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Leberzirrhose im Endstadium???

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dunja
Gast






BeitragVerfasst am: 05.02.2007, 20:23    Titel: Leberzirrhose im Endstadium??? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo!

Ich habe da mal eine Frage, die mich sehr beschäftigt:

Mein Schwager, den ich jetzt seit ca. 2 Jahren kenne, leidet an Leberzirrhose. Letzten Mittwoch sind wir mit ihm zum Arzt, da die Sympthome immer schlimmer wurden: Wasser im Bauch, gelbe Haut, Gehprobleme, Inkontinenz, etc.. Da mein Schwager jedoch alle Hilfe verwährt hat, sagte der Arzt uns, daß er ihn leider nicht helfen kann, da er ja jegliche Hilfe verweigert. Weiter teilte er uns mit, daß ein normaler Entzug nicht möglich wäre und mein Schwager auf die Intensivstation müsste. Wir haben ihn dann wieder mit nach Hause genommen und uns dann um eine Entmündigung per richterlichem Beschluß gekümmert. Seit Sonntag ist mein Schwager in einer geschlossenen Psychiatrie und, wie ich heute hörte, bekommt er Alkoholersatz- Tabletten. Bei der Einlieferung mit dem Notazt sagte man uns, daß mein Schwager das Anfangsstadium eines Leberkomas habe. Seine Promillwerte lagen bei 3. Der zu behandelnde Arzt teilte meiner Schwester nur mit, daß sie die Rente für ihren Mann einreichen solle. Ansonsten bekam sie (noch?) keine Auskunft über den Zustand ihres Mannes.

Meine Frage lautet nun, ist die Psychiatrie der richtige Behandlungsort für mein Schwager? Wird mein Schwager an seiner Leberzirrhose sterben und wie geht es jetzt alles weiter? Meine Schwester glaubt, daß ihr Mann wieder auf die Beine kommt, aber das ist doch wohl sehr unwahrscheinlich, oder?
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dunja hat zum Thema: Leberzirrhose im Endstadium??? geschrieben
craving
Gast






BeitragVerfasst am: 05.02.2007, 20:39    Titel: Re: Leberzirrhose im Endstadium??? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo dunja,

Du suchst jetzt natürlich nach Informationen zu der Krankheit Deines Schwagers. Aber hier im Forum kann Dir dazu verständlicherweise niemand Antworten dazu geben. Das kann nur der behandelnde Arzt.

Ist Dein Schwager in der Psycho-Station eines allg. Krankenhauses oder einer Klinik ?

Vermutlich wird dort momentan eine Entgiftung durchgeführt. Es war also alles richtig, was Ihr gemacht habt.

Die aufgetretenen Symptome deuten aber doch auf eine sehr schwere Erkrankung hin.

Ihr werdet viel mentale Kraft haben müssen. Die wünsche ich

craving
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craving hat zum Thema: Re: Leberzirrhose im Endstadium??? geschrieben
Karsten
Administrator
Administrator


Geschlecht: Geschlecht:Männlich
Anmeldungsdatum: 04.11.2004
Beiträge: 25431
Alter: 48
Wohnort: Eberswalde

BeitragVerfasst am: 05.02.2007, 20:42    Titel: Re: Leberzirrhose im Endstadium??? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo dunja,

ich kann zwar Deine Sorgen verstehen, aber wir sind hier keine Ärzte und nur ein Arzt kann da Auskunft geben.
Eine Psychatrie ist schon der richtige Ort.
Dort sind auch Ärzte, die wissen was sie tun und notfalls auch andere Fachrichtungen hinzuziehen werden.
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Karsten hat zum Thema: Re: Leberzirrhose im Endstadium??? geschrieben
dunja
Gast






BeitragVerfasst am: 05.02.2007, 20:46    Titel: Re: Leberzirrhose im Endstadium??? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Mein Schwager ist in einer "normalen" Psychiatrie. Er ist nicht in einem "normalen" Krankenhaus. Für uns ist das alles so neu... Keiner wußte, daß mein Schwager gesundheitlich soooooo angeschlagen ist. Daß er Alkoholiker ist, das wußten wir natürlich schon, aber ansonsten ist das alles absolut Neuland für uns...
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dunja hat zum Thema: Re: Leberzirrhose im Endstadium??? geschrieben
Elfriede Lustig
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 11.01.2007
Beiträge: 839
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 07.02.2007, 23:23    Titel: Re: Leberzirrhose im Endstadium??? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Dunja!
Was, wirklich nur in einer normalen Psychiatrie? Das kann ich mir nicht vorstellen, das muß doch wenigstens ein Krankenhaus sein, wo er liegt.
Der Hausarzt hatte schon recht. Fragt den doch mal morgen, der weiß doch anhand der Institution, wo er genau liegt.
Denn die Idee mit der Intensivstation beim beginnenden Leberkoma ist meiner Meinung nach goldrichtig.

Wenn er zwangseingewiesen ist, hat jemand die Betreuung bekommen, derjenige hat dann auch die Bestimmung über den Aufenthaltsort...
Könnt ihr ihn nicht besuchen? Macht Euch doch ein Bild vor Ort, da hätte ich keine Ruhe.

Und stopp mit der Erwerbsunfähigkeit, genau an diesem Thema bin ich gerade selbst dran, ich werde mir da Tips über den VdK oder über den Rechtsanwalt holen. Laßt Euch da richtig beraten, wenn davon keine Ahnung hat,mhh, kann man bestimmt da schnell falsche Entscheidungen treffen.
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Elfriede Lustig hat zum Thema: Re: Leberzirrhose im Endstadium??? geschrieben
dunja
Gast






BeitragVerfasst am: 08.02.2007, 21:49    Titel: Probleme über Probleme Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Ihr Lieben,

erst mal auch ein Danke schön für Eure Antworten.

Mein Schwager ist heute endlilch in ein Krankenhaus verlegt worden. Nach zwei schweren Krampanfällen und den sonstigen Sympthomen, die mein Schwager hatte bzw. hat, sind sie in der Psychiatrie endlich auf die Idee gekommen, daß weitere Hilfe benötigt wird und ein Aufenthalt in der Psychiatrie nicht ausreicht.

Mein Problem an der ganzen Sache ist, daß meine Schwester ziemlich dicht macht. Sie ist nicht bereit oder nicht in der Lage, sich ausreichend mit dem Gesundheitszustand ihres Mannes zu beschäftigen. Sie blockt total ab, wenn es darum geht, mit einem Arzt de facto zu reden. Sie möchte das alles nicht wissen und hofft, daß mein Schwager wieder gesund wird. Ich unterstütze die Beiden so weit ich kann, aber ich bin der Meinung, daß wir genau wissen müssen, in welchem gesundheitlichem Zustand sich mein Schwager befindet. Nur so können wie eingreifen und selber aktiv werden und Überlegungen anstellen und die Zukunft planen. Ich habe im Leben gelernt, daß man sich niemals auf andere verlassen sollte....vor allen dann, wenn es um die Gesundheit geht.
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dunja hat zum Thema: Probleme über Probleme geschrieben
baggerschen
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 05.01.2007
Beiträge: 528
Wohnort: Thüringen / Gera, Greiz

BeitragVerfasst am: 08.02.2007, 22:12    Titel: Re: Leberzirrhose im Endstadium??? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Dunja....

Es ist schlimm wenn ein Mensch in diese Stadium gerät ... aber deine Schwetser muss sich damit auseinandersetzen ... sonst geht sie daran kaputt...
Zum Thema Rente beantragen ... Momentan hat dein Schwager erstmal Anspruch auf Krankengeld... diese steht ihm ca anderthalb Jahre zu ... wenn sich in dieser Zeit eine Erwerbsfähigkeit nicht abzeichnet... wird er eine Aufforderung bekommen entweder einen Antrag auf Rehabilitation zu stellen oder einen Antrag auf Erwerbsunfähigkeitsrente... Die Entscheidung ob er Arbeitsfähig ist trifft das MDK... medizinischer Dienst der Krankenkassen ...Erwerbsunfähig ist man wenn man weniger wie 3 Stunden arbeitsfähig ist ... sollte man nicht mehr in seinem Beruf arbeiten können .. hat man die Möglichkeit auf ei ne berufliche Rehabilitation ... also momentan ... ist erstmal Zeit und ihr müsst schauen ob er sich wieder erholt ...
Ich drück euch die Daumen und wünsche euch ne Unmenge Kraft und Durchhaltevermögen ....
in diesem Sinne...
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baggerschen hat zum Thema: Re: Leberzirrhose im Endstadium??? geschrieben
dunja
Gast






BeitragVerfasst am: 08.02.2007, 22:22    Titel: Re: Leberzirrhose im Endstadium??? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Mein Schwager war bis Dezember als Psychiologischer Psychotherapeut selbständig (eigentlich unvorstellbar!). Er bekommt jetzt Hartz 4. Anderweitig ist er leider nicht abgesichert, da er die letzten Jahre nichts alles hat schlüren lassen, seinen Beruf konnte er natürlich auch nicht mehr vernünftig nachgehen... Da sind Schulden über Schulden. Ganz ehrlilch: Mein Schwager wird nie mehr arbeiten gehen können, Das hat uns sowohl der Hausarzt gesagt, als auch die in der Nervenklinik. Abgesehen von der Leber ist das Gehirn sehr in Mitleidenschaft gezogen worden. Ich persönlich denke, daß wir froh sein können, wenn er die nächste Zeit noch überlebt. Aber wie soll man das meiner Schwester sagen. Ich habe schon oft mit ihr geredet aber sie will das alles nicht hören... Sie tut mir so leid, da sie völllig bllind in diese Beziehung reingegangen ist. Alle wußten direkt, daß mein Schwager schwerster Alkoholiker war, nur meine Schwester verband sich die Augen, um das alles nicht an sich ranlassen zu müssen, ich mache mir große Sorgen, daß sie das alles nicht schafft....
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dunja hat zum Thema: Re: Leberzirrhose im Endstadium??? geschrieben

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