| Schwäche • Sinnlosigkeit |
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panther sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 12.01.2007 Beiträge: 2328 Wohnort: ich wohne in mir, mein zuhause ist meine seele
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Verfasst am: 31.01.2007, 18:45 Titel: Re: Schwere nicht zu trinken |
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Hallo!
spedi schrieb
In dem Zusammenhang: ich lese da so unterschwellig, dass Deine Frau mit der Situation auch ein Problem hat, "typisch" Co.
Was heißt typisch CO?????
Du weißt nichts von meiner Frau. Auch nicht ob sie typisch Co ist.
In jeder Partnerschaft entwickelt man sich und muß den anderen mitnehmen. Da ich erst so kurz dabei bin habe ich das verpasst. Selbstverständlich hat sie ein Problem mit der Situation, wußte sie doch nicht daß das eine Krankheit ist, geschweige den daß sich im Zuge meiner Nüchternheit sich auch unser Leben /gemeinsamer Weg ändern wird. da muß man als Partner erstmal hinterherkommen insbesondere wenn vorher es Verletzungen gegeben hat.
Ob sich Deine Frau auch spezifisch für sich Hilfe suchen mag...?!?
Meine Frau hat ab morgen Urlaub. Wir werden diese Zeit nutzen um zu gucken wie unser gemeinsamer Weg ohne das einer auf der Strecke bleibt aussieht. Ich habe sie letzten Sonntag zum offenen meeting mitgenommen und von diesem Forum erzählt, daß es hier auch für Angehörige ein Bereich gibt. Ferner wird es bei der Suchtberatung Paargespräche geben und wenn sie mag auch für sie Einzelgespräche. Was und wie diese Angebote genutzt werden, werden wir gemeinsam im Urlaub erarbeiten.
hermann schrieb
Zwischen Egoismus und Egozentrik besteht glaube ich ein kleiner Unterschied
nicht wenn es kein gesunder Egoismus ist
ansonsten Danke ich Dir für deine Zeilen. Ohne euch würd ich mich nicht ständig daran erinnern Geduld und Zeit mit zu bringen. Dies ist eines meiner großen Schwächen.
Was die Urlaubsplanung betrifft muß ich erst drüber nachdenken diese zu kenzeln. In solchen Terminen verbinde ich auch noch andere Termine/Tätigkeiten. Zwei davon waren mir sehr wichtig.
gruß panther |
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| panther hat zum Thema: Re: Schwere nicht zu trinken geschrieben
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Spedi Gast
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Verfasst am: 01.02.2007, 09:48 Titel: Re: Schwere nicht zu trinken |
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Servus Panther,
was meinst Du, warum ich das typisch in Anführungszeichen gesetzt habe?
Ich kann Dir nur aus meiner Erfahrung Denkanstösse geben. Und eine der am Häufigsten gemachten Erfahrungen mit Angehörigen ist die, dass es sehr viele Co-Abhängige gibt, die ihre eigene Abhängigkeit als solche nicht sehen wollen oder sehen können und ohne diese Einsicht auch nicht aus ihrem eigenen Teufelskreis herausfinden. Das führt dann sehr schnell dazu, dass sich Betroffener und Angehöriger in völlig verschiedene Richtungen entwickeln und keinen "gemeinsamen Nenner" mehr finden.
Die zweithäufigste Erfahrung in diesem Zusammenhang ist die Tatsache, dass ein Angehöriger als Co-Abhängiger "eingestuft" wird um eine "Partnerschaft weiterführen zu können", die es in Wirklichkeit schon lange nicht mehr gab - und wo auch der Angehörige keinerlei Co-Abhängigkeit hatte. In diesem Fall wurde die "Co-Abhängigkeit" dazu missbraucht, um von den eigentlichen Problemen abzulenken. Dass dieses Verhalten nicht zielführend sein kann, dürfte einleuchten.
So, und aus diesem Hintergrund habe ich Dich zum Nachdenken anregen wollen, was Deine Frau denn für sich machen möchte, um für sich mit der Situation klar zu kommen. Also: nicht gleich auf den Schlips getreten fühlen, besonders, wenn man keinen Schlips anhat...
aber denk Dir nix: ich war am Anfang meiner Trockenheit auch recht dünnhäutig und sah sehr oft Angriffe, wo keine waren...  |
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| Spedi hat zum Thema: Re: Schwere nicht zu trinken geschrieben
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panther sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 12.01.2007 Beiträge: 2328 Wohnort: ich wohne in mir, mein zuhause ist meine seele
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Verfasst am: 01.02.2007, 10:31 Titel: Re: Schwere nicht zu trinken |
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Hallo Spedi!
Danke für die mal wieder lieben aber klaren Worte.
Ja ich habe mich angegriffen gefühlt oder auf mein nicht vorhandenen Slips getreten gefühlt.
Mit typisch Co kann ich nichts anfangen. Und mit Co Abhängigkeit, auch wenn hier viel drüber geschrieben wird, auch nicht. Kann das in unser Parntnerschaft irgendwie nicht ummüntzen. Und teilweise verstehe ich diesbezüglich nur Bahnhof bzw. stößt das zur Zeit an meine Grenzen.
Entschuldige wenn ich da etwas heftiger drauf reagiert habe. Merke manchmal nicht, daß ich dünnheutig bin.
lieben gruß panther |
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| panther hat zum Thema: Re: Schwere nicht zu trinken geschrieben
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Spedi Gast
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Verfasst am: 01.02.2007, 10:44 Titel: Re: Schwere nicht zu trinken |
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Servus Panther,
das ist ja auch Ok so - viele von uns Alkoholikern sind da "Mimosen".
Ich möchte aber genau deswegen nochmals darauf zurückkommen:
Gerade weil wir Alkoholiker sehr vieles aus dem Themenbereich "Co-Abhängigkeit" in der Anfangsphase unserer Trockenheit nicht nachempfinden können (weil wir z.T. auch viel zu sehr mit uns selbst beschäftigt sind), umgekehrt der "Co-Abhängige/Angehörige" von 0 auf 100 in eine "Welt" katapultiert wird, die ihm fremd ist, halte ich es für sehr wichtig, dass sich auch der Angehörige für sich Hilfe sucht. Und ich habe es als hilfreich erlebt, wenn Betroffener und Angehöriger nicht in der gleichen Gruppe "tätig" sind, zumindest nicht am Anfang der Trockenheit. Warum? Nun, Du hast die Gründe schon mal zart angerissen: gerade weil es manchmal in der nassen Zeit auch zu unschönen Erlebnissen (für beide Seiten) kam, ist es wichtig, diese anzusprechen. Das gelingt den wenigsten so, dass sich der Partner nicht schon wieder angegriffen oder im Rechfertigungszwang fühlt.
Du schreibst selber, dass Du dieses Thema für Dich momentan noch nicht auf Deine Partnerschaft ummünzen kannst. Ist auch OK so - ich hab es damals auch nicht gekonnt, es war mir zu früh.
Daher mein Tipp, Deine Frau möge sich doch für sich (unabhängig von Deinen Bemühungen) eine Hilfe suchen. Ich habe das übrigens auch sehr positiv erlebt, weil es zu unterschiedlichen Denkansätzen in der Partnerschaft führte, über die ich mich mit meiner Frau hervorragend austauschen konnte. |
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| Spedi hat zum Thema: Re: Schwere nicht zu trinken geschrieben
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