| Clara Mona hat gute Nachrichten • Wie reagieren??? |
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Rockabella82 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.12.2006 Beiträge: 164 Wohnort: Schweiz
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Verfasst am: 04.12.2006, 13:24 Titel: Konfrontieren oder nicht? |
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hallo zusammen!
Ich bin über google zu euch gestossen, als ich nach artikel über alkohol und bettnässen gesucht habe.
mein problem gestaltet sich folgendermassen:
mein freund hat, so wie ich das sehe, ein alkoholproblem. vielleicht (noch) kein grosses, aber es ist eines vorhanden, auch wenn er das selbst nicht so sieht.
Wenn er übermäßig trinkt, nässt er das Bett. Er hat eine zeitlang übergangsweise bei mir gewohnt. Das ist es sicher 3-4 mal vorgekommen. Ich habe mir eine neue matratze kaufen müssen. Zuerst habe ich gar nicht bemerkt dass es urin ist, in dem er bzw. wir aufgewacht sind. Ich dachte zuerst er schwitze übermäßig, wenn er so betrunken ist, denn es hat auch nicht gerochen. im ersten moment jedenfalls. als ich dann einmal ca. 1-2 tage nach einer exzessiven nacht über mein bett (über seine seite) gestiegen bin, hatte ich plötzlich nasse socken. das kam mir dann schon ein wenig spanisch vor. ich habe dann leider entdecken müssen, dass meine ganze matratze durchweicht ist. Ich war richtig schockiert... nun gut... ich habe eine neue gekauft inkl. spezial-wasserdichter-auflage. seither ist nie mehr etwas passiert, bis auf gestern.
Nun hat er aber nicht in mein bett gepinkelt, sondern auf sein sofa.
Ich weiß nicht, ob es ihm bis dato gar nicht bewusst war, was ihm nachts so passiert. Aber ich glaube heute morgen hat er es gecheckt. Ich habe ihn bis heute nicht mit dieser angelegenheit konfrontiert, da ich ihn nicht beschämen möchte, aber es liegt mir schon schwer im magen. Ich habe den kauf der neuen matratze einfach mit dem satz, „die war schon alt“ erklärt.
Heute hätte ich ihm am liebsten die ganze geschichte an den kopf geworfen, weil ich mich gestern dermaßen aufgeregt habe. Ich musste ihn gestern aus dem auto hieven (hinein hat sein kumpel erledigt), sind beinahe beide umgefallen, weil er mich so „angefallen“ hat. Er brauchte sicher 10 minuten bis er es über zwei treppen in die wohnung schaffte. Dabei habe ich ihm übrigens nicht mehr geholfen, die ganze sache war mir schlichtweg zu blöde. Und er findet diese situationen auch noch wahnsinnig komisch.
Heute morgen hat die stimmung natürlich kehrt gemacht, weil ich wissen wollte wie es möglich sei, sich in einer stunde abwesenheit meinerseits so die birne vollzudröhnen. Bis zuletzt war ich noch die doofe, weil ich im eifer des streits meine hand erhoben habe, aber natürlich NICHT! geschlagen habe.
Ich bin wirklich nicht hysterisch, und ich habe auch nichts dagegen wenn es mal feucht-fröhlicher zu und her geht. Ich mache ihm auch keine vorhaltungen wenn er zuviel trinkt, das war das erste mal das ich ihn wirklich angeschnauzt habe, und das nicht mal in puncto alkohol, sondern das lügen das damit zusammenhängt.
Ich habe ihm nur immer ins gewissen geredet, wenn er betrunken auto gefahren ist.
Ich will ihn nicht verlieren, ich möchte nicht, dass er sich vor mir zurückzieht wenn ich ihn mit diesem thema konfrontiere. Ich weiss wie er sich in konfliktsituationen verhält, und zwar im sinne von: ohren zuhalten und weglaufen.
Was mich eher noch mehr stört ist, dass wenn er getrunken hat total unzuverlässig wird. Ich weiss nicht wie viele stunden ich schon mit warten verbracht habe. Er meldet sich dann auch nicht, ignoriert anrufe und sms-nachrichten. Darüber habe ich schon mehrmals mit ihm gesprochen, er ist dann auch ganz einsichtig, und versteht meine sorgen und ängste z.B. dass er wieder betrunken fährt und etwas passiert. es bessert dann wieder eine zeit... bis zum nächsten exzess... die abstände werden zwar immer länger, aber ich kann mich damit einfach nur sehr schlecht abfinden.
Ich bin einfach am anschlag...
Habt ihr mir einen Tipp? |
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| Rockabella82 hat zum Thema: Konfrontieren oder nicht? geschrieben
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Ayki79 Gast
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Verfasst am: 04.12.2006, 13:45 Titel: Re: Konfrontieren oder nicht? |
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Hi Rockabella,
herzlich willkommen!
Ich sag nur: Konfrontier ihn damit! Lies dich ein bißchen hier im Forum durch, dann weißt du warum!
Klar wird es ihm sehr wahrscheinlich peinlich sein, aber er ist selbst dafür verantwortlich, dass er zu viel trinkt und dann am nächsten Morgen das Bett nass ist. So kann das doch nicht weitergehen...
Außerdem - wie du auch schon schreibst - geht es ja nicht nur darum, sondern auch um seine Unzuverlässigkeit und seine Lügen. Ich kenne das nur allzu gut! Und ich möchte dir den einen Tipp geben: Verdräng es nicht! Rede mit ihm - und wenn du gegen eine Wand redest, dann musst du wissen, ob du ewig so leben möchtest oder nicht.... |
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| Ayki79 hat zum Thema: Re: Konfrontieren oder nicht? geschrieben
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speedy53 Gast
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Verfasst am: 04.12.2006, 13:46 Titel: Re: Konfrontieren oder nicht? |
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Hallo Rockabelle,
herzlich Willkommen hier im Forum.
Wie ich das lese, hat Dein Freund ein massives Alkoholproblem und solange Du schweigst, ihm hilfst und seine Exzesse deckst hat er auch keinen Grund, aufzuhören.
Sicher hast Du hier im Forum schon ähnlich gelagerte Fälle gelesen.
Seine Unzuverlässigkeit, Lügen und Ausfälle sind typische Erscheinungen bei Alkoholismus.
Was soll ich Dir raten; die Entscheidung kann Dir keiner abnehmen.
Sicher wirst Du noch vieles hören von Gleichgesinnten. Das Du hier bist, ist schon der 1. Schritt.
Liebe Grüße
Speedy53 |
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| speedy53 hat zum Thema: Re: Konfrontieren oder nicht? geschrieben
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Monika1 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 09.11.2006 Beiträge: 41 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 04.12.2006, 13:47 Titel: Re: Konfrontieren oder nicht? |
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Hallo Bella,
auch Deine Geschiche ähnelt hier bei vielen COs. Alles das was Du schreibst erlebe ich auch. Gut ich muß ihn nicht aus dem Auto schleifen und er pinkelt auch nicht ins Bett. Aber ansonsten trifft es den Kern.
Mein Freund weiß es auch, obwohl er es nicht zugibt. Es iat auch so nach dem Motto...Ohren zu.....
Ich habe auch schon gewartet, telefoniert und gesmst. Keine Reaktionen. Dann Einsicht und Liebe und dann wieder nicht. Ein Wechselbad der Gefühle. Das beste für uns ist die Trennung, ABER das geht nicht so einfach.
Ich habe es so gemacht, dass ich ihm ganz ruhig gesagt habe, das ich glaube das er ein Problem mit Alkohol hat usw. Er ist nicht weiter darauf eingegangen. Mußte er auch nicht. Mir war es wichtig, dass er weiß das ich es weiß. Da ich nicht mit ihm zusammen wohne mache ich es jetzt so.
Ich laße die Liebe nicht mehr so zu, weil ich weiß dass es morgen wieder seinerseits verbale Entgleisungen geben kann. Das er sich nicht kümmert usw.
Auch diese laße ich dann nicht so an mich heran. Sicher weine ich manhcmal, aber nur kurz und dann besinne ich mich wieder auf mich.
Auch seine Schuldzuweisungen an mich kommen nicht mehr an. Ich sagte ihm das auch. Er weiß jetzt genau, was ich weiß und jetzt ist er dran. ich werde ihm keinerlei Vorwürfe wegen des Trinkens machen. Ich ziehe nur für mich Konsequenzen. Das heißt nicht das ich mich trenne, noch nicht. Aber wenn sich nicht etwas tut, wird es so kommen und er weiß das auch.
Aber ich werde ihn zu nichts drängen, es muß von ihm aus kommen. Wenn nicht, auch gut. Dann wird irgendwann die Entscheidung der Trennung aus mir kommen und dann kann ich ohne Tränen gehen. Oder es kommt ein andere Mann wie auch immer.
Eigentlich müssen wir einfach nur hinsehen wenn sie trinken und uns fragen: Will ich diesen Mann wirklich?
Unsere Antwort wird immer NEIN sein. Denn mit einem Alk kannst Du kein Leben aufbauen. Und die Liebe die die empfinden ist einzig und allein die Flasche. Im Grunde hat er eine Geliebte, die in nicht aus den Fängen läßt. Manchmal denke ich es wäre einfacher wenn er eine andere hätte. Dann hätten wir eine Chance. Aber so......mit einer Flasche können wir nicht reden. Und wenn die auf dem Tische steht haben wir schon verloren.
Also mein Rat: sage ihm kurz was Du vermutest und erwarte keine Rückantwort. Egal was da auch von ihm kommt ob Liebesbezeugungen, oder Einsicht. Es währt nur kurz. Sei dann nicht so sehr enttäuscht.
Dann konfrontiere ihn mit Konsequenzen. Dafür mußt Du Dich nicht trennen. Wenn er z. B. getrunken hat, verlaße die Situation und sage es ihm auch aber ruhig so nach dem Motto unter den Umständen möchte ich nicht bleiben, telefonieren oder dergl. Laß Dich danach auf keine Diskusion ein. Geh einfach.
Glaube bitte nie das Du schlud bis, das ist er allein.
Liebe Grüße Monika |
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| Monika1 hat zum Thema: Re: Konfrontieren oder nicht? geschrieben
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Pauli aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 06.11.2006 Beiträge: 730
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Verfasst am: 04.12.2006, 15:07 Titel: Re: Konfrontieren oder nicht? |
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Hallo Rockabella,erst einmal herzlich Willkommen!
Meiner Meinung nach hat dein Freund schon ein ernsthaftes Problem mit dem Alkohol.Er betrinkt sich so stark das er keine Kontrolle mehr über sich hat.
Und seine Unzuverlässlichkeit hat was damit zu tun,weil er sich in dem Moment seiner Sucht hin gibt und alles andere ihm dann egal ist.
Ich bin auch Alkoholikerin und habe manchmal über Wochen nichts getrunken..aber wenn dann auch bis nichts mehr ging und am anderen Tag wusste ich nicht mehr was am Abend vorher war und so wird es auch deinem Freund gehen,deshalb konfrontiere ihn ruhig mit dem,was er in seinem besoffenen Zustand macht.
Wenn man mich immer verschont hätte mit dem,währe ich warscheinlich nie zu der Erkenntnis gekommen,dass ich mich sonst eines Tages Tot gesoffen hätte.
Du findest hier genügend Beiträge von Coabhängigen,du findest hier hilfe für dich noch rechtzeitig den Hebel für dich zu ziehen.
Pass auf dich auf ,dass du nicht noch mehr reinrutscht.
lG Pauli |
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| Pauli hat zum Thema: Re: Konfrontieren oder nicht? geschrieben
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Rockabella82 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.12.2006 Beiträge: 164 Wohnort: Schweiz
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Verfasst am: 04.12.2006, 15:09 Titel: Re: Konfrontieren oder nicht? |
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hey zusammen!
Vielen dank für eure schnellen antworten.
Wisst ihr, das schlimmste ist ja eigentlich, dass er einen bekannten hat, der wirklich ein offensichtliches alkoholproblem hat. Mit zittern am morgen, vernachlässigung der körperhygiene, von der wohnung wollen wir schon gar nicht sprechen. Da kann er sich entsetzen... also nicht dass er lästert, aber es gibt ihm zu denken und wir sprechen auch oft darüber. Ich kann nicht verstehen, dass er da keine parallelen sieht! Klar zittert er morgens nicht, aber er sieht doch auch dass er übertreibt? Nun, man verschliesst die augen vor den eigenen problemen natürlich immer... man ist immer besser als die andern...
Anfangs habe ich vermutet, dass er in den alkohol flüchtet um seine probleme zu ertränken. Kürzliche scheidung, hausverkauf und alles was so damit zusammen hängt. Nun habe ich aber im verlaufe unserer beziehung erfahren, dass der alkohol wahrscheinlich mit ein scheidungsgrund war.
wir sprechen selten über seine ehe, ich will das auch gar nicht. ist nicht meine angelegenheit. Ich habe von anfang an versucht ihm nicht zu nahe zu treten, wollte ihn nicht in etwas hineindrängen. Ich habe immer gedacht, das hatte er jetzt 11 jahrelang, er braucht nicht schon wieder (ich weiss natürlich nicht wie seine ex damit umgegangen ist!) jemanden der ihm vorhaltungen macht. Wenn er mich dann wieder versetzt hat, weil er irgendwo in einem pub versumpft ist, habe ich ihm lediglicht gesagt, ich mache mir sorgen, wenn er sich nicht meldet. Habe angst es sei etwas passiert. ich bin wirklich nicht diejenige die mit dem nudelholz hinter der türe steht. Denn ich will seine partnerin sein und nicht seine mutter!
Ich habe ja im ersten bericht geschrieben, dass die abstände immer länger werden, bis gestern hatte ich wirklich das gefühl: doch, langsam geht’s bergauf.
Ich habe diese abstürze einfach auf seine momentane situation abgeschoben, und mir gedacht es bessere wenn sich die ganze lage normalisiert hat. Die lage hat sich mittlerweile so normalisiert, dass er sich nicht täglich (war es nie, aber halt nicht nur am wochenende) bzw. wochenendweise, vollaufenlässt. Der letzte aussetzer hatte er ca. vor 3 monaten.
Ich habe das gefühl ich reisse mir den A... auf für diese beziehung und irgendwie kommt nichts zurück. Ich kann mich nicht beklagen in punkto essenseinladungen oder solche sachen, aber emotional verkümmere ich irgendwie. Was mich am meisten traurig macht, ist, dass er mir nur im Rausch sagt dass er mich mag. Bzw. im vollrausch dass er mich liebt!
Und das zu allem dazu kommt dann noch die angst wegen anderen frauen. Wir hatten mal so nen richtig tollen streit, habe wieder auf ihn gewartet bei ihm zuhause. Als er nach 3-4 stunden immer noch nicht gekommen ist bin ich nach hause... am nächsten tag habe ich dann fremde haare gefunden...
So sind meine ängste nun auch noch gekoppelt. Angst vor unfällen mit dem auto und angst vor andern frauen. Die er allem anschein nach braucht um sein selbstbewusstsein aufzupolieren.
Je länger ich hier schreibe, desto klarer wird mir dass ich mich einfach nur noch zur sau mache...
Und trotzdem: ich liebe ihn
Ich hatte noch nie mit einem partner so viel freud und gleichzeitig auch so viel leid.
Ich möchte nur noch schreien!!
An Ayki79: Ja, ich muss... wohl oder übel... nach dem ganzen schreiben habe ich wieder richtig mut gefasst. Nicht im sinne ich könne ihn ändern, sondern im sinne von: ich habe kein problem, sondern er. Was er damit macht ist seine sache. Mut die sache nicht mehr allzu sehr an mich ranzulassen.
Danke!
An Speedy53: ich nehme mir vor ihn nicht mehr in schutz zu nehmen!
Monika: Hut ab! Ich wünschte ich kann meiner situation bzw. meinem freund auch mal genau so souverän entgegentreten wie du. Ich habe nur das gefühl, dass wenn ich gehe wenn er im suff ist, ihn das gar nicht stört... aber ich glaube es ist ein versuch wert. Es schmerzt nur so, weil er mir auch sonst manchmal irgendwie das gefühl gibt einfach nur geduldet zu sein. Erst wenn ich ihm das messer an den hals halte, kommt er dann mit den drei berühmten worten. Aber wie schon gesagt, nur im suff... und darauf lege ich keinen wert. Obwohl man ja sagt, dass wenn jemand im suff spricht, er die wahrheit spricht bzw. das gut behütete erzählt.... |
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| Rockabella82 hat zum Thema: Re: Konfrontieren oder nicht? geschrieben
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Rockabella82 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.12.2006 Beiträge: 164 Wohnort: Schweiz
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Verfasst am: 04.12.2006, 15:09 Titel: Re: Konfrontieren oder nicht? |
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hey zusammen!
Vielen dank für eure schnellen antworten.
Wisst ihr, das schlimmste ist ja eigentlich, dass er einen bekannten hat, der wirklich ein offensichtliches alkoholproblem hat. Mit zittern am morgen, vernachlässigung der körperhygiene, von der wohnung wollen wir schon gar nicht sprechen. Da kann er sich entsetzen... also nicht dass er lästert, aber es gibt ihm zu denken und wir sprechen auch oft darüber. Ich kann nicht verstehen, dass er da keine parallelen sieht! Klar zittert er morgens nicht, aber er sieht doch auch dass er übertreibt? Nun, man verschliesst die augen vor den eigenen problemen natürlich immer... man ist immer besser als die andern...
Anfangs habe ich vermutet, dass er in den alkohol flüchtet um seine probleme zu ertränken. Kürzliche scheidung, hausverkauf und alles was so damit zusammen hängt. Nun habe ich aber im verlaufe unserer beziehung erfahren, dass der alkohol wahrscheinlich mit ein scheidungsgrund war.
wir sprechen selten über seine ehe, ich will das auch gar nicht. ist nicht meine angelegenheit. Ich habe von anfang an versucht ihm nicht zu nahe zu treten, wollte ihn nicht in etwas hineindrängen. Ich habe immer gedacht, das hatte er jetzt 11 jahrelang, er braucht nicht schon wieder (ich weiss natürlich nicht wie seine ex damit umgegangen ist!) jemanden der ihm vorhaltungen macht. Wenn er mich dann wieder versetzt hat, weil er irgendwo in einem pub versumpft ist, habe ich ihm lediglicht gesagt, ich mache mir sorgen, wenn er sich nicht meldet. Habe angst es sei etwas passiert. ich bin wirklich nicht diejenige die mit dem nudelholz hinter der türe steht. Denn ich will seine partnerin sein und nicht seine mutter!
Ich habe ja im ersten bericht geschrieben, dass die abstände immer länger werden, bis gestern hatte ich wirklich das gefühl: doch, langsam geht’s bergauf.
Ich habe diese abstürze einfach auf seine momentane situation abgeschoben, und mir gedacht es bessere wenn sich die ganze lage normalisiert hat. Die lage hat sich mittlerweile so normalisiert, dass er sich nicht täglich (war es nie, aber halt nicht nur am wochenende) bzw. wochenendweise, vollaufenlässt. Der letzte aussetzer hatte er ca. vor 3 monaten.
Ich habe das gefühl ich reisse mir den A... auf für diese beziehung und irgendwie kommt nichts zurück. Ich kann mich nicht beklagen in punkto essenseinladungen oder solche sachen, aber emotional verkümmere ich irgendwie. Was mich am meisten traurig macht, ist, dass er mir nur im Rausch sagt dass er mich mag. Bzw. im vollrausch dass er mich liebt!
Und das zu allem dazu kommt dann noch die angst wegen anderen frauen. Wir hatten mal so nen richtig tollen streit, habe wieder auf ihn gewartet bei ihm zuhause. Als er nach 3-4 stunden immer noch nicht gekommen ist bin ich nach hause... am nächsten tag habe ich dann fremde haare gefunden...
So sind meine ängste nun auch noch gekoppelt. Angst vor unfällen mit dem auto und angst vor andern frauen. Die er allem anschein nach braucht um sein selbstbewusstsein aufzupolieren.
Je länger ich hier schreibe, desto klarer wird mir dass ich mich einfach nur noch zur sau mache...
Und trotzdem: ich liebe ihn
Ich hatte noch nie mit einem partner so viel freud und gleichzeitig auch so viel leid.
Ich möchte nur noch schreien!!
An Ayki79: Ja, ich muss... wohl oder übel... nach dem ganzen schreiben habe ich wieder richtig mut gefasst. Nicht im sinne ich könne ihn ändern, sondern im sinne von: ich habe kein problem, sondern er. Was er damit macht ist seine sache. Mut die sache nicht mehr allzu sehr an mich ranzulassen.
Danke!
An Speedy53: ich nehme mir vor ihn nicht mehr in schutz zu nehmen!
Monika: Hut ab! Ich wünschte ich kann meiner situation bzw. meinem freund auch mal genau so souverän entgegentreten wie du. Ich habe nur das gefühl, dass wenn ich gehe wenn er im suff ist, ihn das gar nicht stört... aber ich glaube es ist ein versuch wert. Es schmerzt nur so, weil er mir auch sonst manchmal irgendwie das gefühl gibt einfach nur geduldet zu sein. Erst wenn ich ihm das messer an den hals halte, kommt er dann mit den drei berühmten worten. Aber wie schon gesagt, nur im suff... und darauf lege ich keinen wert. Obwohl man ja sagt, dass wenn jemand im suff spricht, er die wahrheit spricht bzw. das gut behütete erzählt.... |
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| Rockabella82 hat zum Thema: Re: Konfrontieren oder nicht? geschrieben
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Sußan neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.12.2006 Beiträge: 18
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Verfasst am: 04.12.2006, 19:40 Titel: Re: Konfrontieren oder nicht? |
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| Hallo! Habe heute meinen ersten Bericht hier geschrieben. Auf Details was der Alkoholkonsum meines Mannes mit sich brachte bin ich gar nicht eingangen. Das Bettnässen war von Anfang an ein riesiges Thema bei uns 2 bis 3mal die Woche war die norm. Von ihm aus kein Schamgefühl- nichts.- Da ich als Kind selber lange Bettnässer war dachte ich aber auch immer das es bei ihm ein psychisches Problem ist. Ich bin damals therapiert worden und der Doktor meinte das es viele ältere Menschen als ich gibt die dieses Problem haben.So nahm ich die Sache hin. Wenn ich heute so darüber nach denke... |
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| Sußan hat zum Thema: Re: Konfrontieren oder nicht? geschrieben
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