| Druck oder Hilfe??? • Dein ständiger Begleiter |
|
|
| Autor |
Nachricht |
|
|
Annika sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 05.12.2005 Beiträge: 3847 Wohnort: NRW
|
Verfasst am: 05.11.2006, 16:25 Titel: re |
|
|
Hallo Jukka,
was sollst du machen, dir eine Einweisung für einen klinischen Entzug von deinem Hausarzt holen.
Bis dahin würde ich weiter trinken. Weil es jetzt auf ein paar Tage auch nicht mehr ankommt.
Liest du hier nicht intensiv genug ? Es steht bald tausendmal hier geschrieben
Keinen kalten Entzug !!!!
Wir werden hier nichts anderes sagen.
Gruß Annika |
|
| Nach oben |
|
| Annika hat zum Thema: re geschrieben
|
|
 |
Jukka neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.11.2006 Beiträge: 208
|
Verfasst am: 05.11.2006, 16:37 Titel: Re: Mein 1. kalter Entzug |
|
|
Hallo Annika,
doch doch, ich habe das natürlich schon des öfteren gelesen. Ich weiß nur nicht, wie ich das meiner Partnerin begreiflich machen kann.
Mal ehrlich: es würde doch so aussehen, als ob ich nur Gründe suche, weiter zu trinken. Und das möchte ich garantiert nicht. Und zum Arzt gehe ich diese Woche, dann gehts erst richtig los.
Bye, Robin |
|
| Nach oben |
|
| Jukka hat zum Thema: Re: Mein 1. kalter Entzug geschrieben
|
|
 |
Jukka neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.11.2006 Beiträge: 208
|
Verfasst am: 05.11.2006, 16:38 Titel: Re: Mein 1. kalter Entzug |
|
|
| P.S.: ich meinte nicht das Trinken, sondern das Abgewöhnen.... |
|
| Nach oben |
|
| Jukka hat zum Thema: Re: Mein 1. kalter Entzug geschrieben
|
|
 |
PeterKlein3255 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 29.10.2006 Beiträge: 170 Wohnort: Seelze, Nds.
|
Verfasst am: 05.11.2006, 16:39 Titel: Re: Mein 1. kalter Entzug |
|
|
Hallo Jukka, auch wenn sie mich hier im Forum jetzt steinigen werden.
Mach bitte keinen kalten Entzug, du hast schon zu viel, zu lange getrunken. Das packt dein Körper nicht, denke ich. Versuche, jetzt nur so viel zu trinken, dass dein Körper nicht rebelliert.
Gehe bitte zum Arzt und lasse dich bitte unverzüglich in eine Fachklinik einweisen. Nur dort kann m.E. die richtige Hilfe erfolgen. Am besten wäre es in deinem Fall, wenn du es HEUTE per Notdienst dürchführen würdest, meine ich. Kann mich aber auch irren. |
|
| Nach oben |
|
 |
Jukka neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.11.2006 Beiträge: 208
|
Verfasst am: 05.11.2006, 16:46 Titel: Re: Mein 1. kalter Entzug |
|
|
Hallo Peter,
"gesteinigt" werde ich auch, wenn ich heute was trinke. Wie bereits oben erwähnt... es klingt doch merkwürdig, wenn ich meiner Lebensgefährtin sage, bis zum Arzttermin trinke ich weiter. Wie soll ich denn das erklären? |
|
| Nach oben |
|
| Jukka hat zum Thema: Re: Mein 1. kalter Entzug geschrieben
|
|
 |
Lilly12 Gast
|
Verfasst am: 05.11.2006, 16:47 Titel: Re: Mein 1. kalter Entzug |
|
|
Hallo Jukka,
Da Dein Konsum ziemlich hoch ist, kann es tatsächlich gefährlich werden, auf einen Schlag nicht mehr zu trinken. Bis zu Deinem Arzttermin wäre es wohl am besten, Deinen Alk-Spiegel auf einem erträglichen niedrigen Level zu halten. Du weißt ja selber, wann Du beginnst, nervös zu werden, brauchst Du denn unbedingt Schnaps, könntest Du Dich mit Bier, Wein oder Sekt bis dahin über Wasser halten? Das hier soll keinesfalls heißen, Dir bis zum Arzttermin noch jeden Abend die Kante zu geben und soll auch kein Freifahtschein sein, ich bin außerdem nur ne Alkoholikerin und kein Mediziner, alles was Du tust, geschieht auf Deine eigenen Verantwortung. Es bezieht sich auch NUR AUF DICH. Bei mir hätte es allerdings ganz anders ausgesehen, ich hatte nur noch 1-2 Wochen, dann hätt ich mich totgesoffen. Ich hatte zusätzlich ein blutendes Magengeschwür vom Saufen, ich hab meinen Körper so durch Alk geschädigt, das er ein bestimmtes Emzym zur Blutgerinnung nicht mehr herstellen konnte. Ich hatte außerdem eine entzündete Bauchspeicheldrüse und Nervenschädigungen. Ich weiß nicht ,wie Dein körperlicher Zustand ist ? Das kann ich ja nicht beurteilen. Mir ging es jedenfalls sehr schlecht. Wenn es Dir ganz schlecht geht, dann ruf den Notarztwagen oder lass Dich von Deiner Partnerin ins KH fahren.
Ansonsten geh WIRKLICH so schnell wie möglich zum Arzt und lass Dir die Einweisung zur Entgiftung in KH geben, Du schaffst das sonst nicht. Die Entgiftung ist nicht schlimm, tut nicht weh, Du bekommst Medikamente, ein sauberes Bett, wirst ärztlich überwacht und wenn Du so ein Glück hast wie ich, sind dort auch sehr nette Schwestern. Um mich wurde sich im ganz normalem KH sehr liebevoll gekümmert und ich habe keine schiefen Blicke geerntet, jedenfalls nicht in meiner Gegenwart. Ich schrieb es heut schon einmal in einem anderen Thread, am Tage meiner Entlassung nahm mich eine Schwester in den Arm und sagte: Das war jetzt alles , was wir für Sie tun konnten, machen Sie jetzt das beste draus. Den Satz hab ich mir gemerkt, und bis heute ist es mir gelungen, das beste draus zu machen, ich bin 4 Jahre und 5 Monate trocken. Und ich bin seit ebenso langer Zeit wieder ein freier Mensch, dessen Handlungen nicht mehr durch den Alk, sondern von mir selbst bestimmt werden. Ich kann jeden Tag tun, was ich möchte, ohne dran denken zu müssen, wo bekomm ich den nächsten Stoff her, wann kann ich endlich wieder saufen. Das war das allerschlimmste für mich. Die Entgiftung war echt meine letzte Chance und ich denke, ich hab sie gut genutzt.
Lieben Gruß an Dich
Lilly |
|
| Nach oben |
|
| Lilly12 hat zum Thema: Re: Mein 1. kalter Entzug geschrieben
|
|
 |
Karsten Administrator

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.11.2004 Beiträge: 32810 Alter: 49 Wohnort: Eberswalde
|
Verfasst am: 05.11.2006, 16:54 Titel: Re: Mein 1. kalter Entzug |
|
|
Hallo Jukka,
zu den Gedanken Deiner Partnerin.
Natürlich glaubt sie Dir nicht. Warum sollte sie auch? Wir haben doch schon so oft gelogen. Warum sollte es diesmal anders sein?
Ich würde Dir raten, jetzt zum Telefon zu greifen, einen Notarzt zu bestellen, Dich sofort in ein Krankenjaus einweisen zu lassen und sofort mit dem stationären Entzug zu beginnen.
Mal davon abgesehen, dass Deine Freundin dann sieht, das Du wirklich was für Dich machen willst, gehst Du auch einen sicheren Weg.
Etwas weniger trinken, bis Du nächste Woche zum Arzt kannst, ist auch ein Risiko.
Der Körper ist an zuschütten gewohnt und jede Drosselung kann auch zu Entzugserscheinungen führen. |
|
| Nach oben |
|
| Karsten hat zum Thema: Re: Mein 1. kalter Entzug geschrieben
|
|
 |
Jukka neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.11.2006 Beiträge: 208
|
Verfasst am: 05.11.2006, 17:01 Titel: Re: Mein 1. kalter Entzug |
|
|
Hallo Lilly,
vielen Dank für Deine Anteilnahme und Deiner Antwort.
Nun ja, ich möchte nicht sagen, dass ich unbedingt Schnaps brauche. Ruhiger werde ich auch schon etwas, wenn ich 3 , 4 Gläser Wein getrunken habe. Für mich selbst wäre das kein Problem. Aber... naja... wie schon gesagt. ^^^
Was Dich betrifft: ich habe großen Respekt vor Dir! Finde es toll, dass Du es so großartig hin bekommen hast. Ich hoffe, ich komme auch soweit.
Vor dem Entzug habe ich schon etwas Angst, aber nachdem was Du geschrieben hast, sehe ich der Sache mutiger entgegen. So oder so - ich bringe das trotzdem hinter mich. Schade nur, dass ich in der Klinik nicht Eure Beiträge lesen kann. Sie machen mich immer ein Stück mutiger und willenskräftiger.
Aber nochmal kurz zurück zum Thema. Ich werde versuchen, den Ball flach zu halten. Es hat zwar gewissermaßen etwas mit kontrolliertem Trinken zu tun, was bei uns ja kaum möglich ist, aber soviel Selbstkontrolle werde ich bis dahin aufjedenfall zusammen bringen.
Auch vom gesundheitlichen Zustand her denke ich, mich in den letzten Tagen bis dahin nicht Tot zu saufen. Also danke nochmal.
LG, Robin |
|
| Nach oben |
|
| Jukka hat zum Thema: Re: Mein 1. kalter Entzug geschrieben
|
|
 |