| hab ich alles richtig gemacht? • Immer wieder Rückfälle |
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LadyKim neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 06.04.2007 Beiträge: 16
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Verfasst am: 08.04.2007, 08:35 Titel: Re: Psychosomatische Erkrankung wegen Co-Abhängigkeit? |
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Nachdem ich jetzt Eure Beiträge gelesen habe, habe ich so eine Wut auf diesen "Säufer" bekommen.
Es wird mir mit jedem Tag klarer, was ich schon die ganze Zeit unterschwellig vermutet habe,nämlich das er doch mit verantwortlich für meinen Gesundheitszustand ist.
Gut, ich will es mir auch nicht zu einfach machen.
Es gibt immer einen der es tut und einen, der es mit sich machen läßt.
Ich hatte genug Anläufe und habe es nie durchgezogen.Aber nachdem ich vor 4 Wochen diesen "Zusammenbruch" hatte, denke ich, das ich endlich soweit bin, es diesmal wirklich durchzuziehen.
Es ist wie eine Spirale, je mieser ich mich gefühlt habe, mit meinem Schwindel und den Angst- und Panikattacken, destso weniger hatte ich die Kraft, mich von ihm zu lösen.
aus Angst, es nicht alleine zu schaffe.fängt ja schon bei der Grundversorgung an!!!Wenn Du vorlauter Angst nicht einkaufen gehen kannst, hast Du schon ein Problem. Vom finanziellen will ich gar nicht erst Anfangen.
Den Hörer auflegen???
Ja, das habe ich mehr als einmal getan.Doch dann fing der Klingelterror an.Leider kann ich das Telefon nur Nachts ausstellen, da ich es tagsüber wegen meines Berufes brauche.
Irgendwann bist Du dann so genervt nach dem tausendsten klingeln, das Du doch wieder dran gehst.
Selbst seine Arbeitskollegen riefen mich an, um mir zu sagen, wie dreckig es ihm geht und ob ich ihm nicht soch noch eine Chance geben will!!
wie viele denn noch?
Ja, inzwischen kann ich mir vorstellen, das sich der Schwindel und die Panik langsam in mein Leben eingeschlichen haben, weil ich ja nur noch damit beschäftigt war, zu kontrollieren, ob er heute wieder trinkt, was für eine Stimmung dabei sein wird und ob er die Töchter in Ruhe läßt.
Nachdem ich vorhin Eure Beiträge gelesen habe, hatte ich so eine Wut!!
Er trinkt und ich geh kaputt !!!
Als erstes habe ich meinen Hund geschnappt und habe zumindest die Hälfte eines neuen Weges im Wald eingeschlagen.
Danach bin ich in mein Auto gestiegen und fuhr ziellos durch die Gegend.Hab es dann sogar geschafft und an der Bank angehalten nur um Kontoauszüge zu ziehen.Leider haben beim Anlauf zum Bäcker meine Nerven wieder versagt, aber ich gebe nicht auf !!
Ich will meine Lebensqualität wieder zurück!!!Ob ich es schaffe und wann???
LG
LadyKim |
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| LadyKim hat zum Thema: Re: Psychosomatische Erkrankung wegen Co-Abhängigkeit? geschrieben
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Ayki79 Gast
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Verfasst am: 08.04.2007, 09:34 Titel: Re: Psychosomatische Erkrankung wegen Co-Abhängigkeit? |
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Mach dich nicht mehr von ihm abhängig! Du schaffst das ganz alleine - und mit Sicherheit viel besser, als du dir das vorstellen kannst!
Deine Wut ist gut! Sie gibt dir Kraft, um deinen Weg zu gehen! Die Wut wird weniger werden. Und dann werden die Dinge ihren Lauf nehmen. Ich finde es super, dass du dir wieder einige Dinge zutraust, die du in letzter Zeit nicht geschafft hast. Man sieht, dass du wirklich vor hast, etwas zu verändern! Weiter so! Du kannst wirklich stolz auf dich sein! Frohe Ostern. |
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| Ayki79 hat zum Thema: Re: Psychosomatische Erkrankung wegen Co-Abhängigkeit? geschrieben
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LadyKim neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 06.04.2007 Beiträge: 16
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Verfasst am: 09.04.2007, 15:23 Titel: Re: Psychosomatische Erkrankung wegen Co-Abhängigkeit? |
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Danke lieber Ayki, für Deine aufbauenden Worte.
Ja ich bin auch ein wenig stolz, das ich nicht wieder "rückfällig" werde.
Amjüngsten Beispiel sehe ich ja,wie ernst es ihm ist, mit dem Alkohol aufzuhören.
Am vergangenen Donnerstag rief er mich mal wieder zum X-Mal völlig aufgelöst und heulend an.
Ja, er mache jetzt den Schritt, aber ich solle doch bitte nicht so hart sein und ihn wieder reinlassen.
Ich verneinte, da wir dieses Spiel schon zur Genüge hatten und er danach gar nichts mehr tat, außer munter weiter sein Fläschchen zu heben.
Er meite, er rief jetzt bei den AA´s an und ziehe das durch.
Na Großartig, dachte ich.
Am Freitag spätnachmittag rief er mich wieder an, ob ich ihm mal die Telefonnummer von den AA´s raussuchen könnte, da er kein Telefonbuch habe.Äh,hallo????
Ich dachte er wollte da schon gestern anrufen und gibt es in der ganzen Stadt kein Telefonbuch?
Naja, ich suchte aus dem Internet dann eine ganze Liste raus und als ich ihm die Nummer durchgeben wollte, brüllte er mich durchs Telefon an, er habe keinen Kugelschreiber, weil ich ihm beim Auszug keinen eingepackt habe.
Geht es noch???
Der Mann hat die Volljährigkeit schon einige Jährchen überschritten und ich soll ihm einen Kugelschreiber einpacken???
Also ich riet ihm mal an einem Kiosk zu fragen, da díe neben Alkohol sogar solche Dinge zum Verkauf haben.
Seitdem ist Funkstille!!!!
Ich könnte darauf wetten, das er morgen wieder anruft, da ja jetzt Feiertage waren und er kein Telefon hat. Münzsprecher wird zu teuer, das setzen wir doch lieber anders ein.
Wenn er morgen von der Arbeit aus anruft, würde ich darauf wetten, das sich noch nichts geändert hat und er sich noch nciht mit den AA´s in Verbindung gesetzt hat.
doch diesmal beißt er bei mir auf Granit, entweder ich sehe Beweise oder meine Tür bleibt zu!!!
Mir selber geht es heute wieder mal nicht ganz so gut, dennoch zwnge ich mich auch heute wieder gegen meinen Schwindel und die Panikattacken anzukämpfen.
Hat es hier jemand geschafft, diese "Anfälle" ohne Therapeuten und Medikamente zu besiegen?
Allen noch einen schönen Ostermontag.
LG
LadyKim |
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Paddy neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.12.2006 Beiträge: 376
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Verfasst am: 10.04.2007, 00:51 Titel: Re: Psychosomatische Erkrankung wegen Co-Abhängigkeit? |
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Liebe Kim,
auch ich kenne solche Symptome zur Genüge. Bei mir gab es ständig etwas anderes und die Ärzte konnten nie herausfinden was es war. Kopfschmerzen, Ängste, Panik, Schlaflosigkeit, monatelange Hautausschläge mit nächtelngen Kratzattacken, die schon an Selbstzerstörung grenzten. Teilwiese habe ich auch nur nachts das Haus verlassen, weil ich sosnt das Gefühl hatte ich ersticke.
Mehr und mehr hatte ich das Gefühl, ich sei eine tickende Zeitbombe , kurz vor dem Explodieren.
Der Arzt stellte Bluthochdruck fest, obwohl sonst alle Werte okay waren.
Nach der Trennung stellten sich viele dieser Symptome ein. Die Hautauschläge gingen sofort weg, selbst nachdem monatelanges Einreiben mit Kortison nichts half. Die Kopfschmerzen, die schon nahezu jeden Dritten Tag auftauchten verschwanden von einem Tag auf den anderen. Ich glaube, das waren beides Ventile, die sich der Körper gesucht hatte, um Dampf ablassen zu können und erklärt auch den Bluthochdruck. Ich fühlte mich ja auch ständig wie unter Strom. Der Hochdruck hat leider weiterhin angehalten.
Die Panikattacken und Ängste blieben noch eine Zeit lang, bis heute. aber auch ich bin mir sicher, dass es alels eine Abwehrreaktion meines Körpers ist. Ich will nicht die Schuld dafür an meinem Mann suchen, genauso wenig wie ich Schuld daran habe, dass er trinkt. Ich habe mir jetzt vorgenommen MICH in den Vordergrund zu stellen und auf meinen Körper zu hören. Ich denke, dass es alles Signale sind, die etwas zu bedeuten haben. Jetzt bin ich erstmal wichtig. Ich bin zu dem Punkt gekommen, wo ich gemerkt habe, ich kann nicht mehr. Mein individueller Tiefpunkt. Und das hat vieles ausgelöst.
Auch Du solltest jetzt erstmal ganz allein an DIch denken. Guck auch nciht danach, ob er jetzt aufhört zu trinken oder nciht. Das muß er mit sich selber ausmachen. Du mußt sehen, dass es DIR erstmal wieder gut geht und Du siehst ja selber wie sehr Du Fortschritte machst.
Du hast wie mir scheint Dich automatisch in so eine Art körperliches Schneckenhaus zurückgezogen, eine Art Schutzpanzer aufgebaut, vielleicht um einfach nciht mehr verletzt zu werden. So langsam merkst Du, die Luft ist rein und Du kannst wieder rauskommen. Schritt für Schritt. Ich glaube, das ist ein natürlicher instinktiver Prozeß zum Selbstschutz und man kann doch eigentlich froh sein, dass es so etwas gibt. Der Körper sucht sich immer seine schwächsten Stellen, habe ich mal gehört. Deine Einstellung jetz hart zu bleiben ist genau richtig. Was aus Eurer beziehung wird ist jetz erstmal Nebensache. Lies überhaupt mal den Thread : Sind Alkoholiker beziehungfähig von Celine,im Co_bereich da gibts aucheiniges zum Nachdenken und man fragt sich wirklcih, ob man überhaupt noch eine Beziehung hatte.
Schreib Dir ruhig hier alles von der Seele, das hilft.
Wünsch Dir alle sGute und viel Durchhaltevermögen.
Paddy |
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| Paddy hat zum Thema: Re: Psychosomatische Erkrankung wegen Co-Abhängigkeit? geschrieben
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elle aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.03.2007 Beiträge: 553
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Verfasst am: 10.04.2007, 07:47 Titel: Re: Psychosomatische Erkrankung wegen Co-Abhängigkeit? |
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Hallo LadyKim,
Panikattacken und Angst gehen lösen sich nicht in vier Wochen ins Nichts auf, das dauert seine Zeit, die innere Uhr tickt ganz anders, viel langsamer. Jeder kleine Schritt ins Freie ist schon ein großer Erfolg und nach und nach wirst du merken, dass die Starre sich löst. Solange du auf deinen Mann starrst, wie das Kaninchen auf die Schlange, bewegst du dich nicht. Du musst ihm nichts beweisen sondern jetzt alles für dich tun, damit du wieder gesund wirst.
Für ihn ist es sehr praktisch, dass du dich nicht weit vom Telefon entfernst...da weiß er immer, wo du zu finden bist.
In der Nähe des Telefons bist du viel gefährdeter als "draußen", außerhalb deines Käfigs.
Es ist nicht schlimm, wenn du zwei Schritte vor und einen zurück machst; wichtig ist, dass du nach einer Weile erkennen kannst - he, da habe ich doch schon ein Stück geschafft.
Wünsche dir viel Kraft,
Elle |
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| elle hat zum Thema: Re: Psychosomatische Erkrankung wegen Co-Abhängigkeit? geschrieben
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LadyKim neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 06.04.2007 Beiträge: 16
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Verfasst am: 10.04.2007, 10:44 Titel: Re: Psychosomatische Erkrankung wegen Co-Abhängigkeit? |
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Eure Worte und euer Mut bauen mich echt auf.
Besonders tröstlich ist es, das ich endlich das Gefühl habe, hier gibt es Menschen, denen es genauso ergeht, oder ergangen ist und die mich verstehen.
Nicht nur, das man jahrelang versucht hat zu vertuschen, das man einen Mann mit Alk-Problemen hat, nein, dann komt auch noch die Scham dazu, zuzugeben, das man es nicht mal schafft, zum Bäcker zu gehen und ein paar Brötchen zu kaufen.
Keiner, der das nicht schon mal kennen gelernt hat, kann das wohl nach empfinden.
Ist doch schließlich ganz normal, das man seine 2 Füsse voreinander stellt und selbstverständlich von a nach b marschiert. Oder sich ins Auto setzt, vor einem Geschäft aussteigt und seine Dinge einkauft.
Ja, war es früher auch für mich, aber seit Jahren nicht mehr!!!!
Man rennt ja auch ungern mit einem Schild um den Hals herum und sagt: Mein Mann hat ein Alkoholproblem und dadurch bin ich selber wahrscheinlich ebenfalls krank geworden.
Ihr schreibt so schön, das ich mich über jeden kleinen Schritt freuen soll und nicht traurig sein soll, wenn es mal wieder etwas rückwärts geht.
Wahrscheinlich habt ihr recht. *seufz*In meinem Buch "Ängste verstehen und überwinden", steht das gleiche und ich versuche die Übungen, die wirklich hilfreich sind, zu beherzigen.Teilerfolge sehe ich ja auch.
Aber ich bin halt auch etwas ungeduldig
Heute zum Beispiel hatte ich schon die ganze Nacht unruhig geschlafen, weil ich heute morgen zum Arzt wollte.
Zuerst marschierte ich mit meinem Hund und nahm eine neue Hürde,ich ging einen Seitenweg, den ich schon seit Jahren gemieden habe. Natürlich mit Herzrasen, wackligen Knien etc. Aber ich hielt durch.Als ich wieder auf dem bekannten Weg war, ließen die Symptome relativ schnell nach und ich hätte vor Freude heulen können.
Tja, dann wollte ich zum Arzt.
Also rein ins Auto - auch das klappt teilweise wieder- und zur Arztpraxis.Schon der Weg dahin war eine Tourtour. Dabei sind es mit dem Auto keine 5 Minuten.
Meine Hände klammerten sich ums Lenkrad, die Brust zog sich zusammen und der Atem wurde stoßweise. SCHRECKLICH!!!
Ich kam aber doch vor der Praxis an. Aber dann war Ende!!!
Glaubt ihr, ich hätte da aussteigen können? Ich war wie festgenagelt.
Ich fuhr wieder nachhause und war unglaublich wütrend über mich selber.
Dabei hätte ich nur vorne von der Arzthelferin eine Spritze bekommen müssen. Noch nicht mal Wartezeit hätte ich gehabt. Aber total versagt!!!
Jetzt kommt der Arzt nachher zu mir nach Hause. Dabei weiß ich, das er auch so genug um die Ohren hat.
Aber das sind die Momente, wo ich mir sage:
Prima,kleine Fortschritte sind da, aber wenn es darauf ankommt, klappt es nicht!!!!
Das läßt mich manchmal verzweifeln, ob es überhaupt wieder normal wird, das ich mich frei bewegen kann?
Wenn ich schon bei so kleinen Dingen die Krise bekomme,wie soll ich dann jemals wieder einen Stadtbummel oder ein Besuch im Eiscafe z.B. genießen können?
Ach, es geht immer auf und ab. Mal bin ich voller Optimismus und manchmal wieder verzweifelt.
Hoffentlich kaue ich Euch mit meinem Gejammer nicht das Ohr ab.
Mein Mann hat sich seit besagtem Tag mit dem Kugelschreiber nicht mehr bei mir gemeldet.
Ob das ein gutes oder ein schlechtes Zeichen ist?
Er hat es nämlich schon mal geschafft, nicht auf der Arbeit zu erscheinen.
Wenn das nochmals ist, wird er wohl gekündigt.Und dann? Dann habe ich noch nicht mal das bißchen Unterhalt!! Und Hartz IV möchte ich nicht beantragen.
Wenn er schon keinen Bezug zu den Kindern hat und die Familie wegen seinem Suff auseinander bringt,kann er doch wenigstens für einen halbwegigen finanziellen Rahmen sorgen.
Alles andere bleibt doch eh an mir hängen.
Mister sitzt da und zerfließt in Selbstmitleid.Während ich weiter funktionieren muss und nebenbei versuche, meine eigenen gesundheitlichen Probleme in den Griff zu bekommen.
Mann, was für ein Mann!!!! Null Verantwortungsgefühl!!!
LG
LadyKim |
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| LadyKim hat zum Thema: Re: Psychosomatische Erkrankung wegen Co-Abhängigkeit? geschrieben
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LadyKim neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 06.04.2007 Beiträge: 16
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Verfasst am: 11.04.2007, 16:22 Titel: Re: Psychosomatische Erkrankung wegen Co-Abhängigkeit? |
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Was soll ich bloß tun?
Vorhin rief er mich an und sagte mir unter Tränen, das er jetzt Urlaub genommen habe,weil er nervlich am Ende ist.
Er habe aufgehört zu trinken (ohne ärtzliche Kontrolle oder Hilfe) es gehe ihm total mies und er könne sich seit Samstag kaum mehr bewegen. ein Arbeitskollege kommt ab und an bei hm vorbei um ihn mit dem nötigsten zu versorgen und mit ihm zu reden.(komisch, als er hier zuhause für eine Zeit aufhörte mit dem Trinken, konnte er sich immer bewegen)
Ja, es geht ihm mies, das spüre ich und merke ich.
Aber noch immer hat er nichts getan. Z.B. Kontakt mit den AA´s aufgenommen.Ich habe ihm jetzt die Liste mit den ganzen Adressen und Telefonnummern mit der Post geschickt, da er ja kein Telefon hat und erst recht kein Telefonbuch.
Aber mir ging seine Jammerei dennoch auf den Keks!!
Ich sagte ihm er solle nicht nur im Selbstmitleid versinken, sondern endlich mal den A... (sorry) in die Hose bekommen und was tun!!
Er heult die ganze Zeit nur, das er wieder nach Hause will und mich nur lieben will, er wolle mir nichts Böses und das er ja aufgehört hat mit dem Trinken.
Ich schwanke zwischen Wut und Mitleid.
Einerseits jammert er nur, während ich auch weiter funktionieren muss.Muss mich um meine Töchter kümmern, den Haushalt, Hund und mit dem Hausmeisterposten den wir haben, stehe ich auch alleine da.Ich muss mich um den Garten kümmern, den riesen Rasen mähen, um die Heizung im Haus kümmern etc. dabei geht es mir selber besch...
Doch wie soll ich denn in Selbstmitleid versinken?
Andererseits spüre ich, das er es diesmal scheinbar wirklich gelernt hat, doch glaube ich, das er es nur mit Unterstützung schafft, es auch auf Dauer durchzustehen.
Wir hatten auch schon Phasen, da hat er 6 Monate nichts getrunken und dann.....
Doch was ist, wenn er es diesmal wirklich durchzieht?
Meine Einstellung hat sich inzwischen auch geändert.
Bei ihm baut alles darauf auf, das er wenn er es durchzieht, ich ihm wieder die Tür aufmache.
Aber will ich diese "Enge" eigentlich noch?
Ich habe Angst, wieder in diesen Kreislauf reinzurutschen.
Morgens Haushalt und Hund, Mittags Töchter,Beruf,etc. und wenn er dann da ist, hebt er seinen Anspruch abends auf mich an.
Dabei genieße ich es im Augenblick, abends in meinSchlafzimmer zu gehen, zu lesen, Fernsehen oder DVD zu sehen, oder Musik zu hören.
Ich kann machen was ich will, ohne das es jemanden stört oder ich das Gefühl habe, ich muss mich wieder um jemanden kümmern.
Andererseits fehlt er mir natürlich schon sehr.
16 Jahre, auch wenn sie nicht immer toll waren, steckt man nicht so einfach weg. Er hat ja schließlich auch seine netten Seiten.
Ich bin einfach hin und hergerissen.
Naja, im Augenblick stellt sich die Frage ja noch nicht, da er noch nicht bei den AA´s war, aber wird die Frage auf mich zukommen??
Und was dann?
LG
LadyKim |
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| LadyKim hat zum Thema: Re: Psychosomatische Erkrankung wegen Co-Abhängigkeit? geschrieben
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speedy53 Gast
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Verfasst am: 11.04.2007, 16:41 Titel: Re: Psychosomatische Erkrankung wegen Co-Abhängigkeit? |
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Hallo Lady Kim,
na wenn das nicht schon wieder so ein Schachzug von ihm ist !
Lass ihn erst mal beweisen, dass er etwas tut, im Moment sehe ich das nämlich nicht!
Er versinkt im Selbstmitleid und versucht Dich wieder auf seine Seite zu ziehen!
Lass Dich auf dieses Spielchen nicht ein! Du kennst es doch schon zur Genüge aus der Vergangenheit!
Kümmere Dich um Dich und um Deine Familie. Hast ja auch ohne ihn schon genug um die Ohren!
Wenn es ihm schlecht geht, soll er zum Arzt gehen oder besser noch, sofort in eine Klinik. Dort wird ihm geholfen, wenn er das wirklich will!
Alles liebe für Dich und bitte, nicht schwach werden!!!
Lieben Gruß
Speedy |
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| speedy53 hat zum Thema: Re: Psychosomatische Erkrankung wegen Co-Abhängigkeit? geschrieben
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