| Alkoholismus - Sucht oder Krankheit? • rückfälle - das macht mir angst |
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Fietje neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 27.08.2005 Beiträge: 58 Wohnort: hannover
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Verfasst am: 05.01.2007, 23:45 Titel: Point of no return |
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Hallo Micha,
Point of no Return! Das ist eine Bezeichnung, die es genau auf den Punkt bringt.
Ich habe es mir immer vorgestellt wie einen Staudamm, gegen den ich mit meinen Besäufnissen immer wieder angerannt bin, bis er dann endlich gebrochen war.
Und da gibts nix mehr zu reparieren, wenn ich wieder trinke hält mich nichts mehr auf, keine Vernunft und gar nichts.
Es ist einfach nur sowas von ekelhaft!!!!!!  |
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| Fietje hat zum Thema: Point of no return geschrieben
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Toby79 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 05.01.2007 Beiträge: 8
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Verfasst am: 05.01.2007, 23:53 Titel: Re: BLACKOUTS |
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Hey Fietje!
Was du geschrieben hast, trifft ziemlich auf mich zu. Ich kann auch deine Resignation verstehen und habe angst davor, dass diese sich bei mir verstärkt "ich schaff das ja eh nicht". Es ist wirklich sonderbar, wie man einfach weitertrinkt bis zum umfallen... die logische Konsequenz wird wohl sein, ganz damit aufzuhören. Ich werde es ab heute versuchen... Ich wünsche dir jedenfalls viel Kraft und Energie! Uns beiden! Das kann man immer brauchen!  |
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| Toby79 hat zum Thema: Re: BLACKOUTS geschrieben
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Andi Gast
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Verfasst am: 05.01.2007, 23:57 Titel: Re: BLACKOUTS |
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Hallo Toby,
erst einmal Hallo.Du merkst doch inzwischen selbst was mit Dir los ist,warum brauchst Du die Bestätigung von anderen Menschen,die Dir sagen,daß es so nicht weiter gehen kann?Gerade weil Du noch so jung bist,solltest Du bei dieser Symptomatik,so schnell wie nur irgend möglich etwas dagegen tun.Es wird Dir kein vernünftiger Mensch sagen,komm Junge kannst noch 10 Jahre weitersaufen das geht schon,und wir hier schon gar nicht!Gehe zu einem Arzt,erzähle Ihm/Ihr von deinen Problemen,und sage Ihm ehrlich,waß mit Dir los ist!Er wird Dir helfen können,aber Du musst es auch wirklich wollen,ansonsten bringt das alles nicht's.Bevor Du dich ganz verlierst,unternimm etwas,bevor es zu spät ist.
Liebe Grüße,Andi |
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| Andi hat zum Thema: Re: BLACKOUTS geschrieben
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Fietje neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 27.08.2005 Beiträge: 58 Wohnort: hannover
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Verfasst am: 06.01.2007, 00:01 Titel: Professionelle hilfe |
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Hey Tobi,
Ich würde schon persönlich zu einer Beratungsstelle gehen, oder ruf doch einfach mal bei einer SHG an.
Ich habe mir nach schlimmen Blackouts auch immer geschworen, nichts mehr zu trinken. Und ich hatte wirklich den festen Vorsatz!!!!
Aber der Wille allein reicht bei mir wohl nicht aus Nach ein paar Wochen oder Monaten kam die nächste Party, ich war wieder fit,hatte alles geregelt was ich an Sch. verzapft hatte, die ganzen schönen Mädels, scheiß drauf !!Bin doch kein Waschlappen, ein Bier geht! Tja nix mit einem Bier, die ganze Sche*** von vorne.
Und glaub mir, ich hätte mir vor ein paar Jahren niemals vorstellen können, in eine SHG zu gehen.
Ich habe solche Leute gehasst, was für Weicheier und Heulsusen, die sich da gegenseitig einen vorjammern, dachte ich.
Aber ich wurde unglaublich freundlich aufgenommen, die Geschichten, die ich hörte, kamen mir teilweise unglaublich bekannt vor
Es erleichterte einfach, Dinge aussprechen zu können, für die ein Mensch der nicht übermäßig trinkt oft keinerlei Verständnis hat.
Und ich habe sofort gemerkt, dass diese Menschen dort mir nichts vormachen, weil ich einfach gespürt habe, dass uns diese Alkoholkrankheit einfach verbindet. Auch im letzten halben Jahr, als ich wieder Abstürze hatte war ich Willkommen und niemand machte mir Vorhaltungen.
Dafür bin ich den Freunden sehr, sehr dankbar!!
Also ich schaffe es nicht alleine, das weiss ich mittlerweile hundertprozentig!! |
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| Fietje hat zum Thema: Professionelle hilfe geschrieben
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Krümelmonster neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 11.12.2006 Beiträge: 184 Wohnort: Hamburg-Süd
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Verfasst am: 06.01.2007, 00:04 Titel: Re: BLACKOUTS |
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Hallo Toby! (Sorry ich nochmal )
Ja, hol Dir professionelle Hilfe. Zu Deinem eigenen Wohl. Es ist einfach auch so, dass man dann sein Problem auch lernt besser zu verstehen. Du scheinst immer noch irgendwo an einem Punkt zwischen "Warum soll ich das machen?" und "Ich muß es machen!" festzuhängen. Es wird niemand kommen und Dich zum "Ich muß es machen" rüberschubsen. Nur Du kannst alleine diesen Schritt "hinüber" gehen.
Der Ausdruck von Fietje ist in Deinem Falle zutreffend. Entscheide Dich in dem Fall bitte für das Leben; Für DEIN Leben. Gerade, weil Du noch SO JUNG bist...
Lieben Gruß, KM |
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Toby79 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 05.01.2007 Beiträge: 8
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Verfasst am: 06.01.2007, 00:23 Titel: Re: BLACKOUTS |
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Mh... aber eine Beratungsstelle kann mir auch nicht helfen, sie nimmt mir weder eine Entscheidung ab noch wird sie mich heilen. Was werden die mir denn schon sagen? Ich solle aufhören zu trinken, aber das weiss ich ja schon selber. Aber wenn ihr mir alle so dringlich ratet, aussenstehende Hilfe in anspruch zu nehmen, hat das wohl seine Gründe. Ob ich dann den Mut habe, dort vorbei zu gehen, das ist eine andere Frage...
ps: jedenfalls noch einmal ein grosses DANKESCHÖN an euch alle für eure Ratschläge, echt nett ! |
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| Toby79 hat zum Thema: Re: BLACKOUTS geschrieben
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Krümelmonster neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 11.12.2006 Beiträge: 184 Wohnort: Hamburg-Süd
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Verfasst am: 06.01.2007, 00:58 Titel: Re: BLACKOUTS |
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Klar wird Dir da auch niemand die Entscheidung abnehmen.
Die Frage ist, ob Du Dich für oder gegen Dein Leben entscheiden willst.
Wie willst Du Dein Leben weiterleben?
Wie passt der Aklohol da hinein, von dem Du ja nun schon erfahren hast, wie zerstörerisch er Einfluss auf Dein Leben nimmt.
Er gibt Dir nichts, worauf Du eine Zukunft aufbauen könntest, weil Du alleine durch ihn nun an einem Punkt bist, wo er Dein Leben bestimmt und nicht DU selbst. Er NIMMT nur...
Selbst jetzt, in diesem Augenblick, bestimmt er Dein Leben auch wenn Du nüchtern bist. Denn er hat Dich erst dazu gezwungen mal über Dich nachzudenken (...mal hier im Forum einen Thread zu eröffnen ...), hat Dir gezeigt dass Du nicht in der Lage bist damit aufzuhören, obwohl der Wille vorhanden ist...
Der Alkohol hat Dich im Griff und wenn Du ihn "loswerden" willst, dann musst Du ihm halt auch zeigen, dass Du das auch wirklich willst.
Dazu gehört in Deinem Fall dass Du ihn "an die Eier" gehst und ihn aus Deinem Leben komplett STREICHST.PUNKT. Doch den Willen und die Kraft dazu musst DU erst einmal unter Beweis stellen. Denn ER hat DIR schon gezeigt, welche Macht er hat. Und Du lässt dies weiterhin zu wenn Du so weitermachst...
Wie wäre Dein Leben ohne Alkohol? Ohne Blackouts? Ohne Kater danach? Kannst Du mit dem realen Leben etwas anfangen? Kannst Du daraus "etwas machen", bzw. willst DU das überhaupt?? Willst Du Dich kennenlernen wie Du wirklich bist, ohne Bestie Alkohol?
Weißt Du überhaupt wer Du bist?
Das hört sich alles bestimmt total beknakt an... Aber hast Du jemals ernsthaft und ausgiebig darüber nachgedacht?
Gerade professionelle Hilfe ist dann angebracht, wenn man gar nicht weiß was man eigentlich will und warum man eigentlich so handelt (gerade was den Alkohol angeht...).
Erst wenn man anfängt sich zu verstehen, weiß man vielleicht besser warum man dem Alkohol so verfallen ist. Man muss es aber auch zulassen...
Wiegesagt, der richtige Weg ist nicht unbedingt auch der einfachste ...
Lieben Gruß, KM |
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Fietje neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 27.08.2005 Beiträge: 58 Wohnort: hannover
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Verfasst am: 06.01.2007, 01:26 Titel: Beratungsstelle |
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Kann mich gut in deine Gedanken reinversetzen, glaub mir.
Aber in einer Beratungsstelle können sie dir zumindest noch adressen oder Tipps geben, was man sonst noch so machen kann.
Ich gehe am 15.Januar zu einer Beratungsstelle, möchte eher wegen einer Psychotherapie anfragen.
Das hätte ich mir vor Jahren auch niemals vorstellen können.
Aber ich denke nämlich manchmal auch, dass bei mir im Kopf was nicht stimmt.
Mein Verhalten hatte sich nämlich auch in dem Jahr, in dem ich nicht getrunken habe nicht geändert.
Ich verbinde mit der sauferei immer noch nämlich unglaublich viel positive Dinge von früher.
Hab im Hotelfach gearbeitet, viele mädels, Lachen, Spass haben,geile Musik,richtig die sau rauslassen,mit fussballkumpels rumgröhlen, eben ein echter Kerl sein!!
Und in dem Jahr in dem ich nichts getrunken habe, war eigentlich ja alles super.Sich für nichts entschuldigen müssen, zuverlässig sein, sich für nichts schämen, diesen verdammten ekel vor mir selbst nicht gehabt.
Aber ich fühlte mich verdammt einsam und ausgeschlossen,irgendwie fast kastriert
Tja, und dann habe ich wieder losgelegt, und hatte verdammt viel Ärger. viele Leute haben mir gesagt, wenn ich noch so denke, dann war alles noch nicht schlimm genug. aber glaub mir,es waren sehr schlimme dinge in all den jahren passiert, das kann es nicht sein.
Und selbst jetzt habe ich immer noch soviel müll im Kopf: Nur die Besten sterben jung,mein Idol James Dean,noch eiiiinmal so richtig Party machen und dann vom Haus hüpfen und all so einen Sch...
Tja, und ich weiss echt nicht mehr was ich anderes machen soll. Es ist sehr schwer für mich!
Bin nunmal niemand der für sich das malen und töpfern entdeckt.
Und eine unzufriedene Trockenheit kann ja nicht das Ziel sein, jedenfalls nicht für mich, das macht keinen sinn. Und nun hoffe ich, dass die Leute bei der Psychotherapie mir etwas helfen können, um aus diesem Loch rauszukommen
Denn sonst seh ich echt schwarz.
So ist das eben bei mir, alleine rumgedoktort habe ich lange genug  |
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| Fietje hat zum Thema: Beratungsstelle geschrieben
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