Ich weiss gar nicht so recht... |
|
|
Da haben wir uns missverstanden. Du solltest nicht warten bis Dein Kind durch einen Polizeibeamten aus den Armen der schwankenden Mutter gerettet wird unter Beobachtung der Nachbarschaft.
EIN Zwischenfall, bzw. Notfall ist spätestens jetzt Grund zum Handeln. Fühle Dich bitte nicht angegriffen. Ich habe Dir nichts unterstellt. Bei aller Sorge um Dein Kind bedenke bitte auch, Deine Mutter hätte sehr unglücklich stürzen können unter dem Einfluss des bislang unentdeckten Alkoholes. Solange Deine Mutter unberechenbar nicht genesen, bzw. nüchtern ist, wäre es doch angebracht, das Kind in andere Hände zu geben und dich vermehrt um Deine Mutter zu kümmern oder ist sie verschlossen oder nicht umgänglich ? Und schämen brauchst Du Dich auch nicht. Vielleicht hatte Deine Mutter ja nur "Probleme mit dem Kreislauf". Dies könnte jeder verstehen. |
|
sunshine62 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 01.05.2007 Beiträge: 42 Wohnort: Süddeutschland
|
Verfasst am: 19.05.2007, 00:25 Titel: Re: Ich weiss gar nicht so recht... |
|
|
Hallo Du,
dass Alkoholiker so auftreten können, dass dies niemand bemerkt, auch nach erheblichem
Alkoholgenuss, ist mir bekannt.
Du brauchst Dir keine Vorwürfe zu machen.
Da brauch man ein absolutes feines Gespür
um die Situation richtig einzuschätzen.
Alkoholiker können wahre Verwandlungs,Verdrängungs- und Schauspielkünstler sein.
Folgender , von mir beobachter, Fall kann dir dies bestätigen:
eine Frau läuft stark wankend auf der Strasse und fällt um, kann dann
anscheinend auf Grund des Sturzes nicht mehr richtig sprechen usw.
Vorbeilaufenden Passanten hat diese Frau nach dem Sturz
gesagt, sie leide an irgendeiner Krankheit, die den unsichernen Gang ausmacht und erst durch den Sturz könne sie auf einmal
nicht mehr richtig sprechen, vorher wäre alles noch bestens gewesen....und müsste nun lallen...
6 Personen, darunter ein Nachbar, der sie kennt, haben ihr sofort geglaubt, sie umsorgt,
bemitleidet usw....keiner dachte an Alkohol....
später im Krankenhaus stellte sich ein erheblicher Alkoholgenuss heraus.
Als die Ärze die Frau darauf ansprachen, wurden Ärtze , Schwestern usw. aufs Übelste beschimpft.
Alles der ganz normale Wahnsinn....
Also mach Dir keinen Vorwurf, ändern hättest Du nichts können.
Was mir Sorgen bereitet:
Möglicherweise beginnt nun erst das ganze Dilemma und die TrinkphasenDeiner Mutter werden immer offensichtlicher , möglicherweise kannst Du ihr auch gar nicht helfen, wenn Sie es nicht selber will.
Weiss Deine Mutter denn überhaupt noch was passiert ist?
Du kannst aber Dir helfen und Deinem Sohn.......
indem Du Abstand nimmst, solange das Alkoholproblem
innerhalb der Familie weiterhin besteht.
Ich möchte Dir keine Angst machen......aber so was
kann sich wiederholen..........
Ich wünsche Dir, dass Deine Mutte sofort in ärztliche Behandlung geht, dies
wäre die einzige vernünftige Lösung.
.
Sollte Sie dies nicht tun, wäre es doch vielleicht ein Gedanke wert, dass Du selbst zu einer Beratungsstelle gehst...oder?
Grüße
Sunshine |
|