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Die Entwöhnung "allein" gehen

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Meni
Gast






BeitragVerfasst am: 12.01.2007, 17:55    Titel: Re: Die Entwöhnung "allein" gehen Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Oh Carsten, das ist ja eine meiner Sorgen! Ich rühre mich seit Anfang November und noch angestrengter seit Anfang Januar ("Therapeuten=ABs=nichtzurückrufen?") Ich werde mir aus Deiner Add am Wochenende die Therapeuten herausschreiben, die für mich erreichbar sind. Danke!! Besser wäre es sicherlich, diese schlechten Zeiten innerhalb einer Familiengemeinschaft zu schaffen. Das wird mit zunehmendem Alter vermutlich immer schwieriger...
Das Zusetzen von jemandem, dessen Hilfe ich suche, finde ich nicht so schlimm. Ich weiß, zumindest ahne ich, was ich durch meine Flucht in die Sucht bei Menschen, die ich liebe, verursacht habe.

Ach Astrid, Deine Nachricht hat mich ganz traurig gemacht. Warum braucht er denn Deiner Meinung nach Deine Nähe und warum schlüpfst Du zu ihm ins Bett (und gerade in der Nacht, wo wir einander nur im Unterbewusstsein wahr nehmen)? Und warum findest Du ihn unsexy? Er Dich auch? Gibt es vieleicht in diesem Bereich Wünsche und Träume, die Ihr Euch erarbeiten könntet. Darauf sollst Du hier gar nict antworten, aber ist es nicht für Euch beide eine Überlegung wert, wennn Ihr beide zumindest nachts aneinander rückt und Euch eigentlich insgeheim nacheinander sehnt?

Hi Franki,

das war wohl ein Datenübertragungsfehler, mein Gefährte und ich sind erst seit dreieinhalb Jahren zusammen.

Timster, Du ahnst ja gar nicht, wie sehr Deine Worte mich gleich stärkend beim Einkaufen begleiten werden.

Euch allen ein gutes Wochenende,

Meni
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Meni hat zum Thema: Re: Die Entwöhnung "allein" gehen geschrieben
kiki
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 25.10.2006
Beiträge: 4172
Alter: 46
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 12.01.2007, 17:58    Titel: Re: Die Entwöhnung "allein" gehen Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Meni,

ich kann mich hier auch nur voll und ganz carsten10 anschließen,warum machst du nicht eine LZT ?
Du hast sehr viel aufzuarbeiten und in einer LZT hast du ja jeden Tag psychologische Gespräche und gleichzeitig hast du auch für ne gewisse Zeit Abstand zu deinem Partner und kannst dich ein bißchen sammeln.
Allein in einer neuen Wohnung find ich auch nicht so toll,mir persönlich würde diese Situation wohl Angst machen,zumindestens jetzt noch als ein so "frisch-Trockener",
weißt du,vielleicht bist du dann überfordert,an deiner Trockenheit arbeiten,an dir arbeiten,achtsam auf gefährliche Situationen zu sein und noch von deinem Partner getrennt,wenn auch nur räumlich,aber es ist ja doch eine schwierige Situation.Ich hätte Bammel.
Tun mußt du natürlich das,was dir jetzt gut tut,was es auch immer sein wird.

Ich drück dich mal ganz fest und wünsch dir viel kraft!

Liebe Grüße
Kiki
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kiki hat zum Thema: Re: Die Entwöhnung "allein" gehen geschrieben
Meni
Gast






BeitragVerfasst am: 12.01.2007, 18:38    Titel: Re: Die Entwöhnung "allein" gehen Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hi Kiki,

vielleicht ist mir etwas entgangen hinsichtlich LZT - hier sind die Therapeuten offenbar ausgelastet. Ich arbeite mich durch alle Listen, die mir zugeschickt werden.

Mein Bamel - und seit mindestens heute morgen - entspricht einem Saufdruck, der sich gewaschen hat.

LG, Meni
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Meni hat zum Thema: Re: Die Entwöhnung "allein" gehen geschrieben
jean
aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 26.12.2006
Beiträge: 658

BeitragVerfasst am: 14.01.2007, 12:00    Titel: Re: Die Entwöhnung "allein" gehen Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Meni!

Holst Du Dir alle Hilfe, die du kriegen kannst? Oder steht Dir falscher Stolz im Wege?

- Ruf notfalls Deinen Freund an...
- Ruf Freunde an, wenn es die gibt (weiß aus eigener Erfahrung, dass das schwierig sein kann.) Aber ich hab gestern, nach längerem Überlegen, Freunde gefunden, die nicht bzw. sehr wenig trinken und Verständnis für mich hatten.


Was machst Du, um Dich vom Alleinsein und vom Alk abzulenken?

- Chatten?
- Musik hören?
- Etwas, bei dem Du das Gefühl hast, Du ergreifst eine neue Chance, kommst zu Dir...
- Oder auch nur eine Kleinigkeit, die Dir im Moment weiterhilft...
- Kleine Schritte sind ja genug...

Was machst Du gegen den Saufdruck? Bist Du es Dir wert, dem Saufdruck vorzubeugen?

- Denkst Du daran, für Deinen Körper viel Wasser und Kräuter- oder Früchtetee und Limonade zu trinken? Damit der Druck erst gar nicht aufkommt?
- Geht ein bisschen Sport? Eine Gymnastik-Sendung aus dem Fernsehen?
- Spazieren-gehen, wo keine Einkaufsmöglichkeit in der Nähe ist? Park?
- Luft schnappen am offenen Fenster?
- Ein heißes Bad?
- Entspannungsmusik-CD und die Landschaft weit träumen - mit geschlossenen Augen.
- Der Augenblick des Drucks geht vorbei; der nächste Augenblick schon kann besser sein.

Viele gute Augenblicke in der Krise wünscht Dir

Jean
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jean hat zum Thema: Re: Die Entwöhnung "allein" gehen geschrieben
Teichlinchen
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 04.01.2007
Beiträge: 265
Alter: 54
Wohnort: Magdeburg

BeitragVerfasst am: 14.01.2007, 20:26    Titel: Re: Die Entwöhnung "allein" gehen Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Meni, habe gerade Deine Anfrage gelesen, mir geht es ähnlich, möchte von meinem Mann der mich auch liebt gerade in diesem Moment alleine sein, weil alles sich nur darauf konzentriet, schnellstmöglich gesund zu werden und auch zu wollen. Andererseits muss ich Carsten Recht geben, Du kannst Dir auch einen geschützen Raum suchen über eine stationäre Aufnahme, die ich auch anstrebe nach der Entgiftung, weil ich mich da sicherer aufgehoben fühle und nicht nur vor die Wänden schauen muss und auch Kommuniktation habe.

Alles liebe für Dich

Teichlinchen
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Teichlinchen hat zum Thema: Re: Die Entwöhnung "allein" gehen geschrieben
Meni
Gast






BeitragVerfasst am: 14.01.2007, 21:33    Titel: Re: Die Entwöhnung "allein" gehen Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Danke Euch allen und Teichelinchen insbesonderem... Mein Gefährte liebt mich auch, sagt er.
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Meni hat zum Thema: Re: Die Entwöhnung "allein" gehen geschrieben
carsten10
neuer Teilnehmer



Anmeldungsdatum: 27.09.2006
Beiträge: 28

BeitragVerfasst am: 15.01.2007, 11:30    Titel: Re: Die Entwöhnung "allein" gehen Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Meni

Ich mache mir Sorgen um dich. Ich vermute dein Saufdruck hängt ganz stark mit deinen Achterbahn fahrenden Gefühlen zusammen.

Ich persönlich bin ein eher introvertierter Mensch meine einzige Vertrauensperson ist meine Frau meine Frau war vor einiger Zeit sehr krank ( Depressionen Suizidgefährdung ) und in dieser Zeit stieg mein Alkoholkonsum stark an. Vor ca 2 Wochen hatte meine Frau einen Rückfall und ich ganz plötzlich Entzugserscheinungen und Saufdruck. Nach einem Gespräch mit meiner Psychologing legte sich das sehr schnell wieder. Warum ich dir das erzähle? Jeder Mensch braucht jemanden der einen versteht und hilft und bei einer Psychologin kann man wirklich alles erzählen und sicher sein das kein anderer es erfährt. Aber die Sitzungen tun auch oft sehr weh und man wird gezwungen über sich nachzudenken und sich im Spiegel zu betrachten was nicht immer angenehm ist.

viel Glück


Carsten
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carsten10 hat zum Thema: Re: Die Entwöhnung "allein" gehen geschrieben
Meni
Gast






BeitragVerfasst am: 15.01.2007, 18:01    Titel: Re: Die Entwöhnung "allein" gehen Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Carsten,

eigentlich bin ich ein sehr offener Mensch, nur wenn es um Gefühle geht, ersticke ich daran.
Dass ich Hilfe brauche, ist mir vollkommen klar, deshalb habe ich mich trotz meines anfänglichen Zögern angemeldet.

Ich hatte am 15.01. meine erste Therapiestunde und habe mich für die ambulante LZ zusätzlich bei mehreren Therapeuten auf die Warteliste setzen lassen, die Wartezeiten dort sind sehr lang, daher gehe ich vorerst in die ambulante Psychotherapie. Stationär geht gar nicht, dann wäre ich beruflich weg vom Fenster, die Aussicht auf Übernahme in den öffentlichen Dienst könnte ich vergessen. Ich bin 45, die Arbeitslosenquote liegt hier bei 19%.

So oft hatte ich noch gar nicht Saufdruck, aber da hat dann tatsächlich verblüffenderweise viel Wasser geholfen.

Ich glaube, es ist eher der innere Druck, wie Du schon sagtest, das Auf und Ab der Gefühle. Ich hoffe sehr, dass ich in der Therapie andere Verhaltensweisen erlenen kann.

LG, Meni
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Meni hat zum Thema: Re: Die Entwöhnung "allein" gehen geschrieben

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