| Vorstellung • Mein Vater |
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Carol63 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 30.12.2006 Beiträge: 3
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Verfasst am: 08.05.2007, 21:10 Titel: angst vor suchtverlagerung |
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hi,
ich bin caro, 31 jahre alt. seit meinem 16 lebensjahr habe ich mit drogen zu tun. zuerst haschisch, dann tabletten (rohypnol, edit - Medikamentennamen editiert - edit, codein-saft) und letztendlich heroin. von ca. 22 bis 25 hatte ich dann eine zeit, in der ich "sauber" war. d.h. keine drogen genommen habe und nur selten alkohol getrunken habe. dann ging es wieder mit den tabletten, v.a. codein und heroin los. heroin habe ich zwar meistens durch die nase genommen (so gut wie täglich) nur ein paar mal gespritzt, war aber trotzdem absolut psychisch davon abhängig. physisch zwar nicht, weil das dauert selbst bei heroin ne ganze weile, den körper abhängig zu bekommen.
na ja, seit kapp 3 jahren bin ich davon wieder los, habe auch mit dem rauchen (zigaretten) aufgehört und sehe das als die absolute befreiung! ich bin einfach froh, nicht mehr rauchen zu müssen und kein heroin mehr nehmen zu müssen. endlich wieder frei!
jetzt aber mein problem: habe schon mit 16 sehr gerne getrunken, täglich, auch wenn ich am nächsten tag früh raus musste... während der heroin zeit aber so gut wie gar nicht. seit ein paar monaten/fast einem jahr aber trinke ich nun täglich ein viertel liter wein, ich weiss das ist nicht viel und am nächsten tag bin ich fit. allerdings wache ich oft nachts auf, weil ich weiss, dass der tägliche alkoholkonsum für mich nicht gut ist und ich ärgere mich dann über mich selbst. ich weiss, dass ich NICHTS trinken darf, da ich nun mal eine suchtkarriere hinter mir habe. jeden morgen bin ich mir sicher, dass ich am abend nichts trinke und es diesmal schaffe, je näher dann der abends rückt, desto mehr weicht diese sicherheit, ich rede mir ein, dass es ja nicht viel ist und ich trinke doch wieder! ICH HASSE DAS!
so, nun habe ich schon viel geschrieben und ich weiss, dass ein viertel wein nicht viel ist und nicht körperlich abhängig macht. aber ich will das nicht mehr müssen. habe angst, dass jetzt die nächste sucht kommt.
was ich nun eigentlich will? tja, ich weiss, dass mein weg absolut alkoholfrei sein muss. aber wie schaff ich das???
lese übrigens schon lange in dem forum mit. ist wirklich spitze. danke schon mal. bisher weiss von meinem problem übrigens noch niemand und es hat gut getan hier mal zu schreiben.
lg |
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| Carol63 hat zum Thema: angst vor suchtverlagerung geschrieben
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Martin Moderator

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 23.01.2007 Beiträge: 10047 Alter: 47 Wohnort: Frankfurt a. M.
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Verfasst am: 08.05.2007, 21:21 Titel: Re: angst vor suchtverlagerung |
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Hallo caro,
ich verstehe dich nicht ganz.
...ich weiss, dass ein viertel wein nicht viel ist und nicht körperlich abhängig macht. aber ich will das nicht mehr müssen...
Was denn nun?
LG Maddin |
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| Martin hat zum Thema: Re: angst vor suchtverlagerung geschrieben
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Carol63 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 30.12.2006 Beiträge: 3
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Verfasst am: 08.05.2007, 21:29 Titel: Re: angst vor suchtverlagerung |
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| ich möchte nicht mehr den wein trinken müssen, ich möchte frei entscheiden können, ob ich was trinke oder nicht. das geht aber leider nicht, deshalb möchte ich ganz aufhören. verständlicher? |
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| Carol63 hat zum Thema: Re: angst vor suchtverlagerung geschrieben
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Martin Moderator

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 23.01.2007 Beiträge: 10047 Alter: 47 Wohnort: Frankfurt a. M.
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Verfasst am: 08.05.2007, 21:38 Titel: Re: angst vor suchtverlagerung |
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Hallo Caro,
wenn das so ist sollte dein erster Weg zu deinem Hausarzt sein. Spreche mit ihm/ihr über eine Entgiftung in einer Klinik.
Dein Arzt wird sich da sicher mit auskennen denn du bist bestimmt nicht seine einzige Patientin mit einem Alkoholproblem.
Sei aber ganz offen, sonst kann dir nicht geholfen werden.
LG Maddin |
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| Martin hat zum Thema: Re: angst vor suchtverlagerung geschrieben
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Carol63 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 30.12.2006 Beiträge: 3
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Verfasst am: 08.05.2007, 21:43 Titel: Re: angst vor suchtverlagerung |
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hi maddin,
danke für die antwort. aber wenn ich körperlich nicht abhängig bin, ist dann die entgiftung die richtige lösung?
habe selber eher an eine ambulante therapie gedacht.... um mal die ursachen für meine suchtanfälligkeiten zu ergründen.
freue mich aber über meinungen.
lg caro |
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| Carol63 hat zum Thema: Re: angst vor suchtverlagerung geschrieben
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Martin Moderator

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 23.01.2007 Beiträge: 10047 Alter: 47 Wohnort: Frankfurt a. M.
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Verfasst am: 08.05.2007, 21:50 Titel: Re: angst vor suchtverlagerung |
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Hallo Caro,
Gehe erst mal zu deinem Arzt und lass dich untersuchen.
Er oder sie wird dann schon entscheiden können ob bzw. was zu unternehmen ist.
Du brauchst davor keine Angst zu haben, danach wirst du ja wissen woran du bist.
LG Maddin |
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| Martin hat zum Thema: Re: angst vor suchtverlagerung geschrieben
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