| fragen über fragen • Komisches Phänomen |
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vermoon Gast
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Verfasst am: 25.10.2006, 12:53 Titel: Welche Therapie? Überhaupt Therapie? |
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Hallo,
ich möchte eine Therapie machen, bekomme aber von jedem, mit dem ich darüber rede, eine andere Empfehlung. Jetzt frage ich einfach mal hier in die Runde, wie ihr das seht.
Zu meinem Hintergrund:
Ich bin 47 Jahre alt und habe den Hang zum Alkohol, seit ich denken kann, schon von Kindheit an. Ich habe immer alleine und heimlich getrunken, nur abends und vor mir selbst immer mit dem Vorwand, ohne Alk nicht schlafen zu können, die letzten Jahre ca. eine halbe Flasche Wodka jeden Abend.
Nach vielen Jahren mit Saufpausen, Rückschlägen, Depressionen, tiefster Verzweiflung und Selbstmordgedanken und am Schluss mit dem Gefühl, dass sich das Karussell immer schneller dreht und ich kurz davor stehe, völlig die Kontrolle zu verlieren, habe ich den Alkohol aus meinem Leben ausgesperrt. Ich habe den Stolz und die Überheblichkeit über Bord geworfen, habe kapituliert und brauche (endlich - endlich – endlich) nicht mehr zu kämpfen.
Ich lebe seit etwa zweieinhalb Monaten abstinent, gehe 2 x wöchentlich zu einer Selbsthilfegruppe, lese alles, was ich an Literatur zum Thema in die Finger bekomme, verfolge täglich das Geschehen hier im Forum und versuche, jeden Rat zu befolgen, der mir sinnvoll erscheint.
Ich habe mir, meiner Meinung nach, keine Hintertürchen offen gehalten: Ich habe mich in meiner Familie, im Freundeskreis und bei den Kollegen, bei denen es mir wichtig war, als Alkoholiker geoutet. Ich war in der Firma bei der Suchtberatung. Bei meinem Hausarzt habe ich ebenfalls die Karten auf den Tisch gelegt, der Gesundheits-Check sieht gut aus, körperlich habe ich offensichtlich keine Schäden davon getragen – Glück gehabt.
Ich lebe von einem alkoholfreien Tag zum nächsten und gehe immer nur kleine Schritte. Für jeden ohne Alk verbrachten Tag hefte ich mir morgens darauf in Gedanken einen Orden an die Brust und nehme mir vor, den vor mir liegenden Tag genauso gut zu überstehen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Ich fühle mich sehr wohl ohne Alk und ich merke, wie es psychisch und physisch bergauf geht. Die Menschen um mich herum bemerken diese Veränderung auch und reagieren sehr positiv. Ich habe mich jetzt schon mehrmals mit richtig guter Laune erwischt, ein Zustand, der mir doch eigentlich schon vor Jahren abhanden kam...
Die täglichen Probleme sind nicht weniger geworden, aber sie sehen nicht mehr unüberwindbar aus und ich gehe eines nach dem anderen an, anstatt wie früher davor zu flüchten.
Ich bin dabei, das Leben völlig neu zu entdecken und habe das Glück, noch nicht alles durch den Alk verloren zu haben. Meine Frau steht zu mir und gibt mir Liebe und Kraft, die Kinder ebenso; Arbeit, Wohnung, Führerschein, alles ist noch da.
Mir geht es blendend ohne Alk und ich möchte diesen Zustand unbedingt beibehalten. Momentan steht das aber alles noch irgendwie auf tönernen Füßen und ich bin unsicher und habe Angst, einen Fehler zu machen und das schöne neue Leben wieder zu verlieren.
Bis jetzt ist alles, was ich seit Mitte August getan habe, viel zu reden, zuzuhören, zu lesen und zu lernen (und die Telefon - Nr. vom Suchberater der Selbsthilfegruppe in meinem Telefon zu speichern). Einen Notfall-Plan habe nicht.
Wie werde ich reagieren, wenn wirklich mal eine Krise oder ein Schicksalsschlag kommt? Bisher hieß mein Krisen bzw. Konfliktmanagement: “Zudröhnen, bis ich nichts mehr spüre, und zwar so schnell wie möglich...“
Wie kann ich in Zukunft auf Konflikte reagieren? Wie kann ich reagieren, wenn ich mal Saufdruck habe und ich mir die Fliege an der Wand zu einem Konflikt hochspiele, nur damit ich saufen kann...?
In meinem bisherigen nassen Leben bin ich mit allen Strategien, die ich mir für solche Situationen in Eigenregie zusammengebastelt hatte, kläglich gescheitert.
Von einer Therapie verspreche ich mir deshalb auch in erster Linie, Rückfallprävention zu lernen, Strategien und Methoden, meinen jetzigen Zustand zu erhalten und zu festigen. Vorbereitet sein auf die Fallen, die mir mein Ex-Freund Alkohol stellen will und die er vielen von Euch schon gestellt hat.
Der Suchtberater meiner Selbsthilfegruppe empfiehlt mir, eine stationäre Langzeittherapie zu machen. Damit wäre alles abgedeckt, meint er, aber das sind drei lange Monate... Die Suchtberaterin in der Firma meint, eine ambulante Therapie würde für mich ausreichen, da ja Themen wie “Wiedereingliederung in Arbeitsleben und Gesellschaft“ für mich nicht in erster Linie wichtig wären. Mehrere Bekannte aus der SHG, die selbst schon eine Langzeittherapie gemacht haben, sagen übrigens das gleiche. Die Informationen im Internet sind auch sehr vielseitig und jeder stellt natürlich sein Angebot als das Beste vor. Mein Hausarzt sagt, ich könne ja mal über eine Tagesklinik nachdenken und meine Frau hat gestern Abend gemeint, eine Einzeltherapie bei einem Psychologen wäre eventuell auch eine Möglichkeit...
Hallo?????
Natürlich meint es jeder nur gut, aber so langsam verliere ich den Überblick und das frustriert mich. - Vielleicht wäre es doch viel einfacher gewesen, kornblumenblau in eine Entgiftung eingeliefert zu werden und dann einfach nur zu machen, was man gesagt kriegt??? (Aus diesem Gedanken grinst der Rückfall, ich weiss...).
Brauche ich überhaupt eine Therapie? Soll ich nicht besser mein “Tag für Tag-Programm“ weiterleben und alle reden lassen?? Ist vielleicht mein größter Fehler, dass ich mir zu viele Gedanken mache?
Hoppla, jetzt ist doch mehr zusammen gekommen, als ich eigentlich wollte. Ganz schön viele Fragezeichen, ich bin gespannt, was ihr dazu zu sagen habt.
Gruß,
Klaus |
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| vermoon hat zum Thema: Welche Therapie? Überhaupt Therapie? geschrieben
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Annika sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 05.12.2005 Beiträge: 3847 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 25.10.2006, 13:34 Titel: re |
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Hallo Klaus
und herzlich willkommen hier im Forum.
Ich habe dir einmal einen Text hier hinein kopiert, den du vor der Registierung vielleicht schon gelesen hast.
Informationen zu Therapien erhältst du sicher von anderen Stellen.
Ich finde du bist richtig gut, step bei step deinen Weg bisher gegangen.
Und wenn wir dich hier durch UNSERE Erfahrungen unterstüten können, tun wir das gerne.
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Dieses Alkoholikerforum im Rahmen der Selbsthilfe richtet sich an Hilfesuchende, die selbst ein Alkoholproblem haben. Hier treffen sich Menschen, die durch den Erfahrungsaustausch ein nüchternes Leben oder den richtigen Umgang mit Alkoholikern durch die Selbsthilfe erlernen möchten.
Schulmedizinische Fragen, wie Therapieangebote oder Gespräche mit Psychologen sind nicht Hauptbestandteil dieses Forum.
Wir verstehen uns als Selbsthilfegruppe, die sich über das Internet gegenseitig hilft.
Lieben Gruß von Annika |
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| Annika hat zum Thema: re geschrieben
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meriamun neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 03.06.2006 Beiträge: 98
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Verfasst am: 25.10.2006, 15:03 Titel: Re: Welche Therapie? Überhaupt Therapie? |
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hallo annika,
auch wenn das forum eine selbsthilfegruppe ist, die sich über das Internet gegenseitig hilft, so kann man doch jemanden seine fragen in bezug auf therapie beantworten, wenn danach gefragt wird. es wirft sicher kein gutes licht auf dieses forum, wenn solche fragen abgeblockt werden, denn auch diese fragen gehören zu einer alkoholkrankheit und somit auch zu einem alkohikerforum.
hallo klaus,
du machst dir gedanken über eine mögliche therapie. ersteinmal musst du dir selbst überlegen was du in dieser hinsicht, zusätzlich zu den gesprächen bei der suchtberatung und den SHGs, machen möchtest. wie ich aus deinem beitrag lese möchtest du einer rückfallgefahr vorbeugen. dieses thema wird in einer therapie zusätzlich zu vielen anderen themen ausgiebig besprochen. die kürzeste stationäre therapieform ist die kurzzeittherapie mit einer zeit von 8 wochen. dann gibt es noch die langzeittherapie, die dir die suchtberatung empfohlen hat. auch die ambulante therapie ist eine möglichkeit, diese erstreckt sich allerdings auf eine zeit von bis zu einem jahr. seit einigen jahren gibt es auch die tageskliniken, die sich an den plan der stationären anschliessen, mit dem unterschied, dass man abends zu hause ist. was du im endeffekt machen möchtes das musst du selbst entscheiden. ich würde dir den rat geben nicht nach ratschlägen von aussen zu gehen sondern entscheide für dich selbst. eine therpaie ist nicht nur für menschen die wieder eine eingliederung brauchen, sie wird angeboten für menschen die vom alkohol dauerhaft los kommen wollen. es gibt viele die schaffen es eben nur mit einer therapie. |
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| meriamun hat zum Thema: Re: Welche Therapie? Überhaupt Therapie? geschrieben
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Karsten Administrator

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.11.2004 Beiträge: 31598 Alter: 49 Wohnort: Eberswalde
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Verfasst am: 25.10.2006, 15:32 Titel: Re: Welche Therapie? Überhaupt Therapie? |
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Hallo meriamun,
nein, Annika hat vollkommen recht.
Dieses Forum ist ein Selbsthilfeforum zum Austausch eigener Erfahrungen zum erlernen eines trockenen Leben.
Man kann nicht auf alles eingehen, was mit der Alkoholsucht zu tun hat. Hier geht es um Selbsthilfe.
In einer realen SHG wird auch keiner fragen, welche Therapie für ihn die beste ist oder was ihm dort erwartet.
Für solche Fragen gibt es andere Anlaufpunkte, wie eben die Versicherungsträger, Suchtberatungsstellen und der Gleichen. Wir können hier nicht alle Fragen beantworten, sondern verstehen uns als Onlinegruppe .
Hallo Klaus.
Ich bitte Dich, das nicht mißzuverstehen, aber wir möchten hier hauptsächlich im Rahmen der Selbsthilfe arbeiten und die Schulmedizin anderen Hilfsorganisationen überlassen.
Wenn Du eine Therapie machen möchtest, mußt Du eh eine Beratungsstelle aufsuchen.
Danke für Dein Verständnis. |
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| Karsten hat zum Thema: Re: Welche Therapie? Überhaupt Therapie? geschrieben
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vermoon Gast
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Verfasst am: 26.10.2006, 09:21 Titel: Re: Welche Therapie? Überhaupt Therapie? |
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@meriamun: Vielen Dank fürs Lesen und Deinen Ratschlag!
@Annika: Sorry, wenn ich hier ein Tabu gebrochen habe bzw. in Euer Fettnäpfchen geteten bin, das wollte ich nicht. Ich möchte mich bzw. meinen Beitrag nicht rechtfertigen, fühle mich aber doch etwas missvertanden. | Zitat: | | Und wenn wir dich hier durch UNSERE Erfahrungen unterstüten können, tun wir das gerne. | Ja, genau darauf hätte ich gehofft. Mir ging es nur darum, Erfahrungen anderer Alkoholiker zu hören/lesen, damit ich mich besser in das (Über)Angebot einsortieren kann. Von den Beratungsstellen und den Fachkliniken wird jede Therapie "schöngeredet", aber ob diese dann wirklich was gebracht hat, können einem doch nur die Leute sagen, die bereits eine Therapie hinter sich haben. In meiner SHG gehen die Meinungen da von "vollkommen sinnlos, rausgeschmissenes Geld" bis "absolut notwendig, ohne geht garnichts" auseinander.
Wo sonst außer hier könnte ich eine solche Menge an Erfahrungen finden, aus denen ich mir eine Meinung bilden kann?
@Karsten: Auch bei Dir "Entschuldigung", wenn ich mich nicht regelkonform verhalten habe. Ich verstehe die Problematik >Schulmedizin - Selbsthilfe< schon und sehe auch ein, dass man hier nicht alle Fragen beantworten kann. Trotzdem möchte ich auch Deinen Beitrag nicht ganz unkommentiert lassen.
| Zitat: | In einer realen SHG wird auch keiner fragen, welche Therapie für ihn die beste ist oder was ihm dort erwartet.
| Doch, genau das habe ich in meiner SHG getan.
| Zitat: | Wenn Du eine Therapie machen möchtest, mußt Du eh eine Beratungsstelle aufsuchen.
| Ich habe zwei Beratungsstellen aufgesucht + Arzt + die Meinungen aus der SHG gehört.
Ich denke, ich habe zu viele Meinungen gehört, da genau liegt vermutlich der Grund meiner Verunsicherung. So richtig voran bringt mich diese Einsicht jetzt aber auch nicht... Ich möchte das jetzt aber trotzdem dabei belassen und keine Diskussion anfachen, Regel ist Regel, ich finde mich mit dem Ergebnis meines Beitrags ab.
Lieben Gruß,
Klaus |
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| vermoon hat zum Thema: Re: Welche Therapie? Überhaupt Therapie? geschrieben
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Karsten Administrator

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.11.2004 Beiträge: 31598 Alter: 49 Wohnort: Eberswalde
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Verfasst am: 26.10.2006, 09:59 Titel: Re: Welche Therapie? Überhaupt Therapie? |
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Hallo Klaus,
ich hatte grad einen langen Text zu den Unterschieden der Selbsthilfe und der therapeutischen Vorgehensweise der Suchtbewältigung. Als ich es noch mal durchgelesen habe, kam mir ein entscheidener Punkt in den Sinn.
Da Du nicht sicher bist, wie die Suchtaufarbeitung für Dich am besten ist, wäre es gut, wenn Du unabhängig von den Möglichkeiten der Hilfsangebote, Dir überlegst, was Du von einer Suchthilfe erwartest.
Ich meine jetzt nicht, dass Du nüchtern leben möchtest, sondern wie der Weg dorthin aussehen soll.
Wenn Du Dir darüber im klaren bist, dann kann man sich dem Hilfsangebot zuwenden, dass diese Dinge beinhaltet.
Ein ganz einfaches Beispiel: Möchtest Du von zu Hause weg oder nicht?
Je nach Antwort käme eine Stationäre Therapie oder ambulante Therapie bzw. Selbsthilfe in Frage.
Wir haben hier eine Onlinegruppe aufgebaut, wo wir ohne Therapie und Psychologen den Erfahrungsaustausch suchen.
Sicherlich kann man auch mal eine Frage zu anderen Möglichkeiten der Suchtaufarbeitung gestellt werden, aber in erster Linie geht es hier nicht um die Schulmedizin.
Entschuldigen brauchst Du Dich allerdings nicht. Du hast Fragen und soweit wir die beantworten können, werden wir das auch tun.
Wir weisen aber auch immer darauf hin, dass dies hier keine Vermittlungsplattform zu den verschiedenen Hilfsmöglichkeiten, wie Suchtberatung oder Therapie ist, sondern eine Onlinegruppe, die ohne der Schulmedizin arbeitet. |
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| Karsten hat zum Thema: Re: Welche Therapie? Überhaupt Therapie? geschrieben
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walf Gast
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Verfasst am: 28.10.2006, 19:01 Titel: Re: Welche Therapie? Überhaupt Therapie? |
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Karsten schrieb:
| Zitat: | | Wir haben hier eine Onlinegruppe aufgebaut, wo wir ohne Therapie und Psychologen den Erfahrungsaustausch suchen. |
Genau deshalb ist es immer noch seltsam, dass hier für Suchtkliniken geworben wird.
Das ist und bleibt ein Wiederspruch
Logischer wäre, auf die Kohle der Kliniken zu verzichten, ODER die Leute über das was sie hier nun mal auch sehen in aller Ruhe reden zu lassen.
Grüße,
walf |
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| walf hat zum Thema: Re: Welche Therapie? Überhaupt Therapie? geschrieben
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Karsten Administrator

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.11.2004 Beiträge: 31598 Alter: 49 Wohnort: Eberswalde
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Verfasst am: 28.10.2006, 19:14 Titel: Re: Welche Therapie? Überhaupt Therapie? |
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Hallo Walf
wie ich oben geschrieben habe, haben wir eine Onlinegruppe der Selbsthilfe. Diese befindet sich im geschützten Bereich.
Wie ich auch geschrieben habe, kann man Fragen auch zu anderen Hilfsangeboten stellen, die wir nach guten Gewissen beantworten werden, soweit wir das können. Man kann Gespräche über Therapie und auch anderen nicht so gern gesehenen Themen eh nicht verhindern.
Das sieht man ja auch bei Dir jetzt wieder.
Das hier Therapieeinrichtungen verlinkt bzw. beworben werden, sehe ich nicht als Wiederspruch.
Diese Therapieeinrichtungen bringen dem Leser einen Mehrwert, gerade weil hier nicht viel über Therapie geredet wird bzw. geredet werden sollte.
Dieses Forum ist sehr gut gelistet und die Besucher kommen nicht nur über Suchwörter, die das Thema Selbsthilfe beinhalten.
Es würde auch wenig Sinn machen, wenn man hier für eine andere SHG wirbt, wo wir uns ja selbst als eine verstehen. |
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| Karsten hat zum Thema: Re: Welche Therapie? Überhaupt Therapie? geschrieben
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