| 1 Monat trocken :) • Konsequenz |
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Joy neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 06.12.2006 Beiträge: 5 Alter: 47 Wohnort: Rheinland-Pfalz
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Verfasst am: 06.12.2006, 23:53 Titel: Leberzirrhose - habe Angst um meinen Mann |
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Hallo Ihr Lieben !
Mein Mann liegt derzeit im Krankenhaus. Diagnose Leberzirrose, die hat er jedoch schon länger bekommen, kann das Trinken jedoch nicht sein lassen. Nun ist es quasi schon 1 vor 12 und er hat seine allerletzte Chance.
Erstmals wurde ihm etwas über eine Therapie erzählt, die er vielleicht machen kann, wenn er denn nur will.
Gibt es jemanden hier, der auch schon an Zirrose leidet und es auch nicht schafft, aufzuhören ? Bin sehr verzweifelt, da wir einen kleinen Sohn haben ......
Liebe Grüsse
Joy |
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chrissyta sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 23.03.2005 Beiträge: 1053 Wohnort: BW
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Verfasst am: 07.12.2006, 01:01 Titel: Re: Leberzirrhose - habe Angst um meinen Mann |
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hallo joy,
bei mir war es drei vor zwölf, dann hätte ich die leberzirrhose gehabt, denn diese folgt nach der fettleber. in diesem moment musste ich mich entscheiden entweder weiter trinken und richtung friedhof oder aufhören in richtung leben. ich habe mich für das leben entschieden und den weg der abstinenz gewählt. ich verstehe nicht, dass dein mann nach dieser diagnose weiter getrunken hat. wenn er die lebezirrhose schon hat dann ist striktes alkoholverbot angesagt, um mit dieser ein normales leben zu führen. jeglicher alkoholgenuss zerstört die leber weiter. es kommt drauf an in wie weit die leber schon schaden genommen hat dieses müsste dir der zuständige arzt sagen können.
eine therapie hilft nur, wenn dein mann fest davon überzeugt ist und den willen hat vom alkohol zu lassen. es ist sehr schlimm, aber er muss sich entscheiden was er möchte, leben oder sterben.
wir hatten in meiner therapie einen therapeuten der früher sehr stark getrunken hat, auch er hat leberzirrhhose und lebt damit schon ca. 20 jahre, aber er weiss auch, dass ein schluck alkohol ihn das leben kostet.
ich wünsche dir, dass dein mann den absprung vom alkohol schaftt.
lieben gruss
chrissyta |
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Peter.Pan Gast
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Verfasst am: 07.12.2006, 06:27 Titel: Re: Leberzirrhose - habe Angst um meinen Mann |
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Hallo Joy,
herzlich willkommen hier bei uns im Forum.
Es wäre schön,wenn Du Dich in "Wer isr wer" auch kurz vorstellen würdest.
Bei mir war es so,mir hat der Arzt während der Entgiftung gesagt
"Sie sind dem Tod gerade so von der Schippe gesprungen,sie dürfen keinen Alkohol mehr trinken"
Ich hatte 2 Möglichkeiten,ich hatte mich entschieden nichts mehr zu trinken.
Wie Chryssyta schreibt,eine Therapie hilft nur,wenn er dazu bereit ist und er leben will.
LG Peter Pan |
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craving Gast
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Verfasst am: 07.12.2006, 12:35 Titel: Re: Leberzirrhose - habe Angst um meinen Mann |
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Hallo Joy,
dem was Chrissyta und Peter.Pan geschrieben haben ist eigentlich nichts hinzu zu fügen. Du fragst, ob hier im Forum jemand ist, der auch an dieser chronisch-fortschreitenden Zerstörung des Lebergewebes erkrankt ist und weiter trinkt. Die Antwort ist nein. Auch wenn es jetzt verdammt hart klingt - und Du ja eigentlich hier Hilfe suchst - : Diese Menschen können gar nicht (mehr) hier sein. Die Leber ist eine der ganz wenigen Organe, die sich nicht regenerieren können, die Zerstörung ist irreversibel also nicht rückgängig zu machen. Es gibt genug Internetseiten, die über diese Erkrankung berichten. Und die Ärzte in der Klinik werden dies auch ausreichend erklärt haben. Dein Mann wird nie mehr in seinem Leben Alkohol trinken können, ohne sich der Versuchung eines Selbstmordes auszusetzen. Das war jetzt knallhart. Bei sofortiger und lebenslanger Abstinenz spricht nichts dagegen, daß man mit einer derart geschädigten Leber durchaus weiter leben kann, siehe z.B. Chrissyta.
LG Colonia |
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chrissyta sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 23.03.2005 Beiträge: 1053 Wohnort: BW
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Verfasst am: 07.12.2006, 14:06 Titel: Re: Leberzirrhose - habe Angst um meinen Mann |
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hallo colonia,
sorry, hier muss ich was richtig stellen. die leber ist eines der organe das sich sehr gut regenerieren kann, soweit sie noch nicht von der leberzirrhose betroffen ist. zellgewebe das vernarbt ist arbeitet nicht mehr und regeneriert sich auch nicht mehr. eine fettleber z.b. kann sich sehr wohl hundertprozent wieder zurückbilden. auch die durch alkoholgenuss vergrösserte leber kann sich wieder regenerieren.
meine leber ist laut arzt wieder vollkommen in ordnung, denn ich hatte die grenze von der fettleber zur lebezirrhose noch nicht überschritten.
lieben gruss
chrissyta |
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Andi Gast
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Verfasst am: 07.12.2006, 15:10 Titel: Re: Leberzirrhose - habe Angst um meinen Mann |
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Hallo joy!
Erst kürzlich habe ich einen Arbeitskollegen der an einer Leberzirrose erkrankte zu Grabe getragen,dieser war zudem auch noch diabetiker Typ 2.Deinem Mann kann jetzt in der Tat nur noch eine Langzeittherapie helfen,allerdings muß er das auch wirklich wollen dieses ist seine letzte Chance unter Berücksichtigung das er nie mehr einen Schluck Alkohol zu sich nimmt.Versuche jetzt auch Du da positiv auf Ihn einzuwirken,die Ärzte werden es sicherlich schon getan haben.Ich wünsche Dir dabei gutes gelingen und viel Kraft!
Liebe Grüße sendet Dir Andi!! |
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Colonia neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 06.12.2006 Beiträge: 13
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Verfasst am: 07.12.2006, 15:36 Titel: Re: Leberzirrhose - habe Angst um meinen Mann |
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Hallo Chrissyta,
Du hast natürlich völlig recht. Ich hatte es nicht richtig ausformuliert. Erst im Stadium der Zirrhose ist eine Irreversibilität vorhanden. Habe selbst eine (sich z.Zt. zurückbildende) Fettleber. Ich war aber davon ausgegangen, daß hier schon eine Zirrhose vorliegt. Und "1 vor 12" hörte sich schon wie das Stadium vor einem konsekutivem Leberkoma an. Deshalb auch von mir hier diese Richtigstellung um keine Verunsicherung oder Angst zu fördern: Fettleber kann sich bei völliger Abstinenz regenerieren.
LG Colonia |
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| Colonia hat zum Thema: Re: Leberzirrhose - habe Angst um meinen Mann geschrieben
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Joy neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 06.12.2006 Beiträge: 5 Alter: 47 Wohnort: Rheinland-Pfalz
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Verfasst am: 07.12.2006, 23:26 Titel: Joy sagt DANKE |
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Hallo !!
Ich bedanke mich bei allen, die mir eine Antwort geschrieben haben !!
Morgen kommt mein Mann nach Hause und ich kann nur beten, daß er den Wunsch zum Leben hat. Im Moment sieht es so aus .... auch möchte er zumindest das Erstgespräch mit dem Sozialarbeiter der Caritas führen. Wie muss man sich so eine Therapie vorstellen ? Ist die Vollzeit oder nur einmal die Woche ein- oder zwei Stunden ? Habe echt keine Ahnung.
Die Fettleber hatte er bereits vor 4 Jahren diagnostiziert bekommen; damals wurde ihm gesagt, daß er aufhören soll zu trinken, da es sonst zu einer Leberzirrose kommen könnte. Tja, nun haben wir den Salat. Dadurch, daß er keinen Schnaps mehr getrunken hat (seit ca. 4 Jahren) sondern nur Bier und Wein dachte er, daß wäre ausreichend "aufgepasst".
Ich bewundere alle im Forum, die es geschafft haben, aufzuhören mit dem Trinken.
Alles Liebe
Joy |
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| Joy hat zum Thema: Joy sagt DANKE geschrieben
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