sungold neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 30.06.2006 Beiträge: 17 Wohnort: München
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Verfasst am: 01.05.2007, 11:14 Titel: Leere füllen |
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Hallo!
DAnke für Eure hilfreichen Antworten!
Vorallem die Sache mit dem Verzicht ist ja so richtig! Vermutlich sieht ein kleiner Teil in mir die Nüchternheit immer noch als Verzicht, obwohl sie eigentlich der größte Gewinn für mich ist. Vielleicht ist es aber wie Ihr schon sagtet auch Euch am Anfang der Trockenheit so ergangen.
Ich habe mir nun Gedanken darüber gemacht, wie ich diese Leere füllen kann. Es soll keine Ersatzdroge sein - im Gegenteil. Ich möchte neue Aktivitäten beginnen. Habe heute den Tag erst mal bewußt begonnen und wahrgenommen, wie schön eigentlich mein Garten ist. In meiner Nassen Zeit war mir das alles egal. Habe nun begonnen, zu malen. Ich sitze im Freien und male die Natur und finde dabei eine Entspannung und innere Zufriedenheit in mir.
Hoffentlich hält das länger an. Für Abends habe ich mir schon eine interessante Lekture (zum Thema Alkoholismus) besorgt. Ich denke, dass ich vorallem jetzt intensiv an mir arbeiten muss damit meine Nüchternheit in Fleisch und Blut übergeht.
Morgen wenn ich wieder zur Arbeit gehe bin ich sowieso gut drauf. Im Job da geniesse ich meine Nüchternheit so richtig und ich denke kaum an Alkohol. Ich bin leistungsfähiger und habe wieder Freude an meiner Arbeit. Die Problemzone bei mir sind dann Momente nach dem Büro, Wochenenden oder Feiertage. Früher waren diese immer mit Saufgelagen gefüllt. Nicht das ich diese vermissen würde, nein nein! Hilfe, wie schlecht es mir danach immer ging!
Werde nun versuchen einfach andere Interessen zu entwickeln, was möglicherweise auch ein Lernprozess sein wird.
Danke Euch! Bis bald,
Sungold. |
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