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entzug - alleine mit prakt. arzt?

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Entzugserscheinungen an bestimmte Situation gebunden?   •    Tag 6 ohne...  
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Karsten
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BeitragVerfasst am: 28.01.2007, 21:33    Titel: Re: entzug - alleine mit prakt. arzt? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo lischen,

Du hast Dich vor einer Woche hier angemeldet. Da habe ich Dir gleich den Arzt empfohlen.
Hättest Du es gemacht, wäre jetzt schon alles vorbei.
So hast Du nichts verändert, eierst hier weiter rum und willst jetzt sogar auf Medikamente umsteigen.

Dauerhafte Medikamenteneinahme, wie Schlafmittel ist genauso ungesund.
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Karsten hat zum Thema: Re: entzug - alleine mit prakt. arzt? geschrieben
Freund
Gast






BeitragVerfasst am: 28.01.2007, 21:41    Titel: Re: entzug - alleine mit prakt. arzt? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Lischen,

meine Vorredner haben nun mehrfach von den Gefahren des kalten Entzuges gesprochen, Krampfanfällen sowie Delirium und dem Tod. Dass ein Arzt ambulant nichts überwachen kann.
Aber Lischen dreht und wendet sich wie ein Aal, erzählt dass sie heut schon weniger getrunken hat und strebt jetzt nach Beruhigungspulver.

Sach mal, ohne hier von Mitbetroffenen/Erfahrenen etwas anzunehmen, sehe ich keine Zukunft für dich. Auch nicht bezüglich deiner angestrebten Abstinenz. Wir sind doch hier kein Wunschkonzert !

Sorry für meine harten Worte, aber ich frage mich wirklich nach dem Sinn deiner Fragerei. Leute wänden hier Zeit und Mühe auf, dir behilflich zu sein, und was machst du, ... was du eh willst.

Gruß, Freund.
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Freund hat zum Thema: Re: entzug - alleine mit prakt. arzt? geschrieben
Teichlinchen
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BeitragVerfasst am: 28.01.2007, 21:53    Titel: Re: entzug - alleine mit prakt. arzt? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Schönen guten Abend, ich schalte mich mal hier ein, ich bin seit Wochen damit beschäftigt meine Alkoholkrankheit und die für mich beste Möglichkeit zu finden und ich werde kein Mensch sein, der hier nur rumeiert, habe davon genug gelesen und die Nase voll. Aber ich frage mich wirklich langsam die Menschen, die sich wirklich mit der Krankheit auseinandersetzen und von Stelle zu
Stelle rennen, um nicht den kalten Entzug zu haben, aber mit weniger Alkohol das zu Ende zu bringen und auf den Entzug warten um eine für sie wichtige Klinik zu finden, ist denn nicht auch toll?

Musste das einfach loswerden
Teichlinchen
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Teichlinchen hat zum Thema: Re: entzug - alleine mit prakt. arzt? geschrieben
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BeitragVerfasst am: 28.01.2007, 21:59    Titel: Re: entzug - alleine mit prakt. arzt? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Was meinste nun, Teichlinchen ?

Suchen sie den klinischen Entzug ? Das geht via Überweisung vom Arzt.
Oder sollen sie sich runtertrinken ? Geht nicht bei Alkoholikern. Lebensgefährlich.

Gruß, Freund.
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Freund hat zum Thema: Re: entzug - alleine mit prakt. arzt? geschrieben
Karsten
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BeitragVerfasst am: 28.01.2007, 22:40    Titel: Re: entzug - alleine mit prakt. arzt? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Teichlinchen,

so wie ich Dich jetzt verstanden habe, geht es darum, dass man zum Arzt geht, aber auf ein Bett im Krankenhaus für einen Entzug warten muß?

In dem Fall ist runtertrinken der falsche Weg, weil auch dort Entzugserscheinungen auftreten. Der Körper bekommt nicht die benötigte Menge und zusätzlich können Angstzustände auftreten.

In solchen Fällen ist es besser, man trinkt relativ normal weiter. In der Regel sind es ja nur ein paar Tage.

Hier geht es aber darum, dass jemand sich vökkig sträubt. Solchen Menschen können wir nicht helfen.
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Karsten hat zum Thema: Re: entzug - alleine mit prakt. arzt? geschrieben
Teichlinchen
neuer Teilnehmer


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BeitragVerfasst am: 29.01.2007, 11:12    Titel: Re: entzug - alleine mit prakt. arzt? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Karsten, hallo Freund,

ich fühle mich missverstanden. Ich will trocken werden und habe auch schon mit der Klinik Kontakt aufgenommen. Der Sozialbericht ist am Freitag fertig, geht dann zur Rentenversicherung, von da erwarte ich Bescheid, doch dann geht es erst weiter, bei dieser Klinik wird direkt vor der stationären Aufnahme eine Entgiftung im Krankenhaus gemacht und das haargenau will ich auch durchziehen ohne wenn und aber und ich bin drauf stolz, aber ich hatte Dich jetzt Karsten so verstanden, als wenn ich überhaupt nicht wollte, ich glaub was ich in den letzten Wochen auf mich genommen habe, ist schwierig genug gewesen und es soll auch nicht umsonst sein, eigentlich schade.

Liebe Grüsse
Teichlinchen
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Teichlinchen hat zum Thema: Re: entzug - alleine mit prakt. arzt? geschrieben
Freund
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BeitragVerfasst am: 29.01.2007, 11:19    Titel: Re: entzug - alleine mit prakt. arzt? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Moin Teichlinchen,

Karsten hat sein statement auch allgemein verfasst, da interpretierst du wieder etwas falsch. Aber Worte sind ja nun auch einmal da, etwas klarzustellen. Ich hatte deinen Beitrag auch nicht ganz verstanden, aber jetzt.

Glückwunsch zu deiner Entscheidung jetzt, dass du diesen Weg für deine Zukunft gehst.
Was du für dich aufgenommen hast, hast du für dich getan.
Wir sind für dich da.

Liebe Grüße, Freund.
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Freund hat zum Thema: Re: entzug - alleine mit prakt. arzt? geschrieben
Karsten
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BeitragVerfasst am: 29.01.2007, 11:40    Titel: Re: entzug - alleine mit prakt. arzt? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Teichlinchen,

ich schreibe es mal wieder allgemein, weil ich manchmal auch das Gefühl habe, wenn ich zu speziell auf einen Werdegang eingehe, dass ich mißverstanden werde.
Das hat aber meiner Meinung auch damit zu tun, dass man gar nicht mehr alle Lebensgeschichten richtig verfolgen kann.
Ich hoffe, dass dieser Beitrag nicht wieder mißverstanden wird.
Da es allgemein gehalten werden wird, kann sich jeder das rausziehen, was er möchte.

wenn Du direkt vor der Therapie dort eine Entgiftung machen kannst, ist das eine Maßnahme der Therapie, das vor den therapeutischen Behandlungen sichergestellt wird, dass auch alle Teilnehmer nüchtern und ohne Entzugserscheinungen die Therapie beginnen.

Jetzt gibt es zwei Sichtweisen.
Die Therapie dauert eh noch ne Weile, da mache ich eh eine Entgiftung, also trinke ich wie bisher weiter, habe ja jetzt was gemacht.

Ich kann oft nicht verstehen, was hier geschrieben wird, obwohl ich mich sehr gut an meine eigene Anfangszeit erinnern kann und nochgenau weiß, wie ich gedacht habe und welche Fehler ich gemacht habe.
Ich wußte es aber nicht besser, weil mir keiner gesagt hat, wie ich nüchtern werden kann.

Wenn ich für mich doch erkannt habe, dass ich ein Alkoholproblem habe, mein Leben nicht mehr lebenswert ist, dann setze ich doch alles daran, dies zu ändern.
Teichlinchen, Du hast Du nun um Therapie und voriger Entgiftung gekümmert. Du warst auch beim Arzt.

Wenn der Alkohol Dein Leben aber so kaputt gemacht hat, wie Du hier ja bei Deinem ersten Beitrag geschrieben hast,

Zitat:
Ich trinke regelmäßig seit meinem 15. Lebensjahr abends Alkohol und will einfach und kann auch nicht mehr. Ich bin gesundheitlich schon sehr krank geworden,


warum setzt Du nicht alles daran, diesen Zustand zu ändern.
Es ist Dein Leben. Du trinkst und möchtest aufhören, weil der Alkohol Dein Leben kaputt gemacht hat.

Sicherlich kann und sollte man weiter trinken, wenn man nur zwei,drei Tage bis zur Entgiftung warten brauch, aber wenn es länger dauert, kann ich doch nicht so weiter machen, bis ich dahin komme.

Entweder ist mein Leben kaputt und ich kann mit Alkohol nicht mehr leben oder es ist alles nicht so schlimm.

Als ich die letzten Wochen getrunken habe, war jeder Tag und jedes Glas ein Risiko, dass mein Kreislauf wieder zusammenbricht, ich wieder Herz-Rhythmusstörungen bekomme.
Ich hätte nicht einfach warten können, bis eine Therapie beginnt oder ich in eine Entgiftung komme.

Ich bin zum Sozial-Psychatrischen Dienst und habe die erste Möglichkeit zur Nüchternheit, eben diese Selbsthilfewohngemeinschaft, dankbar angenommen. Ich habe nicht gefragt, was dort passiert, habe ich ein Einzelzimmer, was passiert mit meiner Wohnung, kann ich mein Hund mitnehmen, habe ich Kontaktsperre, was kommt danach.

Nein, mich interessierte nichts, nur wie ich es schaffen kann, vom Alkohol wegzukommen.

Daher fällt es mir oft schwer, diese Anspruchhaltung, die manche hier schreiben, zu verstehen.
Wenn man wirklich Hilfe braucht, stellt man keine Ansprüche, sondern ist dankbar, dass man Hilfe bekommt, egal wie sie aussieht.
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Karsten hat zum Thema: Re: entzug - alleine mit prakt. arzt? geschrieben

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