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Wie gehts mit meinem Sohn weiter

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Ich weiß nicht, was ich machen soll   •    **ich brauche eure Hilfe**  
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josu
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 23.09.2006
Beiträge: 126

BeitragVerfasst am: 24.10.2006, 13:47    Titel: Re: Wie gehts mit meinem Sohn weiter Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

hallo Eric

"in seiner Kindheit" soll nicht unbedingt heissen, dass die Eltern für das Problem verantwortlich sind, es kann auch einen völlig anderen Auslöser in der Kindheit gegeben haben.
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josu hat zum Thema: Re: Wie gehts mit meinem Sohn weiter geschrieben
Eric
neuer Teilnehmer



Anmeldungsdatum: 22.09.2006
Beiträge: 470
Wohnort: Trocken seit Januar 2007

BeitragVerfasst am: 24.10.2006, 14:02    Titel: Re: Wie gehts mit meinem Sohn weiter Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

josu hat Folgendes geschrieben:
hallo Eric

"in seiner Kindheit" soll nicht unbedingt heissen, dass die Eltern für das Problem verantwortlich sind, es kann auch einen völlig anderen Auslöser in der Kindheit gegeben haben.


Kann es. Muss aber nicht. Die Psychoanalyse ist ja mittlerweile sehr umstritten. Es kann ebensogut eine Spontantat gewesen sein, evtl. im Rausch, Depressionen und vieles mehr.

Ärzte und Psychologen dürfen online keine Diagnosen stellen. Ich denke, daran sollten wir Laien uns in so einem Fall auch halten.
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Eric hat zum Thema: Re: Wie gehts mit meinem Sohn weiter geschrieben
josu
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 23.09.2006
Beiträge: 126

BeitragVerfasst am: 24.10.2006, 14:52    Titel: Re: Wie gehts mit meinem Sohn weiter Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo lilalaune

ich wollte wirklich keine Diagnose für deinen Sohn stellen, mein Hauptaugenmerk lag auf: gemeinsam.

Dies Aspekt halte ich hoch, weil du bspw. schreibst, dass dein Sohn obdachlos war. Es gab also für ihn keine Möglichkeit bei euch einzuziehen. Ich bin auch mit 16 ausgezogen, konnte danach nicht mehr zurück, auch wenn ich Probleme mit einer Whg hatte, oder finanzielle. Ich war eben auf mich allein gestellt und habe oftmals Freunde beneidet, die noch bei ihren Eltern gewohnt haben und deren Unterstützung hatten.

Das muß nicht auf eure Situation zutreffen, aber es ist meine Erfahrung, die ich einfach mitteilen wollte.

Grüße
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josu hat zum Thema: Re: Wie gehts mit meinem Sohn weiter geschrieben
coraly
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 16.10.2006
Beiträge: 332
Wohnort: Schleswig-Holstein

BeitragVerfasst am: 24.10.2006, 15:43    Titel: Re: Wie gehts mit meinem Sohn weiter Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Lilalaune,

eine "erste Hilfe" war für meinen Sohn, 18, und mich die Familienberatungsstelle von ProFamilia. Hier sitzen zwar "nur" ehrenamtliche Mitarbeiter, auch ein Entzug kann natürlich nicht durchgeführt werden. Dafür ist die Atmosphäre sehr angenehm und hat nicht den strengen offiziellen Charakter. Auch wurde mir ein Psychologe, der Spezialist für Arbeit mit Jugendlichen ist, empfohlen.

Es ist richtig, Deinem Sohn kann nur geholfen werden, wenn ER es will. Aber die Fam.-b.-stelle hat es möglich gemacht, dass wir überhaupt wieder miteinander reden können und meinem Sohn Wege aufgezeigt, die er gehen kann (von denen auch ich vorher nichts wusste, wie z.B. "Lichtblick". Ist hier eine Einrichtung für gestrauchelte Jugendliche bis 23 Jahre).

Pro Familia hilft auch den Eltern, mit dem Kummer etwas besser umzugehen und Schuldgefühle abzuarbeiten. Wie gesagt, es kann natürlich keine fachgerechte Therapie ersetzen, aber es war für uns der Schritt in die richtige Richtung.

Alles Gute für Dich und Euch.

Coraly
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coraly hat zum Thema: Re: Wie gehts mit meinem Sohn weiter geschrieben
henri
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Männlich
Anmeldungsdatum: 08.03.2005
Beiträge: 1618

BeitragVerfasst am: 24.10.2006, 20:11    Titel: Re: Wie gehts mit meinem Sohn weiter Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo lilalaune und herzlich willkommen

Ob das Verhalten deines Sohnes mit seiner Kindheit zu tun hat ist reine Spekulation und gehört sicher nicht hierher. Es kann durchaus sein, dass dieser Suizidversuch die Wende in seinem Leben bedeutet. Warte doch erst einmal ab, was der Psychologe sagt. Wenn ihm auch nur geholfen werden kann, wenn er es zulässt, so kann der Psychologe ihn mit seiner Erfahrung doch in die richtige Richtung lenken.

Hoffen wir, dass dein Sohn diesen Vorfall unbeschadet übersteht.

Lieben Gruß
Henri
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henri hat zum Thema: Re: Wie gehts mit meinem Sohn weiter geschrieben
lilalaune
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 23.10.2006
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 24.10.2006, 22:53    Titel: Re: Wie gehts mit meinem Sohn weiter Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Erstmal vielen Dank für Euren zahlreichen Antworten. Jemand hat mich leider so verstanden, dass unser Sohn obdachenlos war, weil keiner von uns ihn aufnahm. So ist es nicht, nur wollte er es nicht trotz eigenem Zimmer mit allem drum. Sondern hatte er in der Zeit drei Wohnungen, die er alle ruiniert hatte und zurück nach Hause wollte er meistens auch nicht. Wenn er dann doch blieb, war immer die Hölle los. Er wusste ja nicht mehr was er tat. Aber der Vorschlag mit Profamilia find ich gut. Werde ich mich gleich morgen drum kümmern.
Bin heute nach dem Krankenhaus so traurig, weil dort versucht wurde ihn nach über einer Woche alleine atmen zu lassen. Aber er hat derartig randaliert und ist so durcheinander, dass er evtl. wieder ins Koma gesetzt wird. Hoffe so bleibt sein Zustand nicht und auch sein Geist wird wieder klarer.
Vielen Dank
Lilalaune
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lilalaune hat zum Thema: Re: Wie gehts mit meinem Sohn weiter geschrieben
Hiene
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 31.10.2006
Beiträge: 1
Wohnort: Saarland

BeitragVerfasst am: 31.10.2006, 15:12    Titel: Re: Wie gehts mit meinem Sohn weiter Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Lilalaune,
ich bin neu hier und möchte alle (besonders Dich) begrüßen. Ich bin Mutter von einer 20 jährigen Alkohol- und Drogenkranken Tochter. Was Du zur Zeit durch machst kann ich nur erahnen aber ich weiß, dass Du zweifelst, hoffst und betest, dass alles wieder gut wird. Unsere Tochter ist auch mit 15 das erste mal "auf Tour" gewesen und hat nicht mehr daheim gewohnt. Wie auch bei Dir hatte unsere Tochter alles was man benötigt: ein Zuhause, Liebe, Gespräche, Verständnis ein schönes Zimmer und was dazu gehört, wenn man sein Kind liebt. Wir suchten schon sehr früh (wie Du auch) Hilfe bei Ämtern und Ärzten, leider vergebens. Mein Mann arbeitet selbst mit Suchtkranken und daher war uns schon klar, dass unsere Tochter nur dann in eine Therapie geht, wenn Sie selbst will.....tja und darauf warten wir heute noch. Co-Abhängig zu sein ist sehr schlimm und die Schuld die man sich gibt und zerstörerisch. Ich weiß, dass Du Deinen Sohn liebst und, dass Du Dir Vorwürfe machst und, dass Du jetzt alles richtig machen willst......so sind liebende Mütter.
Leider bin ich Dir bestimmt nicht die große Hilfe in Richtung Tips gewesen aber man ist halt ausgebrannt, wenn man das mitmacht was wir (wie auch Du) seit Jahren mitmachen. Ich schließe Dich in meine Gebete mit ein und hoffe, dass Dir das Recht ist Smilie
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Hiene hat zum Thema: Re: Wie gehts mit meinem Sohn weiter geschrieben
Whitewolf
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Männlich
Anmeldungsdatum: 03.09.2006
Beiträge: 1204
Alter: 44
Wohnort: Homburg/Saar

BeitragVerfasst am: 31.10.2006, 22:33    Titel: Re: Wie gehts mit meinem Sohn weiter Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo LilaLaune,

es ist bitter, sowas zu lesen. Eigentlich wollte ich nur meine Anteilnahme ausdrücken, schlagfertige Hilfe ist hier wohl vom Forum aus schlecht möglich.
Ich wünsche Dir und Deinem Jungen viel Kraft, und ich werde den Tread weiterverfolgen, falls Du Rat brauchst, oder etwas schreiben möchtest.

Viele Grüsse

White
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Whitewolf hat zum Thema: Re: Wie gehts mit meinem Sohn weiter geschrieben

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