| Rückfallfrage • Sungold lebt noch... ;-) die wichtigste Erkenntnis... |
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Gautama neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.09.2006 Beiträge: 232
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Verfasst am: 12.01.2007, 15:19 Titel: Re: Ein neuer Anfang |
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Hallo Sensei,
auch ich hatte die gleichen Trinkgewohnheiten allerdings auch ein auffangendes Umfeld sprich Familie. Dieses Umfeld habe auch ich während nasser Zeiten als eher störend empfunden, aber irgendwann ist es mir wie Schuppen von den Augen gefallen, dass genau dieses meine Chance ist.
Ich konnte mich nie fallen lassen, mußte alles allein erledigen und mein Umfeld kontrollieren, das wiederum erzeugte enormen Druck und der ließ mich zur Flasche greifen.
Heute ist das wesentlich entspannter. Ich habe gelernt etwas loszulassen und meiner Familie zu vertrauen. Ich gebe Arbeit ab und werde trotzdem getragen. Diese Erfahrung hat mir geholfen. Grüße Julia |
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| Gautama hat zum Thema: Re: Ein neuer Anfang geschrieben
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Dante sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 05.08.2006 Beiträge: 2113 Alter: 50 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 12.01.2007, 15:42 Titel: Re: Ein neuer Anfang |
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Hallo Seinsei,
ich glaube, du solltest dir auf jeden Fall eine Tätigkeit suchen, die außer Haus stattfindet & die du für dich allein hast. Auch solltest du dir zusätzlich zum Forum eine SHG suchen, wo du dich auch persönlich austauschen kannst. Die beiden Komponenten 1. nur für dich (also nicht irgendwie im Dienst der Familie) & 2. raus aus der Wohnung werden dich in deiner Abstinenz sehr unterstützen.  |
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| Dante hat zum Thema: Re: Ein neuer Anfang geschrieben
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Sensei aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 05.01.2007 Beiträge: 623 Wohnort: Raum München
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Verfasst am: 12.01.2007, 17:05 Titel: Re: Ein neuer Anfang |
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Hallo Ihr alle,
erstmal danke für die vielen Ratschläge.
@carsten10: ich bin teilzeitbeschäftigt an zwei ganzen Tagen die Woche. Mit Fahrzeit bin ich gut 10 h weg am Tag. (sorry, konntest Du nicht wissen) Gott sei Dank hab ich noch nie Probleme wegen Alk am Arbeitsplatz gehabt, ist aber glaub ich auch nur eine Frage der Zeit.
@maria44: ja und nein. Ja ich bin zufriedener als früher, insofern als dass ich mich jetzt auch wieder freuen kann wenn die Kids und mein Mann nach Hause kommen. Ich geniesse seine Gegenwart, im Gegensatz zu früher. Es war mir peinlich und unangenehm wenn er nach Hause kam und mich in meinem Zustand sah. Ich hatte immer das Gefühl ich bin im Erklährungsnotstand, muss mich rechtfertigen. Meinen Kindern gegenüber hab ich mich nur noch elend gefühlt. Einfach schlimm.
Nein deshalb, weil ich nach Zielen suche. Schon Ziele, die ich erreichen kann, aber Ziele unabhängig von der Familie. Meine Ziele. Und da bin ich augenblicklich noch eher orientierungslos, das macht mich unsicher. Ich habe immer das Gefühl in diesem Leben noch was erreichen zu müssen, aber was???
@dorothea: ich bin auch der Meinung dass Bewegung ganz wichtig ist. Mit dem Rumsitzen kommt das Trinken. Allerdings, so gern ich mich bewege, mache ich einen Bogen um den Supermarkt wenns mir schlecht geht. Den Rat mit dem Haushalt find ich sehr gut, ich glaub ich sollte mich nicht zuviel Druck aussetzen, noch nicht.
@Inseläffchen und Marla: Ich hab angefangen meine Wohnung auf Vordermann zu bringen, mach mir Gedanken wie ich hier umgestalte und verbessere. Allerdings muss das in einem gewissen finanziellen Rahmen bleiben. Wenn die Kids aus dem Haus sind gehe ich als erstes hier ins Forum, das entstresst mich wieder.
@aristoteles: tja, die Sache mit dem Vertrauen. Ich hab irgendwo:wink: schon mal erwähnt dass ich früher eine sehr angstrengende Ehe hatte. Mein Partner ist zum einen fordernd, andererseits hat er mich mit meinen Pflichten hier mit Haushalt, Kinder und Beruf völlig alleine gelassen. Ich hatte zwar einen Mann, aber keinen Partner. Ich will nicht in altem Kaffee rühren, aber das gehört zu meiner Geschichte. Es kam noch viel dazu, eine unglückseelige Versetzung im Beruf und noch einigs. Schließlich konnte ich mir nur noch helfen wenn ich trank, das war vor etwa 3 Jahren. Inzwischen haben wir gemeinsam soooo viel erlebt, er hat mir den Rücken frei gehalten dass ich zur Langzeittherapie konnte und hat mich immer unterstützt. Ich hätte das früher nicht für möglich gehalten, aber er hat immer gesagt ...in guten wie in schlechten Zeiten... Es war eine enorm schwere Aufgabe für mich zu lernen, ihm nun das Vertrauen entgegen zu bringen, das er verdient. Inzwischen gelingt es mir ganz gut, wenn auch nicht immer.
@Dante: Das mit der SHG ist so eine Sache, (vielleicht wieder vertrauen??) Meine Therapeutin hat inzwischen aufgegeben mich im Rahmen meiner Nachsorge in eine Gruppe zu stecken, nachdem ich mich mit Händen und Füßen gewehrt habe. Frag mich bitte nicht warum ich da derart grosse Probleme habe, ich weiss es selbst nicht. Gut, in meiner Langzeit musste ich auch in die Gruppe, aber es war mir so unangenehm und ich hab mich auch ganz gut durchlaviert. Ob das richtig war, wahrscheinlich nicht.
Vielen Dank nochmal an Euch, ihr habt mir sehr geholfen.
Liebe Grüße
Sensei |
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| Sensei hat zum Thema: Re: Ein neuer Anfang geschrieben
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dorothea Moderatorin

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 26.08.2006 Beiträge: 7472 Alter: 48 Wohnort: Salzgitter
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Verfasst am: 12.01.2007, 23:04 Titel: Re: Ein neuer Anfang |
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hallo sensei
mit bummeln meinte ich keineswegs den supermarkt, da steht viel zu viel gift rum, wie wäre denn in deinem fall der baumarkt?? da kriege ich immer tolle ideen was ich so im haus ändern könnte, oder bastelladen, handarbeitsgeschäft, esotherikladen, alles alkfreie zonen und man kriegt so viele ideen das der alk völlig in den hintergrund tritt.
gruß doro |
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| dorothea hat zum Thema: Re: Ein neuer Anfang geschrieben
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