| Mein erster Entzug • Einen Monat hier, so gehts mir heute |
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Jukka neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.11.2006 Beiträge: 208
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Verfasst am: 26.11.2006, 21:22 Titel: Re: Der 18. Tag ohne.. was ist bloß los? |
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Hallo Freund,
jo, is ok. Zu denen kann ich halt nicht viel sagen, da ich selber erst bei Tag 14 bin. Deshalb beschränkte ich mich auf die Erkältung.  |
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| Jukka hat zum Thema: Re: Der 18. Tag ohne.. was ist bloß los? geschrieben
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Meni Gast
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Verfasst am: 26.11.2006, 21:59 Titel: Re: Der 18. Tag ohne.. was ist bloß los? |
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Hallo Ren_He,
das mit dem Selbstbewusstsein kommt doch nicht von heute auf morgen. Ich guck zwar nicht auf den Boden, kriege aber Herzklopfen wie verrückt und könnte heulen, wenn ich mich mal wieder unterbuttern lasse. Stunden später fallen mir dann die passenden Worte ein... Na, heute sind sie mir erstaunlicherweise schon nach zwei Minuten eingefallen, aber ich habe sie nicht ausgesprochen, da war die Situation durch. Aber trinken will ich deswegen trotzdem nicht - und das wünsche ich Dir auch, von ganzem Herzen!
LG, Meni |
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| Meni hat zum Thema: Re: Der 18. Tag ohne.. was ist bloß los? geschrieben
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Whitewolf sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 03.09.2006 Beiträge: 1204 Alter: 44 Wohnort: Homburg/Saar
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Verfasst am: 28.11.2006, 13:52 Titel: Re: Der 18. Tag ohne.. was ist bloß los? |
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Hallo Ren He,
was macht die Erkältung? Wie kommst Du denn so klar??
viele Grüsse
White |
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| Whitewolf hat zum Thema: Re: Der 18. Tag ohne.. was ist bloß los? geschrieben
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ren_he neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 21.08.2006 Beiträge: 44 Wohnort: Köln
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Verfasst am: 28.11.2006, 21:12 Titel: Re: Der 18. Tag ohne.. was ist bloß los? |
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Hallo alle zusammen!
Freu, Freu!!! Habe morgen meine 3. Woche durch!
Die Erkältung klingt sich gerade wieder aus, und nach fast einer
Woche Pause vom Sport geht es morgen wieder ins Fitnesscenter,
den Rücken un den Rest stärken.
Zur Zeit geht es mir recht gut und mein Selbstbewußtsein ist
auch wieder da. Falls mal ein Mediziner vorbeischaut, soll mir
dieser erklären ob sowohl bei einer Erkältung als auch bei einer
Körpereigenen Entgiftung eventuell die selben Prozesse stattfinden.
Könnte ja sein und würde vorgestern erklären
Obwohl ich ja schon mal 2 x2 Monate trocken war, fällt mir jetzt zum
ersten mal bewußt auf was alle mit "wachsam" meinen. Es macht mir
zwar zur Zeit nichts aus in ne Tanke zu rennen und Tabak zu kaufen,
aber Musik die man früher nur im besoffenen Kopf gehört hat,
motiviert mich wahnsinnig zum trinken und vergessen.
Als ich vorgestern nach Medizin gesucht habe, fiel mir ein
Fläschchen Bronchial-irgendwas auf, worin eigentlich purer
Alkohol war. Ich wollte es gerade einnehmen, als mich der
Geruch doch abschreckte. Da hätte ich wachsamer sein sollen.
Es hätte sofort ins Spülbecken gehört. Ich weiß noch, als ich
es das letzte mal genommen habe, war ich ganz schön
beschwipst. Naja. habe noch schnell das Törchen zugeschweißt.
Ich werde weiterhin schreiben..... Danke an alle die gepostet haben!!
Zufriedene Trockenheit allen zusammen!!!!!  |
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| ren_he hat zum Thema: Re: Der 18. Tag ohne.. was ist bloß los? geschrieben
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Yorkie neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 27.06.2006 Beiträge: 498
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Verfasst am: 28.11.2006, 21:31 Titel: Re: Der 18. Tag ohne.. was ist bloß los? |
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Hallo ren_he,
alles was Dich positiv an Alkohol erinnert, solltest Du tunlichst unterlassen. Die Musik, die Du früher besoffen gehört hast, leg bitte weg.
Alles was Dich negativ an Alkohol erinnert, das kannst Du Dir getrost nach oben holen.
Der Kater am nächsten morgen, evt hast Du dich ja mal im Suff erbrochen.
Was war denn Dein negativstes Erlebnis mit Alkohol ?
Gruß
Yorkie |
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| Yorkie hat zum Thema: Re: Der 18. Tag ohne.. was ist bloß los? geschrieben
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ren_he neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 21.08.2006 Beiträge: 44 Wohnort: Köln
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Verfasst am: 28.11.2006, 21:43 Titel: Re: Der 18. Tag ohne.. was ist bloß los? |
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Hi Yorkie,
vorab , erbrochen habe ich nie. DAS negative Ereigniss war halt vor
ca. 3 Wochen der Grund einen Schlußstrich zu ziehen. Es waren
die ersten heftigeren Entzugserscheinungen, obwohl ich schon mehrere
Jahre gut gebechert habe. Ansonsten ist es wie bei allen anderen auch...
Das Zittern, Schuldgefühle, Isolierung etc. etc.
Das hochholen dieser Gefühle bekräftigt mich ja auch zur Zeit.
Jetzt geht es aber meiner Meinung bald daran weiteres zu planen.
Ich meine damit das abwägen von Therapie / nicht Therapie.
Ich muß mich noch eine weile wahrnehmen um entscheiden zu können
ob es mit SHG`s alleine funktioniert, oder nicht. |
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| ren_he hat zum Thema: Re: Der 18. Tag ohne.. was ist bloß los? geschrieben
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Yorkie neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 27.06.2006 Beiträge: 498
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Verfasst am: 28.11.2006, 22:20 Titel: Re: Der 18. Tag ohne.. was ist bloß los? |
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Hallo ren_he,
na bitte, dann weißt du ja, was dir bei dem nächsten Glas blüht.
Das solltest Du Dir erstmal verinnerlichen, das ist schon eine gute Bremse.
Mein Glück war, das ich bei meinem letzten Abend Scharlachberg getrunken habe, und schon bei dem ersten Glas Würgereize empfunden habe. Ich hasse Schnaps, aber es war ja nichts anderes mehr da.
Das Erlebnis und die 3 Tage wie ein Maikäfer auf dem Rücken liegend auf der Couch haben mich dann zu meiner Erkenntnis gebracht, endgültig damit Schluß zu machen.
Mit dem Wahrnehmen und auch erstmal hinnehmen ist schon eine gute Idee. Du wirst die Zeit brauchen, also gib sie Dir.
Ich gebe dir noch mal mein Link von meiner ersten Zeit, wo es auch für mich nicht rosig aussah.
Vielleicht kannst Du etwas für dich rausziehen.
http://www.forum-alkoholiker.de/ftopic3416-0-asc-0.html
Gruß
Yorkie |
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| Yorkie hat zum Thema: Re: Der 18. Tag ohne.. was ist bloß los? geschrieben
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ren_he neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 21.08.2006 Beiträge: 44 Wohnort: Köln
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Verfasst am: 30.11.2006, 22:29 Titel: Re: Der 18. Tag ohne.. was ist bloß los? |
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Hallo und Hi!
Heute nun der 22.Tag. Die Höhen und Tiefen belasten mich zur
Zeit sehr. Ich fühle mich einsam, da ich sowieso nur einen kleinen
Freundes- und Bekanntenkreis habe. Die wohnen aber alle
weiter weg, und ich komme teilweise um vor Einsamkeit.
Ich kann auch zur Zeit kein Sport machen da ich immer noch krank
bin. So dümpel ich gerade zuhause rum, und weiß manchmal nicht
was ich machen soll. Kopfkino setzt auch vermehrt ein, und
es scheint jetzt der Punkt gekommen zu sein wo mir oder meinem
Körper wirklich bewußt wird das er keinen Alkohol mehr bekommt.
In Zeiten der Einsamkeit habe ich immer gerne getrunken, da es
mir in den ersten Stunden dann besser ging. Ich muß jetzt lernen
damit umzugehen. Es wird wirklich ein sehr harter Weg. Das wird
mir von Tag zu Tag klarer, obwohl ich nie wieder trinken will,
und es mir im guten und ganzen wunderbar geht.
Ich muß ganz dringend(step by step) mein Belohnungssystem umschalten.
Diese alten Gewohnheiten sind einfach noch drin. Das finde
ich zur Zeit fast noch am hinterhältigsten an der Krankheit.
Für jeden Scheiß will man sich Kopfmäßig mit dem Gerstensaft
"belohnen", bevor man feststellt das der Lohn nur ein Haufen
Falschgeld ist. Ich arbeite zur Zeit glaube ich auch zu wenig an mir,
allerdings war es mir fürs erste wichtig überhaupt mit dem Zeug
aufzuhören. Habe immer noch keine SHG in der nähe besucht.
Dafür könnte ich mich wieder hauen. Ich lasse es wieder so schnell
schleifen. Aber so funktioniert es wohl kaum. |
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| ren_he hat zum Thema: Re: Der 18. Tag ohne.. was ist bloß los? geschrieben
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