| ich weiß nicht, ob ich alkoholkrank bin • Meine Vorstellung |
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Oettinger neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 21.04.2007 Beiträge: 21
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Verfasst am: 21.04.2007, 23:19 Titel: das langsame aber bittere erwachen |
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nabend...
ich bin vor ein paar wochen auf dieses forum gestoßen,langsam glaube ich es wird zeit mich anzumelden bzw. überhaupt etwas zu tun.
zu mir: ich werde in nem monat 20,hatte mit 14 meinen ersten vollrausch (was ja heute schon fast gang und gebe ist) seid dem trinke ich auch immer häufiger alkohol...
als "sucht" würde ich mein trinkverhalten seid ca 2 jahren bezeichnen.
ich bin in nem normalen mittelständigen elternhaus aufgewachsen,mein opa den ich nie kennengelernt habe da er kurz nach meiner geburt gestorben ist war auch ein alkoholiker,mein vater trank in jungen jahren wohl auch ne zeit lang viel,jetzt nur am freitag (ca 1-2 flaschen wein) was sein leben aber nicht weiter beeinflusst,er kennt seine grenzen,als trinker würde ich ihn nicht bezeichnen,wohl aber inzwischen mich...
ich trinke bier, ca 5 halbe liter am abend am wochenende mehr,inzwischen bürgert es sich immmer mehr ein das ich schon samstag morgens anfange zu trinken(ich wache ca um 6 auf,trinke dann bis um 9 und schlafe dann bis 14 uhr meinen rausch aus damit meine eltern nichts mitbekommen) meine eltern wissen das ich trinke,ich denke auch das sie merken das ich ein problem mit alkohol habe,da ich in der woche beim bund bin und seid 2 jahren mein geld selber verdiene ist es so weit aber kein großes problem.
sie sprechen mich zwar ab und zu drauf an aber ich konnte ihnen bis jetzt immer entrüstet kontra geben da ich bis jetzt in meinen augen ja kein alki war da ich ja "nur" am abend trank,einen job hatte,keine zitternden hände hatte,nicht unter ner brücke schlief und ja auch den nachmittag(am morgen hielten noch die reste vom abend an)vollig nüchtern verbrachte.
die letzten 2 jahre kam ich mit dieser einstellung auch mehr oder weniger gut durch.
probleme hatte ich allerdings schon immer in der schule war ich in meinen kreisen immer eher geduldet statt akzeptiert(schon seid ich denken kann,also das würde ich jetzt nicht auf den alkohol zurückführen)und ich hatte und habe immer den drang mich durch materielles und angesehene personen zu profelieren,das hat sich bis heute auch nicht geändert,heute ist halt nur nicht mehr der markenpulli sondern der dicke bmw...(wenn ihr jetzt das typische dicke picklige kellerkind vor augen habt das von seinen mitschülern gehänselt wird,weit gefehlt)
beim bund macht mir mein trinkverhalten keine großartigen probleme,da dort sowieso "nicht reingespuckt wird" allerdings mach ich mir inzwischen mehr und mehr sorgen da der alkohol inzwischen zur gewohnheit geworden ist,einen abend an dem ich grundlos keinen alkohol trinken will halte ich selten durch,irgend einen fadenscheinigen grund finde ich dann immer doch noch zur tanke zu fahren und mir 5halbe zur holen.
mehr oder weniger durch den alkohol gingen auch 2 beziehungen zu 2 tollen frauen zu bruch.
es kling zwar blöd aber nun frage ich mich ob es "sinn" macht aufzuhören,da mein leben ja auch ohne den alkohol schon nicht das gelbe vom ei war und das trinken trotz allem immer noch eine möglichkeit für mich ist den abend die ganzen negativen gedanken wegzuhalten die ich mein leben lang habe und nachts schnell und problemlos einzuschlafen.
naja,neben der tatsache das ich mich vorstellen wollte und hoffe von den "alten hasen" hier ein paar tipps und vorschläge zu bekommen würde es mich interessieren ob jemand vieleicht schon erfährung mit entziehungskuhren beim bund hat (ist es problematisch eine zu bekommen,wie anonym bleibt das vor meinem kp chef spieß und dem rest der kompanie?)
naja,denke das reicht erstmal,danke an alle die sich die mühe gemacht haben es zu lesen.
an alle die es interessiert: ich habe gegenwertig 5 halbe getrunken,fühle mich noch ziemlich nüchtern aber es wird heute abend nicht mehr bei 5 bleiben...
cu |
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| Oettinger hat zum Thema: das langsame aber bittere erwachen geschrieben
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pauly aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 16.11.2006 Beiträge: 950 Alter: 50 Wohnort: BaWü, LB/HN
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Verfasst am: 21.04.2007, 23:35 Titel: Re: das langsame aber bittere erwachen |
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Hallo Oettinger,
herzlich willkommen hier in unserem Forum. Schön, dass Du hergefunden hast. Vor allen Dingen finde ich es schön, dass Du Dir Gedanken wegen Deines Alkoholkonsums machst. Als ich beim Bund war, habe ich mir solche Gedanken noch nicht gemacht, obwohl da auch viel geschluckt wurde (und ich immer dabei...).
Ich weiß zwar nicht, ob die Bundeswehr Entwöhnungskuren 'im Programm' hat, aber ich gehe davon aus, dass Du von Deinem Stabsarzt auch zur Entgiftung überwiesen werden kannst. Wahrscheinlich dann in einem Bundeswehrkrankenhaus. Wie es dann mit einer Therapie aussieht, weiß ich nicht. Bist Du denn Zeitsoldat?
Aber das Wichtigste: Wenn Du Dich dazu entscheidest, mit der Sauferei aufhören zu wollen, dann wirst Du hier im Forum sehr viele helfende Hände finden!
Viele Grüße
pauly |
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| pauly hat zum Thema: Re: das langsame aber bittere erwachen geschrieben
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Oettinger neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 21.04.2007 Beiträge: 21
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Verfasst am: 21.04.2007, 23:43 Titel: Re: das langsame aber bittere erwachen |
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danke erstal für die antwort
ich bin soldat auf zeit,für 4 jahre verpflichtet und 2 jahre dabei...
wo ich das so schreibe merk ich grade das ich geschrieben habe das ich mich seit 2 jahren als "süchtig" bezeichnen würde und das sich ziemlich genau mit der zeit schneidet die ich beim bund bin... das kommt aber nicht hin,ich hab schon ca halbes jahr früher angefangen. |
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| Oettinger hat zum Thema: Re: das langsame aber bittere erwachen geschrieben
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Andi Gast
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Verfasst am: 21.04.2007, 23:50 Titel: Re: das langsame aber bittere erwachen |
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Hallo Oettinger,
auch ich heiße dich hier Willkommen!
Aus deinem Beitrag,entnehme ich,daß Du Zeitsoldat bist.Damit ist dein momentaner Arbeitgeber die Bundeswehr.Alkoholissmus ist eine Krankheit,die sich durch alle Berufssparten zieht,dazu gehört natürlich auch die Bundeswehr.
Warum willst Du deine Krankheit also verheimlichen?Wenn Du wirklich etwas daran ändern willst,ist der erste Schritt,Ehrlichkeit,Dir selbst gegenüber,dazu gehört meines erachtens,auch ein Gespräch,mit deinem Komp.Chef,und dem dazugehörigen Stabsarzt!
Glaubst Du,dieser kennt das nicht?
Du wirst sicherlich nicht der einzige sein,den er diesbezüglich,zu Gesicht bekommt!
Gehe es an,Du bist noch so jung,um Dir alles zu verbauen!
Gruß Andi |
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| Andi hat zum Thema: Re: das langsame aber bittere erwachen geschrieben
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Oettinger neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 21.04.2007 Beiträge: 21
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Verfasst am: 21.04.2007, 23:55 Titel: Re: das langsame aber bittere erwachen |
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naja,was heißt verheimlichen,meine kompanie weiß schon das ich trinke,aber nicht das ich damit langsam selber ein problem bekomme.
was mich auch wurmt ist ob eine 1monat lange kuhr mir das verlangen zu trinken nehmen,und mir genug selbstbeusstsein geben kann danach auch vor meinen kameraden zu meiner möglichen abhängigkeit zu stehen... |
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| Oettinger hat zum Thema: Re: das langsame aber bittere erwachen geschrieben
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Andi Gast
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Verfasst am: 22.04.2007, 00:01 Titel: Re: das langsame aber bittere erwachen |
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Hallo Oettinger,
Was hälst Du davon,wenn Du erst einmal eine Nacht drüber schläfst,und dich morgen im Laufe des Tages,nochmaligst hier meldest?
Da Du ja alkoholisiert bist,und in deiner Aufnahmefähigkeit eingeschränkt bist,würde ich Dir,oben empfohlenes anraten.
Was hälst Du davon?
Gruß Andi |
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| Andi hat zum Thema: Re: das langsame aber bittere erwachen geschrieben
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Oettinger neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 21.04.2007 Beiträge: 21
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Verfasst am: 22.04.2007, 00:09 Titel: Re: das langsame aber bittere erwachen |
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mhhhm schwer zu sagen ob das sinnvoll währe,ich werde hier morgen auf jeden fall vorbei schauen.
weißt du ich bin nicht grade betrunken aber ich denke das ich ganz nüchtern nicht so offen mit dem thema alkohol umgehen kann wie jetzt. |
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| Oettinger hat zum Thema: Re: das langsame aber bittere erwachen geschrieben
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linuxgeek81 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 24.02.2007 Beiträge: 239
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Verfasst am: 23.04.2007, 15:13 Titel: Re: das langsame aber bittere erwachen |
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Hi Du,
ich ziehe es jetzt mal vor, Dich nicht mit Deinem grauenhaften Nick anzusprechen. Trotzdem erstmal willkommen dann. Wenn ich Deinen Beitrag so lese, sehe ich ein paar starke Probleme in Deiner Persoenlichkeit, natuerlich vor allem der Profilierungsdrang, den Du schon selber erkannt hast. Anscheinend laesst Du Dich sehr leicht beeinflussen und Gruppenzwang scheint fuer Dich sicher auch akzeptabel zu sein -- korrigiere mich, wenn ich falsch liege.
Ich finde es natuerlich gut, dass Du aufhoeren willst. Tust Du es nicht, wirst Du ueber frueher oder spaeter ganz tief abstuerzen, das muss Dir klar sein (es wird nicht bei der jetzt schon hohen Menge bleiben, sondern stetig mehr werden). Die Frage danach, ob es "Sinn" macht, aufzuhoeren, sollte sich also nicht ernsthaft stellen. Ich fuerchte nur, dass Dein Problem eher derart sein wird, dass Du nach dem Aufhoeren von Deinen Kameraden wieder runtergezogen wirst. Mit anderen Worten heisst das dass bei Dir wahrscheinlich sehr starke Veraenderungen in Deinem Leben von Noeten sind, wenn Du wirklich dauerhaft aufhoeren willst. Ich persoenlich hatte es da um einiges leichter, da ich mich nicht so sehr in trinkende Strukturen begeben habe wie Du. Mit anderen Worten wirst Du Dich davon verabschieden muessen... und das wiederum duerfte wohl ebenfalls nicht einfach sein, da Du ja verpflichtet bist. Kann man aus so einer Verpflichtung denn "aussteigen"? Da Alkoholismus ja eine anerkannte Krankheit ist, denke ich mal, dass das wohl moeglich waere.
Vielleicht hoert sich das jetzt alles "krass" und "uebertrieben" fuer Dich an und Du denkst Dir "mein Gott was will der von mir". Allerdings zeigen zahllose Beispiele hier dass eine solche Umstrukturierung noetig ist und ich sehe an meinem Beispiel wie negativ mich schon nur oberflaechlichster Kontakt mit Alk, also wenn andere in meiner Anwesenheit zur Flasche greifen, beeinflusst. Das heisst natuerlich nicht dass man gleich rueckfaellig werden muss wenn es wirklich die Ausnahme bleibt. Aber wenn Du jeden Tag von trinkenden umgeben bist fuerchte ich dass der Rueckfall fast vorprogrammiert ist.
Denk mal darueber nach,
greets,
Michael |
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| linuxgeek81 hat zum Thema: Re: das langsame aber bittere erwachen geschrieben
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