| Doxepin-neuraxpharm Wer Weiß was darüberß • Entgiftung und Entzug in 21 Tagen ? |
|
|
| Autor |
Nachricht |
|
|
Feldmaus neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 06.01.2007 Beiträge: 31
|
Verfasst am: 11.01.2007, 02:42 Titel: Wie kann ich mein Mann wirklich helfe... |
|
|
Hallo!
Wie ihr ja wisst oder auch nicht, ist meine Mann der hier unter "Wachhund" bekannt ist in der klinik zum entgiften.
Heut war ich bei ihm, da er etwas vergessen hatte und er das braucht. Als ich ihn dann gesehen hab, war ich doch ein wenig geschockt. Er war zwar anwesend, doch irgendwie total anderst. Mir gegen über etwas distanziert.
Kommt das von den Medikamenten??
Als ich wieder zu Hause war, musste ich ersteinmal ein wenig nachdenken, und bin zum entschluss gekommen, das ich es wirklich für mich möchte, meinen Mann 100 % beizustehen. Ob ich es schaffe oder wir es schaffen, das wird die zukunft zeigen.
Er hat für sich entschieden eine Langzeit therapie zu machen, was ich auch sehr gut finde.
Doch muss ich zugeben, das 16 wochen eine Lange zeit sind und wir beide uns in dieser Zeit verändern werden.
Dennoch hoffe ich, das es nicht all zu Große auswirkung auf unsere Ehe und Partnerschaft hat.
Ich hab ein kleines Problem mit dem Loslassen(wenn ihr versteht was ich meine)...
Auch bin ich in meinen Augen sehr Eifersüchtig. Dennoch vertrau ich meinen Mann.
Da ich nicht nur im hinterdrund für ihn da sein möchte, ist meine Frage nun, was kann ich alles tun, damit ich mein Mann besser verstehe im bezug auf Alkohol, Ok ich hab zwar geschrieben, das mein Vater alkoholiker war, doch dies hier ist eine völlig andere Situation für mich, was ich nun auch eingestehe.
Auch weiß ich, das es nicht einfach werden wird, da wir ja auch noch Zwillinge haben um die ich mich kümmern muss, und auch noch meine Schule, da ich mein Abschluss nachmache.
Über wirklich ernstgemeinte Antworten und Ratschläge auch von Co Betroffenen wäre ich dankbar.
liebe Grüße Feldmaus |
|
| Nach oben |
|
| Feldmaus hat zum Thema: Wie kann ich mein Mann wirklich helfe... geschrieben
|
|
 |
kiki sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 25.10.2006 Beiträge: 4172 Alter: 46 Wohnort: NRW
|
Verfasst am: 11.01.2007, 10:57 Titel: Re: Wie kann ich mein Mann wirklich helfe... |
|
|
Hallo Feldmaus,
ich hab mir deinen Beitrag heut sehr früh durchgelesen und seitdem beschäftige ich mich gedanklich damit.
Ich selbst bin trockene Alkoholikerin seit dem 24.09.06 und kann sagen,daß sich so einiges in meiner Gedankenwelt geändert hat,viele Veränderungen erfolgen in der Trockenheit ganz automatisch.
16 Wochen sind eine lange Zeit und ihr werdet euch sehr viel mit den Veränderungen in eurer Partnerschaft beschäftigen müssen.
Du mußt lernen müssen,daß dein Partner wieder Selbstwertgefühl bekommt und vieles wieder selbst entscheiden möchte und dein Partner muß lernen,daß du auch erst einige Zeit brauchen wirst,mit seiner Trockenheit und Veränderung umzugehen.
Gut finde ich,daß du hier liest.
Lies viel in dem Bereich der Alkoholiker,daß du dir mal ein Bild machen kannst,was wirklich in uns vorgeht.
Ich merk es bei meinem Partner und les es auch oft,daß die Partner denken und es eben nicht besser wissen."Ach jetzt trinkt er/sie nicht mehr,gut ist und weiter geht es im Tagesprogramm.
Aber so ist es ja nicht,innerlich haben wir viele Auseinandersetzungen mit uns,auch Schuldgefühle,der eine mehr,der andere weniger.
Ich kann ja erstmal nur von mir ausgehen,
ich bin auch nach fast 4 monaten noch sehr mit mir beschäftigt,mein Partner kommt sicher etwas zu kurz,aber es geht irgendwie nicht anders,weil sich ein Egoismus entwickelt hat,wo erstmal ich komme.
Logisch für mich und all die trockenen Alkoholiker hier,aber oft nicht für den Co,wo man doch so oft auf ihn angewiesen war.
Auch gingen meine Gefühle in den ersten Wochen für meinen Partner ständig hoch und runter.
Eine Minute wollt ich ihn heiraten und in der anderen Minute verlassen.
Ihr werdet sicher sehr viel Kraft und sehr viel Geduld brauchen,aber es lohnt sich ja.
Wenn dein Mann sich also von dir distanziert,hat das sicher nichts mit dir zu tun,sondern daß er gerade anfängt sich selbst zu finden und das ist nicht einfach.
Würd mich freuen,wenn du hier weiterschreibst,wie es dir und deinem Partner geht,wie es sich entwickelt.
Außerdem hilft schreiben auch,seine Gefühle zu ordnen.
Viel Kraft wünsch ich euch
Liebe Grüße
kiki |
|
| Nach oben |
|
| kiki hat zum Thema: Re: Wie kann ich mein Mann wirklich helfe... geschrieben
|
|
 |
Feldmaus neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 06.01.2007 Beiträge: 31
|
Verfasst am: 11.01.2007, 12:22 Titel: Re: Wie kann ich mein Mann wirklich helfe... |
|
|
Vielen Dank für dein Beitrag, naja ich mein so lange sind wir ja noch nicht verheiratet erst ein halbes Jahr, und ich wusste ja auch das er Alkoholiker ist. Sicherlich hab ich versucht ihn zu ändern, und ich weiß auch das es nicht einfach wird. Und auch nicht einfach bleibt.
Mein Mann versichert mir zwar immer, das er mich über alles liebt denn er hat mich ja geheiratet und da würde auch nicht so eine therapie was ändern, aber sagen und tun sind zweierlei dinge. Ok wir beide stehen noch am Anfang unseren langen weges , aber einfach war auch unsere Vergangenheit nicht.
Es gibt momente da bin ich zuversichtlich, und dann wieder bin ich am zweifeln, aber das sind die ganzen Gefühle die auf mich einströmen und mit denen ich fertig werden muss.
Ansgt hab ich deswegen, das er vielleicht innerlich schon abgeschlossen hat mit uns. Aber anderer Seits meint er gestern... Das er mich wirklich sehr liebt.
Heut hab ich ein paar Adressen bekommen, wo ich mich hinwenden kann, wenn ich nicht mehr weiter weiß, auch solche wo man zusammen hingehen kann.
Naja am Samstag wollen wir beide miteinander reden , und mal sehen was da so herraus kommt. Ich denke das er dann auch nicht mehr so auf die Medikamente angewisen ist, wie gestern.
Lieben dank dir ...
lg Feldmaus |
|
| Nach oben |
|
| Feldmaus hat zum Thema: Re: Wie kann ich mein Mann wirklich helfe... geschrieben
|
|
 |