| Schwere psychische Probleme mit trockenem Leben • Fühle mich einsam... |
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Fietje neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 27.08.2005 Beiträge: 58 Wohnort: hannover
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Verfasst am: 11.02.2007, 21:43 Titel: Re: Offenheit vs. Ja – Nein / mögliche Folgen bzw. Konsequenzen |
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Warum outen?
Du trinkst einfach keinen Alkohol, fertig!!!
Es gibt sehr viele Menschen., die keine Alkoholiker sind und einfach keinen Alkohol trinken!
"Wieso" geht meiner Meinung nach einen neuen Arbeitgeber gar nichts an. Wer bin ich denn?????
Abert das musst Du selbst wissen, ist nur meine persönliche Meinung. |
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Helga neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 19.07.2005 Beiträge: 63
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Verfasst am: 11.02.2007, 23:33 Titel: Re: Offenheit vs. Ja – Nein / mögliche Folgen bzw. Konsequenzen |
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Genau dieses Thema, sich outen bei einem neuen Arbeitgeber, hat mir zu Beginn meiner Trockenheit viel Probleme bereitet und wen ich auch gefragt habe, jeder hatte seine eigenen Erfahrungen gemacht.
Daher gebe ich auch keinen RatSCHLAG, da sind auch SCHLÄGE drin sondern ich berichte von meiner Erfahrung.
Zu Beginn meiner Trockenheit habe ich ganz tief in meinem innersten gewusst, dass ich es bei einem Vorstellungsgespräch oder gar in meinem Bewerbungsschreiben nicht angebe. Wenn es nicht gerade ein "Suchtberuf" ist, ist es auch nicht von Bedeutung bzw. keine Qualifikation Trockene Alkoholikerin.
Allerdings muss ich sagen, ich wurde nie danach gefragt und habe auch in dem Personalbogen keine solche Frage beantworten müssen, chronische Krankheiten usw. Ich habe mir damals allerdings auch Rat bei einer Betriebsräten geholt, die zufälligerweise auch trockene Alkoholikerin war und sie hat mir gesagt, bei Fragen, die eigentlich nicht gestellt werden dürfen, könne man auch falsch antworten. Diese Antwort einer Fachfrau hat mir sehr viel Druck genommen, daher ist es auch wichtig, sich da schlau zu machen, denn da hat sich in den letzten Jahren bestimmt einiges geändert hat.
Mittleweile arbeite ich seit 17 Jahren beim gleichen Arbeitgeber und da Gott-Sei-Dank dort nur ganz selten getrunken wird, wurde es für mich auch nie zum Problem. Allerdings weiß ich auch, wenn ich zu große Angst vor ENTDECKUNG gehabt hätte, so dass meine Trockenheit gefährdet ist, hätte ich mich auch geoutet.
Jetzt ist es mir ziemlich gleichgültig, ob es "rauskommt" , denn mit 18 jähriger Trockenheit bin ich in der Zwischenzeit volljährig ohne jede Dröhnung
lG
Helga |
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toby neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.09.2006 Beiträge: 106 Wohnort: Bayern
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Verfasst am: 12.02.2007, 00:17 Titel: Re: Offenheit vs. Ja – Nein / mögliche Folgen bzw. Konsequenzen |
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Hallo Heiko,
klar muß das jeder selbst entscheiden was für ihn gut ist.
Ich würde das unter Notlüge laufen lassen, wenn ich eventuell sonst keinen Job bekommen würde. Du darfst wegen der Krankheit ja nicht schlechter dastehen als jemand anders.
Es gibt gewisse Institutionen, wo es keinen Sinn macht die Krankheit zu verschweigen, bei Versicherungen BU, Kranken oder Lebensversicherung.
Da ist ja auch der Arzt von seiner Schweigepflicht entbunden und du bekommst auch keine Leistungen, wenn du die Krankheit verschweigst.
Gruß
Toby |
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Restart 07 Gast
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Verfasst am: 12.02.2007, 00:19 Titel: Re: Offenheit vs. Ja – Nein / mögliche Folgen bzw. Konsequenzen |
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Hallo Helga,
erst mal mein Respekt vor dir Helga, 18 Jahre trocken, wow . . .
Aber es stimmt, es ist schwer hierzu einen Ratschlag zu geben, ich habe auch fast damit gerechnet.
In Einbezug der Beiträge vorher, von Spedi und Andi, fühle ich mich schon fast geneigt mich bei direkter Frage zu chronischen Krankheiten, damit auch offen und ehrlich zu outen, denke ich.
Wie ich ja bereits schon schrieb, habe ich nicht nur schlechte Erfahrungen in der Vergangenheit damit gemacht, mich von Beginn an damit zu öffnen, gegenüber Arbeitgebern.
Aber die Zeiten haben sich in den letzten Jahren geändert, ich bin mtlw. auch etwas älter geworden, so dass ich mich überhaupt darüber freue Vorstellungstermine bekommen zu haben.
Deshalb bin ich ja da auch im Zweifel, weil halt die Angst groß ist bei mir, dieser Offenheit dann mit einer Abfuhr zu begegnen.
Morgen Nachmittag habe ich das Gespräch mit meiner Therapeutin, vielleicht kann dann ich hier raus bis Do. auch noch einiges mitnehmen.
Ich berichte morgen hier dann noch mal.
Vielen Dank noch mal für eure Antworten und Gute Nacht Gruß Heiko |
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| Restart 07 hat zum Thema: Re: Offenheit vs. Ja – Nein / mögliche Folgen bzw. Konsequenzen geschrieben
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esgehtanders aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 24.09.2006 Beiträge: 670
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Verfasst am: 12.02.2007, 00:49 Titel: Re: Offenheit vs. Ja – Nein / mögliche Folgen bzw. Konsequenzen |
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hallo heiko,
als "Lüge" empfinde ich es, wenn man darauf angesprochen wird und dann nicht sagt, was Sache ist; von mir aus würde ich aber auch nicht unbedingt direkt das Thema ansprechen, ich würde mich da auf mein Bauchgefühl verlassen
gruß |
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| esgehtanders hat zum Thema: Re: Offenheit vs. Ja – Nein / mögliche Folgen bzw. Konsequenzen geschrieben
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ofrasa neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 15.03.2006 Beiträge: 104
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Verfasst am: 12.02.2007, 00:49 Titel: Re: Offenheit vs. Ja – Nein / mögliche Folgen bzw. Konsequenzen |
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Hallo Heiko,
bei uns in der Firma müssen alle Bewerber zum Bluttest, wer da was drin hat, was da besser nicht drin wäre hat keine Chance, Leute die sich für einen Ausbildungsplatz beweben dürfen ein zweites Mal kommen, müssen dann aber clean sein. Daher ist es in dem Fall sicher besser vorher zu sagen, was da möglicherweise gefunden werden könnte. Wie sich das allerdings mit trockenen Alkis verhält kann ich nur vermuten - sehr schlecht.
Das alles ist Heuchelei hoch zehn, denn in all unseren Hallen stehen Automaten mit Bier - trotz Alkoholverbot Auch in der Kantiene ist es kein Problem Bier oder Wein zu bekommen. Eigentlich ein Unding, denn wie soll jemand mit Alk im Blut Stapler fahren oder die hochpräziesen Maschinen zusammenbauen können? Es sollen auch schon Kunden bei Führungen gefragt haben, wie sich das miteienander verträgt...
Viel Erfolg am Donnerstag!!
LG Ofrasa |
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dorothea Moderatorin

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 26.08.2006 Beiträge: 7472 Alter: 48 Wohnort: Salzgitter
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Verfasst am: 12.02.2007, 07:00 Titel: Re: Offenheit vs. Ja – Nein / mögliche Folgen bzw. Konsequenzen |
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hallo heiko
ich denke das solltest du während des gesprächs aus dem bauch heraus entscheiden. wenn nicht explizit danach gefragt wird, und du dort nicht gefahr läufst mit alk in berührung zu kommen muß man es eigentlich nicht erzählen. es reicht ja wenn sich eine solche situation ergibt dann zu sagen das man nicht trinkt, wenn dann das berühmte warum kommt kann man es ja erzählen.
lass es auf dich zukommen und mach dich jetzt nicht schon verrückt. wird schon schief gehen.
doro |
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Sixpence neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 28.01.2007 Beiträge: 85 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 12.02.2007, 07:58 Titel: Re: Offenheit vs. Ja – Nein / mögliche Folgen bzw. Konsequenzen |
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guten morgen,
ich denke es ist für dich wichtig erstmal zu entscheiden inwieweit dich kontakt zu alk-trinkenden beeinflusst.
ich hab in einem anderen tread gelesen, das jemand sogar orangensaft meidet um die assoziation von wodka-o-saft nicht zu schmecken, da da schon die gefahr für dessen rückfall liegt. für denjenigen ist es sicher sinnvoll so konsequent wie möglich sein umfeld zu gestalten.
inwiefern das auf dich zutrifft kannst aber nur du selber wissen.
diese angaben im bewerbungsbogen sind absolut freiwillig und müssen/können garnicht oder falsch beantwortet werden.
ich selbst weiss auch noch nicht, wie ich das mal handhaben werde.
lg
joerg |
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| Sixpence hat zum Thema: Re: Offenheit vs. Ja – Nein / mögliche Folgen bzw. Konsequenzen geschrieben
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