| Erröten während trockener Zeit? • ich weiss nicht weiter |
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Astrid 2 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 26.11.2006 Beiträge: 337 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 03.01.2007, 14:16 Titel: Re: Trinkgläser für Alkohol, sagt mal, sehe ich das zu eng? |
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Hallo!
Stimmt. Korkenzieher entsorgen finde ich auch OK.
Ich finde es schön, auch in unserer Situation noch lachen zu können. Das tat ich gerade eben beim Lesen hier
Swiss? Entsorgste meinen auch???
An was man alles denken soll, wenn die Gedanken ehe schon Amok laufen...
Liebe Grüße von Astrid |
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| Astrid 2 hat zum Thema: Re: Trinkgläser für Alkohol, sagt mal, sehe ich das zu eng? geschrieben
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kiki sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 25.10.2006 Beiträge: 4172 Alter: 46 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 03.01.2007, 16:48 Titel: Re: Trinkgläser für Alkohol, sagt mal, sehe ich das zu eng? |
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Hallo,
ehrlich gesagt hab ich auch alle Gläser noch im Schrank stehen,aber da bin ich in nassen Zeiten nie ran gegangen.Ich müßte dann eigentlich ganz normale Trinkgläser wegschmeissen,da ich Bier nur aus der Flasche und alles andere aus einem ganz normalen Glas getrunken hab,Hauptsache es war schön groß.
Auch wenn ich irgendwo zu Besuch war,hab ich immer nach einem normalen großen Glas verlangt,was sollte ich den mit solch Fingerhut von Sektglas.Ich persönlich verbinde also gar nichts mit trinken aus Sektgläsern,tu es ja aber trotzdem nicht.
Einen lieben Gruß
Kiki |
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| kiki hat zum Thema: Re: Trinkgläser für Alkohol, sagt mal, sehe ich das zu eng? geschrieben
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Dante sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 05.08.2006 Beiträge: 2113 Alter: 50 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 04.01.2007, 18:36 Titel: Re: Trinkgläser für Alkohol, sagt mal, sehe ich das zu eng? |
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Das Thema Gläser lässt mir keine Ruhe. Ich habe mich ja entschieden, alle Alk-Gläser aus dem Haus zu schaffen.
Zum Flohmarkt? Sollen sich andere doch mit dem üblichen Inhalt dieser Gläser vergiften. Aber das scheint mir inhuman.
Also im Keller einbunkern, vielleicht finden sich im Bekanntenkreis Interessenten. Bloß steht erstens schon eine Kiste seit eineinhalb Jahren dort (also noch aus meiner nassen Zeit), ohne das sich jäh Interessenten gefunden hätten.
Dann beim ausräumen aus dem Küchenschrank die Erkenntnis, dass diese Unmenge von Gläsern bruchhindernd einzupacken sehr viel Mühe machen wird, sind es doch sage & schreibe 38 Stück! Nun hat man ja im Haushalt immer etwas in Vorhaltung wg. möglicher Gäste. Aber 38? Wie bringe ich in meiner 32qm-Wohnung 37 Gäste unter? Außerdem, was will ich mit alkoholsaufenden Gästen in meiner Wohnung?
Kurz der Entschluss, den ganzen Klamauk in die Altglastonne zu schütten & sich am Scheppern zu erfreuen. Ich tue es bald, denn ich will nicht wie dieser nasse Alkoholiker dastehen, der hier seine Flaschen mit großem Schwung & entsprechendem Getöse immer nachts um halb 3 abkippt. |
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| Dante hat zum Thema: Re: Trinkgläser für Alkohol, sagt mal, sehe ich das zu eng? geschrieben
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Fritz.the.Cat neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 31.12.2006 Beiträge: 48 Wohnort: localhost
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Verfasst am: 06.01.2007, 13:50 Titel: Re: Trinkgläser für Alkohol, sagt mal, sehe ich das zu eng? |
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Hi,
ich finde es spannend, wie lange sich so ein Thema hält und wie verschieden die Ansichten dazu sind. Also will ich auch noch meinen Senf dazugeben, auch wenn "swiss" am 3.1. eigentlich schon das Wesentliche gesagt hat.
Wenn ich alle Gläser entsorge, die ich zum Trinken von Alkohol benutzt habe. dann habe ich ein echtes Problem. Ganz abgesehen davon, daß ich meinen Sprit aus allem getrunken habe, was irgendwie als Trinkgefäß benutzbar war, geht es ja noch weiter: die Kaffepötte müssen weg, da habe ich reichlich Glühwein draus getrunken ... die Teegläser müssen weg, wegen Grog und wegen Haschischtee ... ach ja, dann darf ich ja auch keine Teekanne mehr haben, auch wegen Haschischtee.
Mist, dann muß ich nun in Zukunft meinen Tee in einem Kochtopf aufbrühen und ihn aus der hohlen Hand trinken. Doch halt, Kochtöpfe haben wir früher ja auch zum Ansetzen von Glühwein benutzt, nun darf ich ja auch keine Kochtöpfe mehr haben.
An diesem Punkt angekommen kehre ich doch lieber zu meinem bewährten Pragmatismus zurück und mache mir so meine Gedanken über Symbole und meinen Umgang damit. Für mich ist das ganz einfach: wenn mir ein Sektglas voller Orangensaft Probleme bereitet, dann ist nicht das Sektglas das Problem, sondern einzig und allein mein Umgang damit. Und meinen Umgang damit ändere ich nicht, indem ich diese scheinbaren Symbole beseitige, sondern indem ich darüber nachdenke, warum ich so einen Wirbel um dieses Glas mache. Schließlich habe ich gerade in der ersten Zeit der Trockenheit ganz anderen Streß bewältigt und nun soll angeblich ein Stück Glas mir Schwierigkeiten machen, nur weil es eine bestimmte Form hat?
Nee, nee, an so etwas glaube ich nicht. Aber ich glaube daran, daß es eine ganze Zeit dauerte, bis ich die alkoholische Egozentrik verstehen und überwinden konnte und daß solch überzogener Umgang mit scheinbaren Symbolen ein Rückfall in diese Egozentrik wäre.
In der Selbsthilfeszene sind mir immer wieder Hobbypsychologen begegnet, die mir tausend Dinge erklärten, wie angeblich mein Unbewußtes auf diese Symbole reagieren würde und daß ich dann über kurz oder lang unweigerlich .... usw. usw. Dabei konnte nicht einer dieser Hobbypsychologen mir auch nur eine seriöse Quelle für die Geschichten nennen. Ehrlich, wenn ich mich an nur die Hälfte dieser Vorträge gehalten hätte, dann würde ich noch heute zitternd vor Angst vor meinem Unbewußten in der Zimmerecke sitzen und die Wohnung nur in Begleitung von zwei Pflegern verlassen.
Nun gut, wie gehe ich mit so etwas um? Ich verlasse mich schon seit langem auf mein "Bauchgefühl". Und wenn das zu einem Thema Vorsicht gebietet, dann betrachte ich mir sehr genau, was mich da so abschreckt. Meist ist es so, daß dann alte Erinnerungen damit verknüpft sind. Doch eine ganz simple Frage löst es wieder auf: bin ich etwa der gleiche Mensch wie damals? Nein, das bin ich nicht, zwischen dem Menschen, der damals aus jedem beliebigen Gefäß hekoliterweise Whiskey gesoffen hat und mir heute, da liegen Welten, das ist ein anderes, beinahe fremdes Leben.
Kann ein Stück Glas diesen damaligen Menschen einfach so wieder hervorbringen?.
Wenn ich achtsam und sehr bewußt mit mir umgehe, dann wird das nicht passieren.
Grüße
det |
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| Fritz.the.Cat hat zum Thema: Re: Trinkgläser für Alkohol, sagt mal, sehe ich das zu eng? geschrieben
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Dante sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 05.08.2006 Beiträge: 2113 Alter: 50 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 06.01.2007, 14:06 Titel: Re: Trinkgläser für Alkohol, sagt mal, sehe ich das zu eng? |
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Der Weg zum Altglascontainer war belustigend; es hörte sich an wie ein Almabtrieb, & das mitten in Berlin & im Jänner!
Jetzt habe ich auf einmal den Platz im Küchenschrank, den ich für ein schönes Service immer vermisste. Es hat eben alles auch etwas positives inne.
Überhaupt erfreue ich mich im Gegensatz zu Fritz sehr am symbolischen oder, anders ausgedrückt, habe ich einen Hang zum Happening.  |
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| Dante hat zum Thema: Re: Trinkgläser für Alkohol, sagt mal, sehe ich das zu eng? geschrieben
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