| Suche Erfahrungen mit Langzeittherapie • Werbung und Manipulation |
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Silberstreifen neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 16.10.2006 Beiträge: 18
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Verfasst am: 24.01.2007, 20:52 Titel: Ich, als Angehöriger, soll 3 Tage mit zur Langzeittherapie?? |
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Hallo,
mein Mann macht eine Langzeittherapie zwecks Alkoholentzug.
Nun wäre im Februar so ein Angehörigenseminar, dass 3 Tage dauert und da soll ich dann lt. der Therapeutin unbedingt hingehen.
Bloß ich weiß wirklich nicht, was die mir da 3 Tage lang sagen wollen bzw. was die da machen. Kann mir jemand sagen, um was es da eigentlich geht bzw. was man in diesen Seminaren lernt oder ist das wieder nur so eine Ausfragerei??? Und ist das wichtig, dass man da hingeht?
Vielleicht kann mir da jemand weiterhelfen.
Viele Grüssse |
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| Silberstreifen hat zum Thema: Ich, als Angehöriger, soll 3 Tage mit zur Langzeittherapie?? geschrieben
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Freund Gast
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Verfasst am: 24.01.2007, 21:33 Titel: Re: Ich, als Angehöriger, soll 3 Tage mit zur Langzeittherapie?? |
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Hallo Silberstreifen,
es ist sicherlich möglich, von diesem Klinikum Unterlagen für diesen Angehörigenkurs zu bekommen. Genaueres kann ich dazu nicht sagen, nur vermuten.
Gruß, Freund. |
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| Freund hat zum Thema: Re: Ich, als Angehöriger, soll 3 Tage mit zur Langzeittherapie?? geschrieben
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Andi Gast
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Verfasst am: 24.01.2007, 23:42 Titel: Re: Ich, als Angehöriger, soll 3 Tage mit zur Langzeittherapie?? |
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Hallo Silberstreifen,
bei diesen Angehörigrnseminar,wirst Du deinen Mann,3 Tage lang in seiner Therapie begleiten,daaß heißt Ihr werdet mit anderen Paaren,Gruppengespräche führen,und auf Wunsch hin auch Einzelgespräche mit Therapeuten und Psychologen führen können.Das gute an diesen Angehörigenseminar ist,daß Du Ihn dort direkt noch einmal alles aus deiner Sicht sagen kannst,alles was Dich gestört hat,und Dir sauer aufgestossen ist,er muß es dort aushalten,es dient seiner Aufarbeitung,und genau so deiner als Co.Es werden unter anderem auch Rollenspiele durchgeführt,die alte Verhaltensweisen aufzeigen,und diese werden dann in die Therapie mit eingebunden,Dieses ist keine Ausfragerei,wie Du sie nennst,sondern ein gemeinsames aufarbeiten!Es dient Ihm,nochmals aufzuzeigen,wie er sich Dir gegenüber zu seinen Saufzeiten verhalten hat,damit dieses wie schon gesagt mit in die Therapie mit eingebunden wird,denn nicht jeder sagt unbedingt die Wahrheit über sein Verhalten zu seiner aktiven Saufzeit,wenn er auf einer Langzeittherapie ist,wenn Du dabei bist,dann muß er die Hosen runterlassen,weil Du jederzeit die Möglichkeit hast,in das Geschehen mit einzugreifen.Es ist also eine gute Sache für beide Beteiligten,um einander noch besser verstehen zu können!Gehe dort ruhig hin,Dun wirst sehen das es Dir genauso gut tut,wie Ihm und wirst im nachhinein sagen,es ist gut das ich dabei gewesen bin!Ich hoffe,daß ich es Dir ein Stück weit erklären konnte,wie es dort abläuft,so habe ich es zumindest kennenlernen dürfen,aber vlt gibt es ja noch andere Erfahrenswerte hier im Forum,und Du bekommst noch andere Meinungen!
Liebe Grüße,Andi |
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| Andi hat zum Thema: Re: Ich, als Angehöriger, soll 3 Tage mit zur Langzeittherapie?? geschrieben
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Spedi Gast
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Verfasst am: 25.01.2007, 09:44 Titel: Re: Ich, als Angehöriger, soll 3 Tage mit zur Langzeittherapie?? |
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Servus Silberstreifen,
ergänzend zu Blue kann ich nur sagen, dass es auch für das Klinikpersonla wichtig ist zu sehen, ob der Patient während der Therapie die Wahrheit sagt (und so auch an den "richtigen" Problemen arbeitet), oder ob er eine Vita (und Probleme) "konstruiert, um die Therapeuten ruhig zu stellen".
Glaub nicht, dass dieses Verhalten selten wäre!
LG
Spedi |
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| Spedi hat zum Thema: Re: Ich, als Angehöriger, soll 3 Tage mit zur Langzeittherapie?? geschrieben
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Sensei aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 05.01.2007 Beiträge: 623 Wohnort: Raum München
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Verfasst am: 26.01.2007, 15:31 Titel: Re: Ich, als Angehöriger, soll 3 Tage mit zur Langzeittherapie?? |
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Hallo Silberstreifen,
ausserdem finden Info-Veranstaltungen statt, die dem nichttrinkenden Partner die Krankheit Alkoholismus verständlicher machen sollen. Auch um die Mechanismen zu kennen und in Zukunft besser vorbeugen zu können. Ihr könnt beide sehr davon profitieren.
Liebe Grüße
Sensei |
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| Sensei hat zum Thema: Re: Ich, als Angehöriger, soll 3 Tage mit zur Langzeittherapie?? geschrieben
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