| two jears after...... • nur ne Kleinigkeit |
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Hubert neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 25.06.2005 Beiträge: 60 Wohnort: DON/Bayern
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Verfasst am: 12.08.2005, 11:09 Titel: Re: Krise im zweiten Jahr?! |
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| Zitat: | Da sehe ich genau das Gegenteil.
Ich habe das ja oben schon geschrieben:
Ich sehe in Deinen Beiträgen Hilferufe |
Hy Martin,
ich denke da auch ein wenig wie Rainer,
Du bist im Moment noch viel zu beschaeftigt mit dir selbst, als das du zufrieden dein Leben geniesst. Du bist noch immer auf der Suche und hast anscheinend noch nicht richtig mit dem Thema Alkohol (trocken zu bleiben/zu sein) Frieden gefunden, deinen Frieden gemacht.
Kaempfe nicht dagegen an trocken zu bleiben, nimm es als Geschenk dass du dir selber jeden Tag machst, dann kannst du auch andere Sachen die in deinem Leben passieren viel positiver erleben, deinen Gefallen an den Dingen finden (wie z.B. Bogenschiessen).
Gruss Hubert  |
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| Hubert hat zum Thema: Re: Krise im zweiten Jahr?! geschrieben
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Martin Gast
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Verfasst am: 12.08.2005, 12:19 Titel: Vertrauen gewinnen |
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Hallo Zusammen,
also meine Selbsteinschätzung liegt auch eher in der Ecke von Rainer und Hubert. Sehr wohl in gewisser Weise gefährdet und verwundbar. Nicht selbstverständlich trocken sein.
Es gibt aber auch eine andere Seite in mir und die ist anscheinend doch zuverläßiger stabil, als ich das glauben wollte. Vielleicht ist es ja die Frage, ob mann beginnt an seine Trockenheit zu glauben. Ihr und in ihr zu vertrauen. Und Vertrauen ist ja nicht schwubs auf einmal da, sondern muß wachsen.
Und wo mann ganz am Anfang dem tatsächlichen Trinken ade sagt, bin ich wohl an dem Punkt dem Gedanken "Niemand verbietet Dir zu Trinken, Du könntest nachwievor auch das Leben eines Trinkers wählen" ade zu sagen. Der endgültige Abschied. Denn ich habe eine Menge an Trinksituationen abgearbeitet und verspüre da keine Nähe mehr. Einzig übrig geblieben ist der Anfang allen Trinkens. Ein strategisches Wirkungstrinken gegen Verlassen-werden und Allein-sein. Ohne Lust und Freude, ganz kühles und überlegtes "jetzt klinke ich mich für diesen Abend aus" - Trinken war das damals. Und heute kommen mir manchmal solche Überlegungen in den Sinn, jedoch ich gab ihnen nicht nach und sie beginnen "dünner" zu werden. Das Schiff legt ab und fährt über den See davon...?!
Auch befinde ich mich in einem "Strategiewechsel". Wo ich bisher intensive Hirnarbeit geleistet habe um die Zusammenhänge zu verstehen und um nicht auf der Schuldebene zu verharren, (Die Verantwortung ist statt dessen mein zentraler Begriff geworden!) gehe ich jetzt in an die Gefühlsarbeit. Das Verstehen-wollen ist wohl eine Strategie der Vorsicht und der Distanz. Ich denke für miches war es gut, die Trockenheit bisher so zu betreiben. Damit ist eine Grundlage geschaffen. Ein Stück Sicherheit. Aber das "geniessen-können" verlangt eben das los-lassen und das Vertrauen in sich selbst. In diese Richtung laufen jetzt meine neueren Experimente. Und ich bin die Tage ganz zuversichtlich, daß ich mir da das Tor zu mehr Lebensfreude aufstoßen werde...
Schön Eure Gedanken geschenkt zu bekommen.
Herzlichen Gruß, Martin |
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| Martin hat zum Thema: Vertrauen gewinnen geschrieben
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