| mein weg in die sucht • Kroellchen sucht Teichlinchen! |
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superman11 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 25.01.2007 Beiträge: 26
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Verfasst am: 17.02.2007, 01:06 Titel: abhängig? |
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hi zusammen,
ich habe jetzt über drei wochen kein alk mehr getrunken und lese regelmäßig hier im forum.
doch wenn ich mir die beiträge der anderen durchlese merke ich das es mir im vergleich zu denen eigentlich ganz gut ergangen ist.
ich habe den festen willen kein alk mehr zu trinken doch ich lese immer wider, dass man erst einen richigen tiefpunkt haben muss befor man es wirklich schaffen kann.
hätte ich noch tiefer sinken müssen? ----Verlauf des kalten Entzuges edit.----
mfg. superman11 |
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Whitewolf sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 03.09.2006 Beiträge: 1204 Alter: 44 Wohnort: Homburg/Saar
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Verfasst am: 17.02.2007, 01:42 Titel: Re: abhängig? |
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Hallo Supermann,
was soll man dazu schreiben?
Sei doch einfach froh wenn Du mit einem blauen Auge davongekommen bist und verfolge Deinen Weg.
Früher oder später wäre es Dir so ergangen das müsste Dir ja klargeworden sein als Du im Forum gelesen hast.
Ich hoffe für Dich das Du es schaffst ohne erst die Schmerzgrenze erreicht oder überschritten zu haben.
Dazu gehört ja auch das annehmen und verarbeiten von fremden Erfahrungen.
Wenn Du im Hinterkopf noch eine Tür offen hast, das Unterbewusstsein Dir suggeriert " sooooo schlimm wars ja nicht..." hast Du es natürlich doppelt schwer.
Letzendlich entscheidet der Wille zur Trockenheit über das Ergebnis und dieser Wille muss nicht zwingend was mit unaushaltbaren Schmerzen körperlicher oder seelischer Art zu tun haben.
Viele Grüsse
White |
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| Whitewolf hat zum Thema: Re: abhängig? geschrieben
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superman11 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 25.01.2007 Beiträge: 26
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Verfasst am: 17.02.2007, 02:03 Titel: Re: abhängig? |
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hi Whitewolf,
ich habe keine kein hintertürchen mehr offen. ich bin auch nicht scharf darauf alles zu verlieren durch den alk. deswegen bin ich ja hier.
ich wollte nur eine meinung von euch dazu hören
und ich danke dir das du so schnell geantwortet hast,
also auf bald
mfg superman11 |
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| superman11 hat zum Thema: Re: abhängig? geschrieben
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Timster neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 25.11.2006 Beiträge: 361
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Verfasst am: 17.02.2007, 11:22 Titel: Re: abhängig? |
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Hallo Superman,
mein persönlicher Tiefpunkt war der, an dem ich gesehen und mir eingestanden habe - ich bin Alkoholiker. Ich hatte noch keine massiven Entzugserscheinungen, als ich mit dem Trinken aufhörte. Ich hatte meine Arbeit noch, ich hatte meinen Führerschein noch, ich bekam noch Geld vom Automaten, ich hatte noch Essen im Kühlschrank und meine Wohnung. Ich schreibe 'noch' überall dabei, weil in fünf, zehn, fünfzehn Jahren das ganze anders ausgesehen hätte, da bin ich mir sicher. Und ich hatte noch etwas, nämlich einen riesigen Haufen Unzufriedenheit.
Für mich ist der persönliche Tiefpunkt der Initialzünder, an dem ich etwas in meinem Leben verändern will und nicht nur will, sondern auch etwas dafür tue. Dafür braucht es grundlegende Ehrlichkeit gegenüber sich selbst. Um das zu dann wirklich zu machen, mich zu ändern, muss eine wirkliche, dauerhafte (!) Bereitschaft dazu da sein und wann diese Bereitschaft da ist, das ist bei jedem unterschiedlich. Der eine "begreift" das schneller, der andere muss erst noch Runden drehen, um zu sehen, dass das bisherige Verhalten falsch ist/war. Dieses Einsehen und Begreifen kann durch dramatische Lebenssituationen ausgelöst werden (dem Tod von der Schippe springen, Partnerschaft geht in die Brüche, massive Krankheit,...), bei mir war das Gott sei Dank nicht so. Der Knackpunkt ist dann, ich will etwas verändern, aber ich weiß nicht genau wie das geht. Und da ist das Forum eine große Hilfe, weil man hier sieht, was man wirklich tun muss, um stabil trocken und zufrieden zu werden. Man kann das auch in einer Therapie herausfinden und erlernen, was alles geändert werden muss. Nur nicht mehr trinken reicht nicht, sondern es muss dann auch etwas geändert werden, weil mein bisheriges Verhalten mich in die Alkoholsucht hineingetrieben hat. Verhalte ich mich weiter so wie bisher und lasse nur den Alkohol weg, dann wird das nicht lange dauern, bis ich wieder so unzufrieden bin, dass ich von allem weg will.
Dein Thread heißt "abhängig?" und ich glaube, du fragst dich ob du wirklich alkoholabhängig bist. Wie White schon geschrieben hat, steht da ein Hintertürchen offen. Das ist an und für sich erstmal nicht schlimm, wenn du es zu machst und dir selbst ehrlich sagst, weil du weißt "Ja, ich bin alkoholabhängig". Dazu braucht es keinen großen Knall, zumindest nicht zwangsläufig.
Viele Grüße,
Timster |
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| Timster hat zum Thema: Re: abhängig? geschrieben
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superman11 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 25.01.2007 Beiträge: 26
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Verfasst am: 17.02.2007, 15:50 Titel: Re: abhängig? |
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hi,
jetzt habe ich erst verstanden was Whitewolf mit dem hintertürchen gemeint hat. ich hatte aber nicht vor diese zu gebrauchen.
vor knapp 3 monaten war ich nach meiner gesellenprüfung mit meinen kumpels feiern.
später wollte ich von der disco nach hause laufen (ca. 15 km). um mir unterwegs die zeit zu vertreiben beschloss ich im betrunkenem kopp ein bißchen zu klettern. ich wollte also eine eisenbahnbrücke hochklettern die ich dann allerdings runter gefallen bin. ende vom lied: ich bin später im krankenwagen mit einem schädeltraumer und einem gebrochenem handgelenk und so wider aufgewacht. ab diesem zeitpunkt bin ich nachdenklich geworden. außerdem habe ich oft meine besten freunde im suff beleidigt, ich denke alles in einem war das mein persönlicher tiefpunkt......
gruß, superman11 |
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| superman11 hat zum Thema: Re: abhängig? geschrieben
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