| Finanzieller Ruin durch Alkoholabhängigkeit?! • der Lebensgefährte meiner Mutter trinkt zuviel! |
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resi neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 08.08.2005 Beiträge: 1 Wohnort: Nord-Bayern
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Verfasst am: 08.08.2005, 17:38 Titel: Meine Mutter ist Alkoholikerin |
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| Meine Mutter, 48, ist ca 5 Jahren Alkoholikerin. Sie trinkt "nur" Bier. Sie hatte letztes Jahr im April schon einmal einen Absturz, damals war sie zur Entgiftung 3 Wochen im Krankenhaus, wollte dann zur Therapie gehen, hat diese aber nicht angetreten, obwohl sie eine Zusage hatte. Nachdem Ihr meine Frau ziemlich deutlich die Meinung gesagt hat, hat sie mit ihr den Kontakt völlig abgebrochen. Mit mir hatte sie nur noch ganz selten (ca 3 mal telefonisch Kontakt). Sie wohnt ca 100 km von mir entfernt. Jetzt ist sie am Wochenende wieder eingeliefret worden. Sie war dehydriert, geschwächt und ziemlich verwahrlost in ihrer Wohnung gefunden worden. Sie hat bereits am 2. Tag im Krh dem Arzt bereits gesagt, dass sie keine weiter Hilfe braucht. Ich habe in der Zwischenzeit ihre Wohnung zumindest soweit "gesäubert" dass man zumindest diese wieder betreten kann. allerdings hat sie zur zeit kein Bett, da ich dieses aus hygienischen Gründen entfernen mußte. Ich bin mir gerade nicht so im klaren, wie ich jetzt weiter vorgehen soll. es gibt so diesen begriff: IN LIEBE FALLEN LASSEN. ob ich das schaffe weiß ich allerdings nicht. |
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| resi hat zum Thema: Meine Mutter ist Alkoholikerin geschrieben
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Martin Gast
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Verfasst am: 08.08.2005, 18:03 Titel: Hm |
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Hallo Resi,
kurz ein paar Worte von mir. Fallen lassen geht ja gar nicht mehr recht, schließlich lebt sie ja schon alleine, einsam und verwahrlost. Sie ist ja schon ziemlich weit gefallen. Hm. Steigerung wäre wohl nur noch die Obdachlosigkeit...
Deine Mutter kann sich Ihr Leben nicht ohne Alk vorstellen. Deshalb will sie keine Hilfe annehmen. Ich denke mal sie hockt da in umfaßender Einsamkeit (Freunde, Familie, Hobbys???) und hat nur eins - ihre Flasche. Das ist schon ziemlich fortgeschrittenes Stadium. Mist.
Ist denn da gar niemand mehr, der "Zugang" zu ihr hat? Dein Kontakt ist ja auch nur schwach. Ziemlich harte Situation. Tut mir leid, daß ich Dir jetzt gar nix recht positives anraten kann. Aber vielleicht hat ja noch wer Ideen...
Herzlichen Gruß, Martin |
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| Martin hat zum Thema: Hm geschrieben
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Simone Gast
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Verfasst am: 08.08.2005, 18:36 Titel: Re: Meine Mutter ist Alkoholikerin |
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Hallo Resi
Du schreibst sie trinkt ca 5 Jahre,ist da was gravierendes passiert
Hat sie vielleicht ihren Partner verloren? Ist zwar keine entschuldigung
fürs trinken,aber ich denke deine Mutter fühlt sich sehr einsam
falsch sie ist sehr einsam
Dann schreibst du,du hättest ihr die Meinung gesagt
Hast du schon mal mit ihr darüber gesprochen wenn sie nüchtern war
ich weiss nicht was da passiert ist,vielleicht überlegt ihr mal wenn sie
jetzt aus dem Krankenhaus kommt mit ihr darüber zu sprechen!
ja Martin hat ja schon geschrieben ob es sonst niemanden gibt
keine Geschwister? oder Familienangehörige usw
du schreibst auch die Wohnung war sehr verwahrlost,ja dann hat sie wirklich mit niemanden Kontakt
Ich kenne ja die Familienverhältnisse nicht,aber ich würde sie mal einige
Zeit zu euch nehmen wenn das möglich ist!!
So wie du schreibst hat sie sich schon aufgegeben und das mit 48 Jahre
Jedenfalls wünsche ich Euch viel Erfolg!!
liebe grüsse Simone |
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| Simone hat zum Thema: Re: Meine Mutter ist Alkoholikerin geschrieben
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chrissyta sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 23.03.2005 Beiträge: 1053 Wohnort: BW
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Verfasst am: 08.08.2005, 20:36 Titel: Re: Meine Mutter ist Alkoholikerin |
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hallo resi,
herzlich willkommen hier im forum.
das liest sich nicht gut was du schreibst. hast du dir mal gedanken gemacht wie das wohl rüber gekommen ist als deine frau deiner mutter die meinung gesagt hat? es kommt immer auf den moment und auf die art an wann und wie man mit einem alkoholiker spricht. ein alkoholiker reagiert sehr empfindlich.
ein gespräch sollte stattfinden, wenn deine mutter nüchtern ist und dann ohne vorwürfe sonst sperrt sie sich. wenn du helfen möchtest, dann rede mit ihr nochmal, jetzt wo sie in der klinik ist wäre es doch ganz geschickt.
sie ist durch ihre einsamkeit ziemlich runtergekommen, es wäre gut wenn sie ansprechpartner hätte. vielleicht kann auch ein arzt mit ihr mal reden, dass sie evtl. doch eine therapie annimmt. dass sie hilfe ablehnt ist, denke ich, eine trotzreaktion, vielleicht sogar aufgrund des gesprächs mit deiner frau, ist eine vermutung, muss nicht sein.
denke nochmal in ruhe über alles nach, vielleicht findest du auch den grund warum alles soweit gekommen ist, dann kannst du besser verstehen und helfen.
man muss niemand bis zur obdachlosigkeit fallen lassen.
wünsche dir viel erfolg.
gruss
chrissyta |
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| chrissyta hat zum Thema: Re: Meine Mutter ist Alkoholikerin geschrieben
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