Hilfe bei Alkohol : Selbsthilfe-Alkoholiker-Forum : Das Alkoholikerforum

trennung oder nicht? - Hilfe: Herzlich Willkommen im Alkoholikerforum.
Du suchst einen Erfahrungsaustausch, der Dir bei Deiner Alkoholabhängigkeit hilft? Das Alkoholiker Forum bietet Dir Hilfe durch die Selbsthilfe in der Alkoholkrankheit, Alkoholismus und Alkoholsucht. Natürlich auch für Angehörige von Alkoholikern.




Alkoholiker

trennung oder nicht?

Gehe zu Seite Zurück  1, 2  
   Selbsthilfe-Alkoholiker-Forum Foren-Übersicht -> Co-Abhängige und Angehörige von Alkoholikern -> Seite 58
PAPA!!!   •    Warum nur Papa??  
Autor Nachricht
Malina
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 25.11.2006
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 29.11.2006, 19:35    Titel: Re: trennung oder nicht? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

hallo wieder,

ich weiß was ayki meint, damit beschäftige ich mich auch gerade.
ich nicht, wie sehr dich die situation belastet bzw. wie gut du damit umgehen kannst.
jedenfalls stelle ich fest, dass sein konsum und die damit verbundenen handlungen bzw. gerade-nicht handlungen, d.h. die trägheit, inaktivität, passivität, lustlosigkeit aber auch reizbarkeit und aggressivität, die davon ausgehen mich sehr beeinflussen... es überträgt sich auf mich.
früher war ich offener, vielseitiger, begeisterter- und ich sehne mich danach, wieder ich selbst zu sein. der strudel der abhängigkeit zieht einen da in was rein, was man erst mal gar nicht erkennt.
man entfernt sich z.b. von freunden und interessiert sich nicht mehr für so viele dinge wie früher, weil mans nicht mehr hinbekommt- man einfach indirekt bzw. gedanklich eingenommen ist von dem problem des anderen. es nagt.

ich jedenfalls merke das immer mehr. jetzt versuche ich, mein "ich" zurückzugewinnen, doch das ist gar nicht so leicht, weil ich vor dem abi stehe, mir manchmal alles über den kopf wächst und er sich auch beschwert, wegen meinen aktivitäten- ich ermahne mich dabei an mich selbst zu denken- aber innerlich merke ich, dass er einen großen teil von mir einnimmt. auch weil er so viele probleme zu haben scheint- keine ebene seines lebens, die ihn zufriedenstellt.
diese (seine) unzufriedenheit macht mich echt manchmal fertig-
denn ich will f r e i sein- und wieder den dingen nachgehen, die meiner identität entsprechen, sein alkoholproblem legt sich wie ein schleier über mich- und es ist wirklich schwer diesen abzuschütteln...

auch merke ich, dass ich das problem alkohol an sich gar nicht mit meiner vorstellung von leben vereinbaren kann, das klingt jetzt blöd, aber ich will offen sein für neue eindrücke und meine umwelt unverfälscht wahrnehmen können. der alkohol lähmt und schaltet allmählich die sinne aus.
mein freund ist eigentlich kreativ und intelligent, doch er empfindet seine lebensumstände als unerträglich ohne die tägliche dämpfung. (was ich nicht schreibe um ihn in schutz zu nehmen...) auch braucht er den alkohol oft um sich zu motivieren und störende gedanken abzuschalten (paradox, weil er dadurch irgendwann noch untätiger und handlungsunfähiger wird)

habe gerade das gefühl, dass ich in der zeit unserer beziehung was verpasst hab, was meine entwicklung angeht- er hemmt mich, indem er immer mehr nur auf der stelle tritt und nicht mehr weiter geht (und das liegt meiner meinung nach nicht an unserem altersunterschied...)

@sonnenlicht: das fällt mir momentan zu "erfahrung" ein (wieder viel, aber vielleicht kannst du schlüsse für dich daraus ziehen, mich interessiert auch zu erfahren, wie es anderen geht...)
- du sagst, du konzentrierst dich wieder mehr auf dich selbst und versuchst mit dem problem umzugehen. das versuche ich auch- aber ich merke, dass ich dabei nicht frei entscheiden kann- da sich die emotionale ebene dazwischen legt... man verteidigt den anderen, obwohl man unter seinem verhalten leidet. das sollte man sich wirklich bewusst machen Idee , wie ayki sagte. aber natürlich weiß ich nicht, wie sehr dich die situation belastet bzw. wie gut du damit umgehen kannst.
glückwunsch für die einigung, dass er in deiner anwesenheit nicht trinkt- das macht es dir erträglicher, doch er wird sicher heimlich trinken, wenn er abhängig ist.
das mit der selbsthilfegruppe hab ich mir auch schon überlegt, aber ich weiß nicht so recht, ob ich da gut aufgehoben bin. (wobei ich mich schäme mit anderen leuten darüber zu reden, die das probl nicht kennen...)
Nach oben
Malina hat zum Thema: Re: trennung oder nicht? geschrieben
Frozen Tears
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 30.11.2006
Beiträge: 465

BeitragVerfasst am: 05.12.2006, 03:15    Titel: Re: trennung oder nicht? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Also. Wenn es Dich wirklcih stört, dass er trinkt, dann setz ihm die Pistole an die Brust.
Mein Exfreund hatte als ich ihn kennenlernte ziemlich viel gekifft. Ich fand es irgendwie ekelig und habe ihm gesagt, dass er bei mir nciht mehr bekifft ankommen brauch. Er hat dann versucht alles zu vertuschen, Bonbons gegessen, die den Geschmack überdecken sollen. Aber seine ganze HAut hat gerochen. ich habe ihm gesgat, dass er mcihnicht täuschen kann. Hab ihm dann auch noch gesagt, dass ich ne Allergie auf das Zeug habe und wir keinen S** haben können.
Seine komische senile Art, wenn er bekifft war hat mich irgendwie angewidert.
Ungefähr 4 Monate hat es gebraucht bis er endgültig gebraucht hat aufzuhören. Noch heute sagt er mir, dass er mir dafür dankbar ist. aber damit war das Problem nicht gelöst. Wir sind zusammen gezogen, wir waren beide total verliebt und es war die schönste Zeit meines Lebens.
Wir wollten heiraten. Eine Beziehung wie es im Bilderbuch steht. Und dann plötzlich das böse erwachen. Alte freunde tauchten plötzlich auf.
Er verwandelte sich total , wendete sich um 180 Grad. Er wurde zunehmendst aggressiver und überheblicher, entwickelte sich zu einem regelrechten Tyrann. Ich konnte dem allen garnciht so schnell folgen, war irgendwie schockiert. Er fing an regelmäßig jeden morgen zu trinken, verschwand tagelang. Irgendwelche Probleme tauchten auf von denen er nciht sprach. Ich erfuhr so allmählcih von seienm üblen Vorleben, in desssen Fußstapfen er wohl wieder geraten ist. Spielsucht, Drogen, Alkohol und allemöglcihen anderen exzessiven Lebenswandel, den er schon einmal gelebt hatte begann von Neuem. Ich war total am Durchdrehen und war natürlich bei seinen Freunden ein Dorn im Auge. So verbreiteten sie auch ncoh Lügen über mich , um mich loszuwerden bzw mich von ihm wegzutreiben. ich war fassungslos. Nach 4 Monaten kam es zur Trennung. Ich erfuhr, dass er frühe mal mit einem Mädchen zusammen war, die Kokain nahm und ich dachte mir dann dass er das sicher dann auch genomemn hat und vielleicht jetzt auch wieder nahm. Denn mit Kiffen hat er nciht wieder angefangen und nur vom Alk kann es auch nicht sein. Sein verhalten war abslout irrsinnig. Zu dem Zeitpunkt habe ich mir gewünscht, dass er niemals mit dem Kiffen hätte aufhören sollen. Da war er wenigstens ruhig und weggetreten. nun war er er absolut abgedreht, schrie rum, drehte sich im Kreis. wurde total tyrannisch und rechthaberisch, selbstherrlich. Ich habe angefangen ihn zu hassen. Innerhalb kürzester Zeit war er total aufgedunsen und bekam einen richtigen fetten Bauch und ein aufgeschwämmtes Gesicht. Ich hätte nie gedacht, dass das so schnell gehen kann. Ich bin aus meiner eigenen Wohung geflüchtet. Ich habe den Kontakt zu ihm total abgebrochen. Das war echt zuviel für mich. Mein Kopf ist da irgendwie nciht so schnell mitgekommen und ich habe richtig schlimme Depressionen bekommen, ungefähr ein halbes Jahr lang und langsam klingen sie wieder ab.
Es kann also schon etwas bewirken, wenn man dem Partner unter Druck setzt. Aber das alleien reicht meiner Meinung nicht. Es wird schon irgendwelche Gründe geben, warum er angefangen hat zu trinken und wenn er an seinem verhaltensmustern ncihts ändert, dann kann es ihm so gehen wie meinem Ex und dann ist es verdammt schwer ihn aus der Wohung zu schmeißen. Für mcih war es jedenfalls das erste und vorläufig auch das letzte Mal, dass ich mit ienem Mann zusammen wohne. Es geht auch ganz gut ohne und man kann sich auch treffenund dann wieder gehen. Das macht eine Beziehung eh interessanter.
Nach oben
Frozen Tears hat zum Thema: Re: trennung oder nicht? geschrieben

   Selbsthilfe-Alkoholiker-Forum Foren-Übersicht -> Co-Abhängige und Angehörige von Alkoholikern Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehe zu Seite Zurück  1, 2
Seite 2 von 2


Ähnliche Beiträge
Thema Forum

Informative Bücher für Alkoholiker und Angehörige bei amazon.de:
.
Angehörige-Betroffene
Angehörige-Betroffene
Förderung von Alkoholabh.
Förderung von Alkoholabh.
Jugendliche
Jugendliche
Alkohol
Alkohol
Trocken
Trocken


Werben im Alkoholikerforum - Spenden





Impressum : Sitemap
1 2 3 4 5 6 7 8 9 Weihnachtsgeschenke

Powered by phpBB © 2001, 2005 phpBB Group
Deutsche Übersetzung von phpBB.de