nexie Gast
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Verfasst am: 04.03.2007, 01:06 Titel: Re: Bad Dürkheim? |
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hallo teaser,
du hast vollkommen recht.
normalerweise wird die qualifizierte entgiftung in einer wohnortnahen klinik durchgeführt.
nach dieser erfolgreichen entgiftung wird die anschliessende therapie je nach familienverhältnissen entweder ambulant oder stationär durchgeführt.
ambulant natürlich in wohnortnähe, vorausgesetzt, die familienverhältnisse sind tragend.
stationär nicht unbedingt.
wenn sie, wie in meinem falle, wohnortfern durchgeführt wird, hat das gründe.
ich habe keine familie, keine geschwister, keinen festen partner, bin arbeitslos.
daher passt das ganz gut, wenn ich weit weg gehe.
ist auch eine seelische beruhigung für mich, weg von belastenden beziehungsproblemen mit meinem ex zu kommen.
liebe grüsse
nexie |
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nexie Gast
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Verfasst am: 09.03.2007, 01:00 Titel: Re: Bad Dürkheim? |
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hallo an alle, die es interessiert:
ich war heute in bad dürkheim, zum vorgespräch.
bin mit dem auto gefahren.
darüber war man dort erstaunt.
zum ersten mal seit 1993 habe ich eine längere strecke als 40 km auf der autobahn zurückgelegt.
683km hin und zurück, mit einmaligem verfahren auf dem ... rückweg ((
die fahrt allein war für mich ein wundervolles erfolgserlebnis.
so schön wie damals, als ich 1980 die FE bekam und zum ersten mal auf der a40 richtung bochum an die uni fuhr.
ich kam zu früh an.
besser zu früh als zu spät.
als ich zu fuss durch die stadt wanderte, fiel mir auf, dass ich sofort alle möglichen gaststätten und tanzlokale sah, aber nicht das café, in das ich eigentlich gehen wollte ... (!!!)
das gibt mir zu denken.
ich suchte doch nur das cafè, _ein_ cafe (von dem es, nebenbei bemerkt, nur dieses eine _preiswerte_ (!) in der nähe gab (die anderen waren mir zu teuer), aber offenbar findet unsereiner stets die gaststätten und lokalitäten, in denen alkohol ausgeschenkt wird ((
das gespräch mit dem aufnehmenden psychologen war sehr interessant.
ich möchte darüber nicht schreiben, da jeder seine eigenen erfahrungen hat und seinen eigenen weg gegangen ist, bis er/sie dort ankam, wo er/sie heute ist.
am 15.5. bin ich _definitiv_ da, habe angegeben, dass ich früher kommen möchte, falls jemand abspringt.
ausserdem habe ich mich für die raucherentwöhnung angemeldet.
das wird kein "kindergeburtstag", soviel steht fest.
leider ist die akte, die meine therapeutin abgeschickt hat, sehr dünn. keine blutwerte inc. leberenzymwerte (sie hat nie blut abgenommen in 2 jahren), hat keine eeg´s gemacht, nur tabletten verschrieben und sich auf meine aussagen verlassen.
mein Hausarzt (seit drei jahren) hat ebenfalls nie ein komplettes blutbild mit leberenzymwerten gemacht ((
ich wurde in bad dürkheim aufgenommen, mit o.g termin.
was in der zwischenzeit geschieht?
am montag werde ich bei der ARGE das aufnahmedatum eintragen lassen, und danach..., vielleicht mache ich vor dem termin doch noch eine stationäre entgiftung.
ich war 11 tage trocken, und habe am letzten sonntag wieder 6 flaschen bier getrunken.
also war am montag wieder tag 1.
das kanns irgendwie nicht sein...
diese leidigen gefühle für den ex- die latente aggressivität, die vielleicht auch aus meinen postings hervorgeht und die dem psychologen dort sofort aufgefallen ist, wie jedem anderen psychologen seit 1977 (ohne alkohol)..., da ist mehr als sucht.
wie schreibt bernd (weiss den namen nicht und kann an meinem compi nicht blättern)?
"alkohol läuft niemandem hinterher- lass das erste glas stehen".
so ist es.
wenn sich jemand hier im forum von meinen postings aggressiv angesprochen fühlt, bitte nicht böse sein!
ich meins nicht sauer oder gar angreifend, bin eben direkt, was mir mehr ärger als positives einbrachte/-bringt.
nachdenkliche, aber auch positive grüsse von
nexie |
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