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Mein Weg und meine Probleme

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Blizzard
aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Männlich
Anmeldungsdatum: 11.01.2007
Beiträge: 649
Alter: 32
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: 09.04.2007, 22:13    Titel: Mein Weg und meine Probleme Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo zusammen,

vorgestellt habe ich mich "Wer ist Wer-Forum" schon vor einiger Zeit. Auch in diesem Forum habe ich schon mal einen Thread eröffnet, allerdings handelte es sich dabei eher um eine einzelne Frage.

Ich möchte mich und mein Alkoholproblem an dieser Stelle noch mal etwas ausführlicher darstellen und diesen Thread dann auch dazu nutzen über meine Gefühle, Probleme und Fortschritte regelmäßig zu berichten. In den letzten Wochen war ich in erster Linie als lesender Gast hier unterwegs.

Ich bin 27 Jahre alt und derzeit arbeitslos. Seit ich ungefähr 15 bin, habe ich ein stetig steigendes Alkoholproblem, von dem ich im Prinzip schon mit spätestens 18 wusste, dass es ein Problem ist. Als Jugendlicher trank ich aus Langeweile (ich hatte keine Hobbies und kaum Interessen ausser Alkohol) meist schon nach der Schule 3-8 Flaschen Bier, am Wochenende natürlich noch mehr. Nach der Schule ging das ganze dann während des Zivildienstes weiter, ebenso in den ersten Studiensemestern. Seit 2000 habe ich jedes Jahr Trinkpausen eingelegt (in der Regel zwischen 5-25 Wochen) um mich und mein Gewissen zu beruhigen, was auch gut geklappt hat, da ich auch nach monatelangem, täglichen Alkoholkonsum keinerlei Entzugserscheinungen hatte. 2001 und 2004 hatte ich nach vorzeitigen Abbrüchen meiner selbstauferlegten Trinkpausen erste Depressionen, wohl weil ich merkte, dass ich dem Alkohol immer ohnmächtiger gegenüberstand. Sinnkrisen und die berühmte Suche nach dem Sinn im Leben (weniger in meinem eigenen Leben, mehr der allgemeine Sinn) machten mir das Nüchternsein immer schwieriger. Trotz der Diagnostizierung einer Fettleber im Jahr 2004 trank ich weiter.

Ende 2006 kündigte ich meinem Arbeitgeber wegen unüberbrückbarer persönlicher Differenzen (Alkohol spielte hier ausnahmsweise keine Rolle). In den Wochen darauf ging es mir so gut wie lange nicht: Ich schlief aus, kümmerte mich jeden Tag ein bisschen um den Haushalt, schrieb täglich 1-2 Bewerbungen, ging zum Training (ich betreibe Leichtathletik auf gehobenem Hobby-Niveau) und trank dann abends meine 2-3 Liter Bier.

Arbeiten gehen wollte ich zwar schon wieder (alleine aus finanziellen Aspekten), wäre aber durchaus froh gewesen, nicht so schnell einen Job zu bekommen. Mitte Januar 2007 trat ich dann nach 10 Wochen der Arbeitslosigkeit einen neuen Job an. Am 2. Januar beendete ich wieder mal das Trinken und hatte dieses Mal aber einen anderen Vorsatz: Ich wollte diesmal keine Trinkpause machen, sondern wirklich aufhören. Ich wollte trocken werden. Dazu habe ich mich viel im Internet informiert, hier im Forum gelesen und auch mit dem Gedanken gespielt, in eine Selbsthilfegruppe zu gehen, was ich dann aber aus Bequemlichkeit nicht gemacht habe.

Anfang März hatte ich einen insgesamt 10-Tage andauernden Rückfall, der mich in tiefe Verzweiflung gestürzt hat und durch den ich meine junge Stelle verloren habe. Der Rückfall hat sich etwa 2 Wochen lang angebahnt, nachdem mir mein Leben immer trostloser und monotoner vorkam. Ich war ständig am Grübeln, mir machte nichts mehr wirklich Freude. Jeden Tag aufstehen und in eine stinklangweilige Arbeit gehen, war mir ein Greuel, zuhause vor dem Fernseher sitzen aber auch.

Nachdem ich die ersten drei Tage meines Rückfalls noch "moderat" trank und zur Arbeit ging, erlitt ich am 4. Tag eine Art Nervenzusammenbruch nach der Arbeit, fühlte mich völlig verängstigt und in einer surrealen Welt, kaufte mir 8 Bier und schrieb nach der 4. Flasche eine Mail an meinen Arbeitgeber, dass ich schwer krank bin und deshalb in den nächsten Monaten nicht zu gebrauchen sei, was der Wahrheit entsprach, weil ich echt kurz davor war, psychisch völlig zusammenzubrechen.

Noch während meines Rückfalls wurde mir der volle Ernst meiner Lage immer mehr bewusst, weshalb ich schließlich die örtliche Suchtberatung aufsuchte. Seitdem befinde ich mich dort wochentags täglich für eine Stunde in einer betreuten Gesprächsrunde. Diese "Tagesgruppe" kann man max. 4 Wochen besuchen, dann sollte klar sein, wohin die weitere Reise geht. Seit ich in die Gruppe gehe bin ich wieder nüchtern (ich weiß das "trocken" hier der falsche Ausdruck wäre). Heute bin ich seit genau 3 Wochen wieder nüchtern und plane demnächst eine ambulante Therapie zu machen. Diese werde ich voraussichtlich Dienstag nächste Woche in Absprache mit der Leiterin der örtlichen Suchtberatung beantragen.

In den letzten 2 Wochen habe ich hunderte Seiten (keine Übertreibung) im Internet besucht, die sich mit dem Thema Alkohol befassen und fühle mich jetzt doch schon sehr gut informiert.

Ich lebe zusammen mit meiner Freundin die so gut wie nie Alkohol trinkt und gerne auf das bisschen auch noch verzichtet, wenn ich sie darum bitte. Auch meine Freunde (alle von meinem Hobby, dem Sport) trinken sehr selten Alkohol, sodass ich in meinem direkten sozialen Umfeld wenig Probleme sehe, die bei mir einen Rückfall bewirken könnten. Bei einer kritischen Selbstanalyse muss ich feststellen, das ich hauptsächlich alleine getrunken habe und das aus Langeweile oder weil ich völlig abschalten wollte.

Mein Ziel lautet ein glückliches und zufriedenes Leben ohne Alkohol zu führen und ich bin dankbar für jeden der mir antwortet. Vor allem interessiert mich, wie es dem einen oder anderen psychisch in der Entwöhnungsphase gegangen ist, und wie ihr in dieser Phase gelernt habt, euch wieder über die kleinen alltäglichen Dinge zu freuen, was mir momentan nicht gelingt.

Herzlichst,

Blizzard
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Blizzard hat zum Thema: Mein Weg und meine Probleme geschrieben
Brigitte
aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 20.02.2007
Beiträge: 509

BeitragVerfasst am: 10.04.2007, 11:25    Titel: Re: Mein Weg und meine Probleme Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hi Blizzard,

du hast ja eine Menge Einsicht, find ich gut und denke auch, dass das für dich ein guter Ansatzpunkt ist.

Ich habe auch viel aus Langeweile getrunken. Zum einen sagt man ja, dass Langeweile ein Gefühl ist, das andere, nicht so schöne Gefühle überdeckt. Also unter der Langeweile liegen noch andere Gefühle. Mit der Langeweile kann man sie verdrängen. Wichtig finde ich - ich schreibe jetzt von mir - auch dieses Gefühl der Langeweile einfach mal wahrzunehmen. Nicht weg zu machen, als erstes, wie wir es ja immer taten, mit Alkohol. Aber auch nicht wegzumachen mit irgendwelchen bewusst angegangenen Aktivitäten.

Ich stelle mir vor, wenn man diese Gefühle der Langeweile wahrnimmt, dass dann doch die darunter liegenden Gefühle auch mal hochkommen und man sich mit ihnen auseinandersetzen kann.

Zum anderen habe ich festgestellt, dass ich seitdem ich nicht mehr trinke, wesentlich seltener diese Langeweilegefühle habe. Frage mich, ob die nicht durch den Alkohol mit verursacht werden.

Drei Wochen ist ja noch eine kurze Zeit. Du wirst feststellen, dass sich im nächsten halben Jahr viel an deinen Gefühlen verändern wird, und zwar zum Guten.

Geh deinen Weg, ich glaube du hast die Kraft dafür.
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Brigitte hat zum Thema: Re: Mein Weg und meine Probleme geschrieben
Blizzard
aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Männlich
Anmeldungsdatum: 11.01.2007
Beiträge: 649
Alter: 32
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: 10.04.2007, 22:56    Titel: Re: Mein Weg und meine Probleme Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Elfmerlin,

danke für deine Antwort. Was du da über das Gefühl der Langeweile gesagt hast und dass man diese zulassen soll finde ich einen sehr interessanten Ansatz. Habe ich bisher nicht so gesehen.

Heute ging es mir den ganzen Tag sehr gut, wobei ich, seit ich wieder nüchtern bin (also wie gesagt seit 3 Wochen) mich ständig selbst reflektiere, mich frage wie's mir geht usw. Ich glaube das nennt man Grübeln.

Was mir momentan auch den Kopf zerbricht, ist die Frage wo es mit mir beruflich hingehen soll. Ich bin jetzt 27, habe meiner Meinung nach das falsche studiert und bin auch mit meinem bisherigen Berufsleben (habe 2 Jahre seit dem Studium gearbeitet) äußerst unzufrieden. Momentan habe ich oft das Gefühl, das ich keinen Job finden werde, der mich erfüllt. Das wiederum trägt dann zu einem lethargischen Grundgefühl bei, was mich momentan durch den Tag hinweg ständig begleitet.

Ich verspüre keinen Saufdruck und es geht mir momentan eigentlich nicht so schlecht. Aber ich habe schon wieder gewisse Sorgen, wie die Sache in 1,2 oder 3 Monaten aussehen wird.

Werde ich wieder in Depressionen verfallen? Werde ich dadurch wieder rückfällig? Ich hoffe nicht. Ich bin mir diesmal ja mehr denn je dem Ernst der Lage bewusst, habe mir professionelle Hilfe gesucht und setze mich jeden Tag mit mir und meiner Krankheit auseinander. Trotzdem bleibt einfach die Angst, dass das nicht reichen könnte. Momentan ist diese Angst gering, ich hoffe dass das so bleibt.

Viele Grüße

Blizzard
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Blizzard hat zum Thema: Re: Mein Weg und meine Probleme geschrieben
Kurt
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Männlich
Anmeldungsdatum: 17.02.2007
Beiträge: 52

BeitragVerfasst am: 10.04.2007, 23:35    Titel: Re: Mein Weg und meine Probleme Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Blizzard

Ich kann gut verstehen, dass du vielleicht gerade in der jetzigen Phase nicht recht weißt wer oder was du eigentlich bist.
Beim vielen lesen hast du bestimmt erfahren, dass Alkohol ein Nervengift ist. Die Veränderung der Persönlichkeit wird in der nassen Phase nicht so wahrgenommen wie die Änderung beim nüchtern werden.

Ich sage bewusst nüchtern werden, denn damit meine ich die Veränderung, die ich so beschreiben möchte:

Wer so richtig drauf war, braucht
3 Tage dazu, dass der Alkohol den Körper verlässt
3 Wochen um trocken zu werden
3 Monate bis 3 Jahre um nüchtern zu werden.
Bei mir hat es so lange gedauert. Du erlebst in der Zeit so viel was im nassen Zustand ganz anders ablief.

Zunächst ein Gefühl gewisser Leere. Langsam kommt das normale Leben wieder zurück.
Je nachdem wie tief du in der Sucht gesteckt hast, kannst du wieder das sehen und fühlen was verloren war.
Es wird Frühling. Blumen blühen. Du hast Zeit für einen Spaziergang, brauchst kein Bier zu bunkern.
Den Spaziergang solltest du jetzt jeden Tag machen, um das Leben wieder zu finden.
Such eine Selbsthilfegruppe, auch wenn du Freunde hast, die nicht so dem Alkohol zugeneigt sind.
Die Abstinenten der Gruppe kennen deine Probleme, reden hilft.
Das gibt Zuversicht und so kommt auch ein neuer Arbeitsplatz. Denn die neue Ausstrahlung hilft dir beim Vorstellungsgespräch.

Gruß Kurt
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Kurt hat zum Thema: Re: Mein Weg und meine Probleme geschrieben
Brigitte
aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 20.02.2007
Beiträge: 509

BeitragVerfasst am: 11.04.2007, 17:33    Titel: Re: Mein Weg und meine Probleme Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hi Blizzard,

mach dir keinen Kopf. Bei uns in der SHG wird das als Kopfkino benannt. Du lebst jetzt und nicht in 2 oder 3 Monaten. Das Jetzt zählt. Was morgen ist, damit kannst du dich morgen mit auseinandersetzen.

Außerdem hast du in einigen Monaten mehr Stabilität als heute und auch mehr Übung im "ich will nicht trinken". Und es ist doch gut, was heute in deinen Möglichkeiten liegst, greifst du ja an. Du tust ja was oder besser, du bewegst dich.

Mache dir jetzt nicht zuviel Sorgen mit deiner Zukunft (Studium, Beruf...). Wenns geht und machbar ist, konzentriere dich erstmal auf dich, dass du ein bisschen stabiler wirst. In 2 - 3 Monaten wird auch wieder so einiges anders aussehen. Vll. siehst du dann klarer. Zerbreche dir auch darüber nicht den Kopf. Hab ein bisschen Geduld. Es wird klarer werden in deinem Kopf, du musst jetzt erstmal einiges sortieren. Dann werden wieder Wünsche kommen und du wirst besser wissen, was du machen willst. Ich würde jetzt erstmal abwarten, wenns geht.
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Brigitte hat zum Thema: Re: Mein Weg und meine Probleme geschrieben
Blizzard
aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Männlich
Anmeldungsdatum: 11.01.2007
Beiträge: 649
Alter: 32
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: 13.04.2007, 09:37    Titel: Re: Mein Weg und meine Probleme Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Elfmerlin und Kurt,

danke erstmal für eure Antworten.

Die letzten Tage verliefen ganz gut. Ich bin jetzt noch bis Anfang nächster Woche in dieser Tagesgruppe und habe dann noch ein Gespräch mit einer Psychologin, danach werde ich weitersehen, wegen nachfolgender Maßnahmen.

Ihr habt schon sehr richtig erkannt, dass in meiner derzeitigen Situation sich viel in meinem Kopf abspielt. Die letzten Wochen waren sehr hilfreich, auch durch die Denkanregungen die wir in dieser psychologisch betreuten Tagesgruppe bekommen haben. Dadurch wurde ich mir auch mal richtig bewusst, was mich immer wieder zum Trinken gebracht hat. Einerseits Langeweile, andererseits auch v.a. Angst vor Entscheidungen, v.a. beruflicher Natur.

Was momentan dazu kommt, ist auch Druck aus meiner Familie und meiner Schwiegerfamilie. Ich heirate nämlich im Sommer, und weder meine Eltern noch meine Schwiegereltern wollen verständlicherweise dass ich dann arbeitslos bin. Jetzt gibt aber einerseits der Arbeitsmarkt hier im Osten nicht allzuviel her momentan und andererseits bin ich nach meinem letzten Job noch ziemlich angeschlagen, soll heißen mein Selbstvertrauen ist in dieser Hinsicht im Keller. Mein Job war nämlich gar nicht schlecht und die Leute waren mit meiner Arbeitsleistung auch sehr zufrieden. Irgendwann kam dann für mich ziemlich unerwartet der psychische Koller, kurz darauf der Alkohol-Rückfall. Das nagt jetzt noch natürlich an meinem Selbstvertrauen und man hat natürlich die Sorge, dass sich das ja jederzeit wiederholen könnte.

Naja, mal sehen. Jetzt steht erstmal das Wochenende vor der Tür und das wird dank des tollen Wetters sicherlich auch sehr schön werden! In diesem Sinne wünsche ich allen Usern hier einen schönen und trockenen Wochenabschluss!

Euer Blizzard
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Blizzard hat zum Thema: Re: Mein Weg und meine Probleme geschrieben
Brigitte
aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 20.02.2007
Beiträge: 509

BeitragVerfasst am: 13.04.2007, 13:36    Titel: Re: Mein Weg und meine Probleme Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

einen Job kannst du nicht erzwingen, Blizzard. Es je nicht leicht, etwas zu bekommen. Lass dich nicht zu sehr von anderen unter Druck setzen. Das einzigste was du tun kannst, ist dich darum zu bemühen.

Schön das es so gut läuft bei dir.
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Brigitte hat zum Thema: Re: Mein Weg und meine Probleme geschrieben
Brigitte
aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 20.02.2007
Beiträge: 509

BeitragVerfasst am: 13.04.2007, 13:39    Titel: Re: Mein Weg und meine Probleme Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Übrigens, ich hatte auch viele Situationen, wo dann die Pulle hermusste, weil es ja momentan Erleichterung und Abschalten gibt. Aber wenn du schon etwas länger nüchtern bist, wirst du auch mit der Zeit lernen, damit anders umzugehen. Ging mir auf jeden Fall so. Ich muss in stressigen Situation nicht nach der Flasche greifen. Es kommt noch nichtmals der Wunsch danach auf. Man lernt einfach mit der Zeit und es ist vll. auch so ein bisschen Gewöhnungseffekt, nein zu sagen. Nüchtern sieht einfach alles anders aus.
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Brigitte hat zum Thema: Re: Mein Weg und meine Probleme geschrieben

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