MaDo neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 21.12.2006 Beiträge: 21 Wohnort: Dortmund
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Verfasst am: 03.01.2007, 17:18 Titel: Re: MaDo stellt sich vor.... |
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Komisch. waren hier heute mittag nicht noch mehr Antworten oder gehts mit mir durch???
Hallo Fietje,
es ist schonmal ein erster Schritt das du dich hier im Forum zu dir so äusserst, denn es zeigt das du über dich und dein leben nach denkst!
Ich sagte ja bei mir selber musste es erst soweit kommen das ich über mich selber nachdenke, um zu begreifen das es so nicht sein kann/darf.
Ich hoffe das du am 15.1. deinem Termin wahr nimmst und das dir dann geholfen wird bzw du dir Helfen lässt! Ich weiss ja nicht wo du dahin gehst, aber wenn du zur Diakonie bzw Caritas gehst dann wird es wahrscheinlich sein das die dir raten ersteinmal eine Entgiftung zu machen. Diesen Rat würde ich dann an deiner stelle auf jeden Fall annehmen und ersteinmal 10 Tage "Urlaub" im Krankenhaus machen! Gut die ersten 2-3 Tage wird es dir *** gehen aber dannach merkst du wie es LANGSAM Körperlich bergauf geht!
Ich persönlich finde eine Entgiftung sehr wichtig als ersten Schritt in die Abstinenz aber da gehen die Meinungen ja auch auseinander. Kalter Entzug zu Hause ist viel zu gefährlich ausserdem ist man von zu Hause schneller an der Bude als aus dem Krankenhaus! Da überlegst du 2 mal mehr ob du den Schritt gehst und wenn du vernünftige Mitpatienten hast werden die dir im Notfall auch helfen, abgesehen davon das es natürlich geschultes Krankenhauspersonal gibt was durchaus in der Lage ist dich an einem Gang zur Bude zu hindern!
Viel glück auf deinem weiteren Weg und es wäre schön von dir zu hören wie es weiter geht. |
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Fietje neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 27.08.2005 Beiträge: 58 Wohnort: hannover
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Verfasst am: 03.01.2007, 18:29 Titel: Entgiftung |
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Hi Mado,
ja werde am 15. auf jeden Fall zu dem Termin gehen. Aber ich denke nicht, dass ich in eine entgiftung muss, bin wohl eher sowas wie eine Art Quartalssäufer. Bin vor 2 Jahren schonmal in einer Entgiftungsstation gewesen, sogar 3 Wochen lang. War eigentlich ne sehr schöne Zeit, aber ich hatte eigentlich keine entzugserscheinzngen. Bin davor 2 Tage in der Psychatrie gewesen, weil ich einfach nicht mehr wusste, was ich tun sollte, hatte eine ganz böse Sauftour hinter mir und wollte mich eigentlich schon auf die Bahnschienen legen. Na, dann war ich eben da drin. Das ist ja das schlimme bei mir, es ist für mich nichtmal das kleinste erfolgserlebnis, wenn ich mal ein paar Wochen nichts trinke, ich hab immer im Hinterkopf, dass der nächste Hammer wieder kommt und ich mich wieder zu ner Tour aufmache. bis jetzt hatte ich wohl immer nen schutzengel, wenn ich stundenlang im Vollsuff in den miesesten ecken abgehangen habe.
Ich denke mal eher, dass irgendwas in meinem Kopf nicht stimmt. Und wenn ich trinke gehts rund. Aber so kann es auf keinen Fall weitergehen, sonst kann ich echt lieber vom Haus hüpfen, dann erspar ich mir ne Menge elend.
Aber nach 2 Jahren SHG hab ich echt langsam das Vertrauen in mich verloren. Hoffe wirklich, dass die Psychotherapie mir nochmal ein bischen Mut gibt. |
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